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  • 11Dez

    Tabletten BlisterpackungenZu den Vorwürfen des Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, die Arzneimittel in Deutschland seien 30 Prozent teurer als im übrigen Europa, erklärt Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: “Die Arzneimittelpreise in Deutschland liegen im europäischen Mittelfeld. Laut einer Studie des norwegischen Gesundheitsministeriums aus dem Mai 2008 sind wir bei den Preisen der 200 meist verordneten Wirkstoffe auf gleicher Höhe wie Dänemark, Schweden und Österreich – weit hinter Belgien und Irland. Auf den Anteil am Bruttoinlandsprodukt bezogen liegt Deutschland bei den Arzneimittelausgaben nach Angaben der OECD zudem hinter Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien. Hinzu kommt, dass Medikamente in Deutschland dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, während in fast allen anderen europäischen Staaten der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt oder sogar – wie in Schweden und Irland – überhaupt keine Mehrwertsteuer auf Medikamente erhoben wird. Jetzt sind alle Akteure im Gesundheitswesen aufgerufen, effizient mit den Ressourcen umzugehen. Die forschenden Pharma-Unternehmen stehen bereit, an wettbewerblichen Lösungen mitzuwirken.”

    Quelle: Pressemitteilung des vfa. Die forschenden Pharma Unternehmen vom 11. Dezember 2009

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  • 23Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 47/2009 vom 23.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 46. Kalenderwoche 2009 gegeben. Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 46. Kalenderwoche 2009 weiter angestiegen und liegt bundesweit im stark erhöhten Bereich. Nur noch in nördlichen Regionen Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen im moderat erhöhten Bereich. Die Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche in 13 Bundesländern angestiegen (32 übermittelte Erkrankungen je 100.000 Einwohner). Schulkinder sind am stärksten betroffen (Inzidenz 150 übermittelte Erkrankungen/100.000 gemeldete Fälle). Die aktuelle Strategie dient der Folgenminderung in der derzeitigen pandemischen Erkrankungswelle. Neben der Impfung der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Personengruppen steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, im Vordergrund. Eine labordiagnostische Absicherung ist nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Bulgarien, Island, Irland, Norwegen und Schweden wird eine sehr hohe Intensität an influenza-typischen Symptomatiken und/oder Schweinegrippe, in Polen und Nordirland eine hohe Intensität gemeldet. 14 Länder melden eine mittlere und 7 Länder eine niedrige Intensität. Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichtet für die 44. Kalenderwoche über eine leicht zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewelle liegt.

    Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 46. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 16Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 46/2009 vom 16.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 45. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist weiter angestiegen und liegt bundesweit in der 45. KW im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Zahl der übermittelten Fälle an Neuer Influenza hat sich in den vergangenen 3 Wochen jeweils ungefähr verdoppelt. Neben Bayern, wo eine starke Influenza-Aktivität zu verzeichnen ist, steigt sie auch in weiteren Bundesländern deutlich an. In der 45. KW wurden im NRZ in 48% der eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen (99 % Neue Influenza, 1 % Influenza B).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 44. Woche berichteten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Island mit abnehmendem Trend. Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten hohe Aktivität, Belgien, Estland, Portugal, Rumänien, Spanien und England, Schottland und Wales meldeten mittlere Intensität und alle übrigen Länder meldeten niedrige Aktivität. 16 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend im Vergleich zu 17 Ländern in der 43. Woche.

    Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 43. KW über weiterhin hohe Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Die Positivenrate lag bei 37 % (> 99 % Neue Influenza). Sporadisch wurden saisonale Influenzaviren nachgewiesen. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund von ILI stieg nicht weiter an, auch die Zahl der Hospitalisierten und der Todesfälle blieb unter denen der KW 42. Wenn sich dieser neue Trend stabilisiert, wäre das ein Hinweis auf das Erreichen des Höhepunkts der jetzigen Herbst-Pandemiewelle in den USA. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/ und zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 45. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 09Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 45/2009 vom 09.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 44. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE liegt bundesweit in der 44. KW im geringfügig erhöhten Bereich und ist im Vergleich zur Vorwoche bundesweit nicht angestiegen. Aus Sentinelproben (Sentinels = Kontinuierlich oder periodisch wiederkehrende Datenerhebung) wurden im NRZ (Nationales Referenzzentrum für Influenza) in den vergangenen 5 Wochen ausschließlich Viren der Neuen Influenza A/H1N1 nachgewiesen. Die Positivenrate liegt bei 40 %. Regional zeigt sich eine starke und deutlich ansteigende Influenza-Aktivität in Bayern. In den anderen AGI-Regionen (AGI = Arbeitsgemeinschaft Influenza) ist kein so deutlicher Trend zu beobachten. Eine Rolle spielt hier möglicherweise, das Bayern erst in der 45. KW Schulferien hat, während in allen anderen Bundesländern die Herbstferien früher lagen. Schwankungen in den Werten für die ARE-Aktivität in einzelnen AGI-Regionen sind u. a. auch durch lokale Krankheitsausbrüche von Neuer Influenza A/H1N1 verursacht. Mit einem weiteren Anstieg der Werte und einer weiteren geografischen Verbreitung der Influenza-Aktivität durch die Neue Influenza A/H1N1 in der Bevölkerung muss in den kommenden Wochen gerechnet werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es im weiteren Verlauf auch zu einer Zirkulation saisonaler Influenzaviren, wie z. B. A/H3N2, kommt, sollten die Empfehlungen der STIKO zu Impfungen sowohl gegen die Neue Influenza A/H1N1 als auch gegen saisonale Influenzaviren unbedingt beachtet werden.

    In der 44. KW wurden im NRZ in 57 der 143 eingesandten Sentinelproben aus sieben AGI-Regionen
    Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren A/H1N1 (Baden-Württemberg: 2, Bayern: 22, Berlin: 3, Bremen: 3, Hessen: 1, Niedersachsen: 11, Nordrhein-Westfalen: 7, Rheinland-Pfalz: 4, Sachsen: 1, Sachsen-Anhalt: 1, Thüringen: 2).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation:

    http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 43. Kalenderwoche 2009 berichten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Malta, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs melden hohe Aktivität, Belgien, Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und England melden mittlere und alle übrigen Länder niedrige Aktivität. 17 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend in der Influenza-Aktivität (12 Länder in der 42. Kalenderwoche).

    Aus den Sentinelsystemen von 23 europäischen Ländern wurden 2375 Probeneinsendungen gemeldet, von denen 965 (41 %) positiv waren. Unter den weiter näher untersuchten Viren waren mehr als 99% Neue Influenza A/H1N1, nur ein einziges Virus gehörte dem Typ B an.

    Weitere Informationen unter

    http://ecdc.europa.eu

    USA

    Das amerikanische Zentrum für Gesundheitskontrolle (CDC) berichtet für die 42. KW über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag in der 42. KW bei 42 % (8.268/19.642), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund Influenza-typischer Symptome lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag in der zweiten Woche hintereinander über dem epidemiologischen Schwellenwert. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 44. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 05Nov

    SchweinegrippevirusDie schwedische Arzneimittelagentur Läkemedelsverket (MPA) hat mitgeteilt, dass es in zeitlichem Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung fünf Todesfälle in Schweden gegeben hat. Allerdings spreche nichts für eine kausale Beziehung zwischen Impfung und Tod, so die Agentur.

    Bis zum 29. Oktober 2009 wurden in Schweden über 1,4 Millionen Dosen von Pandemrix verteilt. Dabei wurden insgesamt ca. 200 Fälle von Nebenwirkungen nach der Impfung von den Gesundheitsdienstmitarbeitern gemeldet und zwischen 400 und 500  Fälle von Geimpften. Die gemeldeten Nebenwirkungen entsprechen dem, was bereits aus den klinischen Zulassungsstudien für Pandemrix bekannt war. 

    In zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung wurden insgesamt auch fünf Todesfälle gemeldet. Die Zeit zwischen der Impfung und dem Eintritt des Todes variierte zwischen 12 Stunden und 4 Tagen. Diese fünf verstorbenen Patienten hatten bekannte chronische Erkrankungen wie eine koronare Herzkrankheit, Diabetis, Niereninsuffizienz, Muskeldystrophie oder Demenz. Alle Patienten standen und medikamentöser Dauertherapie. Drei der Patienten waren älter als 74 Jahre, die zwei anderen zwischen 54 und 65 Jahre alt.

    Für den ersten gemeldeten Todesfall liegt bislang ein Autopsieergebnis vor. Die Autopsie ergab, dass der Patient an einer generalisierten Atherosklerose litt und bereits mehrere Herzinfarkte hatte. Auch für die vier anderen Verstorbenen werden die Autopsieergebnisse in Kürze erwartet.

    Aus den bisherigen Ergebnissen sind keinerlei Kausalzusammenhänge zwischen dem Tod und der Impfung zu erkennen.

    Den vollständigen Bericht der Arzneimittelagentur in englischer Sprache könnt ihr über den folgenden Link einsehen:

    http://www.lakemedelsverket.se/english/All-news/NYHETER—2009/Summary-of-the-information-published-on-the-MPA-website-Oct-29-2009-regarding-adverse-drug-reaction-reports-in-Sweden-with-Pandemrix–the-influenza-A-H1N1-vaccine/

    Zu diesem Bericht empfehle ich euch auch meine folgenden zwei Artikel zum Thema:

    28.10.2009 – Tote nach Impfung gegen Schweinegrippe in Schweden

    26.10.2009 – Erfahrungen mit der Schweinegrippe-Impfung in Schweden

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  • 02Nov

    Im Epidemiologischen Bulletin 44/2009 vom 02.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 43. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) liegt bundesweit in der 43. KW im geringfügig erhöhten Bereich, in der AGI-Großregion Süden im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Werte für den Praxisindex wurden für die Wochen 40 bis 43 aufgrund der relevanten Viruszirkulation in diesem Zeitraum neu berechnet. Im NRZ wurden in 21 (27 %) der 79 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren des Subtyps A/H1N1. Bei deutlicher Viruszirkulation besonders im Süden Deutschlands ist eine zusätzliche Krankheitslast durch die Neue Influenza A/H1N1 jetzt auch auf Bevölkerungsebene nachweisbar.

    Weitere Informationen (incl. einer Deutschlandkarte mit täglich aktualisierter Gefährdungskennzeichnung aller Gebiete) zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://influenza.rki.de/

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Neun Länder berichteten für die 42. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich. Island meldete sehr hohe Aktivität, Irland und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten johe Aktivität, Belgien, Bulgarien, die Niederlande, Spanien, Schweden und England meldeten mittlere Intensität.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 41. Kalenderwoche über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag bei 37,5 % (4.855 von 12.943), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen wegen der Influenza lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag über dem epidemiologischen Schwellenwert.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation könnt ihr auf den Internetseiten der WHO abrufen unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 43. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 28Okt

    In Schweden sind im Zusammenhang mit der Impfung gegen die Schweinegrippe vier Todesfälle aufgetreten. Medienberichten zufolge starben drei Frauen und ein Mann – alle mit Vorerkrankungen – wenige Tage nach der Verabreichung des pandemischen Impfstoffes Pandemrix. Insgesamt wurden seit dem Start der Impfaktion am 12. Oktober eine Million Schweden immunisiert.

    Nach Angaben der schwedischen Arzneimittelbehörde sollen die Zwischenfälle geprüft werden. Rund 100 Nebenwirkungen sind der Behörde seit dem Impfstart gemeldet worden. Diese lägen allerdings im üblichen Rahmen der bei Grippeimpfungen auftretenden Reaktionen.

    In den schwedischen Medien ist nun – ähnlich wie in Deutschland - eine Diskussion über die Impfstoffsicherheit entbrannt, auch im Zusammenhang mit dem Wirkverstärker AS03, der in Pademrix enthalten ist. Schweden hatte 19 Millionen Impfdosen bei GlaxoSmithKline bestellt. Damit kann die komplette Bevölkerung eine zweifache Impfung erhalten.

    Quelle: www.apotheke-adhoc.de vom 28.10.2009

    Zu diesem Thema möchte ich euch auf meinen Bericht “Erfahrungen mit der Schweinegrippe-Impfung in Schweden” vom 26. Oktober 2009 hinweisen.

     

    Wenn ich mir die ganzen Artikel über evtl. Nebenwirkungen, über evtl. Todesfälle usw. ansehe, stärkt das nun wirklich nicht mein Vertrauen in die vorhandenen Grippeimpfstoffe. Im Gegenteil. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass das Thema so aufgebauscht wurde, dass alle Regierungen aus einer Panik heraus Impfstoffe ohne großes Nachdenken eingekauft haben. Um diese jetzt auch los zu werden, damit die ganze Aktion kein Milliarden-Grab wird, muss man jetzt die Werbetrommel natürlich ankurbeln und den Leuten ein gewisses Maß an Panik vermitteln.

    Da wundert es mich auch nicht, wenn wir auch von der EU aus Brüssel entsprechende Warnhinweise erhalten, dass alles ja noch viel schlimmer kommen kann, weil sich der Schweinegrippevirus eventuell verändert und dann viel aggressiver sein wird. Naja, ich denke dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen und damit jeder auch für sich die Entscheidung treffen muss, lasse ich mich impfen oder nicht. Nur lasst euch nicht in Panik versetzen.

    Zu diesem Bericht empfehle ich euch auch meine folgenden zwei Artikel zum Thema:

    05.11.2009 - Die schwedische Arzneimittelagentur Läkemedelsverket veröffentlicht Untersuchung zu den fünf Todesfällen nach Schweinegrippe-Impfung

    26.10.2009 - Erfahrungen mit der Schweinegrippe-Impfung in Schweden

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  • 26Okt

    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) teilte am 23.10.2009 folgendes zu den Erfahrungen mit der Schweinegrippe-Impfung in Schweden mit:

    Seit dem 12. Oktober 2009 wird in Schweden gegen die Neue Grippe mit Pandemrix geimpft, dem Impfstoff, der auch in Deutschland eingesetzt wird. Etwa 500.000 Dosen wurden bisher verteilt. Etwa 100 Meldungen von Ärzten oder anderem Gesundheitspersonal und etwa 100 Meldungen von Betroffenen über mögliche Nebenwirkungen wurden seither von der schwedischen Arzneimittelbehörde registriert. Das Geschehen spiegelt wieder, was aus klinischen Studien bekannt war. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung wurde auch über Todesfälle berichtet. Die Prüfung dieser Fälle dauert noch an. Die Situation in Schweden wird von den deutschen Behörden aufmerksam beobachtet. Eine Zusammenfassung der schwedischen Behörde (in Englisch) befindet sich hier.

    Ich empfehle euch auch meinen Bericht "Tote nach Impfung gegen Schweinegrippe in Schweden".

    Zu diesem Bericht empfehle ich euch auch meine folgenden zwei Artikel zum Thema:

    05.11.2009 – Die schwedische Arzneimittelagentur Laekemedelsverket veröffentlicht Untersuchung zu den fünf Todesfällen nach Schweinegrippe-Impfung

    28.10.2009 – Tote nach Impfung gegen Schweinegrippe in Schweden

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  • 26Okt

    Im Epidemiologischen Bulletin 43/2009 vom 26.10.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 42. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE ist in der 42. KW im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen, liegt aber bundesweit im Bereich der jahreszeitlich zu erwartenden Werte. In der AGI-Großregion Süden liegen die Werte im Bereich geringfügig erhöhter ARE-Aktivität. Im NRZ wurden in 10 (21 %) der 47 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren des Subtyps A/H1N1. Die Gesundheitsämter übermittelten insgesamt 1.623 Virusnachweise, davon waren 1.596 (98 %) Neue Influenza A/H1N1.

    Zumindest in Bayern verbreitet sich die Neue Influenza inzwischen in der Bevölkerung, doch auch in allen anderen Bundesländern muss aktuell und in den nächsten Wochen bei dem Auftreten von akuten respiratorischen Erkrankungen die Neue Influenza differentialdiagnostisch immer einbezogen werden.

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://www.rki.de/influenza bzw. täglich aktualisierte Informationen, Hinweise und Empfehlungen unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV__Node.html.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Sechs Länder (Belgien, Irland, Malta, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreichberichteten für die 41. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich.

    In den USA liegt bei landesweiter Influenza-Aktivität durch A/H1N1 die Mortalität (Pneumonie und Influenza) über dem epidemiologischen Schwellenwert für diese Jahreszeit.

    Nach Einschätzung der WHO vom 16.10.2009 verursacht die Neue Influenza nach wie vor in den meisten Fällen milde Krankheitsverläufe ohne Komplikationen und mit vollständiger Genesung. Besorgniserregend ist aber der schwere und bei der saisonalen Influenza so nicht bekannte Verlauf bei einer geringen Anzahl von Fällen, der zu beatmungspflichtiger, intensivmedizinischer Betreuung und zu Todesfällen insbesondere auch in jüngeren Altersgruppen führt. Obwohl das Risiko eines schweren Verlaufs für bestimmte Personengruppen deutlich erhöht ist, können auch gesunde junge Erwachsene sehr schwer erkranken.

    Weitere Informationen zur europäischen Situation erhalten Sie auf den Internetseiten des ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention) unter http://ecdc.europa.eu.

    Informationen zur weltweiten Situation können auf den Internetseiten der WHO aufgerufen werden unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

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  • 29Sep

    Im Epidemiologischen Bulletin 39/2009 vom 28.09.2009 hat das Robert-Koch-Insitut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 38. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

     

    Die Aktivität der ARE ist im Vergleich zur Vorwoche erneut leicht angestiegen, lag aber bundesweit im Bereich der jahreszeitlich zu erwartenden Werte. Die in Deutschland auftretenden Fälle an Neuer Influenza A/H1N1 sind somit weiterhin nicht auf Bevölkerungsebene als zusätzliche Krankheitslast messbar.

    Bisher wurden im NRZ insgesamt 278 neue Influenzaviren (A/H1N1) hinsichtlich ihrer Sensitivität gegenüber den Neuraminidaseinhibitoren Oseltamivir und Zanamivir untersucht. Bekannte Resistenzmutationen waren nicht nachweisbar. Alle untersuchten Virusisolate wiesen ebenfalls einen sensitiven Phänotyp auf. Weiterhin zeigten alle der 47 untersuchten Viren eine Resistenz gegenüber Amantadin.

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation Neue Influenza A/H1N1 unter http://www.rki.de/influenza bzw. täglich aktualisierte Informationen, Hinweise und Empfehlungen unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV__Node.html.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

     

    In der 37. KW 2009 zeigt sich eine sporadische oder lokale Aktivität in einer Reihe von europäischen Ländern aufgrund von Influenza A/H1N1. Schweden, Irland und Teile des Vereinigten Königreichs (Nordirland) melden mittlere Influenza-Aktivität.

    Weitere Informationen zur europäischen Situation erhalten Sie auf den Internetseiten des ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention) unter http://ecdc.europa.eu.

    Informationen zur weltweiten Situation können auf den Internetseiten der WHO aufgerufen werden unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Seht auch den Bericht für die 37. Kalenderwoche 2009:

    Aktueller Situationsstand bei ARE/Influenza (Schweinegrippevirus) für die 37. Kalenderwoche 2009

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