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  • 17Feb

    Im Epidemiologischen Bulletin 06/2010 vom 15. Februar 2010 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 5. Kalenderwoche 2010 ausgegeben:

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE ist bundesweit in der 5. Kalenderwoche 2010 leicht angestiegen und liegt wie in der Vorwoche im geringfügig erhöhten Bereich. Die erhöhte ARE-Aktivität kann zurzeit nicht durch einen erneuten Anstieg der Infuenza-Aktivität erklärt werden, sondern scheint eher durch andere Erreger akuter respiratorischer Erkrankungen verursacht zu sein.

    Aktualisierte Antworten auf häufig gestellte Fragen zur “Neuen Grippe” unter:

    http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/FAQ__schweineinfluenza__tab__ges.html

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    Die pandemische Erkrankungswelle hat ihren Höhepunkt in Europa überschritten, lediglich in Ost- und Südosteuropa wird für die 4. Kalenderwoche 2010 noch von fünf Ländern über eine mittlere klinische Aktivität berichtet (Bulgarien, Griechenland, Malta, Rumänien und die Slowakische Republik). Griechenland, Malta und die Slowakei medeten einen ansteigenden, Bulgarien und Rumänien einen sinkenden Trend in der Aktivität.

    Weitere Informationen unter:

    http://ecdc.europa.eu/en/Activities/Surveillance/EISN/Pages/home.aspx

    Bericht der WHO

    Weltweit hat die Influenza-Aktivität auf der Nordhalbkugel ihren Höhepunkt überschritten, in vielen Ländern liegen die Werte wieder im Bereich der Hintergrundaktivität. In China liegt die Positivenrate noch bei etwa 30 %, mit in den letzten Wochen abnehmender Aktivität von Influenza A/H1N1 und ansteigender Zahl von Influenza-B-Nachweisen. Aus den gemäßigten Regionen der Südhalbkugel wird lediglich über sporadische Influenzanachweise ohne Anzeichen fortgesetzter Übertragung berichtet.

    Weitere Informationen unter:

    http://www.who.int/csr/don/2010_02_5/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 5. Kalenderwoche 2010 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI

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  • 12Jan

    Im Epidemiologischen Bulletin 01/2010 vom 11. Januar 2010 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 52. und 53. Kalenderwoche 2009 gegeben:

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Konsultationsinzidenz ist für die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen in der 52. und 53. Kalenderwoche gesunken und für die Älteren von der 52. zur 53. Kalenderwoche etwa gleich geblieben. Präventiv wird der Schutz insbesondere der Risikogruppen durch die Impfung gegen die Neue Influenza A/H1N1 empfohlen. Bei einem Krankheitsbild, das einen schweren Verlauf befürchten lässt, oder bei Vorliegen von Risikofaktoren sollte die frühzeitige Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen im Vordergrund stehen.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Europa berichtet nur Bulgarien für die 51. Kalenderwoche über eine ansteigende Influenza-Aktivität, während sie in 19 Ländern absinkt. Weiterhin dominiert das pandemische Influenzavirus A/H1N1, nur sporadisch werden andere Influenzaviren nachgewiesen. Obwohl in einigen osteuropäischen Ländern weiterhin eine hohe Intensität von respiratorischen Erkrankungen beobachtet wird und auch in Asien zum Teil noch weitverbreitete Influenza-Aktivität gemeldet wird, scheinen praktisch alle Staaten der Nordhalbkugel, die an die WHO berichteten, den Höhepunkt der Influenza-Aktivität mehr oder weniger weit überschritten zu haben.

    Weitere Informationen unter: http://ecdc.europa.eu

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 52. und 53. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI

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  • 14Dez

    Stiftung Kinder Gesundheit LogoFakten gegen Mythen und Vorbehalte zur Bedeutung und Sicherheit von Impfungen

    Sinkende Impfraten bringen die Gefahr eines erneuten Anstiegs der durch Impfungen vermeidbaren Erkrankungen mit sich. Die Stiftung Kindergesundheit greift die am häufigsten diskutierten Behauptungen, Zweifel und Vorbehalte von Impfskeptikern auf und stellt sie den tatsächlichen Fakten gegenüber.

    In ihrer aktuellen Stellungnahme setzt sich die Stiftung Kindergesundheit mit einigen besonders hartnäckig wiederholten Einwänden gegenüber Impfungen auseinander:

    Krankheiten wie Diphtherie oder Kinderlähmung gibt es bei uns nicht mehr – warum sollte dagegen geimpft werden?

    Durch erfolgreiche Impfungen sind gefährliche Krankheiten, wie Pocken, Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus oder Masern heute bei uns selten geworden sind. Sie sind aber (noch) nicht verschwunden. Tetanus-Erreger befinden sich im Erdboden auf der ganzen Welt und sind nicht zu bekämpfen. Kinder in Deutschland erkranken noch immer an dieser lebensbedrohlichen Infektion. Eine Immunität gegen sie ist nur durch die Impfung zu erreichen. Diphtherie-Erreger gibt es noch immer. Sie können von Urlaubsheimkehrern, Geschäftsreisenden oder Einwanderern täglich eingeschleppt werden und sich ausbreiten. Fälle von Kinderlähmung (Polio) sind vor einiger Zeit im Urlaubsgebiet der Dominikanischen Republik, in Anatolien und in Bulgarien registriert worden, auch in Afrika und Indien tritt Polio kontinuierlich auf. Neue Fälle von Kinderlähmung in Albanien im Jahr 1996, in Rumänien im Jahr 2000, in Bulgarien im Jahr 2001, oder der explosionsartige Anstieg der Diphtherie in der ehemaligen Sowjetunion zeigen, dass eine Vernachlässigung von Schutzimpfungen ernsthafte Konsequenzen haben kann.

    Krankheiten können mit Medikamenten behandelt werden. Sind Impfungen überhaupt notwendig?

    44 Prozent der Deutschen glauben, es gäbe wirksame Medikamente gegen Tetanus, 34 Prozent glauben, Tollwut sei heilbar. Dies ist falsch: Gegen Viruskrankheiten ist die Medizin auch heute noch weitgehend machtlos.

    Gegen eine Masern-Enzephalitis oder Mumps-Meningitis gibt es keine Medikamente. Die Gefährlichkeit zeigt das Beispiel des Masernausbruchs in Nordrhein-Westfalen 2006: Dort gab es 1.749 Krankheitsfälle, 15 Prozent davon mussten im Krankenhaus behandelt werden. Zwei Patienten starben an den Folgen der Kinderkrankheit.

    Von den rund 30.000 Krankheiten, die die Medizin heute kennt, können die Ärzte erst ein Drittel behandeln, oft auch nur deren Symptome.

    Antibiotika bekämpfen zwar Bakterien, es wurde jedoch noch nie eine Krankheit durch Antibiotika ausgerottet. Mit Hilfe der Impfungen ist es möglich, wenigstens einigen gefährlichen Krankheiten vorzubeugen. Wie erfolgreich Impfungen die Gesundheit von Kindern schützen können, zeigt das Beispiel der Impfung gegen Polio: 1961 gab es in der damaligen Bundesrepublik noch 4.461 Poliofälle. 305 Kinder starben an der Krankheit, 800 behielten lebenslange Behinderungen. Heute gilt ganz Europa als derzeit frei von Kinderlähmung – dank Impfung.

    Wird das Immunsystem eines winzigen Babys nicht überlastet, wenn es schon einige Wochen nach der Geburt Krankheitskeime gespritzt bekommt? Sind Mehrfachimpfstoffe zu viel des Guten?

    Babys und kleine Kinder kommen jeden Tag mit neuen Keimen, Bakterien und Viren in Berührung. Die Antigene der abgeschwächten oder abgetöteten Krankheitserreger in den Impfstoffen machen nur einen kleinen Bruchteil dieser Begegnungen aus. Sie schädigen nicht das Immunsystem, sondern stimulieren es: Es reagiert nach der Impfung ähnlich wie bei einer echten Infektion und bildet Antikörper gegen die Krankheit.

    Die heute empfohlenen Impfungen für Kinder enthalten wesentlich weniger Antigene als die früheren. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Mehrfachimpfungen wurde in vielen Studien untersucht. Sie unterscheidet sich nicht von Impfstoffen, mit denen nur vor einer Krankheit geschützt wird. Ihr großer Vorteil: Es sind wesentlich weniger Injektionen notwendig. Durch einen Sechsfach-Impfstoff bei der Grundimmunisierung werden nur sieben statt 32 Injektionen benötigt.

    Manche Krankheiten sind gerade am Anfang des Lebens besonders gefährlich. Um rechtzeitig vorzubeugen und unter Berücksichtigung der Zeit, die der Organismus zum Aufbau des Impfschutzes benötigt, sind frühe Impfungen sinnvoll.

    Warum können auch Geimpfte erkranken?

    Keine Impfung bietet 100 Prozent Schutz. Der Impferfolg der meisten empfohlenen Schutzimpfungen liegt über 90 Prozent (Masern: 95 Prozent, Hepatitis B: 90-95 Prozent, Tetanus: 95 Prozent).

    Das Durchmachen einer Kinderkrankheit ist ein natürlicher Vorgang, den Kinder für ihre Entwicklung benötigen. Schaden da Impfungen nicht mehr als sie nützen?

    Geimpfte Kinder sind nicht weniger gesund als nicht geimpfte. Eine schwere Infektion schwächt den kindlichen Organismus eher, als dass sie die Entwicklung fördert. Um das “natürliche” Erlebnis einer Krankheit zu haben, gibt es nach wie vor Dutzende von Virusinfekten und andere Gesundheitsstörungen, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung Jahr für Jahr durchmachen. Impfungen schützen vor lebensgefährlichen Komplikationen von Infektionskrankheiten.

    Impfstoffe enthalten Substanzen wie quecksilberhaltiges Thiomersal oder Aluminium. Ist das nicht zu gefährlich?

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das US-amerikanische “Institute of Medicine” und die europäische Arzneimittelbehörde EMEA sind unabhängig voneinander zu dem Schluss gelangt, dass hier keine nachteiligen Folgen zu befürchten sind. Thiomersal dient als Konservierungsmittel, es verhindert die Vermehrung von Bakterien. Eine Untersuchung bei Patienten, die auf Thiomersal allergisch waren, zeigte, dass eine intramuskuläre Impfung mit einem thiomersalhaltigen Impfstoff bei einem Großteil von ihnen gar keine allergischen Reaktionen hervorruft. Heutige Impfstoffe sind überwiegend thiomersalfrei oder enthalten so geringe Mengen, dass dieses Problem nicht mehr bedeutsam ist. Aluminiumhaltige Impfstoffe sind seit mehr als 40 Jahren im Routinegebrauch. Gesundheitsprobleme aufgrund der winzigen Aluminiummengen in den Impfstoffen konnten nicht festgestellt werden.

    Impfstoffe beinhalten auch ein Risiko – warum sollte man das für ein gesundes Kind in Kauf nehmen?

    Keine Impfung ist ganz ohne Risiko, aber die Gefahren sind viel geringer als bei einer natürlichen Erkrankung. Nur bei über 100.000 Anwendungen werden nach einer Impfung ernste Folgen, wie z.B. allergische Reaktionen, unklare Erkrankungen beobachtet. So wurden im Jahr 2005 insgesamt etwa 44 Millionen Impfstoffdosen in Deutschland verkauft. Im selben Zeitraum meldeten Ärzte und Pharmahersteller knapp 1.400 vermutete Impfkomplikationen – das entspricht einer Rate von etwa drei Verdachtsfällen pro 100.000 verkaufte Dosen. Wie eine Analyse am Paul-Ehrlich-Institut ergab, lagen bei knapp einem Drittel der gemeldeten Fälle keine Hinweise auf einen möglichen Kausalzusammenhang mit der Impfung vor. Zudem war ein großer Teil der gemeldeten Gesundheitsstörungen – wie z.B. hohes Fieber – vorübergehender Natur. Lediglich bei fünf Geimpften wurde eine andauernde gesundheitliche Beeinträchtigung gemeldet, die möglicherweise durch die Impfung ausgelöst worden war. Die heute empfohlenen Impfungen wurden bereits bei Millionen von Kindern mit großem Erfolg angewendet und haben sich als sicher erwiesen. Selten können schwerere allergische Reaktionen auf einen Impfstoff auftreten. Bei der Kombinationsimpfung gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten und Hib ist dies einmal bei über einer Million Impfungen der Fall, bei der Hepatitis B-Impfung in einem Fall auf 600.000 Impfungen. Bei der Masernimpfung kann es in den seltensten Fällen (einmal auf eine Million) zu einer Hirnentzündung kommen. Diese ist aber 200 bis 400 Mal seltener als nach einer natürlichen Erkrankung an Masern.

    Untersuchungen haben gezeigt, dass die frühere Keuchhusten-Impfung weder zum Plötzlichen Kindstod führt, noch Hirnschäden verursacht, dass die Hepatitis B-Impfung nicht die Ursache der Multiplen Sklerose ist, dass die Masern-Impfung keinen Autismus verursacht und dass die Mumps-Impfung nicht zu Diabetes führt. Die wissenschaftliche Beweisführung wird jedoch von erklärten Impfgegnern häufig negiert und die angeblichen Risiken der Impfungen immer wieder neu aufgewärmt.

    Machen Ärzte und Pharma-Industrie mit den Impfungen Geschäfte?

    Mit Impfungen wird ein Arzt nicht reich. Sein Honorar für die Impfung eines Babys gegen sechs Krankheiten beträgt häufig wenige Euros, dabei kann die Aufklärung der Eltern über eine Viertelstunde in Anspruch nehmen. Die Impfstoffkosten machen unter den Arzneimittelausgaben weniger als drei Prozent aus. Den Umsätzen der Pharmaindustrie stehen oft beträchtliche Einsparungen gegenüber. Nach Einführung der Impfung gegen Kinderlähmung wurden für jede einzelne Mark, die für die Impfung ausgegeben wurde, 90 Mark an Krankenhaus- und Rehabilitationskosten eingespart. Die heutige Impfung gegen Keuchhusten senkt die direkten Behandlungskosten um mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr.

    Vorbeugen ist besser als heilen

    Deshalb setzt sich die Stiftung Kindergesundheit, unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Koletzko, Dr. von Haunersches Kinderspital München, für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. Unser Engagement gilt nicht nur Kindern mit besonderen gesundheitlichen Problemen. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen allen Kindern und ihren Familien zugute.

    Weiter Informationen unter: http://www.kindergesundheit.de/

    Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Kindergesundheit vom 14. Dezember 2009 beim Informationsdienst Wissenschaft – idw

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  • 23Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 47/2009 vom 23.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 46. Kalenderwoche 2009 gegeben. Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 46. Kalenderwoche 2009 weiter angestiegen und liegt bundesweit im stark erhöhten Bereich. Nur noch in nördlichen Regionen Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen im moderat erhöhten Bereich. Die Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche in 13 Bundesländern angestiegen (32 übermittelte Erkrankungen je 100.000 Einwohner). Schulkinder sind am stärksten betroffen (Inzidenz 150 übermittelte Erkrankungen/100.000 gemeldete Fälle). Die aktuelle Strategie dient der Folgenminderung in der derzeitigen pandemischen Erkrankungswelle. Neben der Impfung der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Personengruppen steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, im Vordergrund. Eine labordiagnostische Absicherung ist nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Bulgarien, Island, Irland, Norwegen und Schweden wird eine sehr hohe Intensität an influenza-typischen Symptomatiken und/oder Schweinegrippe, in Polen und Nordirland eine hohe Intensität gemeldet. 14 Länder melden eine mittlere und 7 Länder eine niedrige Intensität. Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichtet für die 44. Kalenderwoche über eine leicht zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewelle liegt.

    Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 46. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 16Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 46/2009 vom 16.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 45. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist weiter angestiegen und liegt bundesweit in der 45. KW im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Zahl der übermittelten Fälle an Neuer Influenza hat sich in den vergangenen 3 Wochen jeweils ungefähr verdoppelt. Neben Bayern, wo eine starke Influenza-Aktivität zu verzeichnen ist, steigt sie auch in weiteren Bundesländern deutlich an. In der 45. KW wurden im NRZ in 48% der eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen (99 % Neue Influenza, 1 % Influenza B).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 44. Woche berichteten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Island mit abnehmendem Trend. Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten hohe Aktivität, Belgien, Estland, Portugal, Rumänien, Spanien und England, Schottland und Wales meldeten mittlere Intensität und alle übrigen Länder meldeten niedrige Aktivität. 16 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend im Vergleich zu 17 Ländern in der 43. Woche.

    Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 43. KW über weiterhin hohe Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Die Positivenrate lag bei 37 % (> 99 % Neue Influenza). Sporadisch wurden saisonale Influenzaviren nachgewiesen. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund von ILI stieg nicht weiter an, auch die Zahl der Hospitalisierten und der Todesfälle blieb unter denen der KW 42. Wenn sich dieser neue Trend stabilisiert, wäre das ein Hinweis auf das Erreichen des Höhepunkts der jetzigen Herbst-Pandemiewelle in den USA. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/ und zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 45. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 09Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 45/2009 vom 09.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 44. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE liegt bundesweit in der 44. KW im geringfügig erhöhten Bereich und ist im Vergleich zur Vorwoche bundesweit nicht angestiegen. Aus Sentinelproben (Sentinels = Kontinuierlich oder periodisch wiederkehrende Datenerhebung) wurden im NRZ (Nationales Referenzzentrum für Influenza) in den vergangenen 5 Wochen ausschließlich Viren der Neuen Influenza A/H1N1 nachgewiesen. Die Positivenrate liegt bei 40 %. Regional zeigt sich eine starke und deutlich ansteigende Influenza-Aktivität in Bayern. In den anderen AGI-Regionen (AGI = Arbeitsgemeinschaft Influenza) ist kein so deutlicher Trend zu beobachten. Eine Rolle spielt hier möglicherweise, das Bayern erst in der 45. KW Schulferien hat, während in allen anderen Bundesländern die Herbstferien früher lagen. Schwankungen in den Werten für die ARE-Aktivität in einzelnen AGI-Regionen sind u. a. auch durch lokale Krankheitsausbrüche von Neuer Influenza A/H1N1 verursacht. Mit einem weiteren Anstieg der Werte und einer weiteren geografischen Verbreitung der Influenza-Aktivität durch die Neue Influenza A/H1N1 in der Bevölkerung muss in den kommenden Wochen gerechnet werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es im weiteren Verlauf auch zu einer Zirkulation saisonaler Influenzaviren, wie z. B. A/H3N2, kommt, sollten die Empfehlungen der STIKO zu Impfungen sowohl gegen die Neue Influenza A/H1N1 als auch gegen saisonale Influenzaviren unbedingt beachtet werden.

    In der 44. KW wurden im NRZ in 57 der 143 eingesandten Sentinelproben aus sieben AGI-Regionen
    Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren A/H1N1 (Baden-Württemberg: 2, Bayern: 22, Berlin: 3, Bremen: 3, Hessen: 1, Niedersachsen: 11, Nordrhein-Westfalen: 7, Rheinland-Pfalz: 4, Sachsen: 1, Sachsen-Anhalt: 1, Thüringen: 2).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation:

    http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 43. Kalenderwoche 2009 berichten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Malta, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs melden hohe Aktivität, Belgien, Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und England melden mittlere und alle übrigen Länder niedrige Aktivität. 17 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend in der Influenza-Aktivität (12 Länder in der 42. Kalenderwoche).

    Aus den Sentinelsystemen von 23 europäischen Ländern wurden 2375 Probeneinsendungen gemeldet, von denen 965 (41 %) positiv waren. Unter den weiter näher untersuchten Viren waren mehr als 99% Neue Influenza A/H1N1, nur ein einziges Virus gehörte dem Typ B an.

    Weitere Informationen unter

    http://ecdc.europa.eu

    USA

    Das amerikanische Zentrum für Gesundheitskontrolle (CDC) berichtet für die 42. KW über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag in der 42. KW bei 42 % (8.268/19.642), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund Influenza-typischer Symptome lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag in der zweiten Woche hintereinander über dem epidemiologischen Schwellenwert. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 44. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 02Nov

    Im Epidemiologischen Bulletin 44/2009 vom 02.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 43. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) liegt bundesweit in der 43. KW im geringfügig erhöhten Bereich, in der AGI-Großregion Süden im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Werte für den Praxisindex wurden für die Wochen 40 bis 43 aufgrund der relevanten Viruszirkulation in diesem Zeitraum neu berechnet. Im NRZ wurden in 21 (27 %) der 79 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren des Subtyps A/H1N1. Bei deutlicher Viruszirkulation besonders im Süden Deutschlands ist eine zusätzliche Krankheitslast durch die Neue Influenza A/H1N1 jetzt auch auf Bevölkerungsebene nachweisbar.

    Weitere Informationen (incl. einer Deutschlandkarte mit täglich aktualisierter Gefährdungskennzeichnung aller Gebiete) zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://influenza.rki.de/

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Neun Länder berichteten für die 42. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich. Island meldete sehr hohe Aktivität, Irland und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten johe Aktivität, Belgien, Bulgarien, die Niederlande, Spanien, Schweden und England meldeten mittlere Intensität.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 41. Kalenderwoche über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag bei 37,5 % (4.855 von 12.943), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen wegen der Influenza lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag über dem epidemiologischen Schwellenwert.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation könnt ihr auf den Internetseiten der WHO abrufen unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 43. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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