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by satollo.net

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Monatsarchiv

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  • 30Jul

    Beim Ändern verschiedener PHP-Dateien meines Blogs war ich offenbar zu ungenau. Dadurch konnten bislang keine Kommentare hinterlassen werden. Das habe ich dann erst heute festgestellt und auch gleich den Fehler behoben. Jetzt ist das Schreiben von Kommentaren für jeden möglich.

    :-) Bis bald Euer Admin

  • 30Jul

    Wenn man sich einmal sämtliche Informationen zum Thema Schweinegrippe durchliest sieht man, dass das Grippevirus A/H1N1 nichts Neues ist. In der Geschichte ist es bereits zwei Mal aufgetreten und hat sich weltweit verbreitet. Es hinterließ damals Millionen von Toten.

    So kam es zur ersten Grippewelle zwischen 1918 und 1920. Hier sprach man von der “Spanischen Grippe”. Dann trat der Erreger nochmals 1977 bis 1978 auf. Hier wurde er dann “Russische Grippe” genannt. In beiden Fällen verbreitete  sich der Erreger weltweit.

    Der nun im Umlauf befindliche Subtyp A des H1N1-Virus hat sich seit der damaligen Grippewellen weiterentwickelt. Heute ist es eine Mischung aus Schweine-, Vogel- und Menschenvirus, das sich von Mensch zu Mensch weiter verbreitet und das sehr leicht.

    Das Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet werden müssen, ist mir bei einem solchen Ausmaß klar. Aber die Hysterie, die bei den Menschen mit diesem Thema einhergeht ist mir unbegreiflich. Schon sieht man Menschen mit Mundschutz auf den Straßen. Firmen werden geschlossen. Die Frage wird aufgeworfen, ob Schulen und Kindergärten wieder ihre Pforten öffnen sollen und und und.

    Überlegt man einmal, dass jährlich in Deutschland 5.000 bis 15.000 Patienten an der üblichen Influenza sterben, ist die Hysterie im Falle der Schweinegrippe nicht angebracht. Zumal Impfstoffe und Medikamente vorhanden sind.

    Trotzdem sollte uns dieses Thema einmal zu Denken geben, wie schnell die Menschheit, gerade in unserer heutigen globalisierten Welt, durch solch einen kleinen Virus dezimiert werden und schlimmstenfalls vielleicht sogar von der Erde verschwinden kann.

    Ein Gedanke sollte dabei auch dem HI-Virus gestattet sein. Wo ist eigentlich mittlerweile hier die Hysterie? Wäre sie hier nicht vielleicht sogar eher angebracht, da hier keine Impfstoffe existieren? Was wäre denn, wenn sich auch der HI-Virus so weiterentwickelt, dass er sich vielleicht mit dem Schweinevirus o. ä. zusammenschließt? Und bekannt ist ja, dass das HI-Virus sich ständig verändert und sich unzählige Mutationen bilden. Vielleicht rückt auch dieses Thema wieder mit der Schweinegrippe mehr in den Blickpunkt der Menschen.

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  • 23Jul

    Ich habe mir einmal die einzelnen Bundestagswahlprogramme der großen Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Die Linke) angesehen und wollte einmal feststellen, ob das Thema HIV und AIDS überhaupt in den Wahlprogrammen auftaucht. Was glaubt ihr?

    Nur bei der FDP und bei den Grünen taucht dieses Thema überhaupt auf. Wobei bei den Grünen das Thema auf Deutschland bezogen betrachtet wird und es bei der FDP mehr um das Problem der HIV-Infektionen in Afrika geht.

    Nachfolgend die entsprechenden Auszüge aus den Wahlprogrammen:

    FDP

     

    Einen Schwerpunkt legt die FDP bei der Bekämpfung von HIV/AIDS, das sich in Afrika inzwischen zur häufigsten Todesursache und damit zu einem der größten Entwicklungshemmnisse entwickelt hat. Die FDP will alle Anstrengungen im Bereich der Prävention, aber auch der Behandlungsmöglichkeiten, Medikamentenversorgung, Ausbildung von Gesundheitspersonal und der Bildung von Gesundheitssystemen verstärken. Zudem setzt sich die FDP für die Verbesserung der sanitären Grundversorgung ein. Verunreinigtes Trinkwasser und mangelnde Hygienebedingungen sind häufige Krankheits- und Todesursache in Afrika und Teilen Asiens, insbesondere bei Kindern.

    Grüne

     

    Die Neudiagnosen bei HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sind seit 2001 gestiegen. Wir wollen das Bewusstsein für sexuelle Gesundheit durch Prävention – auch jenseits der Ballungsräume – stärken, insbesondere bei Männern, die Sex mit Männern haben, sowie bei Migrantinnen und Migranten, für die bislang wenig gezielte Prävention stattgefunden hat.

    Wie man sehen kann, ist HIV und AIDS für die großen Parteien in Deutschland offenbar kein Problem mehr, mal abgesehen von den Grünen. Aber vielleicht ist es ja auch ein Thema, mit dem man nicht viele Stimmen einfangen kann und unseren Politikern gehts ja nur darum. Auch das Ansinnen der FDP, die Bekämpfung von HIV und AIDS in Afrika zu unterstützen ist sicher lobenswert. Aber auch hier stellt sich mir die Frage, was ist mit Deutschland? Gäbe es nicht auch hier genug Dinge, die Politiker klären müssten? Naja, aber sicherlich kommt bei einem Großteil unserer Bevölkerung die Unterstützung Afrikas und Asiens besser an. Und bessere Behandlungsmöglichkeiten und die Fachausbildung von Gesundheitspersonal in Zusammenhang mit HIV und AIDS sind ja in Deutschland auch überhaupt nicht notwendig oder? :-)

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  • 22Jul

    Heute war ich im Rahmen meiner Zahnschmerzen zum dritten Mal bei meinem Zahnarzt. Jetzt wurden alle Temponagen usw. aus dem Zahnfleisch entfernt und ich muss noch für sechs Tage das Antibiotikum weiter nehmen. Die Zahnschmerzen sind aber immer noch da. Vorsichtshalber habe ich von meinem Zahnarzt gleich die Adresse eines Kieferchirurgen bekommen, an den ich mich wenden soll, wenns wieder schlimmer wird. Jetzt warte ich mal ab und hoffe. :-)

  • 21Jul

    Nachdem meine Zahnschmerzen gestern nicht mehr auszuhalten waren, ging ich doch mal wieder zu meiner Zahnärztin. Die musste dann den Unterkiefer aufschneiden. Und dann sagte sie, dass mein Immunsystem offenbar nicht so einfach mit der Wundheilung fertig wird. An der Stelle, an der sich eine riesige Entzündung gebildet hat, wurden mir vor einer Woche zwei Zähne gezogen. Jetzt habe ich ein Antibiotikum erhalten, dass mein Immunsystem bei der Wundheilung unterstützen soll. Also immer schön drauf achten, dass man den Zahnarzt darauf hinweist, dass man nach einem größeren Eingriff Antibiotika bekommen sollte. Jetzt warte ich mal ab wie sich das entwickelt und werde heute Nachmittag wieder brav zur Nachuntersuchung gehen :-)

  • 20Jul

    Heute habe ich damit begonnen, ein Forum bereit zu stellen. Hier gilt der gleiche Benutzername und das gleiche Passwort wie hier in meinem Blog. Sollten Sie dahin wechseln, wird Ihre Anmeldung automatisch mit übernommen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Vorschläge machen würden, welche Kategorien Sie dort gerne hätten. Bei Ideen bitte E-Mail an info@positivleben.eu.

  • 19Jul

    Sorry, dass ich mich ein paar Tage nicht melden konnte. Aber das mit dem Zahnarztbesuch hat doch zu Spätfolgen geführt. :-) Jetzt ist es fast eine Woche her, dass mir drei Zähne gezogen wurden und der Unterkiefer scheint sich immer mehr zu entzünden. Irgendwie rette ich mich im Moment nur noch mit Schmerztabletten. Mal sehen wie es morgen so aussieht. Ansonsten muss ich wohl wieder hin zum Zahnarzt. Das mit der Wundheilung scheint nicht so gut zu laufen.

  • 15Jul

    Heute hatte ich meinen zweiten Termin bei meiner Zahnärztin. Vor drei Wochen war es für mich eine riesige Überwindung, die Zahnärztin zum ersten Mal aufzusuchen. Mal abgesehen von meiner schon immer vorhandenen Angst hatte ich jetzt noch zusätzlich davor Angst, wie sie wohl mit meiner HIV-Infektion umgeht. Überraschender Weise spielte das für meine Zahnärztin aber überhaupt keine Rolle. An dieser Stelle einmal einen großen Dank an meine Zahnärztin.

    Im Rahmen der Vorbereitungen meines Zahnarztbesuches habe ich mich einmal nach Informationen rund um das Thema HIV und Zähne umgesehen und bin dabei auf die sehr gute Info der Deutschen Aids-Hilfe gestoßen, die ich im folgenden einmal für alle die interessiert sind, bereit stelle. Es handelt sich hierbei um die Ausgabe 59 der Med-Info, die sich ausschließlich mit dem Thema Mund, Rachen, Zähne und HIV beschäftigt.

    medInfo59 – Mund, Rachen, Zähne und HIV – 12.2006

    Diese Ausgabe hat mir wichtige Informationen für meinen Zahnarztbesuch gegeben.

  • 12Jul

    Das Kompetenznetz startet eine neue Studie, die herausfinden soll, ob eine nicht nachweisbare Viruslast im Blut gleichzusetzen ist mit einer effektiven Unterdrückung der Viruslast in den Vaginal- und Rektalsekreten.

    Diesen Artikel habe ich im Newsletter 2/2009 Kompl@t der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. zum Kompetenznetz HIV/AIDS gelesen. Da mich dieses Thema sehr interessiert, habe ich mich bei Frau Dr. Potthoff, die Projektkoordinatorin beim Klinikum Bochum ist, zu dieser Studie angemeldet. Diesen Newsletter habe ich hier einmal bereitgestellt:

    Komplat-02-2009

    Vor einiger Zeit löste das sogenannte EKAF-Papier (Einschätzung der Schweizer Eidgenössischen Kommission für Aids Fragen) zur (Nicht-) Infektiosität von HIV-positiven Menschen, deren Viruslast unter der Nachweisgrenze ist eine riesige Diskussion aus. Dieses Papier wurde jedoch kritisiert, weil sich diese Studie überwiegend auf Langzeitbeobachtungen von heterosexuellen Paaren bezog und andere Wissenschaftler sagten, dass diese Daten nicht auf den von vielen schwulen Männern praktizierten Analverkehr zu beziehen sind.

    Aus diesem Grunde bildete sich in Deutschland eine Projektgruppe, die aus Medizinern/innen der Ruhr.Universität Bochum um Professor Brockmeyer sowie Bernd Vielhaber und Meike-Angela Czajka (ehemals DAH-Vorstand) besteht. Diese Projektgruppe erarbeitete ein zweiphasiges Studienkonzept. In der ersten Phase (Vorstudie) soll zunächst an 25 Teilnehmern geprüft werden, ob die Viruslast und die Medikamentenkonzentration in den Geschlechtsorganen immer gleich hoch sind oder ob sie sich nach Anal- und Vaginalverkehr ändern. Sobald diese Fragen beantwortet sind, folgt die geplante Hauptstudie mit 150 Teilnehmern.

    Einen Teil der finanziellen Mittel für diese Studie erhält das Kompetenznetz vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit. Weitere Förderer der Studie werden derzeit noch gesucht.

    Weitere Informationen zu dieser Studie können Sie dem oben bereitgestellten Newsletter Komplat-02-2009 entnehmen.

    Ich werde Sie über den Studienverlauf auf dem Laufenden halten. Welche Gedanken haben Sie zu diesem Thema?

    Bis bald

    Euer Admin

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  • 09Jul

    Seit dem Bekanntwerden meiner HIV-Infektion musste ich feststellen, dass meine Konzentrationsfähigkeit und meine Gedächtnisleistung immer schlechter wurden. Gleichzeitig stellten sich immer häufiger depressive Phasen ein. Dies hat sich bis jetzt auch noch nicht geändert. Es wurden schon einige neurologische Untersuchungen durchgeführt, die eine Hirnleistungsminderung ergaben. Ergebnis ist die Einnahme verschiedener Psychopharmaka. Ansonsten kann offenbar an diesem Zustand nichts geändert werden. Um so interessanter für mich ist das im April 2009 herausgegebene Buch von Frau Prof. Dr. Gabriele Arendt (Uni-Klinik Düsseldorf), die sich mit neurologischen Komplikationen bei Menschen mit HIV und Aids beschäftigt und sich hierbei weit über die deutschen Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Ich selbst war bereits auch einmal bei ihr in Behandlung.

    In der nächsten Zeit möchte ich meine Gedanken und auch Informationen zu ihrem Buch, das im AIDS-Forum DAH der Deutschen AIDS-Hilfe erschienen ist, hier veröffentlichen.

    In ihrem Vorwort schreibt Prof. Dr. Arendt:

    Als 1996 die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) eingeführt wurde, verband sich damit die Hoffnung, auch HIV-bedingte neurologische Komplikationen würden bald der Vergangenheit angehören. Schon wenige Jahre später jedoch zeigte sich ein anderer Trend, der bis heute anhält: Bilder schwerer Demenz finden sich zwar sehr viel seltener als in der Vor-HAART-Ära, dafür werden aber häufiger Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit und Depressionen diagnostiziert. Möglich sind ebenso Schädigungen des Rückenmarks und der peripheren Nerven sowie Muskelerkrankungen. Einer der Gründe hierfür ist die aufgrund des medizinischen Fortschritts gestiegene Lebenserwartung bei Menschen mit HIV, denn dadurch werden Langzeitfolgen sowohl der HIV-Infektion als auch der antiretroviralen Therapie sichtbar – unter anderem im Gehirn.

    ……..

    Neurologische Erkrankungen können, müssen aber nicht auftreten, und nicht jede mentale oder körperliche Beeinträchtigung ist dem Virus oder der antiretroviralen Medikamenten geschuldet. Trotzdem ist es sinnvoll, Menschen mit HIV entsprechend zu informieren und ihnen die Möglichkeit einer Betreuung durch HIV-erfahrene Fachärzte anzubieten, um beispielsweise abklären zu lassen, ob eine organisch verursachte Wesensveränderung oder eine Depression vorliegt.

    Wichtig ist in jedem Fall, mentale und körperliche Veränderungen möglichst früh zu erkennen, um gezielt medizinisch intervenieren zu können. Bei bleibenden Beeinträchtigungen gilt es, gemeinsam mit den Betroffenen Strategien zu finden, die ihnen bei der Bewältigung des Alltags helfen, und angemessene Unterstützungsangebote für ein möglichst selbstständiges Leben bereitzuhalten.

    Quelle: AIDS-Forum DAH Nr. 54 – Herausgeber: Prof. Dr. Gabriele Arendt – Neurologische Komplikationen  bei Menschen mit HIV und Aids

    Die entsprechenden Vorschläge von Prof. Arendt sind lobenswert nur stelle ich mir die Frage, wo diese Angebote genau zu finden sind und wie diese aussehen. Ich habe das Gefühl, dass man mit seinen Problemen absolut allein da steht.

   

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