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	<title>Positiv Leben Blog</title>
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	<description>Leben mit HIV und AIDS</description>
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		<title>Wenn Hepatitis-B-Viren sich verstecken</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 19:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<description><![CDATA[Gie&#223;ener Virologen koordinieren deutsch-afrikanische Studie zu okkulten Hepatitis-B-Virus-Infektionen in Afrika &#8211; Verbesserung des Impfstoffes als Ziel &#8211; Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt rund 700.000 Euro &#160; In Zusammenarbeit mit &#196;rzten aus S&#252;dafrika und dem Sudan erforschen Virologen der Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en (JLU) um Privatdozent Dr. Dieter Glebe und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram Gerlich (Institut f&#252;r Medizinische Virologie) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Gie&szlig;ener Virologen koordinieren deutsch-afrikanische Studie zu okkulten Hepatitis-B-Virus-Infektionen in Afrika &#8211; Verbesserung des Impfstoffes als Ziel &#8211; Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt rund 700.000 Euro</strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.uni-giessen.de/cms/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8923" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/09/Justus-Liebig-Universitaet-Giessen.gif" style="margin: 10px 20px; width: 154px; float: left; height: 57px" title="Justus-Liebig-Universit&#228;t Giessen" /></a>In Zusammenarbeit mit &Auml;rzten aus S&uuml;dafrika und dem Sudan erforschen Virologen der Justus-Liebig-Universit&auml;t Gie&szlig;en (JLU) um Privatdozent Dr. Dieter Glebe und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram Gerlich (Institut f&uuml;r Medizinische Virologie) eine heimt&uuml;ckische Form der Hepatitis B. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) f&ouml;rdert das deutsch-afrikanische Projekt mit rund 700.000 Euro im Rahmen ihrer Afrika-Initiative.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) werden bei Kleinkindern und geschw&auml;chten Personen h&auml;ufig chronisch und k&ouml;nnen langfristig zu Leberzirrhose, Leberversagen oder b&ouml;sartigen Tumoren der Leber f&uuml;hren. &Uuml;ber ein Drittel der Weltbev&ouml;lkerung hat bereits Kontakt mit HBV gehabt. 370 Millionen Menschen sind chronisch mit diesem t&uuml;ckischen Virus infiziert, eine Million Menschen sterben j&auml;hrlich an den Sp&auml;tfolgen. Chronische HBV-Infektionen entstehen bei gesunden Erwachsenen nur selten, bei &uuml;ber 90 Prozent der Infektionen kann ein gesundes Immunsystem die akute Infektion kontrollieren, es kommt zur Ausheilung. Jedoch wurde in j&uuml;ngster Zeit deutlich, dass die immunologische Abwehr des K&ouml;rpers oft nicht vollst&auml;ndig ist. Mit diesem Ph&auml;nomen besch&auml;ftigen sich die Gie&szlig;ener Wissenschaftler: Sie untersuchen die sogenannte okkulte Hepatitis B, bei der sich das Virus auch nach der scheinbaren Ausheilung meist unerkannt &#8211; also okkult &#8211; &uuml;ber Jahre in der Leber der Patienten vermehrt. Das Immunsystem kontrolliert dabei die Vermehrung des HBV auf niedrigem Niveau und damit einen erneuten Ausbruch der Erkrankung.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Zum Problem f&uuml;r den Patienten kann eine okkulte HBV-Infektion dann werden, wenn das Immunsystem teilweise oder v&ouml;llig zum Erliegen kommt &#8211; beispielsweise w&auml;hrend einer Chemotherapie oder bei einer Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Der vor&uuml;bergehende Totalausfall der immunologischen Kontrolle erlaubt dem Hepatitis-B-Virus eine ungehemmte Vermehrung in der Leber &#8211; die Infektion wird reaktiviert. Diese Reaktivierung f&uuml;hrt in vielen F&auml;llen zur Entstehung von Virusmutanten, die zu schweren Komplikationen bis hin zum Leberversagen f&uuml;hren k&ouml;nnen. Hier sch&uuml;tzt selbst eine erfolgreiche HBV-Impfung vermutlich nicht.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Gie&szlig;ener Virologen konnten bereits zeigen, dass durch die Immunselektion auch w&auml;hrend der okkulten Phase oft Virusmutanten entstehen. In dieser Phase sind diese Mutanten wegen ihrer geringen Menge ungef&auml;hrlich. Nach Reaktivierung k&ouml;nnen sie jedoch schwere, mitunter t&ouml;dlich verlaufende Infektionen hervorrufen. Wegen der hohen Viruskonzentration im Blut und in K&ouml;rpersekreten w&auml;hrend der Infektion sind die Viren zudem leicht auf andere Menschen &uuml;bertragbar, beispielsweise durch Intimkontakte.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Ziel der deutsch-afrikanischen Studie ist es, das Gef&auml;hrdungspotential durch HBV-Mutanten nach okkulter und reaktivierter Hepatitis B zu untersuchen. W&auml;hrend F&auml;lle von HBV-Reaktivierung infolge einer Immunsuppression in Europa und Nordamerika &uuml;berwiegend Therapie-bedingt sind, wird eine Immunschw&auml;che in afrikanischen L&auml;ndern meist durch HIV-Infektionen verursacht. Fatalerweise sind in Afrika je nach Region etwa 15 bis 90 Prozent aller HIV-Infizierten gleichzeitig mit HBV infiziert, und viele dieser Patienten haben eine okkulte Form der Hepatitis B. Im Rahmen der Studie sollen die bei afrikanischen HIV-koinfizierten Patienten isolierten Virusst&auml;mme am Institut f&uuml;r Medizinische Virologie der JLU (Leiter: Prof. Dr. John Ziebuhr) molekular- und zellbiologisch charakterisiert werden, um so R&uuml;ckschl&uuml;sse auf das Auftreten von impfungsresistenten Mutanten zu erhalten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollten gezielte Verbesserungen des derzeitig verf&uuml;gbaren HBV-Impfstoffs erm&ouml;glichen, der m&ouml;glicherweise ein zu schmales Schutzspektrum aufweist.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>PD Dr. Glebe und Prof. Gerlich von der JLU koordinieren die dreij&auml;hrige Studie. Auf s&uuml;dafrikanischer Seite wird sie geleitet von der Virologin Prof. Dr. Anna Kramvis (University of Witwatersrand, Johannesburg). Der Hepatologe Prof. Dr. Hatim Mudawi vom Institut f&uuml;r Innere Medizin der Universit&auml;t Khartum in Sudan leitet den sudanesischen Teil.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Dieses Projekt ist eines von 25 Projekten der Afrika-Initiative der DFG mit dem Ziel, die wissenschaftliche Kooperation afrikanischer und deutscher Wissenschaftler im Bereich der Infektionsforschung, insbesondere zu vernachl&auml;ssigten Krankheiten, zu vertiefen. Ein Hauptanliegen ist, die wissenschaftliche Infrastruktur und Forschungskapazit&auml;ten in den afrikanischen Partnerl&auml;ndern nachhaltig zu st&auml;rken.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universit&auml;t Giessen vom 30. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
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		<title>Depression: Forscher finden &#8220;Euphorie-Schaltkreis&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schaltkreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Auswertung historischer Operationen brachte Mediziner auf die Spur &#160; Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine m&#246;gliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert. Die Studie unter Federf&#252;hrung der Universit&#228;t Bonn erscheint in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology (doi:10.1038/npp.2010.132). Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue M&#246;glichkeiten, schwerste Depressionen erfolgreich zu therapieren. Bis vor gut zwanzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span id="parent-fieldname-abstract"><a href="http://www3.uni-bonn.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8917" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/09/Professor-Dr.-Volker-Arnd-Coenen.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 128px; float: left; height: 92px" title="Hofft auf Fortschritte bei der Therapie schwerster Depressionen: Professor Dr. Volker Arnd Coenen (c) Johann Saba, Foto- und Medienzentrum des Universit&#228;tsklinikums Bonn" /></a>Auswertung historischer Operationen brachte Mediziner auf die Spur</span></strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span><span id="parent-fieldname-description">Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine m&ouml;gliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert. Die Studie unter Federf&uuml;hrung der Universit&auml;t Bonn erscheint in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology (doi:10.1038/npp.2010.132). Die Wissenschaftler hoffen nun auf neue M&ouml;glichkeiten, schwerste Depressionen erfolgreich zu therapieren.</span></span></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Bis vor gut zwanzig Jahren behandelten &Auml;rzte Depressionen als ultima Ratio auch chirurgisch. Dabei zerst&ouml;rten sie gezielt bestimmte Regionen im Gehirn ihrer Patienten, kaum gr&ouml;&szlig;er als ein Zehn-Cent-St&uuml;ck. Diese Operationen waren nicht ohne Risiko, erzielten zum Teil aber beachtliche Erfolge: In bis zu 70 Prozent der F&auml;lle verbesserte sich das Befinden der Betroffenen deutlich.</span></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Bis Ende der 80er Jahre hatten die Depressionsforscher vier Areale identifiziert, deren Zerst&ouml;rung besonders positive Effekte zeigte. Diese Areale liegen in v&ouml;llig unterschiedlichen Regionen des Gehirns. Wissenschaftler der Universit&auml;ten Bonn, Washington State und British Columbia konnten nun jedoch zeigen, dass sie einen gemeinsamen Nenner haben: Sie alle sind mit einer bestimmten Struktur &quot;verdrahtet&quot;, dem medialen Vorderhirnb&uuml;ndel. Dabei handelt es sich um eine Art Kabelstrang, der sich vom tief liegenden Hirnstamm bis zur stirnseitigen Hirnrinde zieht. Das mediale Vorderhirnb&uuml;ndel scheint verschiedene Hirnbereiche miteinander zu verbinden, die bei der Depression eine Rolle spielen. &quot;Dieser Euphorie-Schaltkreis ist daher m&ouml;glicherweise eine interessante Zielstruktur f&uuml;r die Behandlung der Erkrankung&quot;, erkl&auml;rt der Neurochirurg Professor Dr. Volker Coenen.</span></strong></span></span></span></p>
<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Zielstruktur f&uuml;r den Hirnschrittmacher</span></strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Coenen leitet am Universit&auml;tsklinikum Bonn den Schwerpunkt f&uuml;r Stereotaxie. Dort f&uuml;hrt der 38-J&auml;hrige hochpr&auml;zise Eingriffe am Gehirn durch, ohne dabei intaktes Gewebe zu sch&auml;digen. &Uuml;ber ein kleines Loch im Sch&auml;del implantiert er beispielsweise Elektroden punktgenau in fehlgesteuerte Hirnregionen. Diese lassen sich dann mit einer Art &quot;Hirnschrittmacher&quot; durch schwache elektrische Impulse reizen. Die Methode wird Tiefe Hirnstimulation genannt und kann unter anderem Parkinson-Patienten helfen. Sie kommt seit einigen Jahren aber auch bei der Therapie schwerster Depressionen zum Einsatz.&nbsp; &quot;&Uuml;ber das mediale Vorderhirnb&uuml;ndel k&ouml;nnten wir eventuell verschiedenste Hirnregionen gleichzeitig stimulieren und so die Symptome einer Depression mildern&quot;, hofft Coenen.</span></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Bisher ging man davon aus, dass die vier klassischen Operationsorte unterschiedliche Funktionen bei der Verarbeitung von Emotionen &uuml;bernehmen. Dass sie miteinander &bdquo;verdrahtet&ldquo; sind, wusste bislang niemand. &quot;Wie Hirnareale miteinander verbunden sind, lie&szlig; sich in der Vergangenheit nur mit gro&szlig;em Aufwand sichtbar machen&quot;, erkl&auml;rt Coenens Kooperationspartner Professor Dr. Bernd Weber. &quot;Im Prinzip ging das nur an Hirnschnitten von Verstorbenen.&quot;</span></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Dank einer neuen Methode ist das nun erheblich einfacher: Mit modernen Kernspin-Tomographen kann man n&auml;mlich feststellen, in welche Richtungen das Wasser im Gewebe diffundiert. Nervenstr&auml;nge sind f&uuml;r die Gewebsfl&uuml;ssigkeit ein undurchdringliches Hindernis: Sie kann lediglich daran entlang flie&szlig;en. &quot;Diese gerichteten Wasserstr&ouml;me werden im Tomographie-Bild sichtbar&quot;, erkl&auml;rt der Experte f&uuml;r Neuronale Bildgebung. Gut 50 gesunde Probanden haben die Forscher mit dieser Methode untersucht. F&uuml;r jeden einzelnen haben sie in virtuellen Hirnoperationen am Computer simuliert, wie die vier klassischen OP-Regionen zusammen h&auml;ngen.</span></strong></span></span></span></p>
<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>&quot;Euphorie-Schaltkreis&quot; ist schon lange bekannt</span></strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Dass eine Stimulation des medialen Vorderhirnb&uuml;ndels f&uuml;r gute Gef&uuml;hle sorgt, ist &uuml;brigens schon lange bekannt: Bereits 1954 hatten die Psychologen James Olds und Peter Milner entsprechende Versuche mit Ratten durchgef&uuml;hrt. Dabei hatten sie den Tieren Elektroden in das Vorderhirnb&uuml;ndel implantiert, die diese per Tastendruck selbst elektrisch reizen konnten. Das taten sie denn auch &ndash; und f&uuml;hlten sich dabei so wohl, dass sie dar&uuml;ber sogar zu fressen verga&szlig;en. Ihre Experimente machten Olds und Milner ber&uuml;hmt. Die Rolle des medialen Vorderhirnb&uuml;ndels bei der Verarbeitung von Emotionen beim Menschen wurde jedoch nie n&auml;her untersucht. Ein Grund: Die genaue Struktur war beim Menschen bisher unbekannt und wurde erst k&uuml;rzlich von den Bonner Forschern zum ersten Mal beschrieben.</span></strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Quelle: Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit&auml;t Bonn vom 26. August 2010</span></strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>Zu dem Thema empfehle ich Euch auch den folgenden Artikel:</span></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span>03. September 2010 &#8211; </span></strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/09/03/der-entstehung-depressiver-stoerungen-auf-der-spur/" rel="bookmark" target="_blank" title="Permanent Link to Der Entstehung depressiver St&#246;rungen auf der Spur"><span style="color: #ff0000">Der Entstehung depressiver St&ouml;rungen auf der Spur</span></a></span></strong></span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Entstehung depressiver St&#246;rungen auf der Spur</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freiburger Forscher ver&#246;ffentlichen Ergebnisse in Biological &#160; Depressive St&#246;rungen sind laut Weltgesundheitsorganisation die Hauptursache weltweit f&#252;r Lebensjahre mit erheblich eingeschr&#228;nkter Lebensqualit&#228;t. Trotz deutlicher Fortschritte in der Behandlung, insbesondere durch Psycho- und Pharmakotherapie, spricht nur etwa die H&#228;lfte der Patientinnen und Patienten auf eine Behandlung ausreichend rasch und gut an. Forschungen zur Entstehung und Behandlung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.uniklinik-freiburg.de/ip/splash/start.html" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-7761" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/Universitaetsklinikum-Freiburg.gif" style="margin: 10px 20px; width: 200px; float: left; height: 69px" title="Universit&#228;tsklinikum Freiburg" /></a>Freiburger Forscher ver&ouml;ffentlichen Ergebnisse in Biological</strong></span></span></span><br />
	&nbsp;</h2>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Depressive St&ouml;rungen sind laut Weltgesundheitsorganisation die Hauptursache weltweit f&uuml;r Lebensjahre mit erheblich eingeschr&auml;nkter Lebensqualit&auml;t. Trotz deutlicher Fortschritte in der Behandlung, insbesondere durch Psycho- und Pharmakotherapie, spricht nur etwa die H&auml;lfte der Patientinnen und Patienten auf eine Behandlung ausreichend rasch und gut an. Forschungen zur Entstehung und Behandlung von Depressionen sind daher unabdingbar.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Eine neue Hypothese zur Entstehung depressiver St&ouml;rungen geht davon aus, dass eine Ver&auml;nderung neuronaler Plastizit&auml;t einen wichtigen Beitrag in der Entstehung der St&ouml;rung darstellt. Plastizit&auml;t, also &Auml;nderung, in Verhalten, Funktion und Struktur ist eine grundlegende Eigenschaft von lebendigen Organismen. Entgegen &auml;lteren neurowissenschaftlichen Annahmen zeigen neuere Arbeiten, dass Plastizit&auml;t auch im erwachsenen Gehirn auf verschiedenen Ebenen stattfindet &#8211; und das von der aktivit&auml;tsabh&auml;ngigen Anpassung synaptischer &Uuml;bertragung &uuml;ber Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus bis zur Anpassung von Verhalten.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Freiburger Forscher legen nun in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Biological Psychiatry Daten vor, die die Neuroplastizit&auml;tshypothese der Depression weiter st&uuml;tzen. Dabei nutzte die Arbeitsgruppe um Dr. Christoph Nissen und PD Dr. Claus Normann von der Abteilung f&uuml;r Psychiatrie und Psychotherapie des Universit&auml;tsklinikums Freiburg bekannte Lernparadigmen als Modell f&uuml;r synaptische Plastizit&auml;t.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Forscher konnten zeigen, dass Patientinnen und Patienten mit Depression im Vergleich zu gesunden Probanden eine verminderte Ged&auml;chtniskonsolidierung in einem Hippocampus-abh&auml;ngigen Lerntest aufweisen. Andererseits zeigen Menschen mit einer Depression eine erh&ouml;hte klassische Furchtkonditionierung, einer Amygdala-abh&auml;ngigen Lernleistung. Die Amygdala ist ein Kerngebiet, das f&uuml;r die Entstehung und Bewertung von Gef&uuml;hlen von entscheidender Bedeutung ist.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die unterschiedlichen Befunde einer geminderten beziehungsweise erh&ouml;hten Lernleistung weisen auf spezifische Ver&auml;nderungen der zugrunde liegenden synaptischen Plastizit&auml;t in verschiedenen neuronalen Systemen bei Menschen mit Depression hin. Diese Plastizit&auml;ts&auml;nderungen k&ouml;nnten mit klinischen Symptomen wie Merkf&auml;higkeitsst&ouml;rungen und Entscheidungsschwierigkeiten einerseits und einer erh&ouml;hten emotionalen Anspannung andererseits in Verbindung stehen. Sollte sich die Plastizit&auml;tshypothese depressiver St&ouml;rungen weiter best&auml;tigen, k&ouml;nnte das umfassende Grundlagenwissen zu Plastizit&auml;t genutzt werden, um neue und innovative Therapien zur Behandlung der Depression zu entwickeln.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Studie findet Ihr im Internet unter:</strong></span></span></span></p>
<p align="left"><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2810%2900525-1/abstract/" target="_blank">http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2810%2900525-1/abstract/</a></strong></span></span></span></p>
<p align="left"><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung des Universit&auml;tsklinikums Freiburg vom 31. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
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		<title>Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung: Jugendsexualit&#228;t heute</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/09/02/bundeszentrale-fuer-gesundheitliche-aufklaerung-jugendsexualitaet-heute/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 20:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendsexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Sexuelle Aktivit&#228;ten gehen zur&#252;ck &#8211; Verh&#252;tung so gut wie nie zuvor &#160; Seit 1980 untersucht die Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung (BZgA) regelm&#228;&#223;ig Einstellungen und Verhaltensweisen 14- bis 17-j&#228;hriger Jugendlicher zu Aufkl&#228;rung, Sexualit&#228;t und Verh&#252;tung. Keine andere Studie in Deutschland zu diesem Thema kann auf einen so langen Vergleichszeitraum zur&#252;ckblicken. F&#252;r die neue Studie &#34;Jugendsexualit&#228;t 2010&#34; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Sexuelle Aktivit&auml;ten gehen zur&uuml;ck &#8211; Verh&uuml;tung so gut wie nie zuvor</strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong><a href="http://www.bzga.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-940" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2009/10/rki_bzgalogo_neu.png" style="margin: 10px 20px; width: 78px; float: left; height: 148px" title="BZgA_logo_neu" /></a>Seit 1980 untersucht die Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung (BZgA) regelm&auml;&szlig;ig Einstellungen und Verhaltensweisen 14- bis 17-j&auml;hriger Jugendlicher zu Aufkl&auml;rung, Sexualit&auml;t und Verh&uuml;tung. Keine andere Studie in Deutschland zu diesem Thema kann auf einen so langen Vergleichszeitraum zur&uuml;ckblicken. F&uuml;r die neue Studie &quot;Jugendsexualit&auml;t 2010&quot; wurden insgesamt 3.542 Jugendliche befragt, darunter 1014 M&auml;dchen und Jungen mit Migrationshintergrund. Die vollst&auml;ndigen Ergebnisse liegen nun vor.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Deutsche M&auml;dchen und Jungen sind verglichen mit der letzten Repr&auml;sentativerhebung aus dem Jahr 2005 seltener fr&uuml;h sexuell aktiv. Bei den 14-j&auml;hrigen M&auml;dchen sank der Anteil derer mit Geschlechtsverkehrerfahrung deutlich von zw&ouml;lf auf sieben Prozent, bei den gleichaltrigen Jungen sogar von zehn auf vier Prozent. Bei den 17-j&auml;hrigen M&auml;dchen reduzierte sich der Anteil von 73 auf 66 Prozent, bei den gleichaltrigen Jungen blieb er mit 65 Prozent nahezu konstant. Dies bedeutet zugleich, dass bis zu einem Alter von 17 Jahren mehr als ein Drittel der jungen Frauen und M&auml;nner noch keinen Geschlechtsverkehr gehabt haben. &quot;Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer fr&uuml;her sexuell aktiv werden, best&auml;tigen sich nicht&quot;, erkl&auml;rt <strong>Prof. Dr. Elisabeth Pott,</strong> Direktorin der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung. &quot;Die aktuelle Repr&auml;sentativerhebung zeigt, dass seit Mitte der neunziger Jahre die sexuelle Aktivit&auml;t Jugendlicher fast unver&auml;ndert und jetzt sogar r&uuml;ckl&auml;ufig ist.&quot;</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>In der Regel erleben deutsche Jugendliche ihr &quot;erstes Mal&quot; in einer festen Beziehung. Dar&uuml;ber hinaus ist die H&auml;lfte der sexuell aktiven M&auml;dchen zwischen 14 und 17 Jahren bislang lediglich eine Partnerbeziehung eingegangen. F&uuml;r deutsche Jungen trifft das auf 40 Prozent zu.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Jungen aus Migrantenfamilien sind fr&uuml;her und damit insgesamt h&auml;ufiger sexuell aktiv als deutsche Jungen. M&auml;dchen mit Migrationshintergrund sind deutlich zur&uuml;ckhaltender und begr&uuml;nden das damit, zu jung zu sein. Vor allem bei jungen Frauen muslimischen Glaubens, insbesondere bei t&uuml;rkischen M&auml;dchen, sind nur wenige sexuell aktiv. Die Mehrheit von ihnen findet einen engen Kontakt zum anderen Geschlecht vor der Ehe nicht richtig.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Erfahrungen mit sexueller Gewalt sind Jugendlichen nicht unbekannt. So berichten 13 Prozent der deutschen M&auml;dchen und 19 Prozent der M&auml;dchen mit Migrationshintergrund &uuml;ber Situationen, in denen sie sich gegen unerw&uuml;nschte sexuelle &Uuml;bergriffe oder Gewalt zur Wehr setzen mussten. Von den Jungen berichten dies ein bzw. drei Prozent.</strong></strong></span></span></span></p>
<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong><strong>Verh&uuml;tungsverhalten wird immer besser &#8211; Kondom beliebtestes Verh&uuml;tungsmittel</strong></strong></strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Sexuell aktive deutsche Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren verh&uuml;ten heute bereits beim ersten Mal besser als je zuvor: Nur je acht Prozent der M&auml;dchen und Jungen geben an, keine Verh&uuml;tungsmittel benutzt zu haben. 1980 lag dieser Anteil mit 20 Prozent bei den M&auml;dchen und 29 Prozent bei den Jungen um ein Vielfaches h&ouml;her. Die neuen Zahlen zeigen zudem, dass Jungen beim ersten Mal mittlerweile ebenso gut verh&uuml;ten wie M&auml;dchen.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Auch bei den Jugendlichen mit Migrationshintergrund hat sich das Verh&uuml;tungsverhalten verbessert. Doch verglichen mit ihren deutschen Altersgenossen verh&uuml;ten sie noch immer seltener. So geben zw&ouml;lf Prozent der M&auml;dchen und 18 Prozent der Jungen mit Migrationshintergrund an, beim ersten Geschlechtsverkehr keine Verh&uuml;tungsmittel benutzt zu haben. Im Jahr 2005 waren es noch mehr als ein Drittel der Jungen und etwa jedes f&uuml;nfte M&auml;dchen.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Das Kondom ist mit deutlichem Abstand das Verh&uuml;tungsmittel Nummer eins beim ersten Mal. Drei Viertel der deutschen Jungen und M&auml;dchen wenden es beim ersten Geschlechtsverkehr an. Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund greifen beim ersten Mal meistens zum Kondom: 75 Prozent der M&auml;dchen und 59 Prozent der Jungen verh&uuml;ten auf diese Weise. Mit zunehmender sexueller Aktivit&auml;t &auml;ndert sich das Verh&uuml;tungsverhalten jedoch. M&auml;dchen mit und ohne Migrations-hintergrund verwenden dann h&auml;ufiger die Pille.</strong></strong></span></span></span></p>
<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong><strong>Eltern und Schule: Starke Partner f&uuml;r Jugendliche</strong></strong></strong></span></span></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>69 Prozent der deutschen M&auml;dchen und 58 Prozent der deutschen Jungen sprechen heute ausf&uuml;hrlich mit ihren Eltern &uuml;ber das Thema Verh&uuml;tung. Das war vor 30 Jahren noch anders: Nur etwas mehr als ein Drittel der M&auml;dchen und nur jeder vierte Junge hatte damals ein Verh&uuml;tungsgespr&auml;ch mit seinen Eltern. Eine &auml;hnliche Situation gilt heute noch f&uuml;r viele Jugendliche mit Migrationshintergrund. Lediglich die H&auml;lfte der M&auml;dchen und nur 41 Prozent der Jungen aus Migrantenfamilien erhalten eine Verh&uuml;tungsberatung im Elternhaus. Bei der Wissensvermittlung rund um die Themen Liebe, Sexualit&auml;t und Verh&uuml;tung wird die Schule immer bedeutender. F&uuml;r Jungen mit Migrationshintergrund ist sie sogar der wichtigste Ort der Aufkl&auml;rung.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>&quot;Eltern und Schule sind heute starke Partner f&uuml;r Jugendliche&quot;, betont <strong>Prof. Dr. Elisabeth Pott,</strong> Direktorin der BZgA. &quot;Das einmalige versch&auml;mte Aufkl&auml;rungsgespr&auml;ch von fr&uuml;her ist endg&uuml;ltig vorbei. Die verantwortungsbewusste Sexualaufkl&auml;rung durch Elternhaus und Schule, vielf&auml;ltige Beratungsm&ouml;glichkeiten und die Informationsangebote der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung zu den Themen Liebe, Sexualit&auml;t und Verh&uuml;tung haben entscheidend dazu beigetragen, dass Deutschland eine der niedrigsten Teenagerschwangerschaftsraten in Europa hat.&quot;</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Aufkl&auml;rungsmaterialien stehen bei Jugendlichen nach wie vor hoch im Kurs. Das gilt ganz besonders f&uuml;r das Internet. Deswegen entwickelt die BZgA ihre Informationsangebote kontinuierlich weiter. Mit </strong></strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong><a href="http://www.loveline.de/" target="_blank" title="der Link wird in einem neuen Fenster ge&#246;ffnet"><span style="color: #ff0000"><strong>www.loveline.de</strong></span></a></strong></strong></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong> bietet die BZgA Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund ein immer aktuelles, auf ihre Bed&uuml;rfnisse abgestimmtes Medium an.</strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong><strong>Die Studie &quot;Jugendsexualit&auml;t 2010&quot; steht zum Download unter </strong></strong></strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong><a href="http://www.forschung.sexualaufklaerung.de/" target="_blank" title="der Link wird in einem neuen Fenster ge&#246;ffnet"><span style="color: #ff0000"><strong>www.forschung.sexualaufklaerung.de</strong></span></a></strong></strong></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><strong>Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung vom 02. September 2010</strong></strong></span></span></span></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Human Rights Watch &#8211; Uganda: Behinderte Frauen begegnen Hindernissen und Missbrauch</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/30/human-rights-watch-uganda-behinderte-frauen-begegnen-hindernissen-und-missbrauch/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uganda]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;Ein wenig beachteter Aspekt des jahrelangen Kriegs in Nord-Uganda ist die Isolation, Vernachl&#228;ssigung und Misshandlung von Frauen und M&#228;dchen mit Behinderung. Die Regierung und Hilfsorganisationen m&#252;ssen daf&#252;r sorgen, dass behinderte Frauen beim Wiederaufbau nicht ausgegrenzt werden.&#34; Shantha Rau Barriga, Expertin f&#252;r Behindertenrechte von Human Rights Watch Regierung soll bei Wiederaufbau im Norden die Rechte Behinderter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Ein wenig beachteter Aspekt des jahrelangen Kriegs in Nord-Uganda ist die Isolation, Vernachl&auml;ssigung und Misshandlung von Frauen und M&auml;dchen mit Behinderung. Die Regierung und Hilfsorganisationen m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass behinderte Frauen beim Wiederaufbau nicht ausgegrenzt werden.&quot;</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Shantha Rau Barriga, Expertin f&uuml;r Behindertenrechte von Human Rights Watch</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 14px"><span style="color: #000000"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Regierung soll bei Wiederaufbau im Norden die Rechte Behinderter sch&uuml;tzen und Zugang zu staatlichen Leistungen sicherstellen</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.hrw.org/de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8876" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/08/As-if-We-Werent-Human.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 200px; float: left; height: 254px" title="As if We Werent Human" /></a>(Kampala, 26. August 2010)&nbsp;-</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong> In Nord-Uganda werden behinderte Frauen fortw&auml;hrend Opfer von Diskriminierung und sexueller sowie geschlechtsspezifischer Gewalt, so Human Rights Watch in einem heute ver&ouml;ffentlichten Bericht. Viele Frauen haben keinen Zugang zu grundlegenden staatlichen Leistungen wie Gesundheitsversorgung und Justiz. Ihre Bed&uuml;rfnisse sind bei den Wiederaufbauma&szlig;nahmen bislang weitgehend unber&uuml;cksichtigt geblieben.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Der 73-seitige Bericht </strong></span></span></span><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;As If We Weren&#39;t Human: Discrimination and Violence against Women with Disabilities in Northern Uganda&quot;</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong> beschreibt, wie Frauen und M&auml;dchen mit Behinderung in Nord-Uganda von Familienmitgliedern, Nachbarn und Fremden diskriminiert und h&auml;ufig missbraucht werden. F&uuml;r den Bericht befragte Frauen beschrieben es als unm&ouml;glich, an grundlegende Bedarfsg&uuml;ter wie Nahrung und Kleidung zu gelangen oder eine Unterkunft in Fl&uuml;chtlingslagern oder in ihren D&ouml;rfern zu finden. Eine k&ouml;rperlich behinderte Frau, die in einem Fl&uuml;chtlingslager lebte, schilderte im Gespr&auml;ch mit Human Rights Watch Beschimpfungen wie: &quot;Du bist nutzlos. Du verschwendest Essen. Du solltest einfach sterben, damit andere dein Essen bekommen k&ouml;nnen.&quot; Human Rights Watch untersuchte die Lage in sechs Distrikten in Nord-Uganda, wo mehr als zwei Jahrzehnte lang ein blutiger Konflikt zwischen der Lord Resistance Army und der Regierung getobt hatte.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Ein wenig beachteter Aspekt des jahrelangen Kriegs in Nord-Uganda ist die Isolation, Vernachl&auml;ssigung und Misshandlung von Frauen und M&auml;dchen mit Behinderung&quot;, so Shantha Rau Barriga, Expertin f&uuml;r Behindertenrechte von Human Rights Watch. &quot;Die Regierung und Hilfsorganisationen m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass behinderte Frauen beim Wiederaufbau nicht ausgegrenzt werden.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Der Bericht st&uuml;tzt sich auf Befragungen von 64 Frauen und M&auml;dchen mit einem breiten Spektrum von Behinderungen, teilweise als Folge von Polio-Infektionen, Landminen oder Schussverletzungen. Einer landesweiten Studie aus dem Jahr 2007 zufolge haben etwa 20 Prozent der Menschen in Uganda eine Behinderung. Es wird angenommen, dass dieser Anteil in Nord-Uganda aufgrund von Kriegsverletzungen und dem eingeschr&auml;nkten Zugang zu medizinischer Versorgung und Impfungen noch h&ouml;her liegt.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Recherchen von Human Rights Watch ergaben, dass Frauen mit Behinderung sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt besonders schutzlos gegen&uuml;berstehen. Mehr als ein Drittel der von Human Rights Watch befragten Frauen gab an, bereits sexuell oder k&ouml;rperlich misshandelt worden zu sein. Keine der Frauen hatte die M&ouml;glichkeit, strafrechtlich gegen die T&auml;ter vorzugehen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;H&auml;ufig erhalten Frauen mit Behinderung keinerlei Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie zu HIV-Infektionen&quot;, so Barriga. &quot;Doch sie ben&ouml;tigen eine sexualmedizinische Versorgung, Schutz vor sexueller Gewalt sowie strafrechtliche Mittel, um gegen Missbrauch vorzugehen.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Der Bericht weist darauf hin, dass Frauen mit Behinderung besonders anf&auml;llig f&uuml;r HIV sind, weil sie oft arm sind und nur schwer den Wunsch nach Schutzma&szlig;nahmen vor sexuell &uuml;bertragbaren Krankheiten &auml;u&szlig;ern bzw. durchsetzen k&ouml;nnen. Zudem fehlt ihnen der Zugang zu Informationen, und ihr Risiko, missbraucht oder vergewaltigt zu werden, ist besonders hoch. Viele behinderte Frauen k&ouml;nnen nicht zu den h&auml;ufig weit entfernt liegenden Gesundheitszentren oder Polizeistationen gelangen oder k&ouml;nnen Einrichtungen nicht nutzen, weil Geb&auml;rdendolmetscher, Kennzeichnungen in Brailleschrift oder Rampen f&uuml;r Rollstuhlfahrer fehlen. Manche Frauen stie&szlig;en auf Vorurteil des Personals, andere erhielten selbst von Familienangeh&ouml;rigen keine Unterst&uuml;tzung.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Ich darf nicht in der N&auml;he anderer Leute baden&quot;, erz&auml;hlte Candace, eine mit HIV infizierte Frau, die durch eine Landmine ein Bein verloren hat, im Gespr&auml;ch mit Human Rights Watch. &quot;Meine Nachbarn glauben, in meinem Urin sei HIV. Sie sagen, ich w&uuml;rde das ganze Dorf krank machen, wenn ich dass Wasser ber&uuml;hrte. In meinem Dorf hat es zwar Aufkl&auml;rungsma&szlig;nahmen &uuml;ber HIV gegeben, doch die Haltung der Menschen hat sich kaum ver&auml;ndert.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Der Bericht empfiehlt der ugandischen Regierung unter anderem, die Bed&uuml;rfnisse behinderter Frauen und M&auml;dchen im Rahmen der Wiederaufbaupl&auml;ne und Programme angemessen zu ber&uuml;cksichtigen. Er appelliert zudem an die Regierung, daf&uuml;r zu sorgen, dass Frauen mit Behinderung Zugang zu etablierten staatlichen Programmen haben, insbesondere im Bereich sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt, reproduktiver Gesundheit und HIV.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Recherchen von Human Rights Watch ergaben, dass die meisten humanit&auml;ren Hilfsorganisationen keine speziellen Programme f&uuml;r Menschen mit Behinderung betreiben. Der Bericht empfiehlt den Hilfsorganisationen, die Zusammenarbeit mit Behindertenverb&auml;nden zu suchen, damit Informationen &uuml;ber den Wiederansiedlungsprozess und die verf&uuml;gbaren Hilfsleistungen auch zu behinderten Menschen gelangt.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Ein Schl&uuml;sselproblem in diesem Zusammenhang ist das Fehlen genauer Zahlen zu behinderten Frauen in Nord-Uganda und der Mangel an Daten &uuml;ber deren Zugang zu Hilfsangeboten. Die Regierung und die Hilfsorganisationen sollen solche Daten erheben und auf ihrer Grundlage Programme entwickeln, die behinderte Frauen besser einbeziehen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die ugandische Regierung ist durch internationales und regionales Recht sowie durch die ugandische Verfassung und andere nationale Gesetze verpflichtet, die Rechte von Menschen mit Behinderung zu achten. Als Vertragsstaat der Konvention der Vereinten Nationen &uuml;ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss Uganda gew&auml;hrleisten, dass Frauen mit Behinderung die gleichen Rechte genie&szlig;en wie alle anderen B&uuml;rger. In der Praxis bedeutet dies, dass die ugandische Regierung ihre eigenen Gesetze entschlossener umsetzen muss, um Frauen mit Behinderung in Nord-Uganda vor Gewalt zu sch&uuml;tzen und ihnen den Zugang zu grundlegenden staatlichen Leistungen zu garantieren.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Der Krieg hat die Isolation und Diskriminierung von Frauen und M&auml;dchen mit Behinderung gleichzeitig versch&auml;rft und in den Hintergrund gedr&auml;ngt&quot;, so Barriga. &quot;Jetzt hat die Regierung die Gelegenheit&nbsp;- und die besondere Verantwortung&nbsp;- ihre Not zu lindern.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 14px"><span style="color: #000000"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Ausgew&auml;hlte Aussagen aus dem Bericht:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Wir waren zu zw&ouml;lft im Haus, als es [von der LRA] niedergebrannt wurde. Alle, die in der N&auml;he der T&uuml;r waren, &uuml;berlebten. Ich lag auf dem Bauch und sch&uuml;tzte mein Herz. Ich wurde am Kopf verbrannt und wurde blind. Au&szlig;erdem h&ouml;re ich seitdem schlecht.&quot;<br />
	-&nbsp;Edna, eine 29-j&auml;hrige Frau, die im Jahr 2004 aus ihrem Dorf in die Stadt Lira floh. Edna ist HIV positiv.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Vor einer Woche wurde ich in diesem Haus dreimal vergewaltigt. Die M&auml;nner kamen in der Nacht und ich konnte sie nicht erkennen. Ich habe niemandem davon erz&auml;hlt, nicht einmal meiner Mutter. Ich habe dar&uuml;ber nachgedacht, eine panga (Machete) mit ins Bett zu nehmen f&uuml;r den Fall, dass sie wieder kommen. Ich glaube, dass ich meinen HIV-Status wissen muss, wenn ich Anzeige erstatten will. Ich w&uuml;rde gerne einen HIV-Test im Gesundheitszentrum machen, aber ich habe keine M&ouml;glichkeit, um in die Stadt zu kommen. Das Krankenhaus ist weit weg und mein Fahrrad (mit Handkurbelantrieb) ist kaputt. Manche Leute im Dorf sagen, ich sei selbst schuld und treibe mich mit M&auml;nnern herum.&quot;<br />
	- Angela, eine 20-j&auml;hrige Frau mit einer angeborenen K&ouml;rperbehinderung, Distrikt Amuru</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Wenn ich nach Hause zur&uuml;ckkehre, werde ich wie ein Kind leben, das darauf warten muss, gef&uuml;ttert zu werden.&quot;<br />
	-&nbsp;Mary, eine k&ouml;rperlich behinderte Frau, die in einem Fl&uuml;chtlingslager lebt, Distrikt Amuru</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Die Liegen f&uuml;r die Entbindung sind sehr hoch und haben Rollen. Die Schwestern sagen dir, du sollst dich auf die Liege legen. Dann versuchst du es, doch die Liege rollt weg. Sie sagen: &quot;Leg dich hin! Wie bist du denn auf das Bett gekommen, in dem du schwanger wurdest?&quot;&quot;<br />
	- Hon. Nalule Safia Juuko, eine Parlamentsabgeordnete, die sich f&uuml;r die Rechte Behinderter einsetzt</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Die Nachbarn schlugen meine Kinder. Wenn sie mit den Nachbarskindern spielten, wurden sie fortgeschickt. Man sagte ihnen: &quot;Eure Taubheit wird auf meine Familie &uuml;berspringen.&quot;&quot;<br />
	- Erica, eine geh&ouml;rlose Frau, die eines ihrer Kinder bei der Geburt verlor, weil die Schwester ihr nicht gesagt hatte, dass sie Zwillinge bekommen w&uuml;rde, Distrikt Lira</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung von Human Rights Watch vom 26. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>In englischer Sprache k&ouml;nnt Ihr diesen Artikel unter folgendem Link aufrufen:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.hrw.org/en/news/2010/08/23/uganda-women-disabilities-barriers-and-abuse" target="_blank">http://www.hrw.org/en/news/2010/08/23/uganda-women-disabilities-barriers-and-abuse</a></strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung von Human Rights Watch vom 26. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
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		<title>F&#252;r eine gerechte und zukunftsfeste Gesundheitsversorgung &#8211; eine gemeinsame Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundes&#228;rztekammer</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 23:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GKV-Finanzierungsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in Deutschland krank wird, der kann auf die Versorgung in einem der besten Gesundheitssysteme der Welt vertrauen. Erfreulicherweise werden die Menschen zunehmend &#228;lter, gleichzeitig er&#246;ffnet die Medizin immer bessere Heilungschancen. Angesichts der damit verbundenen finanziellen Herausforderungen hat sich die Politik vorgenommen, die gesetzliche Krankenversicherung heute und f&#252;r die Zukunft stabiler aufzustellen. Der von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.bundesaerztekammer.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8854" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/08/Bundesaerztekammer_Image_2.bmp" style="margin: 10px 20px; float: right" title="Bundesaerztekammer_Image_2" /></a><a href="http://www.bmg.bund.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-7443" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/Bundesministerium-fuer-Gesundheit.gif" style="margin: 10px 20px; width: 131px; float: left; height: 64px" title="Bundesministerium fuer Gesundheit" /></a>Wer in Deutschland krank wird, der kann auf die Versorgung in einem der besten Gesundheitssysteme der Welt vertrauen. Erfreulicherweise werden die Menschen zunehmend &auml;lter, gleichzeitig er&ouml;ffnet die Medizin immer bessere Heilungschancen. Angesichts der damit verbundenen finanziellen Herausforderungen hat sich die Politik vorgenommen, die gesetzliche Krankenversicherung heute und f&uuml;r die Zukunft stabiler aufzustellen. Der von der Regierungskoalition vorgelegte Gesetzentwurf f&uuml;r das geplante GKV-Finanzierungsgesetz ist dazu ein wichtiger und richtiger Schritt. Das betonten Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp R&ouml;sler und Bundes&auml;rztekammer-Pr&auml;sident Prof. Dr. J&ouml;rg-Dietrich Hoppe in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand der Bundes&auml;rztekammer. Das GKV-Finanzierungsgesetz sieht insbesondere die langfristige Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung durch Zusatzbeitr&auml;ge und einen unb&uuml;rokratischen Sozialausgleich &uuml;ber Steuermittel vor.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Anders als bei vorangegangenen Reformen sollen k&uuml;nftig nicht die Patienten &uuml;ber Zuzahlungen oder Eigenbeteilungen die finanziellen Mehrbelastungen tragen. Dar&uuml;ber hinaus kann nach Auffassung des Ministers und des Bundes&auml;rztekammer-Vorstandes insbesondere die St&auml;rkung der Beitragsautonomie &uuml;ber Zusatzbeitr&auml;ge den Einstieg in ein generationengerechteres Finanzierungsprinzip der GKV darstellen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Einigkeit herrschte bei den Gespr&auml;chen auch dar&uuml;ber, dass die im Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigte gesetzliche Neuregelung f&uuml;r Medizinische Versorgungszentren (MVZ), wonach die Mehrheit der Gesch&auml;ftsanteile und Stimmrechte &Auml;rztinnen und &Auml;rzten zustehen und das MVZ von &Auml;rztinnen und &Auml;rzten verantwortlich gef&uuml;hrt werden soll, schnell umgesetzt werden soll. Der Bundes&auml;rztekammer-Vorstand verwies darauf, dass zwischen MVZ und niedergelassenen Vertrags&auml;rzten und Psychotherapeuten gleichartige Wettbewerbsbedingungen herrschen m&uuml;ssten. Um eine Dominanz wirtschaftlicher Interessen &uuml;ber medizinische Belange zu vermeiden, seien klare gesetzliche Regelungen unter anderem f&uuml;r das Primat der &auml;rztlichen Leitung von MVZ n&ouml;tig.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Zu den von Bundesgesundheitsminister R&ouml;sler im Laufe der Legislaturperiode au&szlig;erdem geplanten strukturellen Reformen z&auml;hlt auch die Ausweitung von M&ouml;glichkeiten der Kostenerstattung. Dies entspreche wiederholten Forderungen Deutscher &Auml;rztetage nach einer st&auml;rkeren Erprobung sozialvertr&auml;glicher Kostenerstattungs- und Selbstbehalt-Wahltarife im GKV-Bereich, so der Bundes&auml;rztekammer-Vorstand. Kostenerstattung erm&ouml;gliche mehr Transparenz &uuml;ber das Leistungsgeschehen, f&ouml;rdere das Kostenbewusstsein bei allen Beteiligten und ist wichtige Voraussetzung f&uuml;r eine gezieltere Inanspruchnahme medizinischer Leistungen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Ziele der Kostenerstattung erfordern nach Aussage von Bundesgesundheitsminister R&ouml;sler eine Novellierung der Geb&uuml;hrenordnung. Diese Aufgabe soll nach dem Willen des Ministers zeitnah angegangen werden. Entsprechende Vorarbeiten f&uuml;r eine Novellierung der Amtlichen Geb&uuml;hrenordnung f&uuml;r &Auml;rzte (GO&Auml;) k&ouml;nnten unmittelbar im Anschluss an die Novellierung der zahn&auml;rztlichen Geb&uuml;hrenordnung (GOZ) erfolgen, also m&ouml;glicherweise noch 2011. Die Bundes&auml;rztekammer hat bereits einen entsprechenden Vorschlag f&uuml;r eine transparente, das &auml;rztliche Leistungsspektrum umfassend abbildende und leistungsgerecht kalkulierte Geb&uuml;hrenordnung entwickelt, der die Grundlage der GO&Auml;-Novellierung bilden soll.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Weitere geplante Ma&szlig;nahmen sollen der Sicherung der fl&auml;chendeckenden Versorgung dienen. Dazu z&auml;hlt Bundesgesundheitsminister R&ouml;sler neben der Weiterentwicklung der Bedarfsplanung, bei der die &Auml;rztekammern in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren eine Moderatorenrolle einnehmen sollen, insbesondere auch Anreize bei der Verg&uuml;tung und Ausbildung. Gerade vor dem Hintergrund des immer deutlicher erkennbareren &Auml;rztemangels erarbeitet das Bundesgesundheitsministerium unter Mitarbeit der Bundes&auml;rztekammer Ma&szlig;nahmen, um die Attraktivit&auml;t des Arztberufes wieder zu erh&ouml;hen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Unterst&uuml;tzung sagte die Bundes&auml;rztekammer dem Minister auch bei der Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch eine zielgerichtete Pr&auml;ventionsstrategie zu. So soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die priorit&auml;re Pr&auml;ventionsziele definiert. Beide Seiten waren sich einig, dass den ambulanten &Auml;rzten bei Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen eine Schl&uuml;sselrolle zukommt.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundes&auml;rztekammer vom 27. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
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		<title>Deutsche AIDS-Hilfe bedauert Urteil im &#8220;Benaissa-Prozess&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Badja Benaissa]]></category>

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		<description><![CDATA[Bielefeld, 26. August 2010. Das Amtsgericht Darmstadt hat heute die S&#228;ngerin zu zwei Jahren Haft auf Bew&#228;hrung verurteilt. Die&#160;Deutsche AIDS-Hilfe&#160;e.V. (DAH) bedauert das Urteil gegen die S&#228;ngerin Nadja Benaissa. Von dem Urteil gehen die falschen Botschaften aus, die der HIV-Pr&#228;vention und der Emanzipation von chronisch Kranken in Deutschland Schaden zuf&#252;gen werden. Dazu erkl&#228;rt Carsten Schatz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.aidshilfe.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-thumbnail wp-image-8898" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/09/Silke-Klumb-und-Marianne-Rademacher-bedauern-Urteil-150x150.png" style="margin: 10px 20px; width: 150px; float: left; height: 150px" title="Silke Klumb und Marianne Rademacher bedauern Urteil" /></a>Bielefeld, 26. August 2010. </strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Das Amtsgericht Darmstadt hat heute die S&auml;ngerin zu zwei Jahren Haft auf Bew&auml;hrung verurteilt. Die&nbsp;Deutsche AIDS-Hilfe&nbsp;e.V. (DAH) bedauert das Urteil gegen die S&auml;ngerin Nadja Benaissa. Von dem Urteil gehen die falschen Botschaften aus, die der HIV-Pr&auml;vention und der Emanzipation von chronisch Kranken in Deutschland Schaden zuf&uuml;gen werden.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Dazu erkl&auml;rt Carsten Schatz, Mitglied im Bundesvorstand der DAH:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Ich halte dieses Urteil f&uuml;r falsch: Es wird der HIV-Pr&auml;vention dramatischen Schaden zuf&uuml;gen. Wir sehen die Politik nun in der Pflicht, das Strafrecht der Lebensrealit&auml;t anzupassen!&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Silke Klumb, Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der DAH:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Wir alle tragen Verantwortung daf&uuml;r, wie mit dem Thema HIV und Aids umgegangen wird: Daher muss jeder Einzelne dazu beitragen, dass alle Menschen &uuml;ber HIV sprechen und Safer Sex praktizieren k&ouml;nnen. Nur dann kann HIV-Pr&auml;vention wirklich gelingen.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Marianne Rademacher, Frauenreferentin der DAH:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>&quot;Wenn die Verh&uuml;tung vor allem Frauen und HIV-Positiven einseitig zugeschrieben wird, setzen wir die gemeinsame Verantwortung zweier Menschen au&szlig;er Kraft.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung der Deutschen AIDS-Hilfe vom 26. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>26. August 2010 &#8211; </strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/26/lhive-schweiz-freispruch-fuer-nadja-benaissa/" rel="bookmark" target="_blank" title="Permanent Link to LHIVE Schweiz: Freispruch f&#252;r Nadja Benaissa!"><span style="color: #ff0000">LHIVE Schweiz: Freispruch f&uuml;r Nadja Benaissa!</span></a></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>26. August 2010 &#8211; </strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/26/deutsche-aids-hilfe-groesste-hiv-selbsthilfekonferenz-europas-tagt-in-bielefeld/" rel="bookmark" target="_blank" title="Permanent Link to Deutsche AIDS-Hilfe: Gr&#246;&#223;te HIV-Selbsthilfekonferenz Europas tagt in Bielefeld"><span style="color: #ff0000">Deutsche AIDS-Hilfe: Gr&ouml;&szlig;te HIV-Selbsthilfekonferenz Europas tagt in Bielefeld</span></a></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>20. August 2010 &#8211; </strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/20/prozessbeginn-gegen-nadja-benaissa/" rel="bookmark" target="_blank" title="Permanent Link to Prozessbeginn gegen Nadja Benaissa"><span style="color: #ff0000">Prozessbeginn gegen Nadja Benaissa</span></a></strong></span></span></p>
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		<title>LHIVE Schweiz: Freispruch f&#252;r Nadja Benaissa!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 20:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Benaissa]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, dass Menschen mit HIV und AIDS ihre Infektion offenbaren m&#252;ssen. Trotzdem werden die Gesetze so angewandt, dass wer seine HIV-Infektion bei sexuellen Kontakten verschweigt, daf&#252;r bestraft werden kann. Solange eine HIV-Infektion dazu f&#252;hrt, dass Menschen gemobbt werden, ihre Anstellung verlieren, sozial ge&#228;chtet werden und als Patienten zweiter Klasse behandelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.lhive.ch/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8892" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/09/LHIVE.gif" style="margin: 10px 20px; width: 106px; float: left; height: 80px" title="LHIVE" /></a>Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, dass Menschen mit HIV und AIDS ihre Infektion offenbaren m&uuml;ssen. Trotzdem werden die Gesetze so angewandt, dass wer seine HIV-Infektion bei sexuellen Kontakten verschweigt, daf&uuml;r bestraft werden kann.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Solange eine HIV-Infektion dazu f&uuml;hrt, dass Menschen gemobbt werden, ihre Anstellung verlieren, sozial ge&auml;chtet werden und als Patienten zweiter Klasse behandelt werden, solange sind Menschen mit HIV und AIDS erpressbar. Nicht der eigene &quot;falsche Umgang mit der Infektion&quot;, sondern der &quot;falsche Umgang mit den Infizierten&quot; ist der Grund f&uuml;r das Schweigen im entscheidenden Moment.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Wir erwarten heute am Mittwoch (25. Augsut 2010) oder morgen (26. August 2010) das Urteil im Prozess gegen Nadja Benaissa.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Frau Benaissa hatte nie wirklich eine freie Wahl, ob und wie sie ihre Infektion kommunizieren m&ouml;chte. Die Angst vor der sozialen &Auml;chtung, insbesondere ihrer Tochter, und die Angst vor Vorurteilen, Diskriminierung und den &ouml;konomischen Folgen daraus waren st&auml;rker.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Mit gutem Grund. Die Medienberichte und Reaktionen rund um die Verhaftung, Untersuchungshaft und den Prozess machen dies mehr als verst&auml;ndlich.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Wir sind ersch&uuml;ttert, wie in diesem Fall mit sensiblen Daten umgegangen worden ist. Nadja Benaissa wurde medienwirksam inhaftiert, fremd geoutet und vorverurteilt. Allen voran tr&auml;gt hier die Staatsanwaltschaft Darmstadt daf&uuml;r die Verantwortung, und sie hat einen Prozess angestrengt, der nie h&auml;tte stattfinden d&uuml;rfen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Auch wenn f&uuml;r Nadja Benaissa und ihre Liebsten damit nicht ann&auml;hernd Gerechtigkeit geschaffen wird: Ein Freispruch ist das Mindeste.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung von Mich&egrave;le Meyer, Pr&auml;sidentin von LHIVE (Organisation der Menschen mit HIV und AIDS in der Schweiz) vom 25. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>26. August 2010 &#8211; </strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/26/deutsche-aids-hilfe-groesste-hiv-selbsthilfekonferenz-europas-tagt-in-bielefeld/" rel="bookmark" target="_blank" title="Permanent Link to Deutsche AIDS-Hilfe: Gr&#246;&#223;te HIV-Selbsthilfekonferenz Europas tagt in Bielefeld"><span style="color: #ff0000">Deutsche AIDS-Hilfe: Gr&ouml;&szlig;te HIV-Selbsthilfekonferenz Europas tagt in Bielefeld</span></a></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>20. August 2010 &#8211; </strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span _fck_bookmark="1" style="display: none">&nbsp;</span><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/20/prozessbeginn-gegen-nadja-benaissa/" rel="bookmark" target="_blank" title="Permanent Link to Prozessbeginn gegen Nadja Benaissa"><span style="color: #ff0000">Prozessbeginn gegen Nadja Benaissa</span></a></strong></span></span></p>
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		<title>Deutsche AIDS-Hilfe: Gr&#246;&#223;te HIV-Selbsthilfekonferenz Europas tagt in Bielefeld</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/26/deutsche-aids-hilfe-groesste-hiv-selbsthilfekonferenz-europas-tagt-in-bielefeld/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Begegnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[500 Teilnehmer wollen ein differenzierteres Bild &#252;ber HIV zeichnen sowie Klischees und Stereotype aufbrechen &#8211; Freispruch im &#34;Benaissa-Prozess&#34; gefordert Bielefeld, 25. August 2010. Am morgigen Donnerstag beginnt unter der Schirmherrschaft des Bielefelder Oberb&#252;rgermeisters Pit Clausen die gr&#246;&#223;te europ&#228;ische Selbsthilfekonferenz f&#252;r HIV-Positive, ihre Netzwerke und Einrichtungen wie Aidshilfen sowie f&#252;r An- und Zugeh&#246;rige von Menschen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>500 Teilnehmer wollen ein differenzierteres Bild &uuml;ber HIV zeichnen sowie Klischees und Stereotype aufbrechen &#8211; Freispruch im &quot;Benaissa-Prozess&quot; gefordert</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.aidshilfe.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8885" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/09/Pressekonferenz-zum-Start-der-Positiven-Begegnungen.png" style="margin: 10px 20px; width: 220px; float: left; height: 220px" title="Pressekonferenz zum Start der Positiven Begegnungen" /></a>Bielefeld, 25. August 2010. </strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Am morgigen Donnerstag beginnt unter der Schirmherrschaft des Bielefelder Oberb&uuml;rgermeisters Pit Clausen die gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Selbsthilfekonferenz f&uuml;r HIV-Positive, ihre Netzwerke und Einrichtungen wie Aidshilfen sowie f&uuml;r An- und Zugeh&ouml;rige von Menschen mit HIV und Aids. Zu den &quot;Positiven Begegnungen&quot; werden bis Sonntag ca. 500 Teilnehmende haupts&auml;chlich aus Deutschland, &Ouml;sterreich, der Schweiz und weiteren Nachbarl&auml;ndern in Bielefeld erwartet. Veranstalter ist die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) in Kooperation mit LHIVE e.V. (Schweiz), Positiver Dialog e.V. (&Ouml;sterreich) und der AIDS-Hilfe Bielefeld e.V. Hauptf&ouml;rderer sind die Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung (BZgA), die Deutsche AIDS-Stiftung, der AOK Bundesverband sowie zahlreiche Unternehmen und Institutionen wie z.B. die Europa Apotheek Venlo B.V. und die Bielefelder Eis.de GmbH.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Seit 20 Jahren veranstaltet die DAH Konferenzen zum Leben mit HIV und Aids. Darin stehen nicht Wissenschaftler und Mediziner im Vordergrund, sondern die Menschen, die mit HIV und Aids leben. Seit 1990 die erste &quot;Bundespositivenversammlung&quot; in Frankfurt/Main stattfand, hat sich viel ver&auml;ndert: Zur Nachfolgeveranstaltung &quot;14. Positive Begegnungen&quot; kommen inzwischen neben den Angeh&ouml;rigen auch Freunde und Kollegen, Arbeitgeber und Betriebsr&auml;te, Vertreter anderer Chroniker-Verb&auml;nde und Journalisten, die sich &uuml;ber das wahre Leben mit HIV informieren m&ouml;chten. Von den ca. 70.000 HIV-Positiven in Deutschland ist nach DAH-Sch&auml;tzungen zwei Drittel in Besch&auml;ftigung.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Dazu erkl&auml;rt Carsten Schatz, Mitglied im DAH-Bundesvorstand: &quot;Unter dem Motto &quot;Wir sprengen den Rahmen&quot; ist unser gemeinsames Ziel, ein authentisches und differenzierteres Bild von HIV und Aids im Jahr 2010 zu zeigen. Heute haben Menschen mit HIV in den Industriel&auml;ndern eine &auml;hnlich hohe Lebenserwartung wie andere chronisch Kranke auch, wenn sie wirksam therapiert werden. Dementsprechend stehen bei unserer Konferenz die Themen Leben mit HIV, Integration HIV-Positiver in die Gesellschaft und in das Erwerbsleben sowie ihre angemessene gesundheitliche Versorgung im Vordergrund.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Peter Struck, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der AIDS-Hilfe Bielefeld erg&auml;nzt: &quot;Wir werden auch au&szlig;erhalb der Tagung mit der Aktion &quot;Du sollst dir ein Bild machen!&quot; in der Bielefelder Innenstadt auf das Thema HIV/Aids aufmerksam machen. Damit m&ouml;chten wir auch in der Region ein Zeichen setzen, denn gerade jenseits der Oberzentren m&uuml;ssen wir leider immer noch eine Unterversorgung von HIV-Positiven bem&auml;ngeln. So kommen inzwischen wieder mehr HIV-Patienten in die haus&auml;rztliche und pflegerische Beratung, die bereits an AIDS erkrankt und durch alle Vorsorgeraster gefallen sind. Das ist eine gesundheitspolitische Entwicklung, die wir nicht hinnehmen k&ouml;nnen.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Auf der Konferenz wollen HIV-Positive aktiv mitbestimmen, welche Bilder von Menschen mit HIV und Aids verbreitet werden. Wie das geschehen kann, darum soll es in Workshops und Podiumsdiskussionen gehen, zu denen auch Medienvertreter und Juristen eingeladen sind.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Auch der Prozess gegen die S&auml;ngerin Nadja Benaissa wird eine Rolle spielen&nbsp;- das Urteil wird st&uuml;ndlich erwartet. DAH, LHIVE und Positiver Dialog fordern einen Freispruch f&uuml;r Nadja Benaissa: Auch die Strafjustiz muss der Eigenverantwortung des Einzelnen f&uuml;r sein Gesundheit Rechnung tragen&nbsp;- zudem d&uuml;rfte der &Uuml;bertragungsweg nach so langer Zeit nicht mit der notwendigem&nbsp;Sicherheit nachweisbar sein. Die DAH hatte immer wieder die Stigmatisierung der K&uuml;nstlerin und die pauschale Kriminalisierung HIV-Positiver verurteilt und angemahnt, die HIV-Pr&auml;vention nicht einseitig nur den positiven Menschen aufzub&uuml;rden.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung der Deutschen AIDS-Hilfe vom 25. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Zu dem Thema empfehle ich Euch auch den folgenden Artikel:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>20. August 2010 &#8211; </strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/08/20/prozessbeginn-gegen-nadja-benaissa/" rel="bookmark" title="Permanent Link to Prozessbeginn gegen Nadja Benaissa"><span style="color: #ff0000">Prozessbeginn gegen Nadja Benaissa</span></a></strong></span></span></p>
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		<title>Gonorrhoe-Bakterien warten auf den richtigen Moment</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 00:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>

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		<description><![CDATA[Krankheitserreger verz&#246;gern die Aufnahme in Zellen &#160; Auch Krankheitserreger machen es sich gerne bequem: Sie dringen in ihre Wirtszellen ein und leben im Zellinneren von Annehmlichkeiten, die sich dort bieten. Forscher des Max-Planck-Instituts f&#252;r Infektionsbiologie in Berlin haben jedoch zusammen mit Wissenschaftlern der Harvard Universit&#228;t einen entgegengesetzten Mechanismus entdeckt, mit dem Bakterien den Infektionsprozess steuern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Krankheitserreger verz&ouml;gern die Aufnahme in Zellen</strong></span></span></span><br />
	&nbsp;</h2>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Auch Krankheitserreger machen es sich gerne bequem: Sie dringen in ihre Wirtszellen ein und leben im Zellinneren von Annehmlichkeiten, die sich dort bieten. Forscher des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Infektionsbiologie in Berlin haben jedoch zusammen mit Wissenschaftlern der Harvard Universit&auml;t einen entgegengesetzten Mechanismus entdeckt, mit dem Bakterien den Infektionsprozess steuern. Sie verhindern so einen verfr&uuml;hten Eintritt ins Innere der Wirtszelle. Unmittelbar nach dem ersten Kontakt bewirken die Erreger mit Hilfe von Signalmolek&uuml;len eine lokale Verst&auml;rkung des St&uuml;tzskeletts in der Wirtszelle und k&ouml;nnen dadurch au&szlig;erhalb der Zelle bleiben. Auch Krankheitserregern im Darm haben die Forscher diese bislang unbekannte Infektionsstrategie nachgewiesen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><a href="http://www.mpg.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignright size-full wp-image-8848" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/08/Neisseria-gonorrhoeae-Bakterien.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 180px; float: left; height: 180px" title="Neisseria gonorrhoeae Bakterien formieren sich als Mikrokolonien auf der Oberfl&#228;che einer menschlichen Zelle und produzieren dabei Signale zur Stabilisierung ihrer extrazellul&#228;ren Lage. Max-Planck-Institut f&#252;r Infektionsbiologie, Berlin" /></a>Das Bakterium Neisseria gonorrhoeae wird beim Geschlechtsverkehr &uuml;bertragen und kann zu einer Entz&uuml;ndung der Harnr&ouml;hre, Geb&auml;rmutter und Eierst&ouml;cke f&uuml;hren. Es heftet sich mit Hilfe fadenf&ouml;rmiger Proteine auf seiner Oberfl&auml;che, so genannter Pili, an Schleimhautzellen. Dort kann es den Angriffen des Immunsystems durch raschen Wechsel seiner Oberfl&auml;chenstruktur mit Leichtigkeit entgehen. Erst in einer sp&auml;teren Phase der Infektion dringt es dann gelegentlich in die Zellen ein, um in tiefere Gewebe vorzudringen und dort weiteren N&auml;hrboden zu finden.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Bislang besch&auml;ftigten sich Wissenschaftler vor allem mit den Tricks, die es Bakterien erlauben, in Zellen einzudringen. Die Ergebnisse der Berliner Forscher legen jedoch nahe, dass Bakterien bei Bedarf viel M&uuml;he darauf verwenden, nicht in Zellen aufgenommen zu werden. Da K&ouml;rperzellen laufend kleine Membranbl&auml;schen von ihrer Oberfl&auml;che abschn&uuml;ren, werden so auch die winzigen Bakterienzellen &quot;ungewollt&quot; nach innen bef&ouml;rdert. Die Berliner Forscher haben nun den Signalweg aufgekl&auml;rt, mit dem die Erreger verhindern von Zellen derart &quot;verschluckt&quot; zu werden. Wenn sich Gonorrhoe-Bakterien an den Zellmembran anheften, l&ouml;sen sie demnach an dieser Stelle unterhalb der Membran eine Verst&auml;rkung des Zellskeletts aus. Kettenf&ouml;rmige Aktin-Proteine werden zum Ort der Anheftung transportiert und dort miteinander verkn&uuml;pft. Dabei spielt das Transportprotein Caveolin-1 sowie die Signalproteine Vav2 und RhoA eine zentrale Rolle.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Lieber drau&szlig;en als drinnen</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die Ergebnisse er&ouml;ffnen eine v&ouml;llig neue Sichtweise auf den Verlauf von Infektionskrankheiten. &quot;Lange Zeit ging man davon aus, dass sich Krankheitserreger besonders darum bem&uuml;hen, m&ouml;glichst schnell in K&ouml;rperzellen einzudringen. Das Gegenteil ist aber offenbar der Fall. Zun&auml;chst scheint es f&uuml;r Gonorrhoe-Bakterien lebenswichtig zu sein, auf der Oberfl&auml;che der Zelle zu verbleiben&quot;, erkl&auml;rt Thomas Meyer vom Max-Planck-Institut f&uuml;r Infektionsbiologie. Die Verankerung an der Zellmembran mit ihren Pili-Proteinen und die darunterliegenden Ver&auml;nderungen des St&uuml;tzskeletts machen die Erreger offensichtlich noch widerstandsf&auml;higer gegen die mitunter unwirtlichen Lebensumst&auml;nde au&szlig;erhalb der Zellen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Die entdeckten Signalwege k&ouml;nnen m&ouml;glicherweise k&uuml;nftig medizinisch genutzt werden, um Infektionen abzuwehren. Denn die Wissenschaftler konnten zeigen, dass krankmachende Escherichia coli-Darmbakterien ebenfalls diesen Signalweg nutzen. Wahrscheinlich verhindern auch noch weitere Bakterien auf diese Weise, dass sie von Zellen aufgenommen werden. Dazu z&auml;hlen Krankheitserreger, die schwere Wundinfektionen, Lungen- und Hirnhautentz&uuml;ndungen hervorrufen k&ouml;nnen.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts vom 24. August 2010</strong></span></span></span></em></p>
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