Who's Online

  • 0 Members.
  • 10 Guests.

Monatsarchiv

Kategorien

  • 22Mrz

    DAHW: Gesundheitsdienste vor Ort stärken!

    Zum Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März fordert die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) die Bundesregierung auf, die Stärkung der Gesundheitsdienste zu einem Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu machen. An Tuberkulose erkranken fast zehn Millionen Menschen pro Jahr, jeder fünfte von ihnen stirbt daran - pro Tag 5.000 Tote. Die Zahl der resistenten Fälle wird inzwischen auf rund 500.000 geschätzt.

    (Würzburg, 22. März 2010) "Die offene Lungentuberkulose ist mit den gängigen Verfahren zunehmend schwieriger zu diagnostizieren und die multiresistente Tuberkulose erst recht", erklärt Dr. Adolf Diefenhardt. "Bei Reihenuntersuchungen der Bevölkerung in einigen asiatischen Ländern haben sich Hinweise auf eine "symptomfreie" Tuberkulose ergeben, bei der Patienten keinen mehr als drei Wochen dauernden Husten haben. Wir brauchen dringend bessere und schnellere Diagnosemöglichkeiten und neue Medikamente", so der leitende Mediziner der DAHW.

    Multiresistente TB stellt die ohnehin schon schwachen Gesundheitsdienste vieler Länder vor unlösbare Probleme: Die hoch ansteckende Form der TB ist nur mit sehr teuren Medikamenten, die nicht überall erhältlich sind, zu behandeln.

    "Das Beste ist natürlich zu verhindern, dass multiresistente Tuberkulose entsteht", so Diefenhardt. Dafür muss die sechs- bis achtmonatige Behandlung unter Aufsicht so gestaltet werden, dass die Kranken regelmäßig ihre Medizin einnehmen können. Bei Unregelmäßigkeiten oder vorzeitigem Abbruch können sich resistente Bakterien entwickeln.

    Die DAHW unterstützt in Asien, Afrika und Lateinamerika nationale Kontrollprogramme gegen Tuberkulose. Durch die fachliche, logistische und organisatorische Begleitung wird vorhandene Kompetenz gestärkt, und die Verantwortung bleibt in den betroffenen Ländern.

    Besonders in den TB-Brennpunktländern Indien und Pakistan fördert die DAHW Projekte, in denen auch die multiresistente TB behandelt und deren Entstehung sowie Verbreitung vorgebeugt wird. Dies kann nur mit Partnern vor Ort (PPM-Projekte - Public-Private-Mix) geschehen, die auf die Lebensumstände der Patienten eingerichtet sind.

    Als Mitglied der internationalen Stop-TB-Partnerschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt die DAHW die dort entwickelte Standardbehandlung in vielen Ländern durch den Einsatz von lokalen Hilfskräften um - immer in Anpassung an die dort herrschenden regionalen Voraussetzungen.

    In diesem Jahr unterstützt das Hilfswerk mit Sitz in Würzburg 241 Hilfsprojekte in 27 Ländern mit insgesamt fast 9,5 Mio. Euro.

    Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. (DAHW) vom 22. März 2010
    Foto: Schon Tuberkulose allein führt zu großem Gewichtsverlust, daher auch die alte Bezeichnung "Schwindsucht". Kommt eine HIV-Infektion hinzu, wird dieser Prozess noch verstärkt. Diese Patienten müssen mit spezieller Ernährung wieder "aufgepäppelt" werden, sonst vertragen sie die Medikamente nicht. aufgenommen im DAHW-Hospital Abeokuta/ Nigeria

    Hauptgründe für den Anstieg der TB-Infektionen sind die schnelle Zunahme resistenter TB besonders in Osteuropa und die Ko-Infektion TB und HIV. Auch die wachsende Zahl infizierter Kinder gibt Anlass zur Sorge. "Kinder haben ein ungleich höheres Risiko, an TB zu erkranken, weil ihr Immunsystem noch nicht so widerstandsfähig ist wie das eines Erwachsenen", erklärt Diefenhardt. In einigen Regionen Afrikas sind 40% aller TB-Patienten Kinder unter 14 Jahren.

    Besonders gefährlich sind die rasant steigenden Zahlen von Patienten mit resistenten TB-Erregern sowie mit TB/HIV-Ko-Infektionen. Diese Patienten benötigen deutlich mehr Aufwand für Pflege, Ernährung und Medikamente, die oft sogar individuell abgestimmt werden müssen. Die übliche und mit durchschnittlich 50 Euro je Patient relativ preiswerte Standard-Therapie reicht hier nicht aus. Die Kosten für die Behandlung einer resistenten TB liegen derzeit bei um die 5.000 Euro.

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:

    22. März 2010 - Drug-resistant tuberculosis now at record levels

    22. März 2010 - Welttuberkulosetag 2010: Neue Ideen für schnelleres Handeln

    22. März 2010 - Tuberkulose: Wir müssen handeln!

    17. Februar 2010 - Aktionsbündnis gegen AIDS fordert: Mehr Geld für Globalen Fonds - haltet die Versprechen!

    30. November 2009 - Welt-Aids-Tag 2009: Ärzte ohne Grenzen fordert von Pharmafirmen: Geben Sie Ihre Patente auf HIV/Aids-Medikamente in den Patentpool

    Tags: , , , , , , , , , , ,

  • 14Dez

    Stiftung Kinder Gesundheit LogoFakten gegen Mythen und Vorbehalte zur Bedeutung und Sicherheit von Impfungen

    Sinkende Impfraten bringen die Gefahr eines erneuten Anstiegs der durch Impfungen vermeidbaren Erkrankungen mit sich. Die Stiftung Kindergesundheit greift die am häufigsten diskutierten Behauptungen, Zweifel und Vorbehalte von Impfskeptikern auf und stellt sie den tatsächlichen Fakten gegenüber.

    In ihrer aktuellen Stellungnahme setzt sich die Stiftung Kindergesundheit mit einigen besonders hartnäckig wiederholten Einwänden gegenüber Impfungen auseinander:

    Krankheiten wie Diphtherie oder Kinderlähmung gibt es bei uns nicht mehr – warum sollte dagegen geimpft werden?

    Durch erfolgreiche Impfungen sind gefährliche Krankheiten, wie Pocken, Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus oder Masern heute bei uns selten geworden sind. Sie sind aber (noch) nicht verschwunden. Tetanus-Erreger befinden sich im Erdboden auf der ganzen Welt und sind nicht zu bekämpfen. Kinder in Deutschland erkranken noch immer an dieser lebensbedrohlichen Infektion. Eine Immunität gegen sie ist nur durch die Impfung zu erreichen. Diphtherie-Erreger gibt es noch immer. Sie können von Urlaubsheimkehrern, Geschäftsreisenden oder Einwanderern täglich eingeschleppt werden und sich ausbreiten. Fälle von Kinderlähmung (Polio) sind vor einiger Zeit im Urlaubsgebiet der Dominikanischen Republik, in Anatolien und in Bulgarien registriert worden, auch in Afrika und Indien tritt Polio kontinuierlich auf. Neue Fälle von Kinderlähmung in Albanien im Jahr 1996, in Rumänien im Jahr 2000, in Bulgarien im Jahr 2001, oder der explosionsartige Anstieg der Diphtherie in der ehemaligen Sowjetunion zeigen, dass eine Vernachlässigung von Schutzimpfungen ernsthafte Konsequenzen haben kann.

    Krankheiten können mit Medikamenten behandelt werden. Sind Impfungen überhaupt notwendig?

    44 Prozent der Deutschen glauben, es gäbe wirksame Medikamente gegen Tetanus, 34 Prozent glauben, Tollwut sei heilbar. Dies ist falsch: Gegen Viruskrankheiten ist die Medizin auch heute noch weitgehend machtlos.

    Gegen eine Masern-Enzephalitis oder Mumps-Meningitis gibt es keine Medikamente. Die Gefährlichkeit zeigt das Beispiel des Masernausbruchs in Nordrhein-Westfalen 2006: Dort gab es 1.749 Krankheitsfälle, 15 Prozent davon mussten im Krankenhaus behandelt werden. Zwei Patienten starben an den Folgen der Kinderkrankheit.

    Von den rund 30.000 Krankheiten, die die Medizin heute kennt, können die Ärzte erst ein Drittel behandeln, oft auch nur deren Symptome.

    Antibiotika bekämpfen zwar Bakterien, es wurde jedoch noch nie eine Krankheit durch Antibiotika ausgerottet. Mit Hilfe der Impfungen ist es möglich, wenigstens einigen gefährlichen Krankheiten vorzubeugen. Wie erfolgreich Impfungen die Gesundheit von Kindern schützen können, zeigt das Beispiel der Impfung gegen Polio: 1961 gab es in der damaligen Bundesrepublik noch 4.461 Poliofälle. 305 Kinder starben an der Krankheit, 800 behielten lebenslange Behinderungen. Heute gilt ganz Europa als derzeit frei von Kinderlähmung – dank Impfung.

    Wird das Immunsystem eines winzigen Babys nicht überlastet, wenn es schon einige Wochen nach der Geburt Krankheitskeime gespritzt bekommt? Sind Mehrfachimpfstoffe zu viel des Guten?

    Babys und kleine Kinder kommen jeden Tag mit neuen Keimen, Bakterien und Viren in Berührung. Die Antigene der abgeschwächten oder abgetöteten Krankheitserreger in den Impfstoffen machen nur einen kleinen Bruchteil dieser Begegnungen aus. Sie schädigen nicht das Immunsystem, sondern stimulieren es: Es reagiert nach der Impfung ähnlich wie bei einer echten Infektion und bildet Antikörper gegen die Krankheit.

    Die heute empfohlenen Impfungen für Kinder enthalten wesentlich weniger Antigene als die früheren. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Mehrfachimpfungen wurde in vielen Studien untersucht. Sie unterscheidet sich nicht von Impfstoffen, mit denen nur vor einer Krankheit geschützt wird. Ihr großer Vorteil: Es sind wesentlich weniger Injektionen notwendig. Durch einen Sechsfach-Impfstoff bei der Grundimmunisierung werden nur sieben statt 32 Injektionen benötigt.

    Manche Krankheiten sind gerade am Anfang des Lebens besonders gefährlich. Um rechtzeitig vorzubeugen und unter Berücksichtigung der Zeit, die der Organismus zum Aufbau des Impfschutzes benötigt, sind frühe Impfungen sinnvoll.

    Warum können auch Geimpfte erkranken?

    Keine Impfung bietet 100 Prozent Schutz. Der Impferfolg der meisten empfohlenen Schutzimpfungen liegt über 90 Prozent (Masern: 95 Prozent, Hepatitis B: 90-95 Prozent, Tetanus: 95 Prozent).

    Das Durchmachen einer Kinderkrankheit ist ein natürlicher Vorgang, den Kinder für ihre Entwicklung benötigen. Schaden da Impfungen nicht mehr als sie nützen?

    Geimpfte Kinder sind nicht weniger gesund als nicht geimpfte. Eine schwere Infektion schwächt den kindlichen Organismus eher, als dass sie die Entwicklung fördert. Um das “natürliche” Erlebnis einer Krankheit zu haben, gibt es nach wie vor Dutzende von Virusinfekten und andere Gesundheitsstörungen, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung Jahr für Jahr durchmachen. Impfungen schützen vor lebensgefährlichen Komplikationen von Infektionskrankheiten.

    Impfstoffe enthalten Substanzen wie quecksilberhaltiges Thiomersal oder Aluminium. Ist das nicht zu gefährlich?

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das US-amerikanische “Institute of Medicine” und die europäische Arzneimittelbehörde EMEA sind unabhängig voneinander zu dem Schluss gelangt, dass hier keine nachteiligen Folgen zu befürchten sind. Thiomersal dient als Konservierungsmittel, es verhindert die Vermehrung von Bakterien. Eine Untersuchung bei Patienten, die auf Thiomersal allergisch waren, zeigte, dass eine intramuskuläre Impfung mit einem thiomersalhaltigen Impfstoff bei einem Großteil von ihnen gar keine allergischen Reaktionen hervorruft. Heutige Impfstoffe sind überwiegend thiomersalfrei oder enthalten so geringe Mengen, dass dieses Problem nicht mehr bedeutsam ist. Aluminiumhaltige Impfstoffe sind seit mehr als 40 Jahren im Routinegebrauch. Gesundheitsprobleme aufgrund der winzigen Aluminiummengen in den Impfstoffen konnten nicht festgestellt werden.

    Impfstoffe beinhalten auch ein Risiko – warum sollte man das für ein gesundes Kind in Kauf nehmen?

    Keine Impfung ist ganz ohne Risiko, aber die Gefahren sind viel geringer als bei einer natürlichen Erkrankung. Nur bei über 100.000 Anwendungen werden nach einer Impfung ernste Folgen, wie z.B. allergische Reaktionen, unklare Erkrankungen beobachtet. So wurden im Jahr 2005 insgesamt etwa 44 Millionen Impfstoffdosen in Deutschland verkauft. Im selben Zeitraum meldeten Ärzte und Pharmahersteller knapp 1.400 vermutete Impfkomplikationen – das entspricht einer Rate von etwa drei Verdachtsfällen pro 100.000 verkaufte Dosen. Wie eine Analyse am Paul-Ehrlich-Institut ergab, lagen bei knapp einem Drittel der gemeldeten Fälle keine Hinweise auf einen möglichen Kausalzusammenhang mit der Impfung vor. Zudem war ein großer Teil der gemeldeten Gesundheitsstörungen – wie z.B. hohes Fieber – vorübergehender Natur. Lediglich bei fünf Geimpften wurde eine andauernde gesundheitliche Beeinträchtigung gemeldet, die möglicherweise durch die Impfung ausgelöst worden war. Die heute empfohlenen Impfungen wurden bereits bei Millionen von Kindern mit großem Erfolg angewendet und haben sich als sicher erwiesen. Selten können schwerere allergische Reaktionen auf einen Impfstoff auftreten. Bei der Kombinationsimpfung gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten und Hib ist dies einmal bei über einer Million Impfungen der Fall, bei der Hepatitis B-Impfung in einem Fall auf 600.000 Impfungen. Bei der Masernimpfung kann es in den seltensten Fällen (einmal auf eine Million) zu einer Hirnentzündung kommen. Diese ist aber 200 bis 400 Mal seltener als nach einer natürlichen Erkrankung an Masern.

    Untersuchungen haben gezeigt, dass die frühere Keuchhusten-Impfung weder zum Plötzlichen Kindstod führt, noch Hirnschäden verursacht, dass die Hepatitis B-Impfung nicht die Ursache der Multiplen Sklerose ist, dass die Masern-Impfung keinen Autismus verursacht und dass die Mumps-Impfung nicht zu Diabetes führt. Die wissenschaftliche Beweisführung wird jedoch von erklärten Impfgegnern häufig negiert und die angeblichen Risiken der Impfungen immer wieder neu aufgewärmt.

    Machen Ärzte und Pharma-Industrie mit den Impfungen Geschäfte?

    Mit Impfungen wird ein Arzt nicht reich. Sein Honorar für die Impfung eines Babys gegen sechs Krankheiten beträgt häufig wenige Euros, dabei kann die Aufklärung der Eltern über eine Viertelstunde in Anspruch nehmen. Die Impfstoffkosten machen unter den Arzneimittelausgaben weniger als drei Prozent aus. Den Umsätzen der Pharmaindustrie stehen oft beträchtliche Einsparungen gegenüber. Nach Einführung der Impfung gegen Kinderlähmung wurden für jede einzelne Mark, die für die Impfung ausgegeben wurde, 90 Mark an Krankenhaus- und Rehabilitationskosten eingespart. Die heutige Impfung gegen Keuchhusten senkt die direkten Behandlungskosten um mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr.

    Vorbeugen ist besser als heilen

    Deshalb setzt sich die Stiftung Kindergesundheit, unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Koletzko, Dr. von Haunersches Kinderspital München, für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. Unser Engagement gilt nicht nur Kindern mit besonderen gesundheitlichen Problemen. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen allen Kindern und ihren Familien zugute.

    Weiter Informationen unter: http://www.kindergesundheit.de/

    Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Kindergesundheit vom 14. Dezember 2009 beim Informationsdienst Wissenschaft – idw

    Tags: , , , , , , , , , , , , ,

  • 04Sep

    Die indische Regierung hat mehrere Patentanträge des Herstellers Gilead für HIV-Medikamente mit dem Wirkstoff Tenofovir abgelehnt. Darauf weist das "Aktionsbündnis gegen AIDS" hin. Betroffen sind das Produkt Tenofovirdisoproxil, dessen Salz Tenofovirdisoproxilfumarat sowie zwei Kombinationsarzneimittel mit dem Virostatikum.

    Die Ablehnung erfolge unter Berufung auf einen Absatz des indischen Patentrechts, der eine Patentierung von Wirkstoffen verhindert, die nur geringfügig verändert wurden. Tenofovir wurde bereits 1995 entwickelt und ist damit trotz der Variation als Ester und Salz in Indien nicht patentierbar.

    Tenofovir wird von der Weltgesundheitsorganisation als Aids-Medikament der ersten Wahl empfohlen. Wegen der hohen Kosten wird es in Entwicklungsländern allerdings häufig erst eingesetzt, wenn die Nebenwirkungen anderer Arzneimittel zu stark werden oder Resistenzen auftreten.

    Die Ablehnung des Patents öffnet nun den Markt für Generika. Das Aktionsbündnis gegen Aids hatte Gilead bereits im Mai vergangenen Jahres aufgefordert, seinen Patentantrag in Indien freiwillig zurückzuziehen - ohne Erfolg.

    Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" teilte zudem mit, dass die indische Regierung auch einen Patentantrag der Firma Tibotec für Darunavir abgelehnt hat. Das Präparat zählt zu den neueren und damit teuren HIV-Medikamenten. "Dies ist ein bedeutender Tag für HIV-Patienten in Entwicklungsländern", sagte ein Sprecher.

    Über die Patentanträge der Firmen Abbott und Bristol Myers-Squibb für Lopinavir und Atasanavir wurde bislang nicht entschieden. Auch ihnen war vom Aktionsbündnis gegen Aids ein freiwilliger Rückzug nahe gelegt worden.

    Quelle: www.apotheke-adhoc.de- Désirée Kietzmann, Donnerstag, 03. September 2009, 17:50 Uhr

    Der Originaltext ist auf der Homepage von Apotheke-Adhoc über folgenden Link zu erreichen:

    http://www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Internationales/7575.html

    Zu diesem Thema möchte ich an dieser Stelle auch auf meinen Artikel "Aktionsbündnis gegen AIDS – Leben vor Pharmaprofit" hinweisen.

    Tags: , , , , , , , , , , ,

   

Aktuellster Kommentar

  • What do you mean by that?...
  • Thinking. It's always the same thing. To think is to go craz...
  • Und jetzt der Vorschlag, bei jedem Arztbesuch zu zahlen: htt...
  •   Sehr schöne und nützliche Seite. Dank der ...
  • thanks for keeping me up to date on this issue. Sent from m...