08Feb
Im Epidemiologischen Bulletin 05/2010 vom 08. Februar 2010 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 4. Kalenderwoche 2010 ausgegeben:
Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:
Deutschland
Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist bundesweit in der 4. Kalenderwoche 2010 im Vergleich zur Vorwoche angestiegen und liegt im geringfügig erhöhten Bereich. Die Zahl der Arztbesuche wegen akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland stieg insbesondere bei den Klein- und Schulkindern an. Im NRZ wurden in 13 der eingesandten 48 Sentinelproben Influenza-Viren nachgewiesen. Es wurden ausschließlich Neue Influenzaviren A/H1N1 nachgewiesen. Die erhöhte ARE-Aktivität kann durch einen erneuten Anstieg der Influenza-Aktivität, aber auch durch andere Erreger akuter respiratorischer Erkrankungen verursacht sein.
In vier AGI-Regionen liegen die Werte im Bereich der Hintergrundaktivität (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen). In fünf AGI-Regionen sind die Werte geringfügig erhöht (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen/Bremen, Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern). In Hessen liegen die Werte im moderat erhöhten Bereich, in den AGI-Regionen Brandenburg/Berlin und Sachsen sind die Werte in der 4. Kalenderwoche deutlich erhöht.
International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN
Für die 3. Kalenderwoche 2010 berichtete kein europäisches Land über eine sehr hohe oder hohe Intensität an Influenza-ähnlichen und/oder akuten respiratorischen Erkrankungen, fünf Länder berichten über mittlere Intensität und 24 Länder berichten über niedrige Intensität. Zwei Länder berichten über einen zunehmenden Trend der Influenza-Aktivität, darunter ist Polen. Dagegen meldeten neun Länder einen abnehmenden Trend, darunter sind Österreich und Spanien. In 18 Ländern wurde die Influenza-Aktivität als gleichbleibend stabil gemeldet.
Weitere Informationen unter http://ecdc.europa.eu
Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 4. Kalenderwoche 2010 aus dem RKI in Zusammenarbeit
mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.
Tags: A/H1N1, Deutschland, Österreich, Polen, Robert-Koch-Institut, Spanien
03Feb
Im Epidemiologischen Bulletin 04/2010 vom 01. Februar 2010 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 3. Kalenderwoche 2010 ausgegeben:
Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:
Deutschland
Die Aktivität der ARE ist bundesweit in der 3. KW 2010 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben und liegt weiter im Bereich der Hintergrundaktivität. In der 3. KW wurden im NRZ in 8 der 53 eingesandten Sentinelproben Influenza-Viren nachgewiesen, und zwar ausschließlich Neue-Influenza-A/H1N1-Viren. Die Positivenrate beträgt 15 % (95 % Vertrauensbereich: 6 % – 28 %). Da die Positivenrate für die 3. KW 2010 im Vergleich zu den letzten Wochen in 2009 deutlich niedriger liegt, sollte bei grippetypischen Symptomen differenzialdiagnostisch verstärkt auch an andere Erreger akuter Atemwegserkrankungen gedacht werden.
International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN
Für die 2. KW 2010 berichtet kein europäisches Land über eine sehr hohe oder hohe Intensität an Influenzaähnlichen Erkrankungen und/oder ARE, 4 Länder berichteten über mittlere Intensität und 22 Länder berichteten über niedrige Intensität. Drei Länder berichten über einen zunehmenden Trend der Influenza-Aktivität, darunter ist Österreich. Dagegen meldeten 12 Länder einen abnehmenden Trend, darunter sind Polen und das Vereinigte Königreich. In 11 Ländern wurde die Influenza-Aktivität als gleichbleibend stabil gemeldet.
Weitere Informationen unter http://ecdc.europa.eu.
Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 3. Kalenderwoche 2010 aus dem RKI in Zusammenarbeit
mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.
Tags: A/H1N1, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Polen, Robert-Koch-Institut
25Jan
Im Epidemiologischen Bulletin 03/2010 vom 25. Januar 2010 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 2. Kalenderwoche 2010 ausgegeben:
Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:
Deutschland
Die Aktivität des Schweinegrippevirus ist bundesweit in der 2. Kalenderwoche 2010 im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen und liegt nun im Bereich der Hintergrundaktivität.
International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN
Für die 1. Kalenderwoche 2010 berichtet kein europäisches Land über eine sehr hohe Intensität an Influenza-ähnlichen und/oder ARE, ein Land (Polen) berichtet über eine hohe Intensität, sechs Länder berichteten über mittlere Intensität und 20 Länder berichteten über niedrige Intensität.
Informationen unter: http://ecdc.europa.eu
Bericht der WHO
In Nordafrika und Westasien gibt es Hinweise auf eine weiterhin relevante Influenza-Aktivität. In Ostasien bleibt das Neue-Influenza-Virus weitverbreitet, die Aktivität geht aber zurück.
Weitere Informationen unter: http://www.who.int/csr/don/2010_01_15/en/index.html
Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 2. Kalenderwoche 2010 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI
Tags: A/H1N1, Afrika, Asien, Deutschland, Polen, Robert-Koch-Institut
23Nov
Im Epidemiologischen Bulletin 47/2009 vom 23.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 46. Kalenderwoche 2009 gegeben. Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:
Deutschland
Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 46. Kalenderwoche 2009 weiter angestiegen und liegt bundesweit im stark erhöhten Bereich. Nur noch in nördlichen Regionen Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen im moderat erhöhten Bereich. Die Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche in 13 Bundesländern angestiegen (32 übermittelte Erkrankungen je 100.000 Einwohner). Schulkinder sind am stärksten betroffen (Inzidenz 150 übermittelte Erkrankungen/100.000 gemeldete Fälle). Die aktuelle Strategie dient der Folgenminderung in der derzeitigen pandemischen Erkrankungswelle. Neben der Impfung der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Personengruppen steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, im Vordergrund. Eine labordiagnostische Absicherung ist nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de
International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN
In Bulgarien, Island, Irland, Norwegen und Schweden wird eine sehr hohe Intensität an influenza-typischen Symptomatiken und/oder Schweinegrippe, in Polen und Nordirland eine hohe Intensität gemeldet. 14 Länder melden eine mittlere und 7 Länder eine niedrige Intensität. Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu
Daten aus den USA
Die US-CDC berichtet für die 44. Kalenderwoche über eine leicht zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewelle liegt.
Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/
Informationen zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html
Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 46. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.
Tags: A/H1N1, Bulgarien, Deutschland, EISN, Irland, Island, Nordirland, Norwegen, Polen, Robert-Koch-Institut, Schweden, USA, WHO
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