<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Positiv Leben Blog &#187; Drogen</title>
	<atom:link href="http://www.zukunftsprojekte.net/tag/drogen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zukunftsprojekte.net</link>
	<description>Leben mit HIV und AIDS</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 21:31:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Die Wiener Erkl&#228;rung</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/07/09/die-wiener-erklaerung/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/07/09/die-wiener-erklaerung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 22:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Erklärung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=6996</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Die Kriminalisierung von Konsumenten illegaler Drogen tr&#228;gt zur Ausbreitung der HIV-Epidemie bei und hat &#228;u&#223;erst negative gesundheitliche und soziale Folgen nach sich gezogen. Hier ist eine umfassende strategische Neuorientierung erforderlich. Als Reaktion auf die gesundheitlichen und sozialen Sch&#228;den durch illegale Drogen wurde unter dem Dach der Vereinten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cfenet.ubc.ca/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-6998" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/956659-300x97.png" style="margin: 10px 5px; width: 300px; float: left; height: 97px" title="British Columbia Centre for Excellence in HIV/AIDS" /></a><a href="http://www.icsdp.org/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-6999" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/8924144.jpg" style="margin: 10px 5px; width: 94px; float: left; height: 133px" title="ICSDP" /></a><a href="http://www.iasociety.org/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-7000" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/7660843-300x118.jpg" style="margin: 10px 5px; width: 300px; float: left; height: 118px" title="International AIDS Society" /></a><a href="http://www.aids2010.org/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-7001" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/8619625.jpg" style="margin: 5px; width: 144px; float: left; height: 192px" title="AIDS 2010" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Kriminalisierung von Konsumenten illegaler Drogen tr&auml;gt zur Ausbreitung der HIV-Epidemie bei und hat &auml;u&szlig;erst negative gesundheitliche und soziale Folgen nach sich gezogen. Hier ist eine umfassende strategische Neuorientierung erforderlich.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Als Reaktion auf die gesundheitlichen und sozialen Sch&auml;den durch illegale Drogen wurde unter dem Dach der Vereinten Nationen eine breit angelegte internationale Drogenverbotspolitik entwickelt. Dank jahrzehntelanger Forschung ist eine umfassende Einsch&auml;tzung der Auswirkungen des globalen &quot;War on Drugs&quot; m&ouml;glich. Nun, da sich tausende Menschen anl&auml;sslich der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz in Wien versammeln, fordert die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft eine Anerkennung der Grenzen und sch&auml;dlichen Auswirkungen von Drogenverboten sowie eine Reform der Drogenpolitik, die zum Ziel hat, Barrieren f&uuml;r eine effektive HIV-Pr&auml;vention, -Therapie und -Versorgung zu beseitigen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Mittlerweile ist zweifelsfrei bewiesen, dass es den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden nicht gelungen ist, die Verf&uuml;gbarkeit illegaler Drogen an Orten, wo eine entsprechende Nachfrage existiert, zu unterbinden. Nationale und internationale Drogen&uuml;berwachungssysteme zeigten &uuml;ber die letzten Jahrzehnte hinweg eine allgemeine Tendenz sinkender Preise und zunehmender Reinheit von Drogen&nbsp;- und dies trotz massiver Investitionen in die Strafverfolgung bei der Drogenbek&auml;mpfung.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Dar&uuml;ber hinaus gibt es keine Belege daf&uuml;r, dass h&auml;rtere Strafverfolgungsma&szlig;nahmen den Drogenkonsum sp&uuml;rbar senken. Ferner zeigen die Daten eindeutig, dass auch die Zahl der L&auml;nder, in denen Menschen illegale Drogen injizieren, w&auml;chst, wobei zunehmend Frauen und Kinder betroffen sind. Au&szlig;erhalb von den subsaharischen afrikanischen L&auml;ndern geht ungef&auml;hr jeder dritte neue Fall von HIV auf den Konsum injizierter Drogen zur&uuml;ck. In einigen der Gegenden mit der derzeit schnellsten HIV-Ausbreitung wie z.B. Osteuropa und Zentralasien kann die HIV-Pr&auml;valenz bis zu 70 % der injizierenden Drogenkonsumenten betragen. Stellenweise fallen sogar mehr als 80% aller HIV-F&auml;lle in diese Gruppe.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Angesichts dieser erdr&uuml;ckenden Beweislage, die zeigt, dass die Strafverfolgungsma&szlig;nahmen in der Drogenbek&auml;mpfung ihre erkl&auml;rten Ziele nicht erreicht hat, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die sch&auml;dlichen Folgen dieses Scheiterns zur Kenntnis genommen und entsprechende Gegenma&szlig;nahmen getroffen werden. Beispiele f&uuml;r die sch&auml;dlichen Folgen sind:</strong></span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Ausbreitung der HIV-Epidemie durch Kriminalisierung von Konsumenten illegaler Drogen sowie durch das Verbot der Bereitstellung steriler Nadeln und opioidgest&uuml;tzter Substitutionstherapien</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>HIV-Ausbr&uuml;che unter inhaftierten und heimuntergebrachten Drogenkonsumenten als Ergebnis von Strafgesetzen und -regelungen sowie von mangelnder HIV-Pr&auml;vention in diesem Umfeld.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Aush&ouml;hlung &ouml;ffentlicher Gesundheitssysteme im Zuge von Strafverfolgungsma&szlig;nahmen, die Drogenkonsumenten von Pr&auml;vention und Versorgung fernhalten und in ein Umfeld dr&auml;ngen, wo ein erh&ouml;htes Risiko der &Uuml;bertragung von Infektionskrankheiten (z.B. HIV, Hepatitis C und B sowie Tuberkulose) und anderer sch&auml;dlicher Einfl&uuml;sse besteht.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Krise der Strafjustizsysteme als Ergebnis von Rekordinhaftierungsraten in zahlreichen L&auml;ndern. Dies hat sich negativ auf die soziale Funktionsf&auml;higkeit ganzer Kommunen ausgewirkt. W&auml;hrend sich ethnische Unterschiede bei den Inhaftierungsraten f&uuml;r Drogendelikte in vielen L&auml;ndern weltweit zeigen, so ist dieser Effekt in den USA besonders stark ausgepr&auml;gt: Hier sitzt zu einem x-beliebigen Zeitpunkt jeder neunte m&auml;nnliche Afroamerikaner aus der Altersgruppe von 20 bis 34 Jahren im Gef&auml;ngnis, was vor allem das Ergebnis von Strafverfolgungsma&szlig;nahmen bei der Drogenbek&auml;mpfung ist.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Stigmatisierung von Menschen, die illegale Drogen konsumieren, was wiederum die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten politisch popul&auml;rer macht und die HIV-Pr&auml;vention sowie andere Gesundheitsf&ouml;rderungsprogramme untergr&auml;bt.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Schwere Menschenrechtsverletzungen, einschlie&szlig;lich Folter, Zwangsarbeit, unmenschliche und erniedrigende Behandlung sowie Hinrichtungen von Drogenstraft&auml;tern in etlichen L&auml;ndern.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Ein riesiger illegaler Markt mit einem gesch&auml;tzten j&auml;hrlichen Wert von 320 Milliarden US-Dollar. Diese Gewinne bleiben vollst&auml;ndig au&szlig;erhalb der Regierungskontrolle. Sie sch&uuml;ren Kriminalit&auml;t, Gewalt und Korruption in unz&auml;hligen St&auml;dten und haben ganze L&auml;nder wie z.B. Kolumbien, Mexiko und Afghanistan destabilisiert.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Milliarden an Steuerdollars werden an einen &quot;War on Drugs&quot;-Ansatz zur Drogenbek&auml;mpfung verschwendet, der seine erkl&auml;rten Ziele nicht erreicht, sondern stattdessen sogar direkt oder indirekt zu den genannten sch&auml;dlichen Auswirkungen beitr&auml;gt.</strong></span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Leider werden Belege daf&uuml;r, dass die Drogenverbotspolitik ihre erkl&auml;rten Ziele verfehlt hat, sowie f&uuml;r die &auml;u&szlig;erst negativen Folgen dieser Strategie oftmals durch diejenigen geleugnet, die ein pers&ouml;nliches Interesse daran haben, den Status quo aufrechtzuerhalten. Dies hat zu Verwirrung in der &Ouml;ffentlichkeit gef&uuml;hrt und unz&auml;hlige Menschenleben gefordert. Regierungen und internationale Organisationen sind ethisch und rechtlich dazu verpflichtet, auf diese Krise zu reagieren, und m&uuml;ssen sich um alternative evidenzbasierte Strategien bem&uuml;hen, die effektiv die sch&auml;dlichen Auswirkungen von Drogen reduzieren k&ouml;nnen, ohne ihrerseits neue Sch&auml;den nach sich zu ziehen. Wir, die Unterzeichner, fordern Regierungen und internationale Organisationen, einschlie&szlig;lich der Vereinten Nationen, dazu auf:</strong></span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>eine transparente &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit der derzeitigen Drogenpolitik durchzuf&uuml;hren.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>einen wissenschaftlich fundierten gesundheitspolitischen Ansatz umzusetzen und zu evaluieren, der den individuellen und gemeinschaftlichen Sch&auml;den durch illegalen Drogenkonsum wirksam begegnet.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Drogenkonsumenten zu entkriminalisieren, mehr M&ouml;glichkeiten evidenzbasierter Behandlung von Drogenabh&auml;ngigkeit zu schaffen sowie erfolglose Behandlungszentren zu schlie&szlig;en, in denen Drogenabh&auml;ngige zwangstherapiert werden und die gegen die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte versto&szlig;en.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>die Finanzierung f&uuml;r die Umsetzung des umfassenden Pakets von HIV-Interventionen aus dem Zielsetzungshandbuch von WHO, UNODC und UNAIDS eindeutig zu bef&uuml;rworten und auszuweiten.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>die betroffenen Kommunen sinnvoll in die Entwicklung, &Uuml;berwachung und Durchf&uuml;hrung von Dienstleistungen und politischen Ma&szlig;nahmen, die das Leben der Menschen vor Ort beeinflussen, einzubinden.</strong></span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Des weiteren fordern wir den UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki-moon auf, dringend Ma&szlig;nahmen zu ergreifen um sicherzustellen, dass das System der Vereinten Nationen, einschlie&szlig;lich des Internationalen Suchtstoffkontrollamtes, mit einer Stimme spricht, um die Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten und die Durchf&uuml;hrung von evidenzbasierten Ans&auml;tzen der Drogenkontrolle zu unterst&uuml;tzen.&nbsp;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Drogenpolitik auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu st&uuml;tzen, wird den Drogenkonsum oder die Probleme, die durch injizierenden Drogenkonsum entstehen, nicht beseitigen. Aber eine Neuausrichtung der Drogenpolitik in Richtung evidenzbasierter Ans&auml;tze, die die Menschenrechte respektieren, sch&uuml;tzen und erf&uuml;llen, hat das Potenzial, Sch&auml;den, die durch die gegenw&auml;rtige Politik entstehen, zu verringern und w&uuml;rde die Umleitung gro&szlig;er finanzieller Ressourcen dorthin erm&ouml;glichen, wo sie am meisten gebraucht werden: zur Durchf&uuml;hrung und Evaluierung evidenzbasierter Pr&auml;vention, Kontrolle, Behandlung und Ma&szlig;nahmen zur Schadensminimierung.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #0000ff">Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #ff0000"><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/07/09/aids-erschwingliche-arzneimitteln-und-patientendiskriminierung-bekaempfen/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">09. Juli 2010&nbsp;- AIDS: erschwingliche Arzneimitteln und Patientendiskriminierung bek&auml;mpfen&nbsp;- Pressemitteilung in&nbsp;deutscher Sprache</span></a><span style="display: none">&nbsp;</span></strong></span></span></span></span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #ff0000"><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/07/08/aids-ensuring-affordable-medicines-and-fighting-discrimination/" target="_blank"><span style="color: #ff0000"><strong>08. Juli 2010&nbsp;- AIDS: ensuring affordable medicines and fighting discrimination&nbsp;- Pressemitteilung in englischer Sprache</strong></span></a><span style="display: none">&nbsp;</span></span></span></strong></span></span></span></span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/07/08/the-vienna-declaration/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">08. Juli 2010&nbsp;- The Vienna Declaration</span></a></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/06/29/the-vienna-declaration-a-global-call-to-action/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">29. Juni 2010&nbsp;- The Vienna Declaration: A Global Call to Action</span></a></strong></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/07/09/die-wiener-erklaerung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Robert Koch Institut: Information f&#252;r Drogenkonsumenten &#8211; Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland!</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/04/01/robert-koch-institut-information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/04/01/robert-koch-institut-information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Milzbrand (Anthrax)]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Robert-Koch-Institut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=5124</guid>
		<description><![CDATA[Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland! Stand: 31. M&#228;rz 2010) Nachdem im Dezember 2009 ein Heroinkonsument in Aachen an Milzbrand (Anthrax) verstarb, wurde die Infektion nun bei einem weiteren Heroinkonsumenten in Aachen nachgewiesen. In Gro&#223;britannien erkrankten seit Dezember 2009 bereits 33 Heroinkonsumenten, von denen 11 starben. Als gemeinsame Quelle f&#252;r die Infektionen in Deutschland und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 16px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><a href="http://www.rki.de" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-5130" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/04/Vorsicht.bmp" style="margin: 10px 20px; float: left" title="Vorsicht!" /></a>Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland! Stand: 31. M&auml;rz 2010)</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Nachdem im Dezember 2009 ein Heroinkonsument in Aachen an Milzbrand (Anthrax) verstarb, wurde die Infektion nun bei einem weiteren Heroinkonsumenten in Aachen nachgewiesen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>In Gro&szlig;britannien erkrankten seit Dezember 2009 bereits 33 Heroinkonsumenten, von denen 11 starben.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Als gemeinsame Quelle f&uuml;r die Infektionen in Deutschland und Gro&szlig;britannien wird mit Milzbrand-Bakterien verunreinigtes Heroin vermutet. M&ouml;glicherweise wurde das Heroin bei der Herstellung oder beim Transport in einem der Herkunftsl&auml;nder, in denen Milzbrand als Erkrankung bei Vieh vorkommt, mit Milzbrandsporen verunreinigt (z.B. durch &quot;Strecken&quot; des Stoffes mit Knochenmehl, Trocknen von Substanzen auf verunreinigtem Erdreich oder Transport in Taschen aus Tiermaterial).</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Das jetzige Auftreten eines weiteren Falles bei einem Heroinkonsumenten in derselben Region in Deutschland legt nahe, dass kontaminiertes Heroin weiter im Umlauf ist. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass es auch in anderen Bundesl&auml;ndern vertrieben worden sein k&ouml;nnte.</strong></span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #f00"><span style="font-size: 16px">Wichtig: </span></span>Man sieht es dem Stoff nicht an, ob er mit Milzbrandsporen verseucht ist.</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #f00"><span style="font-size: 16px">Deshalb:</span> </span>Sollten Sie Heroin konsumiert haben und spezifische Krankheitssymptome (siehe unten) entwickeln, wenden Sie sich bitte <span style="color: #f00">SOFORT </span>an einen Arzt! Machen Sie den Arzt auf die M&ouml;glichkeit einer Milzbrand-Infektion (Haut, Lunge, Darm) aufmerksam!</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die neu aufgetretene Milzbrand-Gefahr erh&ouml;ht die gesundheitlichen Risiken des Drogenkomsums zus&auml;tzlich: Bitte beenden Sie Ihren Drogenkonsum! </strong></span></span></span>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><em>Mitarbeiter/innen von Kontaktl&auml;den, Drogenkonsumr&auml;umen, Drogenberatungsstellen, Suchtmediziner und Entzugs-/Rehabilitationskliniken helfen Ihnen dabei.</em></strong></span></span></span></p>
</li>
<li><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Falls Sie in &auml;rztlicher Substitutionsbehandlung sind und zus&auml;tzlich Heroin konsumieren, versuchen Sie, wenigstens in der n&auml;chsten Zeit, den Beigebrauch zu stoppen bzw. zu reduzieren.</strong></span></span></span></li>
</ul>
<h3><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Was ist Milzbrand?</strong></span></span></span></h3>
<p><span style="font-size: 14px"><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Milzbrand ist eine in Deutschland sehr seltene, bakterielle, Infektionskrankheit, die unbehandelt oft zum Tode f&uuml;hrt. Dar&uuml;ber hinaus ist das Krankheitsbild bei &Auml;rzten wenig bekannt, so dass eventuell nicht immer fr&uuml;hzeitig daran gedacht wird. Milzbrand kann behandelt werden. Die Behandlung sollte fr&uuml;hzeitig begonnen werden. Einen Impfstoff gibt es nicht.</strong></span></span></span></p>
<h3><strong><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Symptome von Milzbrand:</span></span></span></strong></h3>
<p><span style="font-size: 14px"><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Nach Spritzen verunreinigten Stoffes droht Hautmilzbrand (h&auml;ufigste Form) oder aber auch eine Hirnhautentz&uuml;ndung, die sich durch starke Kopfschmerzen &auml;u&szlig;ert. </strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 14px"><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Hautmilzbrand: An der Injektionsstelle bildet sich eine Schwellung, R&ouml;tung und Hautverh&auml;rtung. Diese ist typischerweise kaum schmerzhaft. Ein Abszess (eine Eiteransammlung) oder Blasen k&ouml;nnen sich bilden, dann &quot;trocknet&quot; der Bereich ein, und bildet eine dunkle, fast schwarze Stelle (daher der Name &quot;Anthrax&quot;). Es folgt eine Schwellung der gesamten Region (z. B. des Arms), daraufhin ein sehr schweres Krankheitsbild, das rasch zum Tod f&uuml;hren kann. </strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Nach Rauchen/Schnupfen verunreinigten Stoffes droht Lungen- oder Darmmilzbrand.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Lungenmilzbrand: Es kommt zu einer grippeartigen Erkrankung (Fieber, Sch&uuml;ttelfrost, Muskelschmerzen, Husten mit blutigem Auswurf, Atemnot) und innerhalb der n&auml;chsten Tage zu einem schweren, fast immer t&ouml;dlichen Krankheitsbild.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Darmmilzbrand: Bauchschmerzen, Bl&auml;hungen, blutiger Durchfall, schwerstes Krankheitsbild mit m&ouml;glicher Todesfolge.</strong></span></span></span></p>
<h3><strong><span style="color: #0000cd"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px">&Uuml;bertragungswege:</span></span></span></strong></h3>
<p><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Man kann sich mit Milzbrand infizieren, wenn man verunreinigten Stoff (z.B. Heroin)</strong></span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>in die Vene oder die Haut/den Muskel spritzt</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>inhaliert (z. B. raucht und schnupft),</strong></span></span></span></li>
<li><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>angefasst hat, und von den Sporen etwas in den Mund gelangt.</strong></span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Es gibt praktisch keine Mensch-zu-Mensch-&Uuml;bertragung. F&uuml;r die Allgemein-bev&ouml;lkerung besteht kein Infektionsrisiko.</strong></span></span></span></p>
<h3><strong><span style="color: #0000cd"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px">Weitere Informationsm&ouml;glichkeiten:</span></span></span></strong></h3>
<p><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Internetseite des Robert Koch-Institutes: </strong></span></span></span><span style="color: #f00"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong><a>www.rki.de</a></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong>Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #f00"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/04/01/robert-koch-institut-zweiter-fall-von-milzbrand-bei-einem-heroinkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank"><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><span style="color: #ff0000">01. April 2010 &#8211; Robert Koch Institut: Zweiter Fall von Milzbrand bei einem Heroinkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</span></span></span></span></a></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #f00"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong><span style="color: #000"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/22/milzbrand-todesfall-bei-einem-heroinkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">22. Februar 2010&nbsp;- Milzbrand-Todesfall bei einem Heroinkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</span></a></span></span></span></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #f00"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/08/anthrax-warnung-fuer-heroinkonsumenten-in-london/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">08. Februar 2010&nbsp;- Anthrax-Warnung f&uuml;r Heroinkonsumenten in London</span></a></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #f00"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/19/information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">19. Januar 2010&nbsp;- Information f&uuml;r Drogenkonsumenten&nbsp;- Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland</span></a></strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #f00"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="font-size: 14px"><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">15. Januar 2010&nbsp;- Milzbrand-Todesfall bei einem i.v. Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</span></a></strong></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/04/01/robert-koch-institut-information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milzbrand-Todesfall bei einem Heroinkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/22/milzbrand-todesfall-bei-einem-heroinkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/22/milzbrand-todesfall-bei-einem-heroinkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Milzbrand (Anthrax)]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=4306</guid>
		<description><![CDATA[In Nordrhein-Westfalen (St&#228;dteregion Aachen) starb ein 42-j&#228;hriger Mann am 13.12.2009 an den Folgen von Milzbrand. Er hatte sich vermutlich Heroin intraven&#246;s injiziert. In einem Wundabstrich wurden aerobe Sporenbildner diagnostiziert. Die Verdachtsdiagnose Milzbrand wurde am 18.12.2009 mittels PCR best&#228;tigt. Den schottischen Gesundheitsbeh&#246;rden sind aktuell 23 Milzbrandf&#228;lle unter Heroinkonsumenten gemeldet, davon endeten 9 t&#246;dlich (Stand: 19.2.2010, http://www.hps.scot.nhs.uk/anthrax/). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/01/Bacillus-Anthracis.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-3251" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/01/Bacillus-Anthracis.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 300px; float: left; height: 279px" title="Bacillus Anthracis - Quelle: Wikipedia" /></a>In Nordrhein-Westfalen (St&auml;dteregion Aachen) starb ein 42-j&auml;hriger Mann am 13.12.2009 an den Folgen von Milzbrand. Er hatte sich vermutlich Heroin intraven&ouml;s injiziert. In einem Wundabstrich wurden aerobe Sporenbildner diagnostiziert. Die Verdachtsdiagnose Milzbrand wurde am 18.12.2009 mittels <acronym title="Polymerase-Kettenreaktion">PCR</acronym> best&auml;tigt.</span></strong> <strong><span style="color: #000000">Den schottischen Gesundheitsbeh&ouml;rden sind aktuell 23 Milzbrandf&auml;lle unter Heroinkonsumenten gemeldet, davon endeten 9 t&ouml;dlich (Stand: 19.2.2010, </span></strong><a href="http://www.hps.scot.nhs.uk/anthrax/" target="_blank" title="Externer&nbsp;Link:&nbsp;Helath Protection Scotland: Anthrax Outbreak Information&nbsp;(&#214;ffnet&nbsp;neues&nbsp;Fenster)"><strong><span style="color: #ff0000">http://www.hps.scot.nhs.uk/anthrax/</span></strong></a><strong><span style="color: #000000">). Auch in England gibt es zwei best&auml;tigte F&auml;lle von Milzbrand bei Heroinkonsumenten, von denen einer verstorben ist (Stand 19.2.2010, (</span></strong><a href="http://www.hpa.org.uk/HPA/Topics/InfectiousDiseases/InfectionsAZ/1191942145749/" target="_blank" title="Externer&nbsp;Link:&nbsp;Health Protection Agency: What's new - Anthrax&nbsp;(&#214;ffnet&nbsp;neues&nbsp;Fenster)"><strong><span style="color: #ff0000">http://www.hpa.org.uk/HPA/Topics/InfectiousDiseases/InfectionsAZ/1191942145749/</span></strong></a><strong><span style="color: #000000">).</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Aufgrund vergleichender Untersuchungen von Proben des Aachener Verstorbenen und von Proben von F&auml;llen aus Schottland ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass es sich um identische St&auml;mme des Milzbranderregers bei allen untersuchten F&auml;llen handelt. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Heroin eine gemeinsame Quelle der Verunreinigung haben k&ouml;nnte.</span></strong> <strong><span style="color: #000000">Kontaminiertes Heroin k&ouml;nnte somit auch in anderen Bundesl&auml;ndern und europ&auml;ischen Staaten vertrieben worden sein. Bei entsprechender Anamnese sollten &Auml;rzte Milzbrand differentialdiagnostisch fr&uuml;hzeitig in Erw&auml;gung ziehen und schon bei Verdacht nach erfolgter Probenentnahme eine Therapie einleiten.</span></strong> <strong><span style="color: #000000">Man kann sich mit Milzbrand infizieren, wenn z. B. mit Milzbrandsporen verunreinigtes Heroin inhaliert wird, mit verletzter Haut oder Schleimhaut in Kontakt kommt oder in die Haut/den Muskel injiziert wird. Es gibt praktisch keine Mensch-zu-Mensch-&Uuml;bertragung. F&uuml;r die Allgemeinbev&ouml;lkerung besteht kein Infektionsrisiko.</span></strong> <strong><span style="color: #000000">Die Prognose der Infektion kann durch eine fr&uuml;hzeitige gezielte Antibiotikatherapie deutlich verbessert werden.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Ein Merkblatt mit Kurzinformationen zu Anthrax ist unter folgendem Link bereitgestellt: </span></strong><a href="http://www.rki.de/cln_160/nn_460940/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/Milzbrand__Kurzinformation.html" target="_blank" title="Milzbrand (Anthrax) - Kurzinformation"><strong><span style="color: #ff0000">www.rki.de &gt; Infektionskrankheiten A &#8211; Z &gt; Anthrax &gt; Milzbrand (Anthrax) Kurzinformation</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Weitere Informationen finden Sie im RKI-Ratgeber f&uuml;r &Auml;rzte unter folgendem Link: </span></strong><a href="http://www.rki.de/cln_160/nn_460940/DE/Content/Infekt/Biosicherheit/Erreger/dl__anthrax.html" target="_blank" title="Milzbrand (Anthrax): RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten - Merkbl&#228;tter f&#252;r &#196;rzte"><strong><span style="color: #ff0000">www.rki.de &gt; Infektionsschutz &gt; Biologische Sicherheit &gt; Erreger &gt; Anthrax &gt; Ratgeber Infektionskrankheiten Merkbl&auml;tter f&uuml;r &Auml;rzte</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Aufgrund der m&ouml;glicherweise &uuml;berregionalen und internationalen Tragweite dieses Geschehens bitten wir um Benachrichtigung, wenn Sie von aktuellen F&auml;llen oder F&auml;llen aus der Vergangenheit erfahren, die mit diesem Geschehen in Zusammenhang stehen k&ouml;nnten. Wenden Sie sich hierf&uuml;r bitten an das zust&auml;ndige Gesundheitsamt vor Ort.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Information des Robert Koch Instituts vom 22. Februar 2010</em></span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff">Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meine folgenden Artikel:</span></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/08/anthrax-warnung-fuer-heroinkonsumenten-in-london/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">08. Februar 2010 &#8211; Anthrax-Warnung f&uuml;r Heroinkonsumenten in London</span></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/19/information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">19. Januar 2010 &#8211; Information f&uuml;r Drogenkonsumenten&nbsp;- Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland</span></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">15. Januar 2010 &#8211; Milzbrand-Todesfall bei einem i.v. Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</span></a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/22/milzbrand-todesfall-bei-einem-heroinkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche AIDS-Hilfe widerspricht Drogenhilfe Nordhessen: Substitution Opiatabh&#228;ngiger ist der richtige Weg!</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/19/deutsche-aids-hilfe-widerspricht-drogenhilfe-nordhessen-substitution-opiatabhaengiger-ist-der-richtige-weg/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/19/deutsche-aids-hilfe-widerspricht-drogenhilfe-nordhessen-substitution-opiatabhaengiger-ist-der-richtige-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[DAH]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordhessen]]></category>
		<category><![CDATA[Substitution]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=4279</guid>
		<description><![CDATA[Berlin, 19.02.2010 -&#160;Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) weist &#196;u&#223;erungen der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der Drogenhilfe Nordhessen zur Substitution Opiatabh&#228;ngiger auf das Sch&#228;rfste zur&#252;ck: In der heutigen Ausgabe der HNA.de (Hessische/Nieders&#228;chsische Allgemeine Zeitung) spricht sich die Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der Drogenhilfe Angela Waldschmidt gegen die Substitution von opiatabh&#228;ngigen Menschen aus und diskriminiert Substitutionspatienten. Die Deutsche AIDS-Hilfe weist darauf hin, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000"><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.aidshilfe.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-4224" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2009/07/Deutsche-AIDS-Hilfe.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 103px; float: left; height: 34px" title="Deutsche AIDS-Hilfe" /></a>Berlin, 19.02.2010 -</span>&nbsp;Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) weist &Auml;u&szlig;erungen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Drogenhilfe Nordhessen zur Substitution Opiatabh&auml;ngiger auf das Sch&auml;rfste zur&uuml;ck: In der heutigen Ausgabe der HNA.de (Hessische/Nieders&auml;chsische Allgemeine Zeitung) spricht sich die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Drogenhilfe Angela Waldschmidt gegen die Substitution von opiatabh&auml;ngigen Menschen aus und diskriminiert Substitutionspatienten. Die Deutsche AIDS-Hilfe weist darauf hin, dass die Substitution die weltweit erfolgreichste Behandlungsform f&uuml;r Heroinkonsumenten darstellt und fordert die Drogenhilfe Nordhessen auf, ihre Haltung umgehend zu korrigieren.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Dazu erkl&auml;rt Silke Klumb, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der DAH: &quot;Es ist unertr&auml;glich, wie im Beitrag von Frau Waldschmidt die positiven gesundheitlichen und sozialen Effekte der Substitutionsbehandlung verschwiegen werden und stattdessen eine sowohl ethisch als auch fachlich unzul&auml;ssige Diskriminierung von Substitutionspatienten vorgenommen wird. Alle Studien zeigen, dass der Strafvollzug aufgrund seiner vielfach fehlenden Pr&auml;ventions- und Behandlungsm&ouml;glichkeiten sowie der nur im geringen Ma&szlig;e zur Verf&uuml;gung stehenden sozialen Begleitung g&auml;nzlich ungeeignet ist, um Drogen gebrauchende Menschen erfolgreich zu begleiten und zu behandeln.&quot;</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Dirk Sch&auml;ffer, DAH-Referent Drogen und Strafvollzug erg&auml;nzt: &quot;Wenn Frau Waldschmidt sich f&uuml;r eine &acute;Zwangsentgiftung im Strafvollzug&acute; ausspricht und den Vollzug f&uuml;r einen Ort h&auml;lt, an dem &acute;viele zum ersten Mal nach l&auml;ngerer Zeit einen klaren Kopf bekommen und beginnen, &uuml;ber ihre Situation zu nachzudenken,&acute; fragen wir uns als Deutsche AIDS-Hilfe, welche Menschenbilder und Haltungen in der Leitung der Drogenhilfe Hessen vorherrschen. Das sind Rezepte aus der Mottenkiste!&quot;</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">In Deutschland werden ca. 30-50 Prozent aller Opiatkonsumenten mit Medikamenten wie Methadon, Polamidon und Buprenorphin behandelt. Dies ist keine Behandlung nach dem &quot;Gie&szlig;kannenprinzip&quot;, denn keine andere Behandlungsform wird von solch strengen gesetzlichen und kassenrechtlichen Regelungen und Vorgaben begleitet wie die Substitutionsbehandlung. Hier wird den Menschen, die multiple substanzbezogene und somatische Erkrankungen aufweisen, eine &Uuml;berlebenshilfe, eine Erhaltungsbehandlung sowie eine Basis f&uuml;r ein Leben ohne Drogen angeboten.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff">Weitere Informationen:</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Dirk Sch&auml;ffer<br />
	Referent Drogen und Strafvollzug<br />
	Tel.: 030 / 690087-56<br />
	E-Mail: </span></strong><a href="mailto:dirk.schaeffer@dah.aidshilfe.de" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">dirk.schaeffer@dah.aidshilfe.de</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung der Deutschen AIDS-Hilfe vom 19. Februar 2010</em></span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/19/deutsche-aids-hilfe-widerspricht-drogenhilfe-nordhessen-substitution-opiatabhaengiger-ist-der-richtige-weg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anthrax-Warnung f&#252;r Heroinkonsumenten in London</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/08/anthrax-warnung-fuer-heroinkonsumenten-in-london/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/08/anthrax-warnung-fuer-heroinkonsumenten-in-london/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Milzbrand (Anthrax)]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Infektion]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=3936</guid>
		<description><![CDATA[Die englische Health Protection Agency (HPA) und NHS London best&#228;tigen, dass ein Drogen injizierender Heroinabh&#228;ngige positiv auf Milzbrand (Anthrax) getestet wurde und in einem Londoner Krankenhaus behandelt wird. Dies ist der erste Fall von Milzbrand bei einem Drogenkonsumenten in England, wobei &#228;hnlich F&#228;lle zun&#228;chst im Dezember 2009 in Schottland auftraten. In Schottland sind bislang 19 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000;">Die englische Health Protection Agency (HPA) und NHS London best&#228;tigen, dass ein Drogen injizierender Heroinabh&#228;ngige positiv auf Milzbrand (Anthrax) getestet wurde und in einem Londoner Krankenhaus behandelt wird.</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Dies ist der erste Fall von Milzbrand bei einem Drogenkonsumenten in England, wobei &#228;hnlich F&#228;lle zun&#228;chst im Dezember 2009 in Schottland auftraten. In Schottland sind bislang 19 entsprechender F&#228;lle best&#228;tigt worden. Wie in Schottland ist die Quelle der Infektion wahrscheinlich mit Anthrax gemischtes Heroin.</strong> </span></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Die vollst&#228;ndige Pressemitteilung vom Health Protection Agency in englischer Sprache k&#246;nnt Ihr &#252;ber den folgenden Link erreichen:</span></strong></p>
<p><a href="http://www.hpa.org.uk/webw/HPAweb&amp;HPAwebStandard/HPAweb_C/1265296975679?p=1259152466069" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">http://www.hpa.org.uk/webw/HPAweb&amp;HPAwebStandard/HPAweb_C/1265296975679?p=1259152466069</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meine folgenden Artikel:</span></strong></p>
<p><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/19/information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">19. Januar 2010 &#8211; Information f&#252;r Drogenkonsumenten &#8211; Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland</span></strong></a></p>
<p><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">15. Januar 2010 &#8211; Milzbrand-Todesfall bei einem i.v. Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</span></strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/08/anthrax-warnung-fuer-heroinkonsumenten-in-london/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Information f&#252;r Drogenkonsumenten &#8211; Milzbrand (Anthrax) bei Drogenkonsumenten in Deutschland</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/19/information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/19/information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Milzbrand (Anthrax)]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfälle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=3325</guid>
		<description><![CDATA[Im Dezember starb ein 42-j&#228;hriger Mann, der Drogen injiziert hatte, in Aachen an Milzbrand (Anthrax). Seit Dezember sind in Schottland 14 Heroinkonsumenten an Milzbrand erkrankt, von denen sieben starben. Weitere Verdachtsf&#228;lle kamen vor wenigen Tagen hinzu. Ein Konsument hat die Infektion durch Rauchen/Schnupfen bekommen. Es wird nun vermutet, dass mit infekti&#246;sen Milzbrandsporen verunreinigtes Heroin (eventuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000"><a href="http://www.rki.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-939" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2009/10/rki_rkilogo_neu.png" style="margin: 10px 20px; width: 183px; float: left; height: 82px" title="rki_rkilogo_neu" /></a>Im Dezember starb ein 42-j&auml;hriger Mann, der Drogen injiziert hatte, in Aachen an Milzbrand (Anthrax). Seit Dezember sind in Schottland 14 Heroinkonsumenten an Milzbrand erkrankt, von denen sieben starben. Weitere Verdachtsf&auml;lle kamen vor wenigen Tagen hinzu. Ein Konsument hat die Infektion durch Rauchen/Schnupfen bekommen. Es wird nun vermutet, dass mit infekti&ouml;sen Milzbrandsporen verunreinigtes Heroin (eventuell auch andere psychoaktive Substanzen, die man spritzen kann) in Europa im Umlauf ist!</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Milzbrand ist eine in Deutschland sehr seltene, bakterielle, Infektionskrankheit (vor Dezember 2009 datierte der letzte Fall von 1994!), die unbehandelt oft zum Tode f&uuml;hrt. Dar&uuml;ber hinaus ist das Krankheitsbild bei &Auml;rzten kaum bekannt, so dass eventuell nicht immer fr&uuml;hzeitig daran gedacht wird. Milzbrand kann antibiotisch behandelt werden. Die Behandlung sollte fr&uuml;hzeitig begonnen werden. Einen Impfstoff gibt es nicht.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">M&ouml;glicherweise wurde das Heroin in einem der Herkunftsl&auml;nder, in denen Milzbrand als Erkrankung von Vieh vorkommt (eventuell Afghanistan oder Nachbarl&auml;nder), bei der Herstellung oder beim Transport mit Milzbrandsporen verunreinigt (z.B. durch &quot;Strecken&quot; des Stoffs mit Knochenmehl, Trocknen von Substanzen auf verunreinigtem Erdreich oder Transport in Taschen aus Tiermaterial).</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Aktuell ist nicht bekannt, wie viel verunreinigtes Heroin im Umlauf ist. Allerdings ist davon auszugehen, dass ein Heroin-/Drogenkonsum mit dem Risiko einer Milzbrandinfektion verbunden ist&nbsp;- vor allem dann, wenn die Substanzen injiziert werden.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #ff0000">Seien Sie auf der Hut und informieren Sie andere Konsumenten &uuml;ber das Milzbrand-Risiko!</span></h3>
<ul>
<li><strong><span style="color: #000000">Wichtig: Man sieht es dem Stoff nicht an, ob er mit Anthraxsporen verseucht ist</span></strong></li>
<li><strong><span style="color: #000000">Deshalb: Sollten Sie Heroin konsumiert haben und spezifische Krankheitssymptome (siehe unten) entwickeln, wenden Sie sich bitte SOFORT an einen Arzt! Bitten Sie unbedingt den Arzt darum, dass er bei der Diagnostik an eine Milzbrand-Infektion (Haut, Lunge, Darm) denken soll</span></strong></li>
<li><strong><span style="color: #000000">Die neu aufgetretene Milzbrand-Gefahr erh&ouml;ht die gesundheitlichen Risiken des Drogenkonsums zus&auml;tzlich: Bitte beenden Sie Ihren Drogenkonsum!<br />
		<em>Mitarbeiter/innen von Kontaktl&auml;den, Drogenkonsumr&auml;umen, Drogenberatungsstellen, Suchtmediziner und Entzugs-/Rehabilitationskliniken helfen Ihnen dabei</em></span></strong></li>
<li><strong><span style="color: #000000">Falls Sie &auml;rztlich substituiert werden und zus&auml;tzlich Heroin konsumieren, versuchen Sie, zumindest in der n&auml;chsten Zeit damit aufzuh&ouml;ren bzw. zu reduzieren!</span></strong></li>
</ul>
<h3><span style="color: #0000ff">&Uuml;bertragungswege:</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Man kann sich mit Milzbrand infizieren, wenn man verunreinigten Stoff (z.B. Heroin)</span></strong></p>
<ul>
<li><strong><span style="color: #000000">in die Vene oder die Haut/den Muskel spritzt</span></strong></li>
<li><strong><span style="color: #000000">inhaliert (z.B. raucht oder schnupft)</span></strong></li>
<li><strong><span style="color: #000000">angefasst hat, und von den Sporen etwas in den Mund gelangt</span></strong></li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #000000">Es gibt praktisch keine Mensch-zu-Mensch-&Uuml;bertragung. F&uuml;r die Allgemeinbev&ouml;lkerung besteht kein Infektionsrisiko.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Symptome von Milzbrand:</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Nach Spritzen verunreinigten Stoffes droht Hautmilzbrand (h&auml;ufigste Form) oder aber auch eine Hirnhautentz&uuml;ndung, die sich durch starke Kopfschmerzen &auml;u&szlig;ert.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><span style="color: #ff0000">Hautmilzbrand:</span> An der Injektionsstelle bildet sich eine Schwellung, R&ouml;tung und Hautverh&auml;r-tung. Diese ist typischerweise kaum schmerzhaft. Ein Abszess (eine Eiteransammlung) oder Blasen k&ouml;nnen sich bilden, dann &quot;trocknet&quot; der Bereich ein, und bildet eine dunkle, fast schwarze Stelle (daher der Name &quot;Anthrax&quot;). Es folgt eine Schwellung der gesamten Region (z. B. des Arms), daraufhin ein schwerstes Krankheitsbild, das rasch zum Tod f&uuml;hren kann.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Nach Rauchen/Schnupfen verunreinigten Stoffes droht Lungen- oder Darmmilzbrand.<br />
	<span style="color: #ff0000">Lungenmilzbrand:</span> Es kommt zu einer grippeartigen Erkrankung (Fieber, Sch&uuml;ttelfrost, Muskelschmerzen, Husten mit blutigem Auswurf, Atemnot) und innerhalb der n&auml;chsten Tage zu einem schweren, fast immer t&ouml;dlichen Krankheitsbild.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><span style="color: #ff0000">Darmmilzbrand:</span> Bauchschmerzen, Bl&auml;hungen, blutiger Durchfall, schwerstes Krankheitsbild mit m&ouml;glicher Todesfolge.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Weitere Informationsm&ouml;glichkeiten:</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Internetseite des Robert Koch-Institutes: </span></strong><a href="http://www.rki.de" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">www.rki.de</span></strong></a><strong><span style="color: #000000"> &rarr; Aktuelle Themen: Milzbrand-Todesfall oder: </span></strong><a href="http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/Milzbrand-Todesfall__in__NRW.html" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/Milzbrand-Todesfall__in__NRW.html</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Informationsblatt des Robert-Koch-Institutes zu Milzbrand (Anthrax) f&uuml;r Drogenkonsumenten vom 19. Januar 2010</em></span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff">Zu diesem Thema empfehle ich euch auch meinen folgenden Artikel:</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">15. Januar 2010 &#8211; Milzbrand-Todesfall bei einem i.V. Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</span></a></span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/19/information-fuer-drogenkonsumenten-milzbrand-anthrax-bei-drogenkonsumenten-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milzbrand-Todesfall bei einem i.v. Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 23:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Milzbrand (Anthrax)]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatitis B]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatitis C]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfälle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=3248</guid>
		<description><![CDATA[Aus Nordrhein-Westfalen (St&#228;dte Region Aachen) wurde der Fall eines 42-j&#228;hrigen Mannes &#252;bermittelt, der am 13.12.2009 an den Folgen von kutanem Milzbrand verstorben ist. Der Mann hatte sich vermutlich Heroin intraven&#246;s in die Kniekehle injiziert. Im Wundabstrich von der Injektionsstelle wurden aerobe Sporenbildner diagnostiziert. Die Verdachtsdiagnose Milzbrand wurde am 18.12.2009 mittels PCR best&#228;tigt. Neben einem chronischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_anthracis" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3251" title="Bacillus Anthracis - Quelle: Wikipedia" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/01/Bacillus-Anthracis.jpg" alt="" width="240" height="223" /></a>Aus Nordrhein-Westfalen (St&#228;dte Region Aachen) wurde der Fall eines 42-j&#228;hrigen Mannes &#252;bermittelt, der am 13.12.2009 an den Folgen von kutanem Milzbrand verstorben ist. Der Mann hatte sich vermutlich Heroin intraven&#246;s in die Kniekehle injiziert. Im Wundabstrich von der Injektionsstelle wurden aerobe Sporenbildner diagnostiziert. Die Verdachtsdiagnose Milzbrand wurde am 18.12.2009 mittels PCR best&#228;tigt. Neben einem chronischen intraven&#246;sen Drogenabusus lagen bei dem Verstorbenen eine chronische Hepatitis B und C, eine HIV-Infektion sowie ein chronischer Alkohol- und Benzodiazepinabusus vor.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Im Detail: Am 6.12.2009 wurde der Mann wegen &#246;demat&#246;ser Ver&#228;nderungen im Injektionsbereich und Verdacht auf tiefe Beinvenenthrombose station&#228;r aufgenommen. Eine Computertomographie des Unterschenkels zeigte eine Muskelnekrose mit drohendem Kompartmentsyndrom. In der Folge war eine chirurgische Fasziener&#246;ffnung im Bereich des Unter- und Oberschenkels erforderlich, sp&#228;ter auch im abdominellen Bereich. Er starb am 13.12.2009 an Multiorganversagen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">In den letzten Wochen wurden aus Schottland wiederholt F&#228;lle von Milzbrand nach intraven&#246;sem Heroinabusus bekannt. Bislang haben die schottischen Beh&#246;rden Kenntnis von 14 F&#228;llen, von denen 7 verstarben (Stand 11.1.2010). Soweit bekannt ist, hatte der Aachener Fall keine direkte Verbindung zu Schottland.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Derzeit l&#228;sst sich eine gemeinsame Infektionsquelle f&#252;r den Fall in Aachen und die F&#228;lle in Schottland nicht ausschlie&#223;en. Kontaminiertes Heroin k&#246;nnte somit auch in anderen Bundesl&#228;ndern und europ&#228;ischen Staaten vertrieben worden sein. &#196;rzte sollten bei entsprechender Anamnese und klinischem Bild Milzbrand differentialdiagnostisch fr&#252;hzeitig in Erw&#228;gung ziehen, und schon bei Verdacht nach erfolgter Probenentnahme eine Therapie einleiten. Die Prognose der Infektion kann durch eine fr&#252;hzeitige gezielte Antibiotikatherapie deutlich verbessert werden. Ein Merkblatt mit Kurzinformationen zu Anthrax ist unter folgendem Link bereitgestellt:<br />
</span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">www.rki.de &gt; Infektionskrankheiten A &#8211; Z &gt; Anthrax &gt; Milzbrand (Anthrax) - Kurzinformation</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Weitere Informationen finden Sie im RKI-Ratgeber f&#252;r &#196;rzte unter folgendem Link:<br />
</span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">www.rki.de &gt; Infektionsschutz &gt; Biologische Sicherheit &gt; Erreger &gt; Anthrax &gt; Ratgeber Infektionskrankheiten - Merkbl&#228;tter f&#252;r &#196;rzte</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Aufgrund der m&#246;glicherweise &#252;berregionalen und internationalen Tragweite dieses Geschehens bitten wir um umgehende Benachrichtigung, wenn Sie von aktuellen F&#228;llen oder F&#228;llen aus der Vergangenheit erfahren, die mit diesem Geschehen in Zusammenhang stehen k&#246;nnten. Wenden Sie sich hierf&#252;r bitten an das zust&#228;ndige Gesundheitsamt vor Ort.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Ansprechpartnerinnen im Robert Koch-Institut sind Frau Dr. Radun (</span></strong><a title="Dr. Doris Radun" href="http://www.rki.de/cln_160/nn_460940/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/SharedDocs/Kontaktformulare/R/Radun__Doris/Integrator.html" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">RadunD@rki.de</span></strong></a><strong><span style="color: #000000;">, Tel. 030 18754-3406 oder Mobil 0175/5726606) und Frau Dr. Bernard (</span></strong><a title="Dr. Helen Bernard" href="http://www.rki.de/cln_160/nn_460940/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/SharedDocs/Kontaktformulare/B/Bernard__Helen/Integrator.html" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">BernardH@rki.de</span></strong></a><strong><span style="color: #000000;">, Tel. 030 18754-3173).</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Au&#223;erhalb der regul&#228;ren Arbeitszeiten ist das Robert Koch-Institut &#252;ber die infektionsepidemiologische Rufbereitschaft (Tel. 030 18754-0) zu erreichen. Bei Fragen zur Diagnostik steht Herr PD Dr. Grunow vom Zentrum f&#252;r Biologische Sicherheit (ZBS) 2 am Robert Koch-Institut zur Verf&#252;gung (</span></strong><a title="Dr. Roland Grunow" href="http://www.rki.de/cln_160/nn_460940/DE/Content/InfAZ/A/Anthrax/SharedDocs/Kontaktformulare/G/Grunow__Roland/Integrator.html" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">GrunowR@rki.de</span></strong></a><strong><span style="color: #000000;">, Tel. 030 18754-2100).</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;"><em>Quelle: Aktuelle Mitteilung des Robert-Koch-Institutes vom 14. Januar 2010<br />
</em></span></strong><span style="color: #000000;"><em><strong>Foto: Wikipedia - </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_anthracis" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_anthracis</strong></span></a></em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/15/milzbrand-todesfall-bei-einem-i-v-drogenkonsumenten-in-nordrhein-westfalen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>China: Rehabilitationszentren f&#252;r Drogenabh&#228;ngige verhindern Therapie und erlauben Zwangsarbeit</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/07/china-rehabilitationszentren-fuer-drogenabhaengige-verhindern-therapie-und-erlauben-zwangsarbeit/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/07/china-rehabilitationszentren-fuer-drogenabhaengige-verhindern-therapie-und-erlauben-zwangsarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[AIDS]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Guangxi]]></category>
		<category><![CDATA[Human Rights Watch]]></category>
		<category><![CDATA[Rehabilitation]]></category>
		<category><![CDATA[Stigmatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[UNAIDS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=3092</guid>
		<description><![CDATA[Anti-Drogen-Gesetz bedeutet Fortf&#252;hrung von Menschenrechtsverletzungen &#34;Anstatt daf&#252;r zu sorgen, dass Drogenabh&#228;ngige eine wirksame Therapie erhalten, unterwirft das neue Gesetz sie willk&#252;rlicher Haft und unmenschlicher Behandlung. Die chinesische Regierung bezeichnet die Regelung als Fortschritt in Richtung einer Anerkennung von Drogenabh&#228;ngigen als Patienten, doch sie gew&#228;hrt ihnen noch nicht einmal die Rechte gew&#246;hnlicher H&#228;ftlinge.&#34; Joe Amon, Leiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/01/2010_china_rehab.jpg"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-3094" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/01/2010_china_rehab.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 395px; float: left; height: 261px" title="Insassen eines Drogengef&#228;gnisses" /></a>Anti-Drogen-Gesetz bedeutet Fortf&uuml;hrung von Menschenrechtsverletzungen</span></h3>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000"><em><span style="color: #0000ff">&quot;Anstatt daf&uuml;r zu sorgen, dass Drogenabh&auml;ngige eine wirksame Therapie erhalten, unterwirft das neue Gesetz sie willk&uuml;rlicher Haft und unmenschlicher Behandlung. Die chinesische Regierung bezeichnet die Regelung als Fortschritt in Richtung einer Anerkennung von Drogenabh&auml;ngigen als Patienten, doch sie gew&auml;hrt ihnen noch nicht einmal die Rechte gew&ouml;hnlicher H&auml;ftlinge.&quot;</span></em></span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #0000ff">Joe Amon, Leiter der Abteilung Gesundheit und Menschenrechte von Human Rights Watch</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Die chinesischen Beh&ouml;rden halten Drogenkonsumenten in Haftzentren fest, in denen ihnen der Zugang zu einer Suchttherapie versperrt ist. Zudem besteht die Gefahr, dass sie dort k&ouml;rperlich misshandelt oder zu unbezahlter Arbeit gezwungen zu werden, so Human Rights Watch in einem heute ver&ouml;ffentlichten Bericht. Laut UNAIDS, dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS, sind in China eine halbe Million Menschen in geschlossenen Haftzentren f&uuml;r Drogenkonsumenten inhaftiert.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Der 37-seitige Bericht <span style="color: #ff0000">&quot;</span></span></strong><a href="http://www.hrw.org/node/87467" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">Where Darkness Knows No Limits</span></strong></a><strong><span style="color: #000000">&quot; st&uuml;tzt sich auf Ermittlungen in den Provinzen Yunnan und Guangxi und dokumentiert, wie das seit Juni 2008 geltende chinesische Anti-Drogen-Gesetz die Gesundheitsrisiken f&uuml;r mutma&szlig;liche Konsumenten illegaler Drogen erh&ouml;ht. Beh&ouml;rden und Sicherheitskr&auml;fte sind dadurch berechtigt, Drogenkonsumenten f&uuml;r bis zu sieben Jahre zu inhaftieren. Die Inhaftierung kann dabei ohne Gerichtsverfahren oder richterliche &Uuml;berwachung erfolgen. Das Gesetz enth&auml;lt keine klaren Regelungen f&uuml;r die Anfechtung solcher Ma&szlig;nahmen oder f&uuml;r die Meldung von Missbrauch. Zudem gew&auml;hrleistet es keine wissenschaftlich begr&uuml;ndete Behandlung der Drogenabh&auml;ngigen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Anstatt daf&uuml;r zu sorgen, dass Drogenabh&auml;ngige eine wirksame Therapie erhalten, unterwirft das neue Gesetz sie willk&uuml;rlicher Haft und unmenschlicher Behandlung&quot;, so Joe Amon, Leiter der Abteilung Gesundheit und Menschenrechte von Human Rights Watch. &quot;Die chinesische Regierung bezeichnet die Regelung als Fortschritt in Richtung einer Anerkennung von Drogenabh&auml;ngigen als Patienten, doch sie gew&auml;hrt ihnen noch nicht einmal die Rechte gew&ouml;hnlicher H&auml;ftlinge.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Der Bericht beschreibt, wie in einigen Haftzentren Gefangene regelm&auml;&szlig;ig geschlagen wurden, keine medizinische Behandlung erhielten und gezwungen wurden, bis zu 18 Stunden am Tag ohne Bezahlung zu arbeiten. Obwohl sie zur &quot;Rehabilitation&quot; verurteilt sind, haben die Inhaftierten weder Zugang zu wirksamen Drogentherapien noch Gelegenheit sich F&auml;higkeiten anzueignen, die ihnen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft helfen w&uuml;rden.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Die chinesische Regierung hat w&auml;hrend der letzten zehn Jahre auch fortschrittliche Ans&auml;tze in der Drogenpolitik vorangetrieben, darunter als Teil einer pragmatischen Antwort auf die Zunahme von Drogenmissbrauch und HIV-Infektionen Ma&szlig;nahmen, die gesundheitliche Folgesch&auml;den des Drogenkonsums zu verhindern suchen (&quot;Harm Reduction&quot;). In Zusammenarbeit mit chinesischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen hat die Zentralregierung gemeindebasierte Methadontherapien ausgeweitet und in einigen besonders stark von HIV/AIDS betroffenen Gebieten Spritzentauschprogramme durchgef&uuml;hrt. Das B&uuml;ro der nationalen Bet&auml;ubungsmittelkontrollkommission ver&ouml;ffentlichte im Juni 2008 eine Erkl&auml;rung, wonach &quot;Drogentherapie und Rehabilitation im Einklang mit auf den Menschen ausgerichteten Prinzipien stehen&quot;. Im M&auml;rz 2009 erkl&auml;rte ein hochrangiger Regierungsbeamter: &quot;Die chinesische Regierung steht dazu, dass Drogentherapie und Rehabilitation in einer Weise erfolgen sollten, die sich an den Menschen orientiert.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Dennoch erh&ouml;ht das neue Anti-Drogen-Gesetz die Gesundheitsrisiken f&uuml;r mutma&szlig;liche Drogenabh&auml;ngige und leistet sozialer Ausgrenzung und Stigmatisierung Vorschub.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">In der Praxis beendet das Gesetz zwar die Bestrafung mutma&szlig;licher Drogenkonsumenten durch sogenannte &quot;Umerziehung durch Arbeit&quot;; es verl&auml;ngert jedoch die vorgeschriebene Haftdauer in den Haftzentren f&uuml;r Drogenkonsumenten von vormals sechs bis zw&ouml;lf Monaten auf mindestens zwei Jahre. In den Haftzentren kommt es zu den gleichen Menschenrechtsverletzungen wie im System der &quot;Umerziehung durch Arbeit&quot;. So wird &uuml;ber Zwangsarbeit, k&ouml;rperliche Misshandlung und die Verweigerung einer medizinischen Grundversorgung berichtet.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Laut den Aussagen ehemaliger H&auml;ftlinge, die von Human Rights Watch befragt wurden, starben in einigen F&auml;llen Inhaftierte infolge von Menschenrechtsverletzungen. Das Gesetz sieht zudem eine nicht genauer erl&auml;uterte &quot;gemeinschaftliche Rehabilitationsphase&quot; von bis zu vier Jahren vor und erm&ouml;glicht so insgesamt eine Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren f&uuml;r bis zu sieben Jahre.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Die chinesische Regierung soll diesen Menschenrechtsverletzungen umgehend ein Ende setzen und daf&uuml;r sorgen, dass die Rechte mutma&szlig;licher Drogenkonsumenten in vollem Umfang respektiert werden&quot;, so Amon. &quot;Dem illegalen Drogenkonsum soll mit freiwilligen, gemeindebasierten ambulanten Therapien begegnet werden, die auf wirksamen und erprobten L&ouml;sungsans&auml;tzen beruhen. Drogenkonsumenten in gro&szlig;en Zahlen zusammenzusperren und sie Zwangsarbeit und k&ouml;rperlichem Missbrauch zu unterwerfen ist keine Rehabilitation.&quot;</span></strong></span></span></p>
<h3><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><span style="color: #0000ff">Aussagen ehemaliger Insassen von Haftzentren f&uuml;r Drogenkonsumenten im Jahr 2009 in Yunnan:</span></span></span></h3>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Mehrere zivil gekleidete Polizisten lauerten mir auf, als ich von der Arbeit nach Hause kam. Sie begannen, mich zu schlagen, und legten mir Handschellen an. Niemand auf der Stra&szlig;e versuchte, mir zu helfen. Man nahm einfach an, ich sei ein Krimineller. Die Polizisten sagten mir, sie w&uuml;rden mich in ein Haftzentrum f&uuml;r Drogenkonsumenten bringen, wenn ich ihnen nicht 3000 Yuan (300 Euro) g&auml;be. Sie brachten mich zu meinem Haus und sagten, wenn ich das Geld nicht holte, w&uuml;rden sie weiter auf mich einschlagen. Sie warteten eine Weile drau&szlig;en, w&auml;hrend ich drinnen darauf wartete, dass meine Familie 3000 Yuan von Verwandten auftrieb.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Ob wir auf der Stra&szlig;e sind oder in einem Restaurant sitzen &#8211; &uuml;berall kann uns die Polizei einfach packen und zu einem Urintest zwingen. Immer wenn wir den Personalausweis benutzen, k&ouml;nnen sie uns zwingen, einen Urinprobe abzugeben.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Die Polizisten hielten mich an und verlangten Geld. Ich sagte: &quot;Bitte wenden Sie keine Gewalt an. Bitte keine Gewalt.&quot; Dennoch schlugen sie mich.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Ich war fr&uuml;her drogenabh&auml;ngig. Ich fing 1990 damit an. Ich habe versucht, sauber zu werden, und ich war mehr als achtmal in Zwangsarbeitslagern. Ich will auf keinen Fall zur&uuml;ck in ein Lager&nbsp;- das ist eine schreckliche Welt, dort hat die Dunkelheit keine Grenzen.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung von Human Rights Watch vom 07. Januar 2010 &#8211; </em></span></strong><a href="http://www.hrw.org" target="_blank"><strong><span style="color: #000000"><em><span style="color: #ff0000">www.hrw.org</span></em></span></strong></a></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><em><span style="color: #000000">Foto:&nbsp;Insassen eines Drogen-&quot;Rehabilitationszentrums&quot; in der chinesischen Provinz Yunnan beim N&auml;hen. &copy; 2008 Reuters</span></em></strong></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/01/07/china-rehabilitationszentren-fuer-drogenabhaengige-verhindern-therapie-und-erlauben-zwangsarbeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jahresbericht der Deutschen Beobachtungsstelle f&#252;r Drogen und Drogensucht (DBDD) ver&#246;ffentlicht</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2009/11/05/jahresbericht-der-deutschen-beobachtungsstelle-fuer-drogen-und-drogensucht-dbdd-veroeffentlicht/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2009/11/05/jahresbericht-der-deutschen-beobachtungsstelle-fuer-drogen-und-drogensucht-dbdd-veroeffentlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BZgA]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=1851</guid>
		<description><![CDATA[Konsum stabil (auf zu hohem Niveau) Vorstellung des Jahresberichts der Deutschen Beobachtungsstelle f&#252;r Drogen und Drogensucht Parallel zur Vorstellung des Jahresberichts der Europ&#228;ischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) wird heute auch der aktuelle Jahresbericht zur Drogensituation in Deutschland von der Deutschen Beobachtungsstelle f&#252;r Drogen und Drogensucht (DBDD) ver&#246;ffentlicht. Cannabis &#8211; sinkender Trend bei Jugendlichen Cannabis bleibt die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #0000ff">Konsum stabil (auf zu hohem Niveau)</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Vorstellung des Jahresberichts der Deutschen Beobachtungsstelle f&uuml;r Drogen und Drogensucht</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Parallel zur Vorstellung des Jahresberichts der Europ&auml;ischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) wird heute auch der aktuelle Jahresbericht zur Drogensituation in Deutschland von der Deutschen Beobachtungsstelle f&uuml;r Drogen und Drogensucht (DBDD) ver&ouml;ffentlicht.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Cannabis &#8211; sinkender Trend bei Jugendlichen</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Cannabis bleibt die in Deutschland am h&auml;ufigsten konsumierte illegale Droge. Aktuelle Informationen der Drogenaffinit&auml;tsstudie der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung (BZgA) sowie der Sch&uuml;lerbefragung des &quot;Frankfurter Monitoring Systems Drogen (MoSyD)&quot; best&auml;tigen, dass wie bereits in den vergangenen Jahren, der Trend zum Cannabiskonsum vor allem von Jugendlichen r&uuml;ckl&auml;ufig ist. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Der zur&uuml;ckgehende Cannabiskonsum gibt jedoch noch keinen Anlass zur Entwarnung. Denn trotz dieser positiven Entwicklung ist die Zahl der problematischen und intensiven Konsumenten von Cannabis nach wie vor hoch und die Nachfrage nach Behandlung gro&szlig;: Ein Drittel aller Klienten der ambulanten Suchthilfe weisen prim&auml;r eine Cannabisproblematik auf. Unter den Personen, die sich im Jahr 2008 das erste Mal in eine Suchtbehandlung begeben haben, liegt der Anteil der Klienten mit prim&auml;rer Cannabisproblematik sogar bei&nbsp;&nbsp;ca. 60%.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Kokain &#8211; Zunahme in der EU, niedrige Pr&auml;valenz in Deutschland</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">W&auml;hrend laut Bericht der EBDD vor allem in westlichen EU-L&auml;ndern ein Anstieg des Kokainkonsums zu verzeichnen ist, bleibt der Kokainkonsum in Deutschland auf einem niedrigem Niveau (12-Monats-Pr&auml;valenz: 0,6%, 30-Tage-Pr&auml;valenz: 0,2%). Dies best&auml;tigt sich auch in der Betrachtung der Daten von Suchtpatienten in ambulanter oder station&auml;rer Behandlung sowie in den Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik zu erfassten Delikten, die seit Jahren stabil niedrig sind.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Amphetamine und andere Stimulanzien weisen in Deutschland &auml;hnlich niedrige Konsumpr&auml;valenzen auf wie Kokain.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Heroin &#8211; Stagnation</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Im Bezug auf den Konsum von Heroin gilt f&uuml;r Deutschland was auch die EBDD konstatiert: Die bis vor einigen Jahren beobachtbare stetige Abnahme heroinbezogener Probleme ist zu einem Stillstand gekommen. Zwar gibt es keine Anhaltpunkte daf&uuml;r, dass eine R&uuml;ckkehr zur weiten Verbreitung des Heroinkonsums wie in den 1980ern und 90ern bevorsteht, die mit dem Heroinmissbrauch verbundenen gesundheitlichen und sozialen Probleme sind jedoch weiterhin gravierend.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Sonderkapitel</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Neben den regelm&auml;&szlig;ig berichteten Indikatoren widmet sich der Jahresbericht zur Drogensituation in diesem Jahr in zwei Sonderkapiteln dem deutschen Cannabismarkt und der Situation &auml;lterer Drogenabh&auml;ngiger.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Cannabism&auml;rkte und -produktion</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">In Deutschland wird vor allem Haschisch aus Marokko und anderen L&auml;ndern des arabischen Raumes konsumiert. Marihuana kommt vor allem aus den Niederlanden und in zunehmendem Ma&szlig;e auch aus inl&auml;ndischen Indoor-Plantagen. Dementsprechend hat sich die Anzahl der polizeilichen Sicherstellungen von Cannabispflanzen und Marihuana seit 7-10 Jahren nahezu verdoppelt.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Behandlung und Pflege &auml;lterer Drogenabh&auml;ngiger</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Drogenabh&auml;ngige erreichen in Deutschland ein immer h&ouml;heres Lebensalter. Seit 2002 stieg das Durchschnittsalter von Opioidkonsumenten von 29 auf 33 Jahre an, jeder f&uuml;nfte ist &auml;lter als 40 Jahre. Diese Entwicklung wurde vor allem durch die Einf&uuml;hrung und das wachsende Angebot schadensminimierender Angebote und die Ausweitung der Substitutionsbehandlung m&ouml;glich gemacht.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Die soziale und gesundheitliche Situation der &auml;lteren Drogenabh&auml;ngigen ist jedoch weiterhin von chronifizierten Mehrfachsch&auml;digungen und von Ausgrenzung gekennzeichnet. Ein vorzeitiger und beschleunigter Alterungsprozess, h&auml;ufig 15 Jahre fr&uuml;her als bei nicht Drogen konsumierenden Senioren, erfordern einen fr&uuml;hzeitigen Pflegebedarf. Der beobachtete Alterstrend wird vermutlich anhalten und einen vermehrten Pflegebedarf bei dieser Klientel mit sich bringen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Pressemitteilung der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung (BZgA) vom 05. November 2009</em></span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Neue Website</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Der Gesamtbericht steht auf der vollst&auml;ndig neu &uuml;berarbeiteten und neu gestalteten Webseite der DBDD (Beobachtungsstelle f&uuml;r Drogen und Drogensucht) zum Download zur Verf&uuml;gung. Dort finden Sie auch weitere Informationen, beispielsweise zu den Aufgaben, Projekten und Publikationen der DBDD: </span></strong><a href="http://www.dbdd.de/" target="_blank" title="der Link wird in einem neuen Fenster ge&#246;ffnet"><strong><span style="color: #ff0000">http://www.dbdd.de/</span></strong></a><strong><span style="color: #000000">.</span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2009/11/05/jahresbericht-der-deutschen-beobachtungsstelle-fuer-drogen-und-drogensucht-dbdd-veroeffentlicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>20 Jahre Spritzenautomaten in NRW</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2009/10/28/20-jahre-spritzenautomaten-in-nrw/</link>
		<comments>http://www.zukunftsprojekte.net/2009/10/28/20-jahre-spritzenautomaten-in-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 14:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[AIDS-Hilfe NRW e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Spritzenautomatenprojekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsprojekte.net/?p=1702</guid>
		<description><![CDATA[PRESSE-INFORMATION der AIDS-Hilfe NRW e.V. vom 22. Oktober 2009 Erfolgreich in der HIV-Pr&#228;vention bei Drogen gebrauchenden Menschen D&#252;sseldorf &#8211; 1989 startete die AIDS-Hilfe NRW in Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen das landesweite Spritzenautomatenprojekt. Der Landesverband leistet damit nun seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von HIV- und Hepatitis-C-Neuinfektionen bei Drogen gebrauchenden Menschen. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000;"><em>PRESSE-INFORMATION der AIDS-Hilfe NRW e.V. vom 22. Oktober 2009</em></span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Erfolgreich in der HIV-Pr&#228;vention bei Drogen gebrauchenden Menschen</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.saferuse-nrw.de/Saferuse-NRW/front_content.php?idcat=628" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1705" style="margin: 20px;" title="spritzenset_12" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2009/10/spritzenset_12.gif" alt="spritzenset" width="70" height="70" /></a>D&#252;sseldorf</span> &#8211; 1989 startete die AIDS-Hilfe NRW in Zusammenarbeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen das landesweite Spritzenautomatenprojekt. Der Landesverband leistet damit nun seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von HIV- und Hepatitis-C-Neuinfektionen bei Drogen gebrauchenden Menschen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Im Rahmen des heutigen Jubil&#228;umsempfangs in den R&#228;umen der AIDS-Hilfe D&#252;sseldorf betonten Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung und der Aidshilfe gemeinsam den Erfolg dieses in der Fl&#228;chenwirkung bundesweit einmaligen Projekts, bei dem sich Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher rund um die Uhr mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Spritzenbesteck sicher entsorgen k&#246;nnen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">&#8220;Das Aufstellen der ersten Automaten vor zwanzig Jahren geschah vor dem Hintergrund einer Zunahme von HIV-Infektionen, der ansteigenden sozialen und gesundheitlichen Verelendung und steigender Todesf&#228;lle bei intraven&#246;s Drogenabh&#228;ngigen&#8221;, sagte Elke Slawski-Haun vom Ministerium f&#252;r Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Veranstaltung. Das Spritzenautomatenprojekt als Ma&#223;nahme zur Verbesserung der Gesundheits- und &#220;berlebenshilfe Drogen gebrauchender Menschen hat sich bew&#228;hrt. Es ist bis heute eine wichtige Erg&#228;nzung des Beratungsangebots und Spritzenaustauschprogramms von Drogenberatungsstellen, Suchthilfen und Aidshilfen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">&#8220;Seit Beginn des Projekts 1989 ist der Anteil an den HIV-Neudiagnosen von Drogen gebrauchenden Menschen in Nordrhein-Westfalen von fast 20 Prozent auf 13 Prozent gesunken, mit aktuell weiter sinkender Tendenz; bundesweit liegt der Anteil bei 8 Prozent&#8221;, erl&#228;uterte Klaus-Peter Sch&#228;fer, stellvertretender Landesvorsitzender der AIDS-Hilfe NRW. Mit den &#252;ber 100 Automaten in ganz NRW werden pro Jahr &#252;ber 270.000 Einmalspritzen abgesetzt. &#8220;Angesichts dieses Erfolgs arbeiten wir an der konsequenten Weiterentwicklung des Projekts, was nicht immer einfach ist. Wir werben daher bei den zust&#228;ndigen Beh&#246;rden, der Anwohnerschaft und der Bev&#246;lkerung um Unterst&#252;tzung, damit zuk&#252;nftig weitere Standorte f&#252;r Automaten realisiert werden k&#246;nnen&#8221;, sagte Sch&#228;fer.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Zur Jubil&#228;umsveranstaltung konnte die AIDS-Hilfe NRW zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen, die einen Spritzenautomaten betreiben, aus Politik, Verwaltung und Gesundheitsselbsthilfe sowie den regionalen Aidshilfen im Land begr&#252;&#223;en. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Weitere Informationen findet ihr auf der Projektseite der AIDS-Hilfe NRW e.V. unter </span></strong><a href="http://www.saferuse-nrw.de" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000;">www.saferuse-nrw.de</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Auf der folgenden Projektseite der AIDS-Hilfe NRW e.V. k&#246;nnt ihr unter Eingabe der entsprechenden Stadt s&#228;mtliche dort vorhandenen Standorte der Spritzenautomaten aufrufen: <a href="http://www.saferuse-nrw.de/Saferuse-NRW/front_content.php?idcat=634" target="_blank"><span style="color: #ff0000;">Standorte der Spritzenautomaten in NRW</span></a></span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zukunftsprojekte.net/2009/10/28/20-jahre-spritzenautomaten-in-nrw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
