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  • 13Mrz

    Berlin (vfa). Zu einem Beitrag des “heute journal” am 10. März, in dem die gesamte Pharmaindustrie pauschal als kriminelle Vereinigung dargestellt wird, hat der vfa heute mit nachfolgendem Schreiben an den Intendanten des ZDF und dem Fernsehrat des ZDF Beschwerde eingelegt.

    Der Beitrag “Ein Pharma-Referent packt aus” im “heute journal” am 10. März 2010

    Sehr geehrter Herr Professor Schächter,

    im “heute journal” am 10. März wurde im Anschluss an die aktuelle gesundheitspolitische Berichterstattung ein Beitrag unter der Überschrift “Ein Pharmareferent packt aus” gesendet. Der Autor Rainer Fromm hat es darin geschafft, die gesamte Pharmaindustrie pauschal als kriminelle Vereinigung darzustellen. Die angeblichen Praktiken von Pharmareferenten im Auftrag von Pharmaunternehmen wurden generell als Bestechung bezeichnet, die Arbeit der Industrie als “korrupte Machenschaften der Branche” bezeichnet und Pharmafirmen in die Nähe der Mafia gerückt, die ihre Kritiker bedrohen und Gewalt gegen sie anwenden.

    An keiner Stelle wurde ein einziger Beleg für diese Behauptungen angeführt. Stattdessen kamen ein Staatsanwalt und ein Polizeibeamter zu Wort, die weitere vage Anschuldigungen für das angeblich kriminelle Verhalten unserer Branche geben durften.

    Sehr geehrter Herr Schächter, wir sind empört über diese Art von unseriöser und verunglimpfender Berichterstattung und wir wenden uns mit aller Entschiedenheit dagegen. Dass eine solche pauschale Verunglimpfung in einer Flaggschiffsendung der deutschen Fernsehnachrichten ausgestrahlt werden kann, ist hochgradig infam und lässt jegliche journalistische Sorgfaltspflicht vermissen.

    Unsere Branche hat durch strikte und sanktionsbewehrte Selbstkontrolle viel getan, um auch Fehlverhalten im Einzelfall zu unterbinden. Das blieb in dem Beitrag selbstverständlich unerwähnt. Seit 2004 gibt es die vom vfa und seinen Mitgliedern initiierte “Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA)”, die hohe Anerkennung für ihre Arbeit findet. Den Kodizes des FSA haben sich alle Mitgliedsunternehmen des vfa unterworfen. Dies entspricht immerhin rund 70 Prozent des deutschen Pharmamarktes. Sollte es also – wider erwarten – Belege für Handlungen geben, die strafrechtlich relevant sind oder nicht dem Kodex der Freiwilligen Selbstkontrolle entsprechen, so ist jeder aufgerufen, diese anzuzeigen. Dies kann bei der FSA übrigens auf der Homepage sogar anonym geschehen (http://www.fs-arzneimittelindustrie.de/). Ich verweise hierzu auch auf mein Schreiben an Sie vom 16. Dezember 2008.

    Wir erwarten im Namen der rund 120.000 Mitarbeiter der pharmazeutischen Industrie in Deutschland eine Entschuldigung für diese pauschale Verunglimpfung. Wir erwarten des Weiteren, dass sich das ZDF zukünftig wieder um die einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt würdigen journalistischen Qualität bemüht und Sie darauf hinwirken, dass das ZDF solche Pauschalverurteilungen künftig unterlässt. Und wir erwarten, dass man uns, wie es journalistisch seriös gewesen wäre, die Chance zur Stellungnahme gibt. Insbesondere bei derart massiven Behauptungen gegen uns wäre dies ein Gebot der Sorgfaltspflicht eines jeden Journalisten gewesen.

    Wir bieten dem Autoren Rainer Fromm und jedem weiteren Journalisten, der zu pharmaspezifischen Inhalten recherchiert, jederzeit gerne ein Gespräch an. Und wir sind sicher, dass auch die Geschäftsführung der Freiwilligen Selbstkontrolle gern über ihre Arbeit berichten würde, wenn man sie denn ließe.

    Sie werden Verständnis dafür haben, dass wir über diesen unerhörten Bericht auch den Fernsehrat des ZDF informieren und dieses Schreiben auch veröffentlichen werden.

    In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

    Cornelia Yzer

    Kopie: Fernsehrat des ZDF

    Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa – auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/de/presse/online-pks/

    Quelle: Pressemitteilung Nr. 013 des vfa. Die forschenden Pharma-Unternehmen vom 12. März 2010

    Der vfa. hat das o. a. Beschwerdeschreiben  aufgrund eines Berichts im ZDF Heute Journal vom 10. März 2010 veröffentlicht. Diesen Bericht könnt Ihr unter dem nachfolgenden Link in der ZDF Mediathek noch einmal ansehen:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/993350/ZDF-heute-journal-vom-10.-Maerz-2010?bc=svp;sv3&flash=off

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  • 13Mrz

    Berlin (vfa). Zu den heute per Agenturmeldung verbreiteten Äußerungen von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, es gebe dringenden Handlungsbedarf die Arzneimittelausgaben zu senken, da diese von 2008 auf 2009 um 5 Milliarden Euro gestiegen sein, erklärt Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa:

    “Bevor sich Politiker gehorsam in Parteidisziplin üben, sollten sie sich mit den Fakten vertraut machen: Die Arzneimittelausgaben sind von 2008 auf 2009 nicht um 5 Milliarden sondern um 5 % gestiegen. Was unterm Strich 1,5 Mrd. € bedeutet. Der Grund dafür liegt übrigens im erhöhten medizinischen Bedarf einer älter werdenden Gesellschaft und nicht in angeblich zu hohen Preisen. Etwas mehr Fakten und etwas weniger Wahlkampf-Polemik würde manchem Politiker in der Diskussion um medizinisch notwendige Leistungen für kranke Menschen gut zu Gesicht stehen! Hier populistisch Stimmung gegen eine Innovationsindustrie wie die pharmazeutische zu machen, steht gerade einem Innovationsminister schlecht zu Gesicht. “

    Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa – auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/de/presse/online-pks/

    Quelle: Pressemitteilung Nr. 011 des vfa. Die forschenden Pharma-Unternehmen vom 12. März 2010

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:

    13. März 2010 – vfa. Die forschenden Pharma-Unternehmen: “Der Himmel auf Erden sieht anders aus!”

    13. März 2010 - Marktwirtschaft durch Planwirtschaft geht nicht!

    13. März 2010 - Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung im Krisenjahr 2009 besser als erwartet

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  • 13Mrz

    Berlin (vfa). Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Union, hat am Rande der Klausurtagung der Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erläutert, die Pharmaindustrie habe in Deutschland den Himmel auf Erden.

    Dem widerspricht vfa-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer für die forschenden Pharma-Unternehmen: “Mehr als 20 Regulierungen, die sich teilweise widersprechen, teils gegenseitig aufheben oder ungewollt verstärken, lasten auf den Arzneimitteln in Deutschland. Der Himmel auf Erden sieht definitiv anders aus!”

    “Wir bekennen uns zu unser Verantwortung für ein funktionierendes und finanzierbares Arzneimittelsystem. Damit auch künftig jeder Patient vom medizinischen Fortschritt profitieren kann, haben wir forschenden Pharma-Unternehmen einen Vorschlag unterbreitet, der innerhalb von zwei Jahren das Vertragsgeschehen zwischen Firmen und Kassen deutlich in Gang bringen wird. Anderenfalls erfolgt eine zentrale Kosten-Nutzen-Bewertung mit anschließenden Höchstbeträgen für Arzneimittel. Dieser Vorschlag liegt auf dem Tisch. Wir freuen uns, dass die Union unsere Bereitschaft, aktiv an einem zukunftsfähigen Gesundheitssystem mitzuwirken, nun registriert und würdigt.

    Jetzt muss die Politik aber auch den Mut haben, dem Wettbewerb eine Chance zu geben. Staatliche Eingriffe aus der Mottenkiste der Gesundheitspolitik, wie Zwangsrabatte und Preismoratorien, passen da nicht in die Landschaft,” so Yzer abschließend.

    Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa – auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/de/presse/online-pks/

    Quelle: Pressemitteilung Nr. 010 des vfa. Die forschenden Pharma-Unternehmen vom 12. März 2010

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch den folgenden Artikel:

    13. März 2010 - Marktwirtschaft durch Planwirtschaft geht nicht!

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  • 13Mrz

    Berlin (vfa). Das Nachrichtenmagazin “Focus” berichtet heute über Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, ein neues Preissystem für patentgeschützte Medikamente einzuführen.

    Dazu erklärt für die forschenden Pharma-Unternehmen Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: “Entschieden widerspreche ich Aussagen, unsere Preise seien zu hoch. Die stärksten Ausgabenschübe bei den Kassen kommen gegenwärtig aus anderen Bereichen des Gesundheitssystems, nämlich von der ärztlichen Behandlung und aus den Krankenhäusern, jedenfalls nicht von den Arzneimitteln.”

    “Trotzdem ist es richtig, sich mit der Zukunft des Gesundheitssystems zu befassen. Es wird auch künftig noch für jedermann eine qualitative Versorgung mit Arzneimitteln geben, wenn die Politik jetzt richtig handelt und nicht neue Fehlanreize setzt. 20 Jahre Regulierung zeigen uns, nirgendwo kann man so viel Geld versenken wie in einem planwirtschaftlichen Gesundheitssystem. Wenn die Politik die Finger von solchem Unsinn lässt, können wir uns auch künftig Innovationen leisten. Die Gesundheitspolitik steht jetzt an einer Wegscheide! Sie muss sich entscheiden, ob sie dem Wettbewerb eine Chance gibt, für mehr Effizienz zu sorgen oder ob sie auf die alten Modelle der Regulierung und Intervention setzen will. Für uns ist jedenfalls klar: Marktwirtschaft durch Planwirtschaft geht nicht, ” so Yzer weiter.

    Ihre Vorstellungen erläutert die Hauptgeschäftsführerin des vfa folgendermaßen: “Wir glauben an Effizienz durch Wettbewerb. Wir wollen, dass Kassen und Firmen viel stärker durch Verträge Versorgung und Erstattung regeln können und die staatliche Kosten-Nutzen-Bewertung nur dann zum Tragen kommt, wenn solche Einigungen nicht innerhalb von 2 Jahren gelingen.”

    Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa – auch im Internet.

    Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/de/presse/online-pks/

    Quelle: Pressemitteilung der vfa. Die forschenden Pharma-Unternehmen vom 08. März 2010

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  • 13Mrz

    Sozialverband VdK fordert Sofortmaßnahmen zur Entlastung der Patienten

    Der Sozialverband VdK fordert als Sofortmaßnahme zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent.

    VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: “Das ist eine Maßnahme, die schnell wirken würde. Krankenkassen und Patienten könnten so um 2 bis 3 Milliarden Euro im Jahr entlastet werden. Dazu bedarf es keiner langwierigen Verhandlungen zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen.” Allerdings müssten die Pharmaunternehmen gesetzlich dazu verpflichtet werden, die Steuerermäßigung zu 100 Prozent an die Patienten weiterzugeben und nicht durch Preiserhöhungen zu unterlaufen, betonte Mascher.

    Ulrike Mascher ergänzte: “So lange die Pharmaindustrie mehr Geld für Marketing und Werbung als für Forschung ausgibt und Gewinne erzielt von denen andere Branchen nur träumen können, gibt es bei den Arzneimittelpreisen noch deutlich Spielraum nach unten.” In Deutschland, so Mascher, sind die Arzneimittelpreise so hoch wie in kaum einem anderen Land. Von den 27 EU-Staaten verlangen nur zwei einen höheren Mehrwertsteuersatz auf Medikamente als in Deutschland, und zwar Bulgarien und Dänemark. 23 von 27 EU-Staaten erheben keine oder eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Arzneimittel.

    Quelle: Pressemitteilung des Sozialverbands VdK Deutschland (Michael Pausder) vom 11. März 2010

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meine folgenden Artikel:

    07. Februar 2010 – Beim Fiskus klingelt die Kasse: 4,35 Milliarden Euro Mehrwertsteuer auf Arzneimittel

    17. Dezember 2009 – Sozialverband VdK fordert eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel

    11. Dezember 2009 - Deutschland liegt bei Arzneimittelpreisen im europäischen Durchschnitt!

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  • 12Mrz

    Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 17.09. 2009 und am 25.01.2010 Beschlüsse zu Festbetragsgruppen gefasst. Der GKV-Spitzenverband schlägt für drei dieser Gruppen nunmehr konkrete Festbeträge vor: Es handelt sich um eine Gruppe der Stufe 1 (Arzneimittel mit den selben Wirkstoffen) und zwei Gruppen der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen). Die Gruppen umfassen Arzneimittel bei Schmerzen und Fieber sowie zur Behandlung der renalen Anämie und von Lungenerkrankungen.

    Zu diesen drei Festbetragsvorschlägen führt der GKV-Spitzenverband das gesetzlich vorgesehene Stellungnahmeverfahren durch. Die Anhörung wird im Bundesanzeiger Nr. 37 vom 09.03.2010 bekannt gemacht. Ab diesem Tag stehen die Vorschläge des GKV-Spitzenverbandes auf seiner Webseite

    www.gkv-spitzenverband.de/arzneimittel_festbetraege.gkvnet

    abrufbar zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Verbände der Marktkreise schriftlich informiert.

    Entscheidung fällt im Mai 2010

    Nach dem Anhörungsverfahren in der Zeit vom 09.03.2010 bis 07.04.2010, bei dem Sachverständige der medizinischen und pharmazeutischen Wissenschaft und Praxis sowie der Arzneimittelhersteller und der Berufsvertretung der Apotheker zu den vorgeschlagenen Festbeträgen Stellung nehmen können, wird der GKV-Spitzenverband voraussichtlich Anfang Mai 2010 seine endgültige Entscheidung treffen. Danach können die Festbeträge zum 01.07.2010 in Kraft treten. Der GKV-Spitzenverband rechnet mit jährlichen Einsparungen von rund 50 Mio. Euro durch die neuen Festbeträge. Für 2010 erwartet der GKV-Spitzenverband durch die bereits beschlossenen Arzneimittel-Festbeträge Einsparungen von rund 4,6 Mrd. Euro.

    Weitere Informationen, Fakten und Zahlen zum Thema Arzneimittel-Festbeträge finden Sie natürlich auch unter www.gkv-spitzenverband.de im Internet.

    Der GKV-Spitzenverband ist der Verband aller gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Als solcher gestaltet er den Rahmen für die gesundheitliche Versorgung in Deutschland; er vertritt die Kranken- und Pflegekassen und damit auch die Interessen der 70 Millionen Versicherten und Beitragszahler auf Bundesebene gegenüber der Politik, gegenüber Leistungserbringern wie Ärzten, Apothekern oder Krankenhäusern. Der GKV-Spitzenverband übernimmt alle nicht wettbewerblichen Aufgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung auf Bundesebene. Der GKV-Spitzenverband ist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen gemäß § 217a SGB V.

    Quelle: Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands vom 08. März 2010

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meinen folgenden Artikel:

    08. Februar 2010 – 270 Millionen Euro zusätzliche Einsparungen: Arzneimittel-Festbeträge für 84 Gruppen angepasst

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  • 05Mrz

    In intensiven Verhandlungen mit allen Beteiligten ist es dem Bundesgesundheitsministerium gelungen, die Weiterführung der Stiftung „Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen“ (Stiftung) zu sichern. Damit erhalten Menschen, die Anfang der 1980er Jahre durch Blutprodukte mit dem Humanen Immunschwäche Virus (HIV) infiziert worden sind, auch nach dem Jahr 2010 finanzielle Hilfen.

    Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Ich bin sehr froh, dass alle Finanzierungsbeteiligten – die pharmazeutischen Unternehmen, das Deutsche Rote Kreuz, die Länder und der Bund – eine Lösung im Sinne der Betroffenen gefunden haben. Im Rahmen einer solidarischen Aktion konnten erneut erhebliche finanzielle Mittel für die Stiftung verfügbar gemacht werden. Damit ist die Leistungsfähigkeit der Stiftung in den nächsten Jahren gesichert. Das ist ein großer Erfolg für die Stiftung und die leistungsberechtigten Personen. Ich danke allen anderen Finanzierungsbeteiligten für ihren guten Willen und ihr Engagement.“

    Den größten Anteil an den nochmaligen Beiträgen hat der Bund mit 25,2 Mio. Euro, die im Jahr 2011 der Stiftung in einer Summe bereit gestellt werden. Das entspricht dem Anteil, wie er in § 2 des HIV-Hilfegesetzes für den Bund vorgesehen ist. Auch die anderen Finanzierungsbeteiligten orientieren sich mit ihren Beiträgen an den Anteilen nach § 2 HIV-Hilfegesetz. Die pharmazeutischen Unternehmen haben in der letzten Verhandlungsrunde mit dem Bundesministerium für Gesundheit ihren Beitrag namhaft erhöht. Sie haben für das Jahr 2011 einen Beitrag in Höhe von 4 Mio. Euro zugesagt. Weitere jährliche Beiträge wurden für die Folgejahre als feste Absicht angekündigt.

    Die Stiftung ist 1995 mit dem HIV-Hilfegesetz errichtet worden und leistet seitdem monatliche finanzielle Hilfen an HIV-Infizierte (rund 767 Euro) und an der Immunschwächekrankheit AIDS erkrankte Personen (rund 1534 Euro) sowie ihre Kinder bis zum 25. Lebensjahr (512 Euro). Auch Ehefrauen von im Zeitpunkt der Errichtung der Stiftung schon an AIDS verstorbenen Personen haben fünf Jahre lang Leistungen erhalten. Insgesamt hat die Stiftung bis heute für 1540 Personen Leistungen in Höhe von rund 200 Mio. Euro erbracht. Heute leben noch ca. 800 Leistungsberechtigte.

    Bundesgesundheitsminister Rösler: „Die Stiftung erfüllt einen wertvollen humanitären Zweck. Sie hilft Personen, die unverschuldet in eine schwierige Lebenssituation geraten sind. Die finanziellen Hilfen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. In vielen Fällen werden sie auch dringend benötigt, um das tägliche Leben zu sichern. Auch in Zukunft wird sich das Bundesministerium für Gesundheit mit den anderen Finanzierungsbeteiligten darum bemühen, die Leistungsfähigkeit der Stiftung zu erhalten.“

    Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 05. März 2010

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  • 03Mrz

    Wirksamkeit und Verträglichkeit machen Aspirin zu einem empfehlenswerten Schmerzmittel für die Selbstmedikation

    Leverkusen, 3. März 2010 – Jeder dritte Bundesbürger leidet mindestens einmal in der Woche unter Schmerzen, so das Ergebnis einer aktuellen Forsa Umfrage der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK). Besonders häufig sind dabei auch akute Kopf-, Gelenk- oder Rückenschmerzen. Ein wesentlicher Bestandteil der Akuttherapie ist der frühzeitige Einsatz eines Schmerzmittels. 111 Jahre therapeutische Erfahrung sowie zahlreiche klinische Studien haben belegt, dass der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure wirksam und gut verträglich für die Selbstmedikation ist. Eine aktuelle Metaanalyse untermauert dies erneut.

    Gute Verträglichkeit in der Kurzzeittherapie

    Die wissenschaftliche Analyse umfasst die Daten von neun randomisierten Doppelblindstudien, in denen die Verträglichkeit von 1.000 Milligramm Aspirin zur Behandlung von akuten Migräneattacken, Spannungskopfschmerzen sowie Zahnschmerzen beurteilt wurde. Dazu wurden die individuellen Rohdaten von 2.852 Patienten ausgewertet, wovon 1.581 mit Aspirin und 1.271 mit Placebo behandelt wurden. Eine Metaanalyse dieser Art besitzt das höchste Maß an wissenschaftlicher Aussagekraft. Das Ergebnis: In der Kurzzeittherapie akuter Schmerzen hat Aspirin ein gutes Verträglichkeitsprofil. Die Rate unerwünschter Ereignisse bezogen auf den Magen-Darm-Trakt lag in der Aspirin-Gruppe bei 5,9 Prozent, in der Placebo-Gruppe bei 3,5 Prozent. Die Zahl der tatsächlichen, also auf das Arzneimittel bezogenen, unerwünschten gastrointestinalen Ereignisse lag für Aspirin bei 3,1 Prozent, für Placebo bei 2 Prozent – ein Unterschied von 1,1 Prozent, der statistisch nicht signifikant ist. Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen waren leichter und vorübergehender Natur, am häufigsten Übelkeit. Eine weitere Metaanalyse, bei der 2.088 Patienten eingeschlossen wurden, liefert ein ähnliches Bild hinsichtlich der Verträglichkeit.

    Selbstmedikation ist wichtiger Bestandteil der Therapie

    Wenn die Medikamente in angemessener Weise und innerhalb vernünftiger Grenzen eingesetzt werden, kann die Selbstmedikation einen bedeutenden Beitrag bei der Schmerzbehandlung leisten. Dabei spielt neben der Wirksamkeit auch die Verträglichkeit des Schmerzmittels eine wichtige Rolle. Die aktuelle Metaanalyse belegt die gute Verträglichkeit des Aspirin-Wirkstoffs bei der kurzzeitigen Anwendung zur Therapie akuter leichter bis mäßig starker Schmerzen. Aufgrund seines Wirkspektrums ist Aspirin vielseitig einsetzbar: Es lindert die Schmerzen, aktiviert die Schmerzabwehrmechanismen, hemmt Entzündungen und stoppt die Schmerzbotenstoffe.

    Weitere Informationen unter www.aspirin.de

    Über Bayer Vital

    Die Bayer Vital GmbH vertreibt in Deutschland die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care und Bayer Schering Pharma. Bayer Vital konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Mehr über Bayer Vital steht im Internet: www.bayervital.de

    Quelle: Pressemitteilung von Bayer vom 03. März 2010
    Bildautor: Bayer Vital GmbH

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  • 02Mrz

    Global Health Partnerships Foundation unterstützt das Freiburger Präventionsteam weiterhin mit 500.000 US-Dollar

    Das neuartige Krebspräventionsprogramm mit dem Fokus der Rauchentwöhnung wird durch die renommierte internationale Pfizer Foundation seit März 2009 gefördert. Die auf drei Jahre angelegte Förderung muss jedes Jahr neu bewilligt werden. Für das Jahr 2010 wurden nach erfolgreicher Evaluation des Freiburger Programms die Mittel erneut bereitgestellt.

    Die Global Health Partnerships Foundation (Pfizer Foundation) ist eine gemeinnützige Organisation des Unternehmens Pfizer Inc. „Es gehört zum Selbstverständnis von Pfizer, dass wir uns gesellschaftlich für ausgewählte Gesundheits- und Präventionsprojekte engagieren. Wir möchten damit über die Entwicklung und Herstellung innovativer Medikamente hinaus zu einer besseren Gesundheitsversorgung der Menschen beitragen“, sagte Dr. med. Andreas Penk, Deutschlandchef und Präsident der Oncology Europe von Pfizer, anlässlich der Entscheidung zur Förderung des Projektes für das Jahr 2010. Die erneute positive Bewertung des Freiburger Programms zeige, dass dessen Arbeit besonders unterstützungswürdig sei, so Penk.

    Im Mittelpunkt des Krebspräventionsprogramms steht der Aufbau von Präventionsstrukturen, die eine proaktive Beratung von Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums ermöglichen. Da der Tabakkonsum und das Rauchen auch Krebserkrankungen hervorrufen, ist der Rauchausstieg eine besonders effektive Präventionsmaßnahme. Seit Mai 2009 sucht das Präventionsteam des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF) aktiv rauchende Patientinnen und Patienten im Universitätsklinikum Freiburg auf, informiert sie über Tabak und Nikotin, über deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper und über mögliche Raucherausstiegsmethoden.

    In einem zweiten Schritt motiviert das Team die Rauchenden dazu, den Ausstieg zu wagen. Aus einem großen Repertoire an effektiven Entwöhnungsmethoden wird die individuell passende Therapie gewählt. Hierzu wurde ein regionales Netzwerk von qualifizierten Rauchentwöhnungsmaßnahmen aufgebaut; hier wird die eigentliche Entwöhnung durchgeführt. Den Teilnehmenden steht während des gesamten Entwöhnungsprozesses eine Ansprechperson des Präventionsteams unterstützend zur Seite.

    Grundlage des Freiburger Präventionskonzepts ist die wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Rauchentwöhnung ein aktiver, mehrstufiger Prozess ist. Der Erfolg der Raucherentwöhnung ist dabei abhängig von der Patientenmotivation, der aktiven Patientenentscheidung für eine qualifizierte Entwöhnungsmethode sowie der permanenten professionellen Unterstützung.

    Der Aufbau der beschriebenen Präventionsstruktur wird durch das Team wissenschaftlich evaluiert, nicht zuletzt um diese auch auf andere Tumorzentren zu übertragen. Der vom Präventionsteam erstellte Report über die Arbeit im Jahr 2009 wurde von der Global Health Partnerships Foundation (Pfizer Foundation) in den USA eingehend geprüft. Aufgrund der positiven Arbeitsergebnisse, die das Präventionsteam nachweisen konnte, wurden die Mittel für das Jahr 2010 bewilligt.

    Das Comprehensive Cancer Center Freiburg

    Das Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg ist eine Einrichtung, die integrierte Versorgung von Krebspatienten mit der Krebsforschung kombiniert. Darüber hinaus engagiert sich das CCCF in der Krebsprävention. Es ist verantwortlich für die klinische, wissenschaftliche und strukturelle Koordination der Krebsmedizin am Universitätsklinikum Freiburg. Das CCCF ist eines der fünf deutschen onkologischen Spitzenzentren, die 2007 von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet wurden.

    Nähere Informationen finden Sie unter: www.tumorzentrum-freiburg.de

    Die Pfizer Foundation

    Seit 2007 fördert die Pfizer Foundation Aktivitäten in den Bereichen Krebsprävention und Tabakentwöhnung und unterstützt innovative, regionale und globale Partnerschaften in der Onkologie und Tabakentwöhnung.

    Weitere Informationen zum weltweiten gesellschaftlichen Engagement von Pfizer unter: http://www.pfizer.com/responsibility

    Quelle: Pressemitteilung des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer, Comprehensive Cancer Center Freiburg, vom 02. März 2010

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  • 02Mrz

    Aufgrund des sogenannten Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG), das am 01. Mai 2006 in Kraft trat, sollen den Versicherten anstelle von teuren Originalmedikamenten gleichwertige, preiswertere Medikamente verordnet werden. Für diese preisgünstigeren Medikamente entfallen dann die Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte, unabhängig davon, bei welcher Krankenkasse sie versichert sind.

    Der GKV Spitzenverband (Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen) veröffentlicht hierzu alle zwei Wochen eine aktuallisierte Auflistung aller zuzahlungsbefreiten Arzneimittel.

    Diese Auflistung könnt Ihr als PDF-Dokument beim GKV Spitzenverband über den folgenden Link aufrufen:

    http://www.gkv-spitzenverband.de/Befreiungsliste_Arzneimittel_Versicherte.gkvnet

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