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  • 06Jan

    In der Bundestagsdrucksache 17/160 vom 04. Dezember 2009 wurden schriftliche Anfragen von Abgeordneten an die Bundesregierung mit der entsprechenden Beantwortung veröffentlicht.

    So stellte die Abgeordnete Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) folgende Frage:

    Warum hält die Bundesregierung den wegen seines Wirkverstärkers und quecksilberhaltigen Konservierungsmittels umstrittenen Impfstoff "Pandemrix" gegen die Neue Grippe für den bestmöglichen Impfstoff für Kinder und chronisch Kranke, und erwägt die Bundesregierung, den Bundesländern zu empfehlen, den Impfstoff "Panenza", wenn er in Deutschland zugelassen ist, nicht nur für Schwangere, sondern auch für chronisch Kranke und Kinder zu bestellen?

    Auf diese Anfrage gab der Parlamentarische Staatssekretär Daniel Bahr am 24. November 2009 folgende Antwort:

    In klinischen Studien wurde belegt, dass der Impfstoff "Pandemrix" der Firma GlaxoSmithKline (GSK) sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen eine gute Wirksamkeit zeigt und verträglich ist. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens des Musterimpfstoffs konnte zudem nachgewiesen werden, dass nach der Impfung mit "Pandemrix" auch eine kreuzreaktive Immunantwort gegenüber auftretenden punktuellen Varianten des Virus, so genannten Driftvarianten, hervorgerufen wird. Die bisher vorliegenden Daten zur Anwendungsbeobachtung bestätigen die Schlussfolgerungen, die sich aus dem Zulassungsverfahren zur Unbedenklichkeit des Impfstoffs ergeben haben. Die in einer Dosis des Impfstoffs "Pandemrix" enthaltene Menge an Thiomersal (quecksilberhaltiges Konservierungsmittel) beträgt 5 μg bei einer Erwachsenendosis und 2,5 μg bei einer Kinderdosis. Diese Konzentration ist unbedenklich und unterschreitet bei weitem die Konzentration von 96 μg Methylquecksilber, die nach Einschätzung der European Commission gefahrlos mit der Ernährung wöchentlich aufgenommen werden kann.

    Der Impfstoff "Panenza" ist ein nichtadjuvantierter Spaltimpfstoff, der eine höhere Konzentration an Impfantigen enthält. Die bisher in klinischen Studien beobachteten Nebenwirkungen entsprechenden denen des saisonalen Grippeimpstoffs "Mutagrip" der Firma Sanofi Pasteur. Der Impfstoff "Panenza" wird in Einmalspritzen oder in Mehrdosenbehältnissen hergestellt. Bei Mehrdosenbehältnissen ist ebenfalls Thiomersal als Konservierungsmittel in einer Konzentration von 45 μg pro 0,5 ml Dosis zugesetzt.

    Aufgrund der Erfahrungen mit saisonalen Grippeimpfstoffen ist davon auszugehen, dass der Impfstoff gut wirksam ist gegenüber dem im Impfstoff enthaltenen Virusstamm, möglicherweise ist er jedoch gegenüber Driftvarianten weniger oder überhaupt nicht wirksam.

    Unbeschadet der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), für die Impfung von Schwangeren nichtadjuvantierten Impfstoff zu beschaffen, sieht das Paul-Ehrlich-Institut keinen Vorteil in einer Beschaffung von "Panenza" für chronisch Kranke und für Kinder, der zudem in relevanten Größenordnungen nicht verfügbar gemacht werden könnte.

    Zu dem Thema empfehle ich euch auch meinen Artikel:

    12. Januar 2010 – Regierungsbestellungen des H1N1-Pandemie-Impfstoffes bei GlaxoSmithKline

    07. Januar 2010 – Widersprüchliche Informationen zur Impfung gegen die Neue Grippe (Schweinegrippe), deren Gefährdungsrisiko und Kosten

    06. Januar 2010 – Vertragsvereinbarung des Bundes und der Länder mit GlaxoSmithKline über die Bereitstellung von Pandemie-Impfstoffen

    05. Dezember 2009 - Stellungnahme der WHO zu dem Vorwurf der Industrienähe besonders im Zusammenhang mit der Schweinegrippe

    Gesendet von admin 21:35

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Ein Kommentar

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  • Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann sagt:

    Vergesst Bärbel Höhn! Bärbel Höhn, hoffentlich bleibt sie in Berlin und kehrt nicht nach NRW zurück! Bärbel Höhn ist unglaubwürdig. Bärbel Höhn hat nur zwei Ziele: Macht und Pfründe, egal mit wem. Erst warb sie in NRW für schwarz-grün, dann für rot-rot-grün und jetzt wirbt sie für Jamaika. Als NRW Umweltministerin genehmigte sie den Braunkohletagebau Garzweiler II und war für den Steinkohlebergbau Walsum. Jetzt kämpft sie gegen moderne, umweltfreundlichere Kohlekraftwerke, bei deren Inbetriebnahme alte Dreckschleudern abgeschaltet werden. Rotaviren im Trinkwasser bei 20% der Proben aus der Region Aachen waren ihr egal. 10 Jahre ließ sich die Frontfrau im Fond eines Audi A 8 chauffieren und fordert jetzt umweltfreundliche Fahrzeuge für den Fahrdienst des Deutschen Bundestags und der Bundesregierung. Wer glaubt Bärbel Höhn noch irgendetwas? Von dieser Frau werden wir doch nur verhöhnt! Ihr Motto: verhöhnen und spalten!

    Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
    soddemann-aachen@t-online.de
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
    http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren

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