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  • 06Mrz

    Berlin. Anlässlich des Internationalen Frauentages (International Women’s Day) am 8. März ruft die die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) zur Solidarität mit HIV-positiven und an Aids erkrankten Frauen in der Bundesrepublik auf. Der Fall der Sängerin Nadja Benaissa verdeutlichte im letzten Jahr einmal mehr, dass der Umgang mit HIV-positiven Menschen in Deutschland, insbesondere mit infizierten Frauen, noch immer keine Selbstverständlichkeit ist.

    Anlässlich des Internationalen Frauentags erklärt Sylvia Urban, Mitglied im Vorstand der DAH:

    “Von den mit HIV und Aids lebenden Menschen sind weltweit fast die Hälfte Frauen – in Deutschland sind es gut 20 Prozent. Um weitere Neuinfektionen wirksam zu bekämpfen, engagiert sich die DAH zielgruppenspezifisch für einen besseren Schutz für Frauen vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Erregern. Zu den Hauptursachen vieler Gesundheitsprobleme gehören der schlechtere Zugang zu Informationen und dem Hilfesystem, sexuelle Gewalt gegen Frauen sowie eine prekäre wirtschaftliche und soziale Situation, unter der gerade auch alleinerziehende Mütter häufig zu leiden haben. Daher setzt sich die DAH für einen verbesserten Zugang von Frauen zur HIV-Prävention und gegen Gewalt gegenüber Frauen ein.”

    Die Situation von Frauen, die mit der HIV-Infektion leben, weist zudem weitere Besonderheiten auf: Frauen fühlen sich nach wie vor entscheidend verantwortlich für das Wohl von Partnern bzw. Partnerinnen sowie von Familienangehörigen. Dementsprechend sind sie häufig bestrebt ihre HIV-Infektion aus Angst vor Diskriminierung und Stigmatisierung geheim zu halten. Dieses “Versteckspiel mit dem Virus” hat großen Einfluss auf das Lebensumfeld sowie die sozialen Kontakte und ist auf die Dauer psychisch sehr belastend.

    Die Deutsche AIDS-Hilfe fordert deshalb Politik, Medien und Gesellschaft auf, das Thema “Frauen und HIV/Aids” zu enttabuisieren und die Solidarität mit Menschen, die mit HIV bzw. dem Vollbild Aids leben, zu verstärken.

    Veranstaltungskalender zum Frauentag 2010

    Die “Bundesweite Arbeitsgruppe Frauenarbeit in Aidshilfe” wendet sich anlässlich des Internationalen Frauentages wieder mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen gezielt an Frauen: Ziel der Veranstaltungen ist vor allem die Förderung der Solidarität mit den von HIV und Aids betroffenen Frauen. Der Veranstaltungskalender der regionalen Aidshilfen kann im Internet auf www.aidshilfe.de herunter geladen werden. Bitte unterstützen Sie die Selbsthilfe- und Präventionsarbeit der DAH – Spendenkonto: Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Kto.-Nr. 220 220 220, BLZ 100 500 00 (Berliner Sparkasse).

    Weitere Informationen: www.aidshilfe-beratung.de http://blog.aidshilfe.de

    Quelle: Pressemitteilung der Deutschen AIDS-Hilfe e. V.

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch folgenden Artikel:

    03. März 2010 – UNAIDS takes action to empower women and girls to protect themselves from HIV

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  • 05Mrz

    Die im Informationssystem “Gesundheitsberichtserstattung des Bundes” eingespeicherten gestaltbaren Tabellen aus der Statistik des Rentenzugangs der Deutschen Rentenversicherung Bund wurden um das Jahr 2008 ergänzt. Dies hat mich veranlasst, einmal aus dieser Statistik die entsprechenden durchschnittlichen Zugangsalter und die Anzahl der Rentenzugänge bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit in der Gesetzlichen Rentenversicherung bei einer Virushepatitis und bei HIV herauszufiltern.

    Im Jahre 2008 lag hierbei das durchschnittliche Berentungsalter bei einer chronischen Virushepatitis für Männder bei 48,75 Jahren und für Frauen bei 49,26 Jahren. Bei einer HIV-Infektion lag das durchschnittliche Berentungsalter für Männer bei 45,40 Jahren und für Frauen bei 44,57 Jahren.

    Weitere statistische Informationen könnt Ihr der von mir erstellten Übersicht unter dem folgenden Link entnehmen:

    Übersicht zum durchschnittlichen Zugangsalter und Anzahl der Rentenzugänge bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit in der Gesetzlichen Rentenversicherung bei Viurshepatitis und HIV

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  • 02Mrz

    Global Health Partnerships Foundation unterstützt das Freiburger Präventionsteam weiterhin mit 500.000 US-Dollar

    Das neuartige Krebspräventionsprogramm mit dem Fokus der Rauchentwöhnung wird durch die renommierte internationale Pfizer Foundation seit März 2009 gefördert. Die auf drei Jahre angelegte Förderung muss jedes Jahr neu bewilligt werden. Für das Jahr 2010 wurden nach erfolgreicher Evaluation des Freiburger Programms die Mittel erneut bereitgestellt.

    Die Global Health Partnerships Foundation (Pfizer Foundation) ist eine gemeinnützige Organisation des Unternehmens Pfizer Inc. „Es gehört zum Selbstverständnis von Pfizer, dass wir uns gesellschaftlich für ausgewählte Gesundheits- und Präventionsprojekte engagieren. Wir möchten damit über die Entwicklung und Herstellung innovativer Medikamente hinaus zu einer besseren Gesundheitsversorgung der Menschen beitragen“, sagte Dr. med. Andreas Penk, Deutschlandchef und Präsident der Oncology Europe von Pfizer, anlässlich der Entscheidung zur Förderung des Projektes für das Jahr 2010. Die erneute positive Bewertung des Freiburger Programms zeige, dass dessen Arbeit besonders unterstützungswürdig sei, so Penk.

    Im Mittelpunkt des Krebspräventionsprogramms steht der Aufbau von Präventionsstrukturen, die eine proaktive Beratung von Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums ermöglichen. Da der Tabakkonsum und das Rauchen auch Krebserkrankungen hervorrufen, ist der Rauchausstieg eine besonders effektive Präventionsmaßnahme. Seit Mai 2009 sucht das Präventionsteam des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF) aktiv rauchende Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Freiburg auf, informiert sie über Tabak und Nikotin, über deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper und über mögliche Raucherausstiegsmethoden.

    In einem zweiten Schritt motiviert das Team die Rauchenden dazu, den Ausstieg zu wagen. Aus einem großen Repertoire an effektiven Entwöhnungsmethoden wird die individuell passende Therapie gewählt. Hierzu wurde ein regionales Netzwerk von qualifizierten Rauchentwöhnungsmaßnahmen aufgebaut; hier wird die eigentliche Entwöhnung durchgeführt. Den Teilnehmenden steht während des gesamten Entwöhnungsprozesses eine Ansprechperson des Präventionsteams unterstützend zur Seite.

    Grundlage des Freiburger Präventionskonzepts ist die wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Rauchentwöhnung ein aktiver, mehrstufiger Prozess ist. Der Erfolg der Raucherentwöhnung ist dabei abhängig von der Patientenmotivation, der aktiven Patientenentscheidung für eine qualifizierte Entwöhnungsmethode sowie der permanenten professionellen Unterstützung.

    Der Aufbau der beschriebenen Präventionsstruktur wird durch das Team wissenschaftlich evaluiert, nicht zuletzt um diese auch auf andere Tumorzentren zu übertragen. Der vom Präventionsteam erstellte Report über die Arbeit im Jahr 2009 wurde von der Global Health Partnerships Foundation (Pfizer Foundation) in den USA eingehend geprüft. Aufgrund der positiven Arbeitsergebnisse, die das Präventionsteam nachweisen konnte, wurden die Mittel für das Jahr 2010 bewilligt.

    Das Comprehensive Cancer Center Freiburg

    Das Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg ist eine Einrichtung, die integrierte Versorgung von Krebspatienten mit der Krebsforschung kombiniert. Darüber hinaus engagiert sich das CCCF in der Krebsprävention. Es ist verantwortlich für die klinische, wissenschaftliche und strukturelle Koordination der Krebsmedizin am Universitätsklinikum Freiburg. Das CCCF ist eines der fünf deutschen onkologischen Spitzenzentren, die 2007 von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet wurden.

    Nähere Informationen finden Sie unter: www.tumorzentrum-freiburg.de

    Die Pfizer Foundation

    Seit 2007 fördert die Pfizer Foundation Aktivitäten in den Bereichen Krebsprävention und Tabakentwöhnung und unterstützt innovative, regionale und globale Partnerschaften in der Onkologie und Tabakentwöhnung.

    Weitere Informationen zum weltweiten gesellschaftlichen Engagement von Pfizer unter: http://www.pfizer.com/responsibility

    Quelle: Pressemitteilung des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer, Comprehensive Cancer Center Freiburg, vom 02. März 2010

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  • 02Mrz

    Das Projekt OPTIMI ist unter Leitung des Freiburger Psychologen Professor Dieter Riemann gestartet

    An der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg startete Anfang Januar 2010 das Projekt OPTIMI unter der Leitung von Professor Dr. Dieter Riemann. OPTIMI steht für Online Predictive Tools for Mental Illness. Das Projekt wird mit einer Gesamtsumme von mehr als 3,5 Millionen Euro für drei Jahre aus EU-Mitteln gefördert. Ziel des Projektes ist es, stressbedingte körperliche und psychologische Veränderungen sowie psychische Erkrankungen früher erkennen zu können.

    Es werden neue Messgeräte, so genannte Sensoren, zur Erfassung von körperlichen Variablen unter Alltagsbedingungen entwickelt. In einem weiteren Schritt sollen computer- und internetgestütze Psychotherapieprogramme bei Menschen mit einem hohen Risiko, depressiv zu erkranken, eingesetzt werden.

    Schwerpunkt der Projektarbeit des Teams von Professor Riemann ist das Thema gestörter Schlaf, zu dem die Arbeitsgruppe seit zwei Jahrzehnten intensiv forscht. Die Messung und Erfassung des Schlafs spielt im Projekt OPTIMI eine große Rolle, da einerseits bei depressiven Erkrankungen fast immer Schlafstörungen auftreten, Schlafstörungen andererseits können zu einem Risikofaktor für Depressionen werden. Für OPTIMI sollen Probanden ihr Schlafverhalten beurteilen. Die neu entwickelten Sensoren werden in Bezug zu diesen Selbstbeurteilungen gesetzt. Im Erfolgsfall sollte es möglich sein, Schlafstörungen frühzeitig zu erkennen, mit Hilfe verhaltensorientierter Maßnahmen gegenzusteuern und dadurch depressive Erkrankungen zu vermeiden.

    Neben der Abteilung für Psychiatrie und Psychiatrie des Universitätsklinikums Freiburg sind die Universitäten Zürich, Bristol, Valencia, und Lanzhou an OPTIMI beteiligt. Dabei sind auch Partner der europäischen Industrie aus dem Gebiet der Sensorenentwicklung und der
    Entwicklung internet-basierter Psychotherapien.

    Psychische Erkrankungen, insbesondere depressive Störungen, nehmen weltweit zu. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ist die Lebensqualität für die Betroffenen massiv eingeschränkt. Außerdem entstehen hohe Kosten für die Gesellschaft durch krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit und frühzeitige Berentungen. Ein wesentliches Problem im Umgang mit depressiven Erkrankungen ist immer noch die mangelnde Früherkennung und damit auch die fehlende angemessene Behandlung in frühen Stadien der Erkrankung, bevor es zur Chronifzierung kommt.

    Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Freiburg vom 26. Februar 2010
    Foto: Universitätsklinikum Freiburg

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  • 02Mrz

    Aufgrund des sogenannten Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG), das am 01. Mai 2006 in Kraft trat, sollen den Versicherten anstelle von teuren Originalmedikamenten gleichwertige, preiswertere Medikamente verordnet werden. Für diese preisgünstigeren Medikamente entfallen dann die Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte, unabhängig davon, bei welcher Krankenkasse sie versichert sind.

    Der GKV Spitzenverband (Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen) veröffentlicht hierzu alle zwei Wochen eine aktuallisierte Auflistung aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel.

    Diese Auflistung könnt Ihr als PDF-Dokument beim GKV Spitzenverband über den folgenden Link aufrufen:

    http://www.gkv-spitzenverband.de/Befreiungsliste_Arzneimittel_Versicherte.gkvnet

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  • 02Mrz

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erweitert ihr Internetangebot um zwei neue Datenbanken im Bereich der Gesundheitsförderung. Mit den Portalen „Wegweiser Gesundheitsförderung“ (www.wegweiser.bzga.de) und „Leitbegriffe der Gesundheitsförderung“ (www.leitbegriffe.bzga.de) werden zwei bisher nur als Drucksachen verfügbare Publikationen ab sofort im Internet bereitgestellt.

    Die beiden Datenbanken helfen Lehrenden, Studierenden und in der Prävention tätigen Fachkräften in Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Gesundheitsberufen etc., innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über wichtige Träger und Akteure sowie Fachbegriffe der Gesundheitsförderung zu erhalten.

    Das Portal Wegweiser Gesundheitsförderung stellt mehr als 200 überregional tätige Fachinstitutionen vor, die bundesweit Medien, Fortbildungen und Beratungen zur Gesundheitsvorsorge anbieten. Es versteht sich als „Kompass“ in der unübersichtlichen Institutionen-Landschaft der Gesundheitsförderung und erleichtert die Suche nach geeigneten Angeboten, Trägern, Kooperationspartnern und Veranstaltungen.

    Das Portal Leitbegriffe der Gesundheitsförderung ist ein Glossar, in dem die 92 wichtigsten Begriffe, Konzepte und Erklärungsmodelle im Bereich Gesundheitsförderung definiert und ausführlich erläutert werden. Damit leistet das Glossar einen Beitrag, um Begrifflichkeiten aus der Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum zu systematisieren und übersichtlicher zu gestalten. Beide Datenbanken werden fortlaufend aktualisiert und erweitert.

    Die Online Angebote sind ab sofort unter www.leitbegriffe.bzga.de und www.wegweiser.bzga.de erreichbar.

    Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 02. März 2010

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  • 26Feb

    New UNAIDS report calls for coordinated approach to support Haiti, the country most affected by HIV in the Caribbean

    GENEVA, 26 February 2010 – UNAIDS calls for a coordinated approach in supporting Haiti, the country most affected by HIV in the Caribbean, to rebuild its AIDS response in the wake of the 12 January earthquake. Following an initial rapid assessment of the situation with the Ministry of Public Health and Population, UNAIDS has released the concept note Helping Haiti rebuild its AIDS response. The report explains the current situation in Haiti and what may be required to meet the immediate and intermediate AIDS response needs. UNAIDS will continue to revise and update this assessment as new information becomes available.

    “It is unprecedented to have such a huge natural disaster in a country with a high HIV prevalence,” said Mr Michel Sidibé, Executive Director of UNAIDS.

    There were an estimated 120 000 people living with HIV in Haiti before the earthquake. Haiti’s epidemic is mostly driven by heterosexual sex and an estimated 53% percent of people living with HIV are women.

    Most of the structural damage happened in the three departments (Ouest, Sud-Est and les Nippes) that accounted for nearly 60% of the population of people living with HIV.

    “Now, more than 1 million people are living in temporary shelters, putting them at greater risk of violence that includes sexual and gender based violence,” added Mr Sidibé. “Programmes are urgently needed to reduce vulnerabilities to HIV and ensure protection.”

    The three most affected areas also had more than half of all the antiretroviral treatment sites. Assessment teams have noted make-shift clinics under tents popping up to help increase treatment access, however, the Ministry of Health estimates that less than 40% of the 24 000 people living with HIV who were on treatment before the earthquake have accessed them.

    Civil society networks of people living with HIV as well as many of the organizations providing HIV services have been affected by the earthquake and will need to be strengthened.

    Currently Haiti is experiencing a critical interruption of HIV services and programmes and will need comprehensive and sustained support for the country to regain momentum towards universal access targets to HIV prevention, treatment, care, and support.

    Seven priority actions have been identified:

    1. Rebuild health systems (including antiretroviral and PMTCT services);

    2. Protect displaced people from HIV;

    3. Rebuild the national and local network of people living with HIV;

    4. Support social protection measures;

    5. Revitalize HIV prevention programmes;

    6. Re-establish comprehensive coordination mechanisms for the AIDS response; and

    7. Develop a comprehensive monitoring and evaluation mechanism.

    UNAIDS is currently working with its partners to integrate HIV into the Post-Disaster Needs Assessment process and ensure the HIV-related needs identified will be part of the ongoing humanitarian assistance efforts and upcoming recovery plans. The rebuilding of Haiti’s national AIDS programme will need to link the current humanitarian HIV needs and actions with the longer term strategic goal of building back an even better AIDS response.

    The annual national AIDS budget of Haiti was US$ 132 million prior to the earthquake. UNAIDS estimates that an additional US$ 70 million will be needed for the next six months to meet Haiti’s immediate AIDS response needs.

    Press release from UNAIDS – 26. February 2010

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  • 25Feb

    Im Darmkrebsmonat März informieren zahlreiche Aktionen bundesweit zum Thema Darmkrebs und motivieren zur Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung. Auch das deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) beteiligt sich daran, denn jüngste Ergebnisse aus dem DKFZ unterstreichen, wie wirksam die Früherkennung gerade bei dieser Krebsart ist. Der Krebsinformationsdienst KID des Zentrums richtet im März eine Extra-Leitung zum Thema Darmkrebsvorsorge ein. 

    Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet Fragen von Patienten, Angehörigen und der interessierten Öffentlichkeit zum Thema Krebs. Interessierte können täglich von 8.00-20.00 Uhr unter der kostenfreien Nummer 0800-420 30 40 anrufen oder sich per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de wenden. Auf der Internetseite www.krebsinformationsdienst.de stellt der Dienst außerdem zahlreiche Informationen zum Thema Krebs bereit. Die zusätzliche Leitung zum Thema Darmkrebsfrüherkennung unter der gleichen kostenfreien Nummer schaltet der KID im Darmkrebsmonat März werktags von 9.00-19.00 Uhr frei. Hier informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KID über die verschiedenen Möglichkeiten der Vorbeugung und Früherkennung von Darmkrebs.

    Erst kürzlich hat eine Studie am DKFZ gezeigt, wie wirksam die Darmkrebsvorsorge mithilfe der Darmspiegelung ist. Professor Hermann Brenner und seine Mitarbeiter haben das Vorkommen von Darmkrebsvorstufen bei rund 3300 Saarländern untersucht. Bei denen, die innerhalb der letzten zehn Jahre an einer Darmspiegelung teilgenommen hatten, traten 48 % weniger fortgeschrittene Darmkrebsvorstufen auf, als bei denen, die zum ersten Mal zu einer Darmspiegelung gingen. „Mit der präventiven Darmspiegelung, die seit dem Jahr 2002 Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms ist, verhindert man jedes Jahr Tausende Darmkrebsfälle“, sagt Brenner, „und es könnten noch wesentlich mehr sein, wenn mehr Menschen daran teilnehmen würden.“

    Um die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge zu verbessern, arbeitet das DKFZ mit der regionalen Gemeinschaftsaktion „1000 Leben retten“ zusammen. An dieser Aktion beteiligen sich Betriebe aus der Rhein-Neckar-Region. Anhand eines Fragebogens wird das Darmkrebsrisiko der Mitarbeiter ermittelt und bei einem erhöhten Risiko die Durchführung eines moderner Stuhlbluttests angeboten. Die Initiative läuft über drei Jahre. Die wissenschaftliche Auswertung übernehmen das DKFZ durch Professor Hermann Brenner sowie die Sektion Psychoonkologie der Universität Heidelberg. Brenner geht davon aus, dass durch die erhöhte Teilnahme an der Früherkennung die Zahl der Darmkrebstodesfälle in der Region deutlich gesenkt werden kann.

    Welche Faktoren den Krankheitsverlauf bei Darmkrebs beeinflussen, untersucht Professor Cornelia Ulrich vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in der ColoCare-Studie. So spielen sowohl genetische Merkmale der Patienten, individuelle Tumoreigenschaften als auch der Lebensstil eine entscheidende Rolle dabei, wie die Krankheit voranschreitet. Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Therapie bei welchem Patienten den größten Erfolg verspricht und gleichzeitig den Patienten Wege aufzuzeigen, wie sie selbst ihre Prognose verbessern können. So weisen erste Ergebnisse bereits darauf hin, dass ein angemessenes Sportprogramm nicht nur die Lebensqualität von Krebspatienten steigert, sondern möglicherweise sogar das Wiederauftreten von Krebs nach der Behandlung hinauszögern kann.

    Seit 2002 organisiert die Felix-Burda-Stiftung jährlich den Darmkrebsmonat März. In diesem Monat informieren zahlreiche Aktionen bundesweit zum Thema Darmkrebs und motivieren zur Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung. Die Kampagne wird von vielen Organisationen, Politikern, Prominenten und Wissenschaftlern unterstützt.

    Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Über 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 850 Wissenschaftler, erforschen die Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sie liefern die Grundlagen für die Entwicklung neuer Ansätze in der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Daneben klären die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert.

    Quelle: Pressemitteilung Nr. 08 des Deutschen Krebsforschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft vom 25. Februar 2010

    Foto: Fluoreszenzfärbung eines Darmkrebs-Gewebeschnittes
    Fotograf: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszent

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meinen Artikel:

    16. Februar 2010 – “Wenn es um Darmkrebs geht, hört bei mir der Spaß auf!” Die neue Werbe-Kampagne der Felix Burda Stiftung zum Darmkrebsmonat März

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  • 23Feb

    Das Robert Koch-Institut hat mit zwei Publikationen eine umfassende Darstellung des Krebsgeschehens in Deutschland vorgelegt: Die Veröffentlichung “Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland” ist erstmals erschienen und enthält Schätzungen zur Zahl der Menschen, die derzeit an Krebs erkrankt sind (Prävalenz), getrennt nach ausgewählten Tumorformen. Die zweite Publikation ist die gemeinsam mit der Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) herausgegebene neue Auflage von “Krebs in Deutschland”. Sie enthält Schätzungen zu Krebsneuerkrankungen von 1980 bis 2006 und erstmals auch Prognosen (für das Jahr 2010). Auch hier werden die Daten – Erkrankungs- und Sterberaten, Risikofaktoren, Trendverläufe sowie Überlebensaussichten – für ausgewählte Einzellokalisationen dargestellt.

    In Deutschland leben hochgerechnet auf 2010, geschätzte 1,45 Millionen Menschen mit einer Krebserkrankung (die höchstens fünf Jahre zuvor entdeckt wurde). Diese Zahl ist seit 1990 um 40% bei den Frauen und 90% bei den Männern gestiegen, was eine zunehmende Belastung für das Gesundheitswesen bedeutet. Gründe für den Anstieg sind die zunehmenden Zahl älterer Menschen (die meisten Krebserkrankungen treten vermehrt in höherem Alter auf), verbesserter Überlebensaussichten und teilweise gestiegene Erkrankungsraten, auch aufgrund verstärkter Früherkennungsmaßnahmen. Der höhere Anstieg bei den Männern ist auch eine Folge des zweiten Weltkriegs: Aufgrund der hohen Zahl gefallener Soldaten gab es in Deutschland lange vergleichsweise wenige ältere Männer. Diese “demografische Lücke” ist inzwischen weitgehend geschlossen.

    Die Zahl der Krebsneuerkrankungen lag 2006 bei rund 430.000 Menschen, seit 1990 ist diese Zahl der jährlichen Neuerkrankungen um fast 30 % angestiegen. Eine wichtige Ursache für den Anstieg ist auch hier die zunehmende Zahl älterer Menschen. Eine weitere Zunahme der Krebsfälle wird prognostiziert, für 2010 auf rund 450.000.

    Bislang können die bundesweiten Zahlen nur geschätzt werden, da noch nicht aus allen Bundesländern hinreichend vollzählige Meldungen in den Krebsregistern vorliegen. Die Datengrundlage für die Schätzung hat sich aber in den letzten Jahren stetig verbessert. Die Mitarbeit aller Ärzte, die an der Diagnostik, Therapie oder Nachsorge beteiligt sind, ist für eine vollständige Erfassung entscheidend. Auch Patienten können beitragen, indem sie ihren Arzt zur Meldung an das Krebsregister auffordern.

    Epidemiologische Krebsregister sind unverzichtbar, um Basisdaten unter anderem für die Suche nach Ursachen von Krebs oder für die Anforderung an Versorgungsmaßnahmen zu erhalten. Durch das 2009 in Kraft getretene Bundeskrebsregisterdatengesetz sind weitere Fortschritte in der Analyse und Darstellung des Krebsgeschehens zu erwarten. Die Bundesländer sind nun erstmals verpflichtet, dem Robert Koch-Institut flächendeckende und vollzählige Daten aus den Landeskrebsregistern zu übermitteln. Umgekehrt sollen die bundesweit aufbereiten Daten den Ländern rasch zur Verfügung gestellt und auch an Dritte für wissenschaftliche Auswertungen weitergegeben werden. Aus der Dachdokumentation Krebs des RKI wurde Anfang dieses Jahres das Zentrum für Krebsregisterdaten, ein eigenständiges Fachgebiet, das mit einer verbesserten personellen Ausstattung ein breiteres Aufgabenspektrum bearbeiten wird.

    Die Veröffentlichungen sind im Internet abrufbar (http://www.rki.de) und können kostenlos bestellt werden bei RKI, GEKID (http://www.gekid.de) und den Krebsregistern der Länder.

    Quelle: Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts vom 23. Februar 2010

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  • 23Feb

    Am 22.02.2010 fand unter Beteiligung von ca. 150 namhaften Experten aus dem gesamten Bundesgebiet ein Workshop zu den Noten für Pflegeeinrichtungen statt, in denen intensiv über die vereinbarten Transparenzkriterien und das Bewertungssystem der Pflegenoten diskutiert wurde. Die Veranstaltung ist ein Baustein der systematischen Überprüfung der Grundlagen für die Pflegenoten, die zwischen den Vertragspartnern mit Verabschiedung der Transparenzvereinbarung im letzten Jahr festgelegt wurden. In dem so geschaffenen Rahmen hatten Kritiker und Befürworter die Möglichkeit zu einem strukturierten Meinungsaustausch. Bestätigt wurden die grundsätzliche Eignung der Pflege-Transparenzvereinbarungen und deren Umsetzung und damit die Pflegenoten.

    Zwischen den Vertragspartnern bestand bereits bei Unterzeichnung der Transparenzvereinbarungen Einvernehmen, die Pflege-Transparenzvereinbarungen systematisch und unter wissenschaftlicher Begleitung auszuwerten.

    Eine bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegebene Studie zur Verständlichkeit und Nutzerfreundlichkeit der Transparenzberichte zeigt auch hier die grundsätzliche Eignung. Zu einzelnen Punkten liegen Hinweise zur vereinbarten Gestaltung der Veröffentlichung vor. So wird die Schriftgröße – insbesondere von älteren Nutzerinnen und Nutzern – als zu klein empfunden.

    Die Workshopergebnisse fließen in die abschließende wissenschaftliche Auswertung ein. Sie werden seitens der Vertragspartner auch auf kurzfristige Handlungsbedarfe, insbesondere hinsichtlich der Handhabung der Kriterien und ihrer Bewertung überprüft.

    Mit der Auswertung der Ergebnisse sind Frau Prof. Dr. Hasseler (Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg) und Frau Prof. Dr. Wolf-Ostermann (Alice Salomon Hochschule, Berlin) beauftragt. Mitte 2010 werden auf der Basis empirischer Daten wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse vorliegen, inwieweit die gewählten Qualitätskriterien, das vereinbarte Bewertungssystem sowie das Layout der Transparenzberichte geeignet sind.

    Zum Hintergrund

    Die Vertragspartner nach § 113 SGB XI haben Ende 2008 bzw. Anfang 2009 die Pflege-Transparenzvereinbarungen für die stationäre bzw. ambulante Pflege vereinbart. Seit Dezember 2009 werden die Transparenzberichte mit den Pflegenoten veröffentlicht. Bis heute stehen ca. 2.000 Transparenzberichte im Internet.

    Die ersten Veröffentlichungen für Pflegenoten liegen seit dem 01. Dezember 2009 vor. Die Veröffentlichungsstellen findet Ihr unter dem folgenden Link: http://www.pflegenoten.de/Home.gkvnet

    Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände und der Vereinigung der Träger der Pflegeeinrichtungen vom 23. Februar 2010

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