Nachdem die WHO (Weltgesundheitsorganisation) im Juni 2009 die Pandemie ausgerufen hatte, arbeitete GlaxoSmithKline (GSK) eng mit den Regierungen zusammen, um auf die sich ändernden Anforderungen im Verständnis der H1N1-Pandemie reagieren zu können.
GSK bestätigte heute, dass ca. 130 Millionen Dosen des adjuvantierten H1N1-Pandemie-Impfstoffes im 4. Quartal 2009 an die Regierungen ausgeliefert wurden. Diese Lieferungen an Pandemie-Impfstoffen ergeben in diesem Quartal zusammen mit den Lieferungen in die USA und an andere Regierungen einen vorläufigen, ungeprüften Umsatz von 835 Milionen Pfund.
Das Unternehmen hat auch 60 Millionen Dosen an die WHO gespendet, um diese in den Entwicklungsländern zu verteilen. Diese Spende wird GSK im 4. Quartal 2009 auf der Kostenseite belasten.
Weitere Impfstofflieferungen werden in der ersten Jahreshälfte 2010 ausgeliefert und GSK steht mit vielen Regierungen in laufenden Gesprächen zur entsprechenden Bedarfsentwicklung. Diese Gespräche umfassen Neuverhandlungen der Verträge mit den Regierungen, die Änderungen ihres Immunisierungsprogramms angekündigt haben und mit den Regierungen, die neue Bestellungen des Pandemie-Impfstoffes aufgegeben haben. Aus diesem Grunde ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um die endgültige Anzahl der gelieferten Dosen und den entsprechenden Wert dieser Aufträge bekannt geben zu können.
Pandemien sind naturgemäß unvorhersehbar und wir haben erkannt, dass die Bedürfnisse der Regierungen sich ändern (angepasst werden müssen). Wir sind verpflichtet, Lösungen für Regierungen im Rahmen der Änderung von Immunisierungsprogrammen zu finden und die neuen, aktualisierten Aufträge zu erfüllen.
Die WHO hat deutliche gemacht, dass das H1N1-Virus weiterhin aktiv und geografisch weit verbreitet ist, mit labordiagnostisch nachgewiesenen Fällen in mehr als 200 Ländern und überseeischen Gebieten und Gemeinschaften.
Seit 1997 hat GSK die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen soweit vorangetrieben, dass es im Falle eines Pandemieausbruchs den Regierungen möglich ist, ihre Bürger zu schützen. Das Unternehmen hat fast 2 Milliarden Pfund in die Technologieentwicklung investiert, um auf die Influenza-Pandemie reagieren und Kapazitäten der Impfstoffe in antiviralen Fertigungseinrichtungen erhöhen zu können.
Weitere Informationen zur Entwicklung des GSK-Impfstoffes sind unter folgendem Link verfügbar:
www.gsk.com/media/pandemic-flu.htm
Quelle: Pressemitteilung von GlaxoSmithKline (London UK) vom 15. Januar 2010
Der Artikel wurde von mir aus dem englischen übersetzt und steht als Original in engischer Sprache unter dem folgenden Link zur Verfügung:
http://www.gsk.com/media/pressreleases/2010/2010_pressrelease_10006.htm
Zu dem Thema empfehle ich euch auch meine folgenden Artikel:
12. Januar 2010 – Regierungsbestellungen des H1N1-Pandemie-Impfstoffes bei GlaxoSmithKline