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  • 16Mrz

    Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker und lesen Sie den Beipackzettel in der Tablettenschachtel. Was ist, wenn gerade kein Arzt zugegen ist und der Beipackzettel zu unverständlich ist? Die Europaparlamentarier wollen bessere und klarere Informationen, um den Verbrauchern die Orientierung am Markt mit Arzneimitteln zu erleichtern.

    Informationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel sollen im Idealfall werbefrei im Internet zugänglich sein und durch Fachpublikationen einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. In Funk und Fernsehen soll hingegen keine Reklame mit Arzneimitteln gemacht werden.

    Workshop im Parlament

    Am Donnerstag den 4. März fand im Parlament ein Workshop zum Thema statt, bei dem Experten über die besten Wege diskutierten, wie man verbrauchergerechte Informationen über Arzneimittel verbreiten kann.

    Welche Dosierung ist richtig?

    Viele Probleme, die heutzutage mit der Einnahme von Medikamenten zusammenhängen, beruhen auf der Tatsache, dass die Patienten oft auf sich selbst angewiesen sind, um die richtige Dosierung festzustellen. Studien zufolge nahmen mindestens die Hälfte der Betroffenen ihre vorgeschriebenen Arzneimittel falsch ein, was oft zu Komplikationen führen kann und auf mangelnde Informationen zurückgeführt werden kann.

    Verständlichere Packungsbeilagen

    Die Europaparlamentarier fordern daher, dass die Packungsbeilagen in einer verständlichen und in Europa einheitlichen Form geschrieben werden, mit klaren Fakten und übersichtlichen Informationen. Außerdem sollten alle Packungsbeilagen auch im Internat als Download zur Verfügung stehen.  

    Nationale Agenturen statt nur Informationen von Herstellern

    Der portugiesische Sozialdemokrat Antonio Fernando Correia de Campos forderte beispielsweise, dass die Informationen nicht nur von den Herstellern kommen sollten, sondern durch nationale und internationale Agenturen festgeschrieben werden sollten.

    Plenarabstimmung im September

    Das Thema wird im Juni im Ausschuss für Umwelt behandelt und kommt im September ins Plenum zur Abstimmung im Rahmen einer umfassenden Gesetzesinitiative über Arzneimittel.

    Quelle: Pressemitteilung des Europäischen Parlaments vom 16. März 2010

    Gesendet von admin 21:27

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