Nachdem die WHO (Weltgesundheitsorganisation) im Juni 2009 die Pandemie ausgerufen hatte, arbeitete GlaxoSmithKline (GSK) eng mit den Regierungen zusammen, um auf die sich ändernden Anforderungen im Verständnis der H1N1-Pandemie reagieren zu können.
Das Unternehmen befindet sich zu Zeit in laufenden Diskussionen mit einer Anzahl von Regierungen bezüglich ihrer spezifischen Pandemie-Planung (z. B. der notwendigen Änderung von geplanten Immunisierungsprogrammen).
GSK bestätigte heute, dass eine Vereinbarung mit dem Deutschen Bundesgesundheitsministerium getroffen wurde, dass der bestehende Vertrag insoweit geändert wird, dass nur 70 % des bestellten Impfstoffes abgenommen werden muss, was 34 Millionen Impf-Dosen entspricht.
Zu Beginn der Pandemie und basierend auf den bisherigen Erfahrungen wurde erwartet, dass eine Immunisierung erst nach der Verabreichung von zwei Impf-Dosen stattfindet. Jedoch haben nachfolgende klinische Studien gezeigt, dass bereits nach der Verarbeichung einer Impf-Dosis eine ausreichende Immunantwort erzielt wurde. Daraufhin haben einige Gesundheitsbehörden die Empfehlung bezüglich der Impfung angepasst. Die klinischen Untersuchungsprogramme bezüglich des H1N1-Impfstoffes gehen weiter und Daten werden weiterhin zur Verfügung gestellt.
Jean Stephenne, Präsident von GSK Biologicals sagte: "Pandemien sind naturgemäß unvorhersehbar und wir haben erkannt, dass die Bedürfnisse der Regierungen sich ändern (angepasst werden müssen). Wir sind verpflichtet, Lösungen für Regierungen im Rahmen der Änderung von Immunisierungsprogrammen zu finden und die neuen, aktualisierten Aufträge zu erfüllen."
Die WHO hat deutliche gemacht, dass das H1N1-Virus weiterhin aktiv und geografisch weit verbreitet ist, mit labordiagnostisch nachgewiesenen Fällen in mehr als 200 Ländern und überseeischen Gebieten und Gemeinschaften. Um Menschen in Entwicklungsländern zu schützen, stellt GSK 60 Millionen Dosen seines Impfstoffes der WHO als Spende zur Verfügung.
Pandemien können verheerende Auswirkungen für die öffentliche Gesundheit haben. Seit 1997 hat GSK die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen soweit vorangetrieben, dass es im Falle eines Pandemieausbruchs den Regierungen möglich ist, ihre Bürger zu schützen. Das Unternehmen hat fast 2 Milliarden Pfund in die Technologieentwicklung investiert, um auf die Influenza-Pandemie reagieren und Kapazitäten der Impfstoffe in antiviralen Fertigungseinrichtungen erhöhen zu können.
Weitere Informationen zur Entwicklung des GSK-Impfstoffes sind unter folgendem Link verfügbar:
www.gsk.com/media/pandemic-flu.htm
Quelle: Pressemitteilung von GlaxoSmithKline (London UK) vom 12. Januar 2010
Der Artikel wurde von mir aus dem englischen übersetzt und steht als Original in engischer Sprache unter dem folgenden Link zur Verfügung:
http://www.gsk.com/media/pressreleases/2010/2010_pressrelease_10003.htm
Zu dem Thema empfehle ich euch auch meine folgenden Artikel:
15. Januar 2010 – Regierungsbestellungen des H1N1-Pandemie-Impfstoffes bei GlaxoSmithKline