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  • 26Apr

    Vorgestern war es endlich so weit. Wir konnten unseren Rückflug antreten. Angenehm war, dass der Flieger nur mit 40 Passagieren besetzt war. Da konnte man sich während des Fluges richtig erholen :-)

    An dieser Stelle möchte ich aber noch einmal auf die Tage auf Mallorca eingehen. Da ich nun anstelle von einer Woche eine zweite Woche auf der Insel verbringen musste, reichten natürlich meine HIV-Medis nicht aus. Habe zwar für dreii Tage mehr Medis mitgenommen, aber eben nicht für eine zusätzliche Woche. Wer kommt auch auf den Gedanken, dass ein Vulkanausbruch Auswirkungen auf den Rückflug hat :-)

    Naja, also habe ich mich mal im Internet informiert, wo es auf der Insel eine Art AIDS-Hilfe gibt. Hier fand ich dann die Adresse von benamics (Associació Lesbiana, Gai, Transsexual i Bisexual de les Illes Baleares, Conquistador 2, Principal 07001 Palma). Also bin ich dort hin und wurde dort von einem Berater super über die entsprechenden Möglichkeiten, an die Medis zu kommen, informiert. An dieser Stelle nochmals super vielen Dank an Miguel. Miguel erklärte mir, dass er zuerst versuchen wolle, bei anderen HIV-Infizierten der Insel meine Medikamente zu bekommen. Sollte dies nicht klappen, müsse ich zur Universitätsklinik der Insel.

    Am nächsten Morgen gab mir Miguel dann bescheid, dass er Viramune bekommen hätte, Kivexa auf der Insel aber nicht zu finden sei. Also bin ich erneut zu ihm hin. Viramune hatte er dann für fünf Tage für mich da und zusätzlich gab er man dann die Adresse der Uniklinik und an wen genau ich mich dort wenden müsse. Vorab musste ich mir aber noch von meinem Hausarzt aus Deutschland ein entpsrechendes Schreiben zufaxen lassen aus dem hervorging, dass ich die entsprechenden Medikamente benötige.

    Bei der Universitätsklinik auf der Insel handelt es sich um das Hospital Universitarí Son Dureta, Andrea Doria 55, 07014 Palma, Illes Balears. Es ist die größte Klinik der Belearen und entsprechend war sie auch überfüllt mit Patienten. Dort musste ich mich dann bei der Urgencia (Notaufnahme) melden. Die wiederum riefen für mich dann eine Ärztin, die perfekt deutsch sprach. Der konnte ich dann alles genau erklären und sie ging mit mir zusammen dann zur Krankenhausapotheke. Dort lagen dann schon die Kivexa für vier Tage für mich bereit. Dir Ärztin erklärte mir, dass diese Medikamente nur in der Klinik zentral zu erhalten seien. Ich war wirklich positiv überrascht, wie problemlos und einfach mir weitergeholfen wurde.

    DIe nächste Überraschung war dann, was ich für die vier Kivexa-Tabletten zahlen musste. Mir wurden dafür 49,28 Euro in Rechnung gestellt. Das entspricht einem Tablettenpreis von 12,32 Euro. In Deutschland kostet eine Packung mit 30 Tabletten 757,90 Euro. Das entspricht einem Tablettenpreis von 25,26 Euro. Die einzelne Tablette ist also mehr als doppelt so teuer wie in Spanien. Wie kann es solche Preisunterschiede geben Herr Dr. Rösler? Kein Wunder, dass unser Gesundheitssystem nicht mehr finanzierbar ist.

    An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die mir auf Mallorca so herzlich geholfen haben.

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meine folgenden Artikel:

    19. April 2010 – Gestrandet auf Mallorca – Teil 2

    17. April 2010 – Gestrandet auf Mallorca!

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  • 19Apr

    Hallo zusammen,

    wie erwartet, wurde unser Flug gestern gestrichen. Den Flug konnten wir auf den kommenden Samstag umbuchen. Aber ob wir dann wirklich nach Hause gelangen, wer weiß das schon. Insgesamt ist die Situation bei den Urlaubern immer noch recht gelassen. EInige versuchen, mit Fähren aufs Festland und von dort weiter mit dem Zug oder mit dem Bus nach Deutschland zu kommen. Aber auch die Fähren sind mittlerweile auf Tage im voraus ausgebucht. Also auch hier keine Chance. Naja, und kommt man auf dem Festland an ist die Frage, bekommt man einen Zug. Diese sind auch für Tage ausgebucht. Besser also auf den nächsten Flug warten. Sollte der Luftraum aber bis Mitte der Woche noch nicht frei gegeben sein, müssen wir uns dann doch über Alternativen informieren.

    Auch die Reisegesellschaften sind mit der Situation etwas überfordert. Da morgens noch nicht feststeht, ob der Flug am Abend stattfindet, müssen die Reisegäste erst einmal ihre Sachen packen und abfahrbereit vor dem Hotel stehen. Dann bekommen sie evtl. mitgeteilt, der Flug geht doch nicht und dann heißt es wieder auspacken. Und das im Moment täglich.

    Gestern waren wir mal am Flughafen hier auf Mallorca. Da habe ich ein paar Fotos gemacht, die ich Euch hier nicht vorenthalten möchte.

    Der Eingang zur Abflughalle ist fast menschenleerSo gut wie kein Betrieb vor dem Flughafengebäude auf Mallorca

     

     

     

    Copyrights der Bilder by Rainer Ballay. Jegliche Art der Veröffentlichung der Bilder ist untersagt.

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  • 17Apr

    Hallo zusammen,

    da habe ich gehofft, ab Montag wieder regelmäßig Berichte veröffentlichen zu können und jetzt sitze ich auf Mallorca fest. Morgen sollte der Rückflug nach Deutschland sein. Aber so wie es aussieht, findet dieser nicht statt. Und da Easyjet nur samstags und sonntags nach/von Mallorca fliegt, wird sich der Aufenthalt dann wohl um eine Woche verlängern.

    Da sorgt ein Vulkanausbruch dafür, dass hier auf der Insel alle Menschen fest sitzen. Und irgendwie herrscht das kleine Chaos. Das Hotel bekommt es nicht so richtig geregelt festzustellen, die Verteilung der Zimmer neu vorzunehmen, die Reisegesellschaften fahren ihre Reisenden zum Flughafen obwohl klar ist, dass kein Flug geht und und und. Aber gleichwohl bleiben die Menschen gelassen. Naja, auch Ausnahmen gibts. Da sitzen dann auch schon die ersten und lesen in den allgemeinen Geschäftsbedingungen, wen sie für das Ganze verantwortlich machen können. Ich denke, dass sich der Vulkan aber nicht auf Schadensersatz verklagen lässt. :-)

    Dann warten wir jetzt mal ab, wie es morgen aussieht. Ich werde Euch hier auf dem Laufenden halten.

    Euer Admin Rainer

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  • 23Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 47/2009 vom 23.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 46. Kalenderwoche 2009 gegeben. Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 46. Kalenderwoche 2009 weiter angestiegen und liegt bundesweit im stark erhöhten Bereich. Nur noch in nördlichen Regionen Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen im moderat erhöhten Bereich. Die Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche in 13 Bundesländern angestiegen (32 übermittelte Erkrankungen je 100.000 Einwohner). Schulkinder sind am stärksten betroffen (Inzidenz 150 übermittelte Erkrankungen/100.000 gemeldete Fälle). Die aktuelle Strategie dient der Folgenminderung in der derzeitigen pandemischen Erkrankungswelle. Neben der Impfung der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Personengruppen steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, im Vordergrund. Eine labordiagnostische Absicherung ist nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Bulgarien, Island, Irland, Norwegen und Schweden wird eine sehr hohe Intensität an influenza-typischen Symptomatiken und/oder Schweinegrippe, in Polen und Nordirland eine hohe Intensität gemeldet. 14 Länder melden eine mittlere und 7 Länder eine niedrige Intensität. Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichtet für die 44. Kalenderwoche über eine leicht zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewelle liegt.

    Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 46. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 16Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 46/2009 vom 16.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 45. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist weiter angestiegen und liegt bundesweit in der 45. KW im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Zahl der übermittelten Fälle an Neuer Influenza hat sich in den vergangenen 3 Wochen jeweils ungefähr verdoppelt. Neben Bayern, wo eine starke Influenza-Aktivität zu verzeichnen ist, steigt sie auch in weiteren Bundesländern deutlich an. In der 45. KW wurden im NRZ in 48% der eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen (99 % Neue Influenza, 1 % Influenza B).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 44. Woche berichteten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Island mit abnehmendem Trend. Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten hohe Aktivität, Belgien, Estland, Portugal, Rumänien, Spanien und England, Schottland und Wales meldeten mittlere Intensität und alle übrigen Länder meldeten niedrige Aktivität. 16 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend im Vergleich zu 17 Ländern in der 43. Woche.

    Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 43. KW über weiterhin hohe Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Die Positivenrate lag bei 37 % (> 99 % Neue Influenza). Sporadisch wurden saisonale Influenzaviren nachgewiesen. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund von ILI stieg nicht weiter an, auch die Zahl der Hospitalisierten und der Todesfälle blieb unter denen der KW 42. Wenn sich dieser neue Trend stabilisiert, wäre das ein Hinweis auf das Erreichen des Höhepunkts der jetzigen Herbst-Pandemiewelle in den USA. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/ und zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 45. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 09Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 45/2009 vom 09.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 44. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE liegt bundesweit in der 44. KW im geringfügig erhöhten Bereich und ist im Vergleich zur Vorwoche bundesweit nicht angestiegen. Aus Sentinelproben (Sentinels = Kontinuierlich oder periodisch wiederkehrende Datenerhebung) wurden im NRZ (Nationales Referenzzentrum für Influenza) in den vergangenen 5 Wochen ausschließlich Viren der Neuen Influenza A/H1N1 nachgewiesen. Die Positivenrate liegt bei 40 %. Regional zeigt sich eine starke und deutlich ansteigende Influenza-Aktivität in Bayern. In den anderen AGI-Regionen (AGI = Arbeitsgemeinschaft Influenza) ist kein so deutlicher Trend zu beobachten. Eine Rolle spielt hier möglicherweise, das Bayern erst in der 45. KW Schulferien hat, während in allen anderen Bundesländern die Herbstferien früher lagen. Schwankungen in den Werten für die ARE-Aktivität in einzelnen AGI-Regionen sind u. a. auch durch lokale Krankheitsausbrüche von Neuer Influenza A/H1N1 verursacht. Mit einem weiteren Anstieg der Werte und einer weiteren geografischen Verbreitung der Influenza-Aktivität durch die Neue Influenza A/H1N1 in der Bevölkerung muss in den kommenden Wochen gerechnet werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es im weiteren Verlauf auch zu einer Zirkulation saisonaler Influenzaviren, wie z. B. A/H3N2, kommt, sollten die Empfehlungen der STIKO zu Impfungen sowohl gegen die Neue Influenza A/H1N1 als auch gegen saisonale Influenzaviren unbedingt beachtet werden.

    In der 44. KW wurden im NRZ in 57 der 143 eingesandten Sentinelproben aus sieben AGI-Regionen
    Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren A/H1N1 (Baden-Württemberg: 2, Bayern: 22, Berlin: 3, Bremen: 3, Hessen: 1, Niedersachsen: 11, Nordrhein-Westfalen: 7, Rheinland-Pfalz: 4, Sachsen: 1, Sachsen-Anhalt: 1, Thüringen: 2).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation:

    http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 43. Kalenderwoche 2009 berichten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Malta, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs melden hohe Aktivität, Belgien, Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und England melden mittlere und alle übrigen Länder niedrige Aktivität. 17 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend in der Influenza-Aktivität (12 Länder in der 42. Kalenderwoche).

    Aus den Sentinelsystemen von 23 europäischen Ländern wurden 2375 Probeneinsendungen gemeldet, von denen 965 (41 %) positiv waren. Unter den weiter näher untersuchten Viren waren mehr als 99% Neue Influenza A/H1N1, nur ein einziges Virus gehörte dem Typ B an.

    Weitere Informationen unter

    http://ecdc.europa.eu

    USA

    Das amerikanische Zentrum für Gesundheitskontrolle (CDC) berichtet für die 42. KW über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag in der 42. KW bei 42 % (8.268/19.642), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund Influenza-typischer Symptome lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag in der zweiten Woche hintereinander über dem epidemiologischen Schwellenwert. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 44. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 02Nov

    Im Epidemiologischen Bulletin 44/2009 vom 02.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 43. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) liegt bundesweit in der 43. KW im geringfügig erhöhten Bereich, in der AGI-Großregion Süden im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Werte für den Praxisindex wurden für die Wochen 40 bis 43 aufgrund der relevanten Viruszirkulation in diesem Zeitraum neu berechnet. Im NRZ wurden in 21 (27 %) der 79 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren des Subtyps A/H1N1. Bei deutlicher Viruszirkulation besonders im Süden Deutschlands ist eine zusätzliche Krankheitslast durch die Neue Influenza A/H1N1 jetzt auch auf Bevölkerungsebene nachweisbar.

    Weitere Informationen (incl. einer Deutschlandkarte mit täglich aktualisierter Gefährdungskennzeichnung aller Gebiete) zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://influenza.rki.de/

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Neun Länder berichteten für die 42. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich. Island meldete sehr hohe Aktivität, Irland und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten johe Aktivität, Belgien, Bulgarien, die Niederlande, Spanien, Schweden und England meldeten mittlere Intensität.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 41. Kalenderwoche über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag bei 37,5 % (4.855 von 12.943), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen wegen der Influenza lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag über dem epidemiologischen Schwellenwert.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation könnt ihr auf den Internetseiten der WHO abrufen unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 43. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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