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	<title>Positiv Leben Blog &#187; Krebs</title>
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	<description>Leben mit HIV und AIDS</description>
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		<title>Analkarzinome: HIV-positive M&#228;nner sollten zur Fr&#252;herkennung gehen &#8211; Papillomviren verursachen schnell wachsenden Krebs</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/06/23/analkarzinome-hiv-positive-maenner-sollten-zur-frueherkennung-gehen-papillomviren-verursachen-schnell-wachsenden-krebs/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:32:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ergebnisse einer Langzeitstudie des Kompetenznetzes HIV/AIDS HIV-positive M&#228;nner, die Sex mit M&#228;nnern haben, haben ein erh&#246;htes Risiko, an Analkarzinomen zu erkranken: Mehr als zwei Drittel der 446 M&#228;nner, welche Bochumer und K&#246;lner Forscher &#252;ber fast sechs Jahre beobachteten, hatten Vorstufen solcher Tumore, 2,5 % litten bereits an Analkrebs. &#34;Besorgniserregend ist vor allem, dass sich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-930" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2009/10/Professor-Brochmeyer.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 95px; float: left; height: 143px" title="Professor Dr. Norbert Brockmeyer" /></a>Ergebnisse einer Langzeitstudie des Kompetenznetzes HIV/AIDS</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>HIV-positive M&auml;nner, die Sex mit M&auml;nnern haben, haben ein erh&ouml;htes Risiko, an Analkarzinomen zu erkranken: Mehr als zwei Drittel der 446 M&auml;nner, welche Bochumer und K&ouml;lner Forscher &uuml;ber fast sechs Jahre beobachteten, hatten Vorstufen solcher Tumore, 2,5 % litten bereits an Analkrebs. &quot;Besorgniserregend ist vor allem, dass sich der Krebs innerhalb von weniger als neun Monaten aus den Vorstufen bildete&quot;, sagt Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, Sprecher des Kompetenznetzes HIV/AIDS an der Klink f&uuml;r Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universit&auml;t Bochum, das die Studie unterst&uuml;tzte. Er empfiehlt HIV-positiven M&auml;nnern, die Sex mit M&auml;nnern haben, daher dringend regelm&auml;&szlig;ig zur Vorsorge zu gehen.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>HPV l&ouml;st Krebs aus</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>H&auml;ufig treten Anal-Karzinome in Verbindung mit einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) auf. &quot;Dabei werden verschiedene Krebsarten durch verschiedene Virustypen beg&uuml;nstigt&quot;, erkl&auml;rt Prof. Dr. Alexander Kreuter, Leiter der Studie an der Dermatologischen Klinik. &quot;Deswegen muss die jeweilige Behandlung auch daran angepasst werden.&quot; Vorausgegangene Analysen best&auml;tigten, dass in ca. 70 % der F&auml;lle der Krebs durch HPV16 ausgel&ouml;st wurde. Bei den HIV-positiven m&auml;nnlichen Patienten der Studie wurden 55 % auf HPV16 positiv getestet. &quot;Alle bisherigen Untersuchungen belegen, dass eine Impfung vor HPV-Infektionen sch&uuml;tzen kann. Somit ist sie auch hoch interessant f&uuml;r die Pr&auml;vention von Analkrebs&quot;, meint Prof. Kreuter.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Unbedingt zur Vorsorge gehen</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Studie zeigte zudem, dass die Behandlungsoptionen bei HIV-positiven Patienten schlechter sind als bei HIV-negativen: Nebenwirkungen sind h&auml;ufiger und auch die tumorfreie &Uuml;berlebensrate ist niedriger. Dabei scheint es unerheblich zu sein, ob bereits mit einer Hoch-aktiven antiretroviralen Therapie begonnen wurde. Ein weiterer Risikofaktor an Analkrebs zu erkranken, ist das Rauchen. Die Studie zeigte, dass das Sterberisiko bei Analkrebs bei Rauchern deutlich h&ouml;her lag als bei Nichtrauchern. Prof. Brockmeyer r&auml;t dringend zur Vorsorge: &quot;Dadurch k&ouml;nnen wir Vorstufen fr&uuml;h erkennen, behandeln und so Tumore verhindern. Insbesondere HIV-positive M&auml;nner, die Sex mit M&auml;nnern haben, sollten dieses Angebot in Anspruch nehmen.&quot;</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Gr&ouml;&szlig;te Studie</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Studie, die von Prof. Dr. Alexander Kreuter und Prof. Dr. Norbert Brockmeyer (RUB-Klinikum) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrike Wieland (Universit&auml;tsklinikum K&ouml;ln) durchgef&uuml;hrt wurde, ist Deutschlandweit die erste prospektive Studie zu anale intraepitheliale Neoplasien (AIN) und Analkrebs und eine der gr&ouml;&szlig;ten, die bislang ver&ouml;ffentlich wurde.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung Nr. 199 der Ruhr-Universit&auml;t Bochum vom 23. Juni 2010</strong></span></span></span></em></p>
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		<title>Pflanzliche Wirkstoffe gegen Krebs und Malaria</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/06/16/pflanzliche-wirkstoffe-gegen-krebs-und-malaria/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 17:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Afrikanische Pflanzen aus der Familie der Affodill-Gew&#228;chse enthalten interessante Naturstoffe: Einige davon wirken im Laborversuch gegen Malaria-Erreger und Tumorzellen. Professor Gerhard Bringmann von der Universit&#228;t W&#252;rzburg erforscht diese Naturstoffe; er kooperiert dabei mit den Universit&#228;ten Johannesburg (S&#252;dafrika) und Nairobi (Kenia). &#160; Das afrikanisch-deutsche Forschungsteam hat aus den Pflanzen mehrere potenzielle Wirkstoffe gegen Tumoren und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Afrikanische Pflanzen aus der Familie der Affodill-Gew&auml;chse enthalten interessante Naturstoffe: Einige davon wirken im Laborversuch gegen Malaria-Erreger und Tumorzellen. Professor Gerhard Bringmann von der Universit&auml;t W&uuml;rzburg erforscht diese Naturstoffe; er kooperiert dabei mit den Universit&auml;ten Johannesburg (S&uuml;dafrika) und Nairobi (Kenia).</strong></span></span></span><br />
	&nbsp;</div>
<div>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000"><a href="http://www.uni-wuerzburg.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-6497" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/06/Pflanzen.bmp" style="margin: 10px 20px; float: left" title="Aus diesen Pflanzen stammen Naturstoffe (Phenylanthrachinone), die gegen Tumorzellen und den Malaria-Erreger wirken: Oben Bulbine frutescens auf einer s&#252;dafrikanischen Briefmarke und in der Nahaufnahme, unten eine Fackellilie (Kniphofia spec.) im Botanischen Garten der Universit&#228;t W&#252;rzburg und eine Kniphofia-Bl&#252;te in der Nahansicht. Fotos: A. Irmer" /></a>Das afrikanisch-deutsche Forschungsteam hat aus den Pflanzen mehrere potenzielle Wirkstoffe gegen Tumoren und den Malaria-Erreger isoliert und ihre chemischen Strukturen aufgekl&auml;rt. Die medizinisch interessanten Stoffe hei&szlig;en Phenylanthrachinone. Sie kommen zum Beispiel in der Fackellilie (Kniphofia) vor oder in der Bulbine. Beide Pflanzen sind in Afrika heimisch und in S&uuml;dafrika weit verbreitet. Zuchtformen der Fackellilie gedeihen als Zierpflanzen auch in deutschen G&auml;rten.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Gerhard Bringmann: &quot;Phenylanthrachinone sind eine ganz ungew&ouml;hnliche Klasse von Naturstoffen: Die Molek&uuml;le bestehen aus zwei Teilen, die &uuml;ber eine Achse miteinander verbunden sind.&quot; Die Achse kann sich nicht frei drehen, und darum treten die Molek&uuml;le in verschiedenen spiegelbildlichen Formen auf, die unterschiedliche Wirkungen haben k&ouml;nnen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Aktiv gegen Leuk&auml;mie und Malaria</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Alle Phenylanthrachinone besitzen ein bestimmtes Bauelement, das auch in anderen Anti-Tumor-Wirkstoffen vorkommt. Die Vermutung lag also nahe, dass die Phenylanthrachinone gegen Krebszellen aktiv sein m&uuml;ssten.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;In Labortests zeigten die Stoffe, etwa das Knipholon, zum Teil ganz exzellente Wirkungen gegen bestimmte Leuk&auml;miezellen&quot;, so Bringmann. Der Effekt sei durchaus vergleichbar mit dem von Etoposid, einer Substanz, die in der Krebstherapie etabliert ist.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Aufgefallen sind einige der Naturstoffe bei Testreihen im Labor auch dadurch, dass sie gegen den Malaria-Erreger Plasmodium falciparum wirken. Dieser einzellige Parasit bef&auml;llt im Organismus des Menschen unter anderem die roten Blutk&ouml;rperchen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Strukturen aufgekl&auml;rt, Synthesen realisiert</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Entdeckt wurden die medizinisch interessanten Wirkungen der Phenylanthrachinone im W&uuml;rzburger Sonderforschungsbereich 630. Dieser hat sich die Erkennung, Gewinnung und funktionale Analyse von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten zum Ziel gesetzt; Gerhard Bringmann ist sein Sprecher.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Die W&uuml;rzburger Naturstoffchemiker haben sich in den vergangenen Jahren intensiv damit besch&auml;ftigt, die genaue dreidimensionale Struktur der Phenylanthrachinone aufzukl&auml;ren und sie synthetisch herzustellen. Ein H&ouml;hepunkt dieser Arbeiten war die Entdeckung so genannter dimerer Vertreter: In diesem Fall lagern sich zwei Molek&uuml;le aneinander. Stolz verweist Bringmann zudem auf die erstmalige Laborsynthese einer ganzen Serie von Knipholon-&auml;hnlichen Wirkstoffen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Durch unsere Arbeiten ist die Zahl der bekannten Phenylanthrachinone von f&uuml;nf auf &uuml;ber 20 gestiegen&quot;, sagt der W&uuml;rzburger Professor. Doch immer noch seien die Inhaltsstoffe vieler Kniphofia- und Bulbine-Arten gar nicht oder unzureichend erforscht. Das zu &auml;ndern, ist ein zentraler Ansatzpunkt des Dreiecksprojektes Johannesburg&nbsp;- Nairobi&nbsp;- W&uuml;rzburg.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Spezialgebiete der afrikanischen Partner</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Die s&uuml;dafrikanischen Partner um Professor Ben-Erik Van Wyk in Johannesburg besch&auml;ftigen sich mit der botanischen Verwandtschaft und der taxonomischen Einordnung der Pflanzen&nbsp;- sie gelten auf diesem Gebiet als die Weltexperten schlechthin. Der wechselseitige Austausch mit den S&uuml;dafrikanern steht noch am Anfang.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Gegenseitige Gastbesuche mit den kenianischen Partnern aus der Gruppe von Professor Abiy Yenesew sind seit l&auml;ngerem etabliert. Die Gruppe will das Wissen aus der traditionellen Volksmedizin und Ergebnisse der pflanzenchemischen Forschung zusammenf&uuml;hren und damit einen Beitrag zur pharmazeutischen Erschlie&szlig;ung afrikanischer Heilpflanzen leisten.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Fast 100 Pflanzenarten haben die kenianischen Forscher bislang zusammengetragen und botanisch charakterisiert. Etwa 25 davon haben sie in einem gemeinsamen Projekt, gef&ouml;rdert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), in den Laboratorien in Nairobi und in W&uuml;rzburg pflanzenchemischen Analysen unterworfen. Dabei wurden unter anderem neue Phenylanthrachinone aus Kniphofia- und Bulbine-Arten entdeckt und strukturell aufgekl&auml;rt.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Riesenmolek&uuml;l mit spannenden Eigenschaften</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Noch lange sind nicht alle Sch&auml;tze gehoben, die die Affodill-Gew&auml;chse f&uuml;r uns parat halten&quot;, sagt Gerhard Bringmann. Laufende Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Pflanzen gleich vier Phenylanthrachinon-Molek&uuml;le quasi zu einem &quot;Riesenmolek&uuml;l&quot; zusammenbauen k&ouml;nnen. Dieses sei besonders spannend. Wegen seiner speziellen r&auml;umlichen Struktur kann es m&ouml;glicherweise mit Enzymen oder der Erbsubstanz DNA in Wechselwirkung treten&nbsp;- eine g&uuml;nstige Eigenschaft f&uuml;r potenzielle medizinische Anwendungen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Weiter Weg zu neuen Medikamenten</strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Der Weg hin zur Entwicklung neuer Medikamente allerdings ist weit und schwierig, zeitaufw&auml;ndig und kostenintensiv. &quot;Noch ist nicht absehbar, ob die Phenylanthrachinone den Sprung in die pharmazeutische Entwicklung und letztendlich in die klinische Pr&uuml;fung schaffen werden&quot;, so Bringmann.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Dennoch will der Dreiecksverbund Johannesburg &#8211; Nairobi &#8211; W&uuml;rzburg weitere potenzielle Arzneistoff-Kandidaten identifizieren. Solche Kooperationsprojekte sind wichtig: Seit Jahren stagniert laut Bringmann die Zahl der neu zugelassenen Medikamente, obwohl der Bedarf an neuen Wirkstoffen und Therapiekonzepten enorm hoch ist. Alleine an Malaria und Krebs sterben j&auml;hrlich Millionen von Menschen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><em><strong><span style="color: #000000">Quelle: Pressemitteilung der </span></strong><strong><span style="color: #000000">Julius-Maximilians-Universit&auml;t W&uuml;rzburg</span></strong><strong><span style="color: #000000">&nbsp;vom 16. Juni 2010, ver&ouml;ffentlicht beim Informationsdienst Wissenschaft &#8211; </span></strong></em><a href="http://www.idw-online.de" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000"><em>www.idw-online.de</em></span></strong></a></span></span></p>
</div>
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		<title>Mit 20 000 Watt pro Quadratzentimeter gegen den Krebs</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 18:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der PTB entwickeln Messverfahren zur besseren Planung der Tumortherapie mit Ultraschall &#160; Ob in der Schwangerschaftsvorsorge, zur Diagnose von Gallensteinen oder zur Untersuchung des Herzens: Der Ultraschall geh&#246;rt zu den Standardverfahren der Medizin. Bisher wird er vor allem zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Wenn man aber die Intensit&#228;t der Ultraschallwellen erh&#246;ht und sie auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #0000cd"><span style="font-size: 14px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Wissenschaftler der PTB entwickeln Messverfahren zur besseren Planung der Tumortherapie mit Ultraschall</strong></span></span></span></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><a href="http://www.ptb.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-6463" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/06/pi100615-300x179.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 300px; float: left; height: 179px" title="Tumortherapie mit Hilfe des &quot;High Intensity Therapeutic Ultrasound&quot; (HITU) Der HITU-Wandler erzeugt den hochintensiven Ultraschall und fokussiert ihn auf das Tumorgewebe. In der Fokuszone werden die Krebszellen mit bis zu 20 000 Watt pro Quadratzentimeter abget&#246;tet. Gesundes Gewebe, das in der unmittelbaren N&#228;he des Tumors liegt, bleibt unverletzt." /></a>Ob in der Schwangerschaftsvorsorge, zur Diagnose von Gallensteinen oder zur Untersuchung des Herzens: Der Ultraschall geh&ouml;rt zu den Standardverfahren der Medizin. Bisher wird er vor allem zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Wenn man aber die Intensit&auml;t der Ultraschallwellen erh&ouml;ht und sie auf einen Tumor fokussiert, k&ouml;nnen sie auch zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden und diesen gezielt zerst&ouml;ren. Bevor diese neuartige Therapie genauso breit angewendet werden kann wie der Ultraschall zu Diagnose-Zwecken, muss noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden. Ziel der Forschung ist es, eine bessere Grundlage f&uuml;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen. Um die Sicherheit der Behandlung und ihre Effektivit&auml;t zu erh&ouml;hen, sollte zum Beispiel die Leistung des Ultraschalls zuverl&auml;ssig bestimmt werden k&ouml;nnen. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben nun im Rahmen eines europ&auml;ischen Forschungsprojekts ein etabliertes Messverfahren weiter entwickelt, das die Leistung des hochintensiven Ultraschalls bis 500 Watt bestimmen kann. Ein Ringvergleich mit den europ&auml;ischen Partnerinstituten wurde erfolgreich abgeschlossen und bewies die korrekte Arbeitsweise des Messverfahrens.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Diese Krebstherapie mittels &quot;High Intensity Therapeutic Ultrasound&quot; (HITU) ist weitgehend nicht-invasiv, denn sie kommt ohne Schnitte aus. Sie kann gegen Tumore eingesetzt werden, die als inoperabel gelten, weil sie zum Beispiel zu nahe an lebenswichtigen Blutgef&auml;&szlig;en, Organen, Nervenb&uuml;ndeln oder Hirnregionen liegen, die bei einer herk&ouml;mmlichen Operation ebenfalls verletzt werden k&ouml;nnten. HITU wird heute bereits zur Behandlung von Tumoren der Prostata, der Leber und der Geb&auml;rmutter eingesetzt. Weitere Anwendungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Mammakarzinome und Hirntumore werden erforscht.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Tumortherapie durch Ultraschall funktioniert so &auml;hnlich wie das Entz&uuml;nden trockener Bl&auml;tter mit einer Lupe: So wie mit der Lupe die Lichtstrahlen auf die Bl&auml;tter geb&uuml;ndelt werden, werden die Ultraschallfelder durch einen gekr&uuml;mmten Ultraschallwandler auf den Tumor fokussiert. In beiden F&auml;llen entsteht im Fokus eine hohe Temperatur, die die trockenen Bl&auml;tter entz&uuml;ndet oder die Krebszellen auf weit &uuml;ber 65 &deg;C erhitzt. Dadurch werden die Tumorzellen abget&ouml;tet und anschlie&szlig;end vom K&ouml;rper abgebaut. Wichtig ist, dass die hohen Temperaturen nur in der Fokusregion der Ultraschallwellen erreicht werden. So kann das Tumorgewebe gezielt zerst&ouml;rt werden, w&auml;hrend das umliegende gesunde Gewebe unverletzt bleibt.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Das Ziel der PTB-Wissenschaftler war, die Ausgangsleistung eines HITU-Wandlers bis 500 Watt zu bestimmen. Dieses Ger&auml;ts erzeugt den hochintensiven Ultraschall. Dazu benutzten sie ein Verfahren, das normalerweise f&uuml;r die Leistungsmessung des schw&auml;cheren, diagnostischen Ultraschalls verwendet wird. Da die Leistung des therapeutischen Ultraschalls bis zu 5000 mal gr&ouml;&szlig;er sein kann als die des diagnostischen, musste das Verfahren zuerst an die Leistung des hochintensiven therapeutischen Ultraschalls angepasst werden. Die Messungen zeigen, dass ein linearer Zusammenhang zwischen der in den HITU-Wandler eingespeisten elektrischen Leistung und der akustischen Ausgangsleistung des Ger&auml;ts besteht.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Nach der Erprobung des Verfahrens wurde nun ein Ringvergleich mit europ&auml;ischen Partnerinstituten erfolgreich abgeschlossen. Er zeigt, dass das entwickelte Messverfahren zuverl&auml;ssig funktioniert und zur Messung von Schallfeldern ebenso eingesetzt werden kann wie zur Zertifizierung der Ultraschallger&auml;te. Die an dem europ&auml;ischen Forschungsprojekt beteiligten Wissenschaftler entwickeln dar&uuml;ber hinaus Verfahren, mit denen die Verteilung von Schalldruck und -intensit&auml;ten in einem HITU-Feld und die Temperaturverteilung in der Fokuszone bestimmt werden k&ouml;nnen, und entwerfen Kalibrierphantome f&uuml;r die Magnetresonanz-Thermometrie. Ziel ist es, zuverl&auml;ssige Modellrechnungen f&uuml;r die Therapieplanung und -kontrolle zu schaffen.</strong></span></span></span></p>
<p><em><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Quelle: Pressemitteilung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt vom 15. Juni 2010</strong></span></span></span></em></p>
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		<title>Wirkstoffe gegen Krebs aus Mikroalgen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 22:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Naturstoffchemiker des Leibniz-Institutes f&#252;r Pflanzenbiochemie (IPB) werden k&#252;nftig auch in Algen nach neuen antibiotischen oder Antikrebs-Wirkstoffen suchen. Daf&#252;r wurde eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus K&#246;then begonnen, die mit ihrem technologischen Equipment und ihrem Knowhow zur Anzucht von Algen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Vorhabens leisten werden. Die Kooperationsvereinbarung zwischen Professor Carola Griehl, Leiterin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="font-weight: bold"><a href="http://www.ipb-halle.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-6101" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/06/f5095a15de-300x278.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 300px; float: left; height: 278px" title="Anzucht der Algen in einem R&#246;hrenphotobioreaktor. Foto: Hochschule Anhalt." /></a>Die Naturstoffchemiker des Leibniz-Institutes f&uuml;r Pflanzenbiochemie (IPB) werden k&uuml;nftig auch in Algen nach neuen antibiotischen oder Antikrebs-Wirkstoffen suchen. Daf&uuml;r wurde eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus K&ouml;then begonnen, die mit ihrem technologischen Equipment und ihrem Knowhow zur Anzucht von Algen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Vorhabens leisten werden. Die Kooperationsvereinbarung zwischen Professor Carola Griehl, Leiterin der Arbeitsgruppe </span></strong></span></span></span><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="font-weight: bold"><span style="color: #000"><span style="color: #ff0000"><a href="http://www.bwp.hs-anhalt.de/forschung/arbeitsgruppen/biochemie-algenbiotechnologie.html" target="_blank"><span style="color: #ff0000">Biochemie/Algenbiotechnologie der Hochschule Anhalt</span></a> </span></span><span style="color: #000">und Professor Ludger Wessjohann, Leiter der </span><span style="color: #000"><span style="color: #ff0000"><a href="http://www.ipb-halle.de/?id=37" target="_blank"><span style="color: #ff0000">Abteilung Natur- und Wirkstoffchemie</span></a> </span></span><span style="color: #000">des IPB wurde im November 2009 getroffen. Finanziert wird das Projekt &uuml;ber das </span><a href="http://www.burg-halle.de/" target="_blank" title="Opens external link in new window"><span style="color: #ff0000">Wissenschaftszentrum Wittenberg (WZW)</span></a></span></strong></span></span><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><span style="font-weight: bold"> des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt.</span></strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Algen sind in vielfacher Hinsicht lohnenswerte Objekte f&uuml;r die Suche nach neuen Ressourcen zur Gewinnung von Biomasse, Energie und bioaktiven Naturstoffen. Sie k&ouml;nnen unabh&auml;ngig von Umwelteinfl&uuml;ssen und unter definierten Bedingungen in Bioreaktoren kultiviert werden. Dort wachsen sie das ganze Jahr &uuml;ber und &#8211; je nach Art &#8211; bis zu zwanzigmal schneller als Landpflanzen. Dar&uuml;berhinaus produzieren sie eine enorme Vielfalt an biologisch wirksamen Sekund&auml;rstoffen, die andere Lebewesen nur in geringer Menge oder gar nicht herstellen. Bisher fand man Substanzen in Algen, die entweder das Zellwachstum hemmen (Antikrebswirkung), die Bakterien, Viren oder Pilze abt&ouml;ten oder Entz&uuml;ndungen heilen.</strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Im Gegensatz zu den gut untersuchten landbewohnenden Organismen ist der Sekund&auml;rstoffwechsel der Algen noch weitgehend unerforscht. Von den gesch&auml;tzten 280.000 Algenarten unseres Planeten sind bisher nur 40.000 bekannt und davon nur wenige hundert phytochemisch charakterisiert. Dennoch kennt man schon jetzt rund 70 Substanzen aus Algen, die Krebszellen abt&ouml;ten k&ouml;nnen. Einige von ihnen sind bereits in der klinischen Testphase. Die Suche nach neuen Wirkstoffen in dieser aquatischen Organismengruppe kann sich demnach als aussichtsreich erweisen.</strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>W&auml;hrend die Wissenschaftler der Hochschule Anhalt sich um die Optimierung der Algenanzucht in den Fl&uuml;ssigkulturen der Bioreaktoren bem&uuml;hen, werden die Hallenser Chemiker die Wirkstofffindung und -entwicklung vorantreiben. Aus der Mikroalge <span style="font-style: italic">Eustigmatos</span> will man Substanzen isolieren, die zur Gruppe der Lipopeptide geh&ouml;ren. Das sind sehr kleine, fettl&ouml;sliche und oft ringf&ouml;rmige Eiwei&szlig;molek&uuml;le, unter denen man Wirkstoffkandidaten gegen Krebs oder bakterielle Infektionskrankheiten erwartet.</strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Um die nat&uuml;rlichen Ressourcen zu schonen und um die Lipopeptide in ihrer Wirkung zu optimieren, versucht man am IPB die Naturstoffe synthetisch herzustellen und chemisch zu modifizieren. Dabei sollen neue Methoden zum Einsatz kommen, die von den Chemikern des Instituts vor einigen Jahren entdeckt und entwickelt wurden. Mit diesen sogenannten Mehrkomponentenreaktionen ist es m&ouml;glich, die komplexen Eiwei&szlig;ringe aus einzelnen Modulen zusammenzusetzen. Dabei k&ouml;nnen sich bis zu 24 Einzelbausteine in einem Reaktionsgef&auml;&szlig; und in nur einem Reaktionsschritt selbstorganisiert zusammenfinden und Ringstrukturen mit bis zu 68 Gliedern bilden.</strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Selbstorganisation der Module kann in vielf&auml;ltigen Kombinationen erfolgen, sodass man neben dem urspr&uuml;nglichen, in der Natur vorkommenden Wirkstoff, einen ganzen Pool an chemischen Varianten erh&auml;lt, die ihrem nat&uuml;rlichen Vorbild &auml;hneln, aber nicht identisch mit ihm sind. Durch leichte chemische Ver&auml;nderungen der einzusetzenden Einzelbausteine erh&ouml;ht sich die Zahl der entstehenden chemischen Varianten um ein Vielfaches. In der Konsequenz erh&auml;lt man eine ganze Bibliothek an potentiell wirksamen Substanzen, die nun erneut nach den aussichtsreichsten Kandidaten durchforstet wird.</strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong>Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich unter diesen synthetisch hergestellten, natur&auml;hnlichen Stoffen aktivere Varianten mit einem besseren pharmakologischen Profil finden, als es bei den urspr&uuml;nglichen, aus den Algen stammenden Wirkstoffen der Fall ist. Mit diesem Versuchsansatz ist es demnach m&ouml;glich, evolution&auml;re Prozesse im Zeitraffer und im Reagenzglas nachzuahmen. Erste experimentelle Befunde sprechen f&uuml;r den Erfolg der kombinatorischen Chemie.</strong></span></span></span></p>
<p class="bodytext"><span style="color: #000"><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><strong><em>Quelle: Pressemitteilung des Leibniz-Instituts f&uuml;r Pflanzenbiochemie vom 01. Juni 2010</em></strong></span></span></span></p>
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		<title>Der W&#228;chter des Immunsystems gegen Krebs</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 16:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forscher des HZI entdecken, wie Immunbotenstoff das Tumorwachstum hemmt Unser K&#246;rper hat verschiedene Mechanismen entwickelt, durch die er sich gegen neu entstandene Krebszellen sch&#252;tzt. Zum Beispiel erkennen und vernichten Killerzellen jeden Tag ver&#228;nderte Zellen in unseren Organen. Sind Tumore erst entstanden, st&#246;ren Botenstoffe des Immunsystems diese beim Wachsen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums f&#252;r Infektionsforschung (HZI) in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #0000cd"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><a href="http://www.helmholtz-hzi.de/de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-5204" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/Glatte-Muskelzellen-gruen.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 200px; float: left; height: 144px" title="Glatte Muskelzellen (gr&#252;n) in Kapillaren von Tumor-Adern" /></a>Forscher des HZI entdecken, wie Immunbotenstoff das Tumorwachstum hemmt</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-size: 12px"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Unser K&ouml;rper hat verschiedene Mechanismen entwickelt, durch die er sich gegen neu entstandene Krebszellen sch&uuml;tzt. Zum Beispiel erkennen und vernichten Killerzellen jeden Tag ver&auml;nderte Zellen in unseren Organen. Sind Tumore erst entstanden, st&ouml;ren Botenstoffe des Immunsystems diese beim Wachsen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums f&uuml;r Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig konnten jetzt eine v&ouml;llig unerwartete Funktion eines immunologischen Botenstoffes bei der Tumorbek&auml;mpfung zeigen: Das Molek&uuml;l Beta-Interferon hindert den Tumor daran, sich an das Blutsystem anzuschlie&szlig;en. Dazu hemmt es die Produktion von Wachstumsfaktoren, die die Bildung neuer Adern unterst&uuml;tzen. Die Folge: Der Tumor kann nicht wachsen. Ihre Ergebnisse hat die Arbeitsgruppe jetzt in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins &quot;Journal of Clinical Investigation&quot; ver&ouml;ffentlicht.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Der Anschluss an das Blutsystem ist ein entscheidender Schritt bei der Krebsentstehung. Der Tumor entwickelt innerhalb des Gewebes, in dem er w&auml;chst, ein Eigenleben: Er lockt mit Signalstoffen Leukozyten aus dem Knochenmark in das Tumorgewebe, deren Aufgabe normalerweise die Infektionsabwehr und Wundheilung ist. Die Zellen regen im Tumor neue Blutgef&auml;&szlig;e zum Wachsen an. Ist der Tumor an den Blutkreislauf angeschlossen, holt er sich die N&auml;hrstoffe, die er zum Wachsen ben&ouml;tigt und kann zudem seine Zellen in das gesamte Blutsystem streuen und Metastasen bilden. Wissenschaftler des HZI entschl&uuml;sselten jetzt, wie ein Botenstoff den Anschluss an das Blutsystem verhindert.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Botenstoffe sind die Feinregulatoren von Immunzellen: Sie aktivieren oder deaktivieren Zellen, l&ouml;sen die Produktion von Wachstumsfaktoren oder weiterer Botenstoffe aus, starten oder beenden eine Immunreaktion. Eines dieser Signalmolek&uuml;le wird bereits in der Therapie einiger Krebsformen genutzt: Beta-Interferon. Wie es wirkt, wissen die Wissenschaftler bisher nicht. Die Forscherin Jadwiga Jablonska vom HZI ist jetzt eine neue Wirkweise von Beta-Interferon gegen Krebs gefunden. Die Ergebnisse &uuml;berraschten sie: &quot;Beta-Interferon blockiert den Anschluss des Tumors an das Blutgef&auml;&szlig;system, indem es Immunzellen daran hindert, Wachstumsfaktoren zu bilden. Diese Wirkung auf Tumore haben wir absolut nicht erwartet&quot;, sagt Jadwiga Jablonska.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Die Forscherin lie&szlig; Hauttumore in zwei Gruppen von M&auml;usen wachsen: Die einen Tiere konnten kein Beta-Interferon bilden, die anderen produzieren den Botenstoff&nbsp; normal in ihrem K&ouml;rper. Nach einigen Tagen untersuchte die Wissenschaftlerin das Wachstum der Tumore. &quot;In M&auml;usen, die kein Beta-Interferon bilden konnten, waren die Tumore wesentlich gr&ouml;&szlig;er als in Tieren, die das Signalmolek&uuml;l in ihrem K&ouml;rper hatten.&quot; Die Tumoren wuchsen nicht nur langsamer, sie bildeten auch weniger und kleinere Metastasen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Den Grund f&uuml;r das schlechtere Wachstum fand die Wissenschaftlerin in der fehlenden Durchblutung der Tumore. &quot;In Gegenwart von Beta-Interferon bildeten sich viel weniger Adern im Tumor&quot;, sagt Jadwiga Jablonska. Das Beta-Interferon wirkt auf einem kleinen Umweg: Es blockiert die Produktion von Adern bildenden Wachstumsfaktoren in Zellen, die der Tumor anlockt, um den Blutanschluss zu f&ouml;rdern. Die Forscherin entdeckte, dass die Zellen nicht nur weniger Wachstumsfaktoren bildeten, sondern auch dass weniger dieser Zellen ihren Weg in den Tumor fanden. &quot;Bereits eine verschwindend geringe Menge des Botenstoffes reicht aus, um Zellen fernzuhalten, Wachstumsfaktoren zu hemmen und damit das Tumorwachstum zu stoppen&quot;, sagt Jadwiga Jablonska.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #000"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">&quot;Dieser Wirkmechanismus von Beta-Interferon war bisher v&ouml;llig unbekannt&quot;, sagt Siegfried Wei&szlig;, Leiter der Arbeitsgruppe &quot;Molekulare Immunologie&quot; am HZI. Der Botenstoff spiele eigentlich eine wichtige Rolle bei Virus-Erkrankungen und Entz&uuml;ndungsreaktionen. &quot;Wir wollen jetzt verstehen, wie das Netzwerk von Tumor, Immunzellen und Botenstoffe funktioniert, um neue Zielstrukturen f&uuml;r die Therapie von Krebs zu entdecken&quot;, sagt Wei&szlig;.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><em><span style="color: #000"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Quelle: Pressemitteilung des Helmholtz Zentrum f&uuml;r Infektionsforschung vom 06. April 2010</span></strong></span></em></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="color: #0000cd"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">Zu dem Thema empfehle ich Euch auch die folgenden Artikel:</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/23/vom-leben-und-sterben-einer-zelle/" target="_blank"><span style="color: #f00"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">23. M&auml;rz 2010 &#8211; Vom Leben und Sterben einer Zelle</span></strong></span></a></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/02/ursache-von-zerstoererischen-entzuendungen-entdeckt/" target="_blank"><span style="color: #f00"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif">02. M&auml;rz 2010 &#8211; Ursache von zerst&ouml;rerischen Entz&uuml;ndungen entdeckt</span></strong></span></a></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/01/sechs-augen-prinzip-in-der-immunabwehr/" target="_blank"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif"><span style="color: #f00"><strong>01. M&auml;rz 2010 &#8211; Sechs-Augen-Prinzip in der Immunabwehr</strong></span></span></a></span></p>
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		<title>Deutsche Krebshilfe mit neuem Erscheinungsbild</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/26/deutsche-krebshilfe-mit-neuem-erscheinungsbild/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 19:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Krebshilfe e.V.]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit neuem Logo und Carmen Nebel als neuer Botschafterin Bonn/Berlin (jti)&#160;- Die Deutsche Krebshilfe r&#252;stet sich f&#252;r die Zukunft: Heute, am 26. M&#228;rz 2010, pr&#228;sentierte die gemeinn&#252;tzige Organisation ihr &#252;berarbeitetes Erscheinungsbild und stellte TV-Moderatorin Carmen Nebel als neue Botschafterin vor. Mit einer eigenen Bildsprache, neuem Logo und klaren Botschaften m&#246;chte die Deutsche Krebshilfe ihr Erfolgskonzept [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.krebshilfe.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-5024" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/03/Pressekonferenz-zur-Vorstellung-des-neuen-Erscheinungsbildes.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 170px; float: left; height: 96px" title="Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Erscheinungsbildes" /></a>Mit neuem Logo und Carmen Nebel als neuer Botschafterin</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><span style="color: #0000ff">Bonn/Berlin (jti)&nbsp;-</span> Die Deutsche Krebshilfe r&uuml;stet sich f&uuml;r die Zukunft: Heute, am 26. M&auml;rz 2010, pr&auml;sentierte die gemeinn&uuml;tzige Organisation ihr &uuml;berarbeitetes Erscheinungsbild und stellte TV-Moderatorin Carmen Nebel als neue Botschafterin vor. Mit einer eigenen Bildsprache, neuem Logo und klaren Botschaften m&ouml;chte die Deutsche Krebshilfe ihr Erfolgskonzept nachhaltig sichern. &quot;Das Thema Gesundheit ist in unserer Gesellschaft besonders wichtig&quot;, sagte Hans-Peter Kr&auml;mer, kommissarischer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, in Berlin. &quot;Dank der Spendenbereitschaft der Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnen wir &uuml;ber Pr&auml;vention und Fr&uuml;herkennung aufkl&auml;ren, krebskranken Menschen helfen und die Krebsforschung f&ouml;rdern.&quot; Carmen Nebel betonte, wie wichtig b&uuml;rgerschaftliches Engagement ist: &quot;Krebs kann jeden treffen&nbsp;- und jeder kann Krebs-Patienten helfen!&quot;</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Professor Dr. Harald zur Hausen, Pr&auml;sident der Deutschen Krebshilfe, erl&auml;uterte in Berlin die Arbeitsschwerpunkte der Organisation: &quot;Die Deutsche Krebshilfe hat in den 35 Jahren ihres Bestehens einen hohen Stellenwert im Gesundheitswesen erlangt. Sie ist der gr&ouml;&szlig;te private F&ouml;rderer der Krebsforschung in Deutschland und setzt Akzente bei der Verbesserung der Versorgungsstrukturen und -abl&auml;ufe.&quot; Dies ist nur m&ouml;glich, weil die B&uuml;rger der Deutschen Krebshilfe vertrauen: &quot;Unsere Organisation versteht sich als B&uuml;rgerinitiative, die ihre Aktivit&auml;ten ausschlie&szlig;lich aus freiwilligen Zuwendungen der Bev&ouml;lkerung bestreitet&quot;, so Kr&auml;mer. &quot;Das neue Erscheinungsbild soll dazu beitragen, unsere Anliegen noch besser zu platzieren und nachhaltig in der &Ouml;ffentlichkeit zu verankern.&quot;</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Dabei wird die Deutsche Krebshilfe auch von der bekannten TV-Moderatorin Carmen Nebel unterst&uuml;tzt. Sie moderiert seit zwei Jahren eine ZDF-Spendengala zu Gunsten der Organisation und wird sich zuk&uuml;nftig noch intensiver f&uuml;r die Belange krebskranker Menschen einsetzen: &quot;Die Diagnose Krebs ver&auml;ndert das Leben eines Menschen von einer Sekunde auf die andere dramatisch. Die Betroffenen brauchen eine bestm&ouml;gliche Versorgung und umfassende Informationen&nbsp;- aber sie brauchen auch unsere Solidarit&auml;t und F&uuml;rsorge. Die Arbeit der Deutschen Krebshilfe ist daher unverzichtbar.&quot;</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Das neue Erscheindungsbild der Deutschen Krebshilfe wurde auf der Grundlage einer Spender-Befragung entwickelt. Das Logo wurde von der K&ouml;lner Agentur Art Tempi &uuml;berarbeitet, das neue Corporate Design erarbeitete die Agentur Scholz &amp; Friends Identify aus Berlin.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Der Deutschen Krebshilfe stehen keine &ouml;ffentlichen Mittel zur Verf&uuml;gung. Die Organisation verzichtet konsequent auf Spendenwerbung auf Provisionsbasis, sie nimmt keine Spenden aus der pharmazeutischen Industrie, von Medizinprodukte- beziehungsweise -ger&auml;teherstellern an und vertritt ausschlie&szlig;lich die Interessen der Krebskranken. Ihre Verwaltungskosten h&auml;lt die Deutsche Krebshilfe niedrig: Im Jahr 2008 lagen sie bei 9,5 Prozent der Gesamtausgaben.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe e. V. vom 26. M&auml;rz 2010</em></span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Leben und Sterben einer Zelle</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/23/vom-leben-und-sterben-einer-zelle/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 18:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mathematische Modelle erkl&#228;ren Zellprozesse in Zusammenhang mit Krebs Im menschlichen K&#246;rper sterben jeden Tag rund zehn Milliarden Zellen. Das kontrollierte Absterben der Zellen, auch Apoptose genannt, ist ein wichtiger physiologischer Prozess, durch den einzelne Zellen zum Wohl des ganzen Organismus abget&#246;tet werden. Es handelt sich dabei um Zellen, die alt, infiziert, potenziell gef&#228;hrlich sind oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/Vom-Leben-und-Sterben-einer-Zelle-Universitaet-Stuttgart.jpg"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-4912" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/Vom-Leben-und-Sterben-einer-Zelle-Universitaet-Stuttgart.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 300px; float: left; height: 273px" title="Vom Leben und Sterben einer Zelle Foto: Universit&#228;t Stuttgart" /></a>Mathematische Modelle erkl&auml;ren Zellprozesse in Zusammenhang mit Krebs</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Im menschlichen K&ouml;rper sterben jeden Tag rund zehn Milliarden Zellen. Das kontrollierte Absterben der Zellen, auch Apoptose genannt, ist ein wichtiger physiologischer Prozess, durch den einzelne Zellen zum Wohl des ganzen Organismus abget&ouml;tet werden. Es handelt sich dabei um Zellen, die alt, infiziert, potenziell gef&auml;hrlich sind oder einfach nicht l&auml;nger ben&ouml;tigt werden. St&ouml;rungen des kontrollierten Absterbens der Zellen sind an der Entstehung zahlreicher Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Alzheimer beteiligt. Um ein besseres Verst&auml;ndnis f&uuml;r die komplexen biologischen Prozesse der Apoptose zu erhalten, nutzt die Forschergruppe um den Leibniz-Preistr&auml;ger Prof. Frank Allg&ouml;wer vom Institut f&uuml;r Systemtheorie und Regelungstechnik der Universit&auml;t Stuttgart (IST) Methoden der mathematischen Modellierung und Analyse. Die Wissenschaftler besch&auml;ftigen sich mit dem noch jungen Forschungsgebiet der systemtheoretischen Analyse von R&uuml;ckkopplungen innerhalb biologischer Systeme.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Apoptose kann unter verschiedenen Bedingungen ausgel&ouml;st werden: Durch zellexterne Signalproteine, indem diese an speziellen Rezeptoren in der Zellmembran binden oder durch zellinterne Signale, wie Sch&auml;den an der DNA. Beide Signale bewirken die Aktivierung einer Kaskade von Enzymen. Diese sogenannten Caspase-Enzyme werden in einer inaktiven Pro-Form produziert und dann, ausgel&ouml;st durch die oben beschriebenen Signale, durch Spaltung aktiviert. Dieser Vorgang bewirkt durch R&uuml;ckkopplung die Bildung vieler aktivierter En-zymmolek&uuml;le, eben einer Caspase-Kaskade. Die Stuttgarter Forscher haben den Mechanismus mithilfe einer mathematischen Modellierung untersucht. Sie zeigten, dass die Entscheidung &uuml;ber den Start der kontrollierten Selbstzerst&ouml;rung der Zelle w&auml;hrend der Caspase-Kaskade gef&auml;llt wird, dass hei&szlig;t, die Aktivierung der Kaskade stellt einen irreversiblen Schaltvorgang dar. Damit wurde auch deutlich, dass der Apoptose ein bistabiles System zu Grunde liegt. In vielen biologischen Systemen ist die Bistabilit&auml;t von wesentlicher Bedeutung. Hier besitzt ein System zwei stabile Ruhelagen und kann abh&auml;ngig von bestimmten Signalen zwischen diesen Zust&auml;nden wechseln. Bei der Apoptose spielt diese auf R&uuml;ckkopplungsmechanismen basierende biologische Schalterfunktion eine wesentliche Rolle.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Mit weiteren systemtheoretischen Untersuchungen will die Forschergruppe nun in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Instituts f&uuml;r Zellbiologie und Immunologie der Universit&auml;t Stuttgart die Kenntnisse um die Apoptose vertiefen. Da das Schaltverhalten in der Apoptose &uuml;ber Leben und Tod einzelner Zellen entscheidet, erwartet man, dass kleine Schwankungen im physiologischen Zustand der Zelle keinen starken Einfluss auf die Entscheidung haben, die Entscheidung somit robust ist. Unterschiedliche Sensitivit&auml;tsuntersuchungen und Simula-tionsstudien des erweiterten Apoptosemodells zeigen, wie das Verhalten von den verschiedenen Parametern abh&auml;ngt. Daraus lie&szlig; sich ableiten, dass hochregulierte Inhibitoren (,die die Apoptose hemmen), wie sie bei zahlreichen Krebserkrankungen beobachtet werden, nicht nur wie bisher angenommen f&uuml;r die Desensibilisierung von Zellen gegen&uuml;ber Signalen zur Apoptose sorgen, sondern ebenfalls zur Aggressivit&auml;t und Wachstum der Tumore beitragen k&ouml;nnten. Die Erweiterung bestehender mathematischer Modelle soll zudem dazu beitragen, die Wirkung weiterer Signalproteine auf den Zelltod zu beschreiben, um noch gezielter neue therapeutische Eingriffsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Krebsbehandlung erforschen zu k&ouml;nnen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff">Weitere Informationen:</span></strong></p>
<p><a href="http://www.ist.uni-stuttgart.de/research/projects/sysbio/" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">http://www.ist.uni-stuttgart.de/research/projects/sysbio/</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung der Universit&auml;t Stuttgart vom 23. M&auml;rz 2010, ver&ouml;ffentlicht beim Informationsdienst Wissenschaft &#8211; </em></span></strong><a href="http://www.idw-online.de" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000"><em>www.idw-online.de</em></span></strong></a><br />
	<strong><span style="color: #000000"><em>Foto: Universit&auml;t Stuttgart</em></span></strong></p>
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		<title>Den Tumor sichtbar machen</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/13/den-tumor-sichtbar-machen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Krebsforschungszentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
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		<category><![CDATA[Professor Dr. Schlemmer]]></category>
		<category><![CDATA[Tumore]]></category>

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		<description><![CDATA[Heinz-Peter Schlemmer, der neue Leiter der Abteilung Radiologie im Deutschen Krebsforschungszentrum, konzentriert sich bei seiner zuk&#252;nftigen Arbeit auf die Fr&#252;herkennung von Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs sowie auf die Weiterentwicklung biologischer Bildgebungsverfahren. Dabei setzt er auf einen neuen ultraschnellen Computertomographen und auf die Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographie. Die radiologische Bildgebung ist ein zentrales Element f&#252;r die Diagnostik und Therapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.dkfz.de/index.html" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-4613" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/03/Professor-Dr.-Heinz-Peter-Schlemmer1-210x300.jpg" style="margin: 10px 20px; width: 210px; float: left; height: 300px" title="Professor Dr. Heinz-Peter Schlemmer" /></a>Heinz-Peter Schlemmer, der neue Leiter der Abteilung Radiologie im Deutschen Krebsforschungszentrum, konzentriert sich bei seiner zuk&uuml;nftigen Arbeit auf die Fr&uuml;herkennung von Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs sowie auf die Weiterentwicklung biologischer Bildgebungsverfahren. Dabei setzt er auf einen neuen ultraschnellen Computertomographen und auf die Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographie.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000">Die radiologische Bildgebung ist ein zentrales Element f&uuml;r die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen. Ging es fr&uuml;her allein darum, Metastasen aufzusp&uuml;ren und pr&auml;zise zu erfassen, wie der Tumor sich ausdehnt, so steht heute vermehrt die funktionelle und biologische Charakterisierung von Tumoren im Zentrum der radiologischen Forschung. Dazu erfassen &Auml;rzte Blutversorgung, Stoffwechsel, Sauerstoffgehalt oder Bewegungen eines Tumors, um die Therapie optimal zu planen und den individuellen Therapieverlauf zu dokumentieren. Bei der Tumornachsorge soll zudem m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitig entdeckt werden, ob der Krebs erneut w&auml;chst.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000">Professor Dr. Heinz-Peter Schlemmer leitet seit Anfang dieses Jahres die Abteilung Radiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums. Der Arzt und Physiker war zuletzt in der Abteilung Diagnostische Radiologie des Universit&auml;tsklinikums T&uuml;bingen t&auml;tig und als Leitender Oberarzt f&uuml;r den Bereich Magnetresonanztomographie verantwortlich. &quot;Das DKFZ ist Deutschlands f&uuml;hrende Einrichtung in der Krebsforschung. Daher ist es unsere Aufgabe, den Patienten fortlaufend verbesserte radiologische Verfahren anzubieten und die neuen Techniken m&ouml;glichst schnell in pr&auml;klinischen und klinischen Studien zu bewerten. Das DKFZ bietet uns ein ideales Umfeld, um die komplexe Bildgebungstechnologie weiterzuentwickeln&quot;, erkl&auml;rt Schlemmer die Ziele seiner Abteilung.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000">Bei seiner Arbeit im Deutschen Krebsforschungszentrum setzt Heinz-Peter Schlemmer unter anderem zwei Schwerpunkte: F&uuml;r den ausgewiesenen Spezialisten f&uuml;r Magnetresonanztomographie (MRT) ist unter anderem die Diagnostik von Prostatakrebs durch dieses strahlungsfreie Verfahren eine gro&szlig;e Herausforderung. Prostatakrebs ist der variabelste aller Tumoren und das Ziel des Radiologen ist es, per MRT Hinweise auf die Aggressivit&auml;t des individuellen Tumors zu entdecken. Halten die &Auml;rzte eine Therapie f&uuml;r zun&auml;chst nicht zwingend, so schlagen sie dem Patienten m&ouml;glicherweise vor, den Krebs &quot;aktiv zu beobachten&quot;. Die MRT k&ouml;nnte bei der Verlaufsbeurteilung entscheidende Informationen &uuml;ber die Entwicklung der B&ouml;sartigkeit liefern und helfen, gezielt Gewebeproben aus verd&auml;chtigen Arealen in der Vorsteherdr&uuml;se zu entnehmen. &quot;Wir wollen langfristig erreichen, dass die Patienten zum richtigen Zeitpunkt die richtige Therapie erhalten,&quot; beschreibt der Radiologe eines der Ziele seiner Arbeit im Deutschen Krebsforschungszentrum.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000">F&uuml;r die Krebsdiagnostik ist die Computertomographie ein unverzichtbares Instrument. Das DKFZ hat k&uuml;rzlich einen hochmodernen Computertomographen installiert, der in Deutschland bisher erst wenige Male verf&uuml;gbar ist. Das System erlaubt eine so schnelle Bildgebung, dass sogar bewegliche Strukturen wie die Lunge oder das schlagende Herz in Bruchteilen einer Sekunde scharf darzustellen sind. Gleichzeitig kommt das CT bei jeder Untersuchung mit einem Bruchteil der bisher &uuml;blichen Strahlendosis aus. &quot;Das kommt insbesondere den Patienten zugute, die wir mehrfach untersuchen m&uuml;ssen, um etwa den Erfolg einer Chemotherapie mitzuverfolgen&quot; erkl&auml;rt Schlemmer. Anhaltspunkte hierf&uuml;r erhalten die Forscher z.B. von &Auml;nderungen des Blutflusses innerhalb des Tumors im Verlaufe der Therapie, die mit dem neuen Ger&auml;t dreidimensional dargestellt werden k&ouml;nnen.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000">Heinz-Peter Schlemmer wurde 1961 im &ouml;sterreichischen Linz geboren. Er studierte Physik und Medizin an der Universit&auml;t Heidelberg, wo er auch im Fach Medizin promovierte. Seine Ausbildung zum Facharzt f&uuml;r Diagnostische Radiologie absolvierte er am Deutschen Krebsforschungszentrum, am Universit&auml;tsklinikum Heidelberg sowie am St&auml;dtischen Klinikum Mannheim. Als Visiting Professor forschte er im Bereich der Magnetresonanz an der Yale University in den USA, dem Prince of Wales Hospital der Chinese University of Hong Kong, dem Hamad Medical Center in Doha, Katar, sowie in einem Entwicklungslabor der Firma Siemens im Gesch&auml;ftsbereich Molekulare Bildgebung in Knoxville, USA. Er ist Mitglied mehrere nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften. Heinz-Peter Schlemmer ist Vater von vier Kindern.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000">Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die gr&ouml;&szlig;te biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. &Uuml;ber 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 850 Wissenschaftler, erforschen die Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sie liefern die Grundlagen f&uuml;r die Entwicklung neuer Ans&auml;tze in der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Daneben kl&auml;ren die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angeh&ouml;rige und interessierte B&uuml;rger &uuml;ber die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-W&uuml;rttemberg finanziert.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000"><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung Nr. 11 des Deutschen Krebsforschungszentrums dkfz. in der Helmholtz-Gemeinschaft vom 11. M&auml;rz 2010<br />
	Foto: Fotografin Jutta Jung</em></span></strong></span></p>
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		<title>Pr&#228;ventionsprogramm des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer &#8211; Comprehensive Cancer Center Freiburg erh&#228;lt erneut internationale F&#246;rderung</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/03/02/praeventionsprogramm-des-tumorzentrums-ludwig-heilmeyer-comprehensive-cancer-center-freiburg-erhaelt-erneut-internationale-foerderung/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tabak]]></category>

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		<description><![CDATA[Global Health Partnerships Foundation unterst&#252;tzt das Freiburger Pr&#228;ventionsteam weiterhin mit 500.000 US-Dollar Das neuartige Krebspr&#228;ventionsprogramm mit dem Fokus der Rauchentw&#246;hnung wird durch die renommierte internationale Pfizer Foundation seit M&#228;rz 2009 gef&#246;rdert. Die auf drei Jahre angelegte F&#246;rderung muss jedes Jahr neu bewilligt werden. F&#252;r das Jahr 2010 wurden nach erfolgreicher Evaluation des Freiburger Programms die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.uniklinik-freiburg.de/ip/splash/start.html" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-4504" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/07/Universitaetsklinikum-Freiburg.gif" style="margin: 10px 20px; width: 200px; float: left; height: 69px" title="Universit&#228;tsklinikum Freiburg" /></a>Global Health Partnerships Foundation unterst&uuml;tzt das Freiburger Pr&auml;ventionsteam weiterhin mit 500.000 US-Dollar</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Das neuartige Krebspr&auml;ventionsprogramm mit dem Fokus der Rauchentw&ouml;hnung wird durch die renommierte internationale Pfizer Foundation seit M&auml;rz 2009 gef&ouml;rdert. Die auf drei Jahre angelegte F&ouml;rderung muss jedes Jahr neu bewilligt werden. F&uuml;r das Jahr 2010 wurden nach erfolgreicher Evaluation des Freiburger Programms die Mittel erneut bereitgestellt.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Die Global Health Partnerships Foundation (Pfizer Foundation) ist eine gemeinn&uuml;tzige Organisation des Unternehmens Pfizer Inc. &quot;Es geh&ouml;rt zum Selbstverst&auml;ndnis von Pfizer, dass wir uns gesellschaftlich f&uuml;r ausgew&auml;hlte Gesundheits- und Pr&auml;ventionsprojekte engagieren. Wir m&ouml;chten damit &uuml;ber die Entwicklung und Herstellung innovativer Medikamente hinaus zu einer besseren Gesundheitsversorgung der Menschen beitragen&quot;, sagte Dr. med. Andreas Penk, Deutschlandchef und Pr&auml;sident der Oncology Europe von Pfizer, anl&auml;sslich der Entscheidung zur F&ouml;rderung des Projektes f&uuml;r das Jahr 2010. Die erneute positive Bewertung des Freiburger Programms zeige, dass dessen Arbeit besonders unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdig sei, so Penk.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Im Mittelpunkt des Krebspr&auml;ventionsprogramms steht der Aufbau von Pr&auml;ventionsstrukturen, die eine proaktive Beratung von Patientinnen und Patienten des Universit&auml;tsklinikums erm&ouml;glichen. Da der Tabakkonsum und das Rauchen auch Krebserkrankungen hervorrufen, ist der Rauchausstieg eine besonders effektive Pr&auml;ventionsma&szlig;nahme. Seit Mai 2009 sucht das Pr&auml;ventionsteam des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer &#8211; Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF) aktiv rauchende Patientinnen und Patienten im Universit&auml;tsklinikum Freiburg auf, informiert sie &uuml;ber Tabak und Nikotin, &uuml;ber deren Auswirkungen auf den menschlichen K&ouml;rper und &uuml;ber m&ouml;gliche Raucherausstiegsmethoden.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">In einem zweiten Schritt motiviert das Team die Rauchenden dazu, den Ausstieg zu wagen. Aus einem gro&szlig;en Repertoire an effektiven Entw&ouml;hnungsmethoden wird die individuell passende Therapie gew&auml;hlt. Hierzu wurde ein regionales Netzwerk von qualifizierten Rauchentw&ouml;hnungsma&szlig;nahmen aufgebaut; hier wird die eigentliche Entw&ouml;hnung durchgef&uuml;hrt. Den Teilnehmenden steht w&auml;hrend des gesamten Entw&ouml;hnungsprozesses eine Ansprechperson des Pr&auml;ventionsteams unterst&uuml;tzend zur Seite.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Grundlage des Freiburger Pr&auml;ventionskonzepts ist die wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Rauchentw&ouml;hnung ein aktiver, mehrstufiger Prozess ist. Der Erfolg der Raucherentw&ouml;hnung ist dabei abh&auml;ngig von der Patientenmotivation, der aktiven Patientenentscheidung f&uuml;r eine qualifizierte Entw&ouml;hnungsmethode sowie der permanenten professionellen Unterst&uuml;tzung.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Der Aufbau der beschriebenen Pr&auml;ventionsstruktur wird durch das Team wissenschaftlich evaluiert, nicht zuletzt um diese auch auf andere Tumorzentren zu &uuml;bertragen. Der vom Pr&auml;ventionsteam erstellte Report &uuml;ber die Arbeit im Jahr 2009 wurde von der Global Health Partnerships Foundation (Pfizer Foundation) in den USA eingehend gepr&uuml;ft. Aufgrund der positiven Arbeitsergebnisse, die das Pr&auml;ventionsteam nachweisen konnte, wurden die Mittel f&uuml;r das Jahr 2010 bewilligt.</span></strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Das Comprehensive Cancer Center Freiburg</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Das Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer &#8211; Comprehensive Cancer Center Freiburg ist eine Einrichtung, die integrierte Versorgung von Krebspatienten mit der Krebsforschung kombiniert. Dar&uuml;ber hinaus engagiert sich das CCCF in der Krebspr&auml;vention. Es ist verantwortlich f&uuml;r die klinische, wissenschaftliche und strukturelle Koordination der Krebsmedizin am Universit&auml;tsklinikum Freiburg. Das CCCF ist eines der f&uuml;nf deutschen onkologischen Spitzenzentren, die 2007 von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet wurden. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">N&auml;here Informationen finden Sie unter: </span></strong><a href="http://www.tumorzentrum-freiburg.de" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">www.tumorzentrum-freiburg.de</span></strong></a></p>
<h3><span style="color: #0000ff">Die Pfizer Foundation</span></h3>
<p><strong><span style="color: #000000">Seit 2007 f&ouml;rdert die Pfizer Foundation Aktivit&auml;ten in den Bereichen Krebspr&auml;vention und Tabakentw&ouml;hnung und unterst&uuml;tzt innovative, regionale und globale Partnerschaften in der Onkologie und Tabakentw&ouml;hnung. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #000000">Weitere Informationen zum weltweiten gesellschaftlichen Engagement von Pfizer unter: </span></strong><a href="http://www.pfizer.com/responsibility" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">http://www.pfizer.com/responsibility</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer, Comprehensive Cancer Center Freiburg, vom 02. M&auml;rz 2010</em></span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Krebs-Fr&#252;herkennung: gut informiert entscheiden</title>
		<link>http://www.zukunftsprojekte.net/2010/02/25/krebs-frueherkennung-gut-informiert-entscheiden/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 20:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Krebshilfe e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebserkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen-Risiko-Abwägung]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Krebshilfe unterst&#252;tzt Nutzen-Risiko-Abw&#228;gung Berlin (ek)&#160;- Im Rahmen des Deutschen Krebskongresses informierte die Deutsche Krebshilfe heute, am 25. Februar 2010, &#252;ber ihre bundesweite Informationsoffensive zum Thema Krebs-Fr&#252;herkennung. &#34;Unsere umfassenden und allgemeinverst&#228;ndlichen Ratgeber &#252;ber den Nutzen und m&#246;gliche Risiken von Fr&#252;herkennungsverfahren unterst&#252;tzen die Menschen dabei, sich f&#252;r oder gegen diese Untersuchungen zu entscheiden&#34;, betonte Gerd Nettekoven, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.krebshilfe.de/" target="_blank"><img alt="" class="alignleft size-full wp-image-3908" src="http://www.zukunftsprojekte.net/wp-content/uploads/2010/02/Deutsche-Krebshilfe-e.-V..png" style="margin: 10px 20px; width: 120px; float: left; height: 118px" title="Deutsche Krebshilfe e. V." /></a><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif">Deutsche Krebshilfe unterst&uuml;tzt Nutzen-Risiko-Abw&auml;gung</span></span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000"><span style="color: #0000ff">Berlin (ek)&nbsp;-</span> Im Rahmen des Deutschen Krebskongresses informierte die Deutsche Krebshilfe heute, am 25. Februar 2010, &uuml;ber ihre bundesweite Informationsoffensive zum Thema Krebs-Fr&uuml;herkennung. &quot;Unsere umfassenden und allgemeinverst&auml;ndlichen Ratgeber &uuml;ber den Nutzen und m&ouml;gliche Risiken von Fr&uuml;herkennungsverfahren unterst&uuml;tzen die Menschen dabei, sich f&uuml;r oder gegen diese Untersuchungen zu entscheiden&quot;, betonte Gerd Nettekoven, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Krebshilfe. &quot;F&uuml;r viele Tumorerkrankungen gilt nach wie vor der Leitsatz &quot;Fr&uuml;h erkannt &ndash; heilbar&quot;. Daher ist eine informierte Entscheidung besonders wichtig.&quot;</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 450.000 Menschen neu an Krebs,&nbsp; 210.000 Menschen sterben daran. Die gesetzlichen Krebs-Fr&uuml;herkennungsunter&not;suchungen haben das Ziel, Tumoren in m&ouml;glichst fr&uuml;hen Entwicklungsstadien aufzusp&uuml;ren. Denn fr&uuml;h erkannt sind insbesondere Brust-, Darm-, Haut- und Geb&auml;rmutterhalskrebs sowie verschiedene Formen des Prostatakrebs zumeist gut heilbar. Fr&uuml;he Krebsstadien lassen sich au&szlig;erdem schonender behandeln als Stadien, in denen bereits Tochtergeschw&uuml;lste entstanden sind.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen werden aber auch kritisch eingesch&auml;tzt, denn sie k&ouml;nnen Nachteile oder Risiken haben. So ist es beispielsweise m&ouml;glich, dass eine Krebserkrankung &uuml;bersehen wird (&quot;falsch-negatives Ergebnis&quot;) oder dass aufgrund der Untersuchungsbefunde ein Krebsverdacht ge&auml;u&szlig;ert wird, der sich dann bei weiterer diagnostischer Abkl&auml;rung als unbegr&uuml;ndet herausstellt (&quot;falsch-positives Ergebnis&quot;).</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Deutschland verf&uuml;gt seit &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren &uuml;ber ein gesetzliches Krebs-Fr&uuml;herkennungsangebot. Allen Interessierten empfehlen wir, sich ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Untersuchungen zu informieren und individuell g&uuml;nstige sowie m&ouml;glicherweise sch&auml;dliche Auswirkungen gegeneinander abzuw&auml;gen&quot;, so Dr. Leonhard Hansen, Vorsitzender des Fachausschusses &quot;Krebs-Fr&uuml;herkennung&quot; der Deutschen Krebshilfe. Auf der Grundlage einer umfassenden Bewertung internationaler wissenschaftlicher Studien haben die Experten der Deutschen Krebshilfe f&uuml;r jede der gesetzlichen Krebs-Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen Empfehlungen erarbeitet.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Im Falle der Tastuntersuchung auf Brustkrebs sowie der digital-rektalen Tastuntersuchung auf Prostatakrebs kommen sie beispielsweise zu dem Schluss, dass diese Methoden alleine nicht in der Lage sind, die Sterblichkeit an Brust- beziehungsweise Prostatakrebs zu senken. F&uuml;r den so genannten PSA-Test, eine Blutuntersuchung zur Erkennung von Prostatakarzinomen, ist das Verh&auml;ltnis von Nutzen und Schaden bislang nicht ausreichend bekannt. &quot;Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten und treffen Sie eine individuelle Entscheidung f&uuml;r oder gegen die Teilnahme an einer Fr&uuml;herkennungsuntersuchung&quot;, so Professor Dr. J&uuml;rgen Windeler vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Die kostenlosen Flyer der Deutschen Krebshilfe zum Thema Krebs-Fr&uuml;herkennung k&ouml;nnen dabei helfen, dem Arzt die richtigen Fragen zu stellen und die medizinischen Informationen besser einzuordnen.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">&quot;Viele Menschen sch&auml;tzen die Wirkung von Fr&uuml;herkennungsuntersuchungen zu hoch ein und nehmen f&auml;lschlicherweise an, dass sie durch die Teilnahme an der Fr&uuml;herkennung von einer Krebskrankheit verschont bleiben k&ouml;nnten&quot;, fasste Dr. Markus Feufel vom Max-Planck-Institut f&uuml;r Bildungsforschung eine aktuelle Studie des Berliner Institutes zusammen. Auch hier gilt es, eine realistische Einsch&auml;tzung zu vermitteln: &quot;Die beste M&ouml;glichkeit, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen, ist eine gesunde Lebensweise. Dazu geh&ouml;ren insbesondere das Nichtrauchen, regelm&auml;&szlig;ige k&ouml;rperliche Bewegung, gesunde Ern&auml;hrung, ma&szlig;voller Alkoholkonsum, ein umsichtiges Verhalten in der Sonne sowie ein Verzicht auf die Nutzung von Solarien&quot;, betonte Nettekoven.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Die neuen Fr&uuml;herkennungsfaltbl&auml;tter f&uuml;r Brust-, Darm-, Geb&auml;rmutterhals-, Haut- und Prostatakrebs sowie weitere Informationsmaterialien k&ouml;nnen bei der Deutschen Krebshilfe e.V., Postfach 1467, 53004 Bonn, kostenlos bestellt oder im Internet unter </span></strong><a href="http://www.krebshilfe.de/" target="_blank"><strong><span style="color: #ff0000">www.krebshilfe.de</span></strong></a><strong><span style="color: #000000"> heruntergeladen werden.</span></strong></span></span></p>
<h3><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><span style="color: #0000ff">Info-Kasten: Gesetzliche Krebs-Fr&uuml;herkennung</span></span></span></h3>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000">Das gesetzliche Krebs-Fr&uuml;herkennungsprogramm bietet allen&nbsp; Versicherten folgende Untersuchungen an:<br />
	Frauen<br />
	Ab 20 Jahren: j&auml;hrliche Untersuchung der inneren und &auml;u&szlig;eren Geschlechtsorgane. Ab 30 Jahren: zus&auml;tzliche Tastuntersuchung der Brust. Ab 50 Jahren bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres: alle zwei Jahre Anspruch auf die Teilnahme am qualit&auml;tsgesicherten Mammographie-Screening.<br />
	M&auml;nner<br />
	Ab 45 Jahren: Tastuntersuchung der Prostata sowie Inspektion des &auml;u&szlig;eren Genitales.<br />
	Frauen und M&auml;nner<br />
	Ab 35 Jahren:&nbsp; alle zwei Jahre Teilnahme am Hautkrebs-Screening.<br />
	Von 50 und 55 Jahren: einmal j&auml;hrlich ein Stuhl-Blut-Test.&nbsp; Ab 55 Jahren: eine kostenlose Darmspiegelung, die nach zehn Jahren wiederholt wird.</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: 12px"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif"><strong><span style="color: #000000"><em>Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe e. V. vom 25. Februar 2010</em></span></strong></span></span></p>
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