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  • 26Apr

    Vorgestern war es endlich so weit. Wir konnten unseren Rückflug antreten. Angenehm war, dass der Flieger nur mit 40 Passagieren besetzt war. Da konnte man sich während des Fluges richtig erholen :-)

    An dieser Stelle möchte ich aber noch einmal auf die Tage auf Mallorca eingehen. Da ich nun anstelle von einer Woche eine zweite Woche auf der Insel verbringen musste, reichten natürlich meine HIV-Medis nicht aus. Habe zwar für dreii Tage mehr Medis mitgenommen, aber eben nicht für eine zusätzliche Woche. Wer kommt auch auf den Gedanken, dass ein Vulkanausbruch Auswirkungen auf den Rückflug hat :-)

    Naja, also habe ich mich mal im Internet informiert, wo es auf der Insel eine Art AIDS-Hilfe gibt. Hier fand ich dann die Adresse von benamics (Associació Lesbiana, Gai, Transsexual i Bisexual de les Illes Baleares, Conquistador 2, Principal 07001 Palma). Also bin ich dort hin und wurde dort von einem Berater super über die entsprechenden Möglichkeiten, an die Medis zu kommen, informiert. An dieser Stelle nochmals super vielen Dank an Miguel. Miguel erklärte mir, dass er zuerst versuchen wolle, bei anderen HIV-Infizierten der Insel meine Medikamente zu bekommen. Sollte dies nicht klappen, müsse ich zur Universitätsklinik der Insel.

    Am nächsten Morgen gab mir Miguel dann bescheid, dass er Viramune bekommen hätte, Kivexa auf der Insel aber nicht zu finden sei. Also bin ich erneut zu ihm hin. Viramune hatte er dann für fünf Tage für mich da und zusätzlich gab er man dann die Adresse der Uniklinik und an wen genau ich mich dort wenden müsse. Vorab musste ich mir aber noch von meinem Hausarzt aus Deutschland ein entpsrechendes Schreiben zufaxen lassen aus dem hervorging, dass ich die entsprechenden Medikamente benötige.

    Bei der Universitätsklinik auf der Insel handelt es sich um das Hospital Universitarí Son Dureta, Andrea Doria 55, 07014 Palma, Illes Balears. Es ist die größte Klinik der Belearen und entsprechend war sie auch überfüllt mit Patienten. Dort musste ich mich dann bei der Urgencia (Notaufnahme) melden. Die wiederum riefen für mich dann eine Ärztin, die perfekt deutsch sprach. Der konnte ich dann alles genau erklären und sie ging mit mir zusammen dann zur Krankenhausapotheke. Dort lagen dann schon die Kivexa für vier Tage für mich bereit. Dir Ärztin erklärte mir, dass diese Medikamente nur in der Klinik zentral zu erhalten seien. Ich war wirklich positiv überrascht, wie problemlos und einfach mir weitergeholfen wurde.

    DIe nächste Überraschung war dann, was ich für die vier Kivexa-Tabletten zahlen musste. Mir wurden dafür 49,28 Euro in Rechnung gestellt. Das entspricht einem Tablettenpreis von 12,32 Euro. In Deutschland kostet eine Packung mit 30 Tabletten 757,90 Euro. Das entspricht einem Tablettenpreis von 25,26 Euro. Die einzelne Tablette ist also mehr als doppelt so teuer wie in Spanien. Wie kann es solche Preisunterschiede geben Herr Dr. Rösler? Kein Wunder, dass unser Gesundheitssystem nicht mehr finanzierbar ist.

    An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die mir auf Mallorca so herzlich geholfen haben.

    Zu dem Thema empfehle ich Euch auch meine folgenden Artikel:

    19. April 2010 – Gestrandet auf Mallorca – Teil 2

    17. April 2010 – Gestrandet auf Mallorca!

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  • 08Feb

    Im Epidemiologischen Bulletin 05/2010 vom 08. Februar 2010 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 4. Kalenderwoche 2010 ausgegeben:

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist bundesweit in der 4. Kalenderwoche 2010 im Vergleich zur Vorwoche angestiegen und liegt im geringfügig erhöhten Bereich. Die Zahl der Arztbesuche wegen akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland stieg insbesondere bei den Klein- und Schulkindern an. Im NRZ wurden in 13 der eingesandten 48 Sentinelproben Influenza-Viren nachgewiesen. Es wurden ausschließlich Neue Influenzaviren A/H1N1 nachgewiesen. Die erhöhte ARE-Aktivität kann durch einen erneuten Anstieg der Influenza-Aktivität, aber auch durch andere Erreger akuter respiratorischer Erkrankungen verursacht sein.

    In vier AGI-Regionen liegen die Werte im Bereich der Hintergrundaktivität (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen). In fünf AGI-Regionen sind die Werte geringfügig erhöht (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen/Bremen, Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern). In Hessen liegen die Werte im moderat erhöhten Bereich, in den AGI-Regionen Brandenburg/Berlin und Sachsen sind die Werte in der 4. Kalenderwoche deutlich erhöht.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    Für die 3. Kalenderwoche 2010 berichtete kein europäisches Land über eine sehr hohe oder hohe Intensität an Influenza-ähnlichen und/oder akuten respiratorischen Erkrankungen, fünf Länder berichten über mittlere Intensität und 24 Länder berichten über niedrige Intensität. Zwei Länder berichten über einen zunehmenden Trend der Influenza-Aktivität, darunter ist Polen. Dagegen meldeten neun Länder einen abnehmenden Trend, darunter sind Österreich und Spanien. In 18 Ländern wurde die Influenza-Aktivität als gleichbleibend stabil gemeldet.

    Weitere Informationen unter http://ecdc.europa.eu

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 4. Kalenderwoche 2010 aus dem RKI in Zusammenarbeit
    mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 11Dez

    Tabletten BlisterpackungenZu den Vorwürfen des Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, die Arzneimittel in Deutschland seien 30 Prozent teurer als im übrigen Europa, erklärt Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: “Die Arzneimittelpreise in Deutschland liegen im europäischen Mittelfeld. Laut einer Studie des norwegischen Gesundheitsministeriums aus dem Mai 2008 sind wir bei den Preisen der 200 meist verordneten Wirkstoffe auf gleicher Höhe wie Dänemark, Schweden und Österreich – weit hinter Belgien und Irland. Auf den Anteil am Bruttoinlandsprodukt bezogen liegt Deutschland bei den Arzneimittelausgaben nach Angaben der OECD zudem hinter Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien. Hinzu kommt, dass Medikamente in Deutschland dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, während in fast allen anderen europäischen Staaten der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gilt oder sogar – wie in Schweden und Irland – überhaupt keine Mehrwertsteuer auf Medikamente erhoben wird. Jetzt sind alle Akteure im Gesundheitswesen aufgerufen, effizient mit den Ressourcen umzugehen. Die forschenden Pharma-Unternehmen stehen bereit, an wettbewerblichen Lösungen mitzuwirken.”

    Quelle: Pressemitteilung des vfa. Die forschenden Pharma Unternehmen vom 11. Dezember 2009

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  • 16Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 46/2009 vom 16.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 45. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist weiter angestiegen und liegt bundesweit in der 45. KW im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Zahl der übermittelten Fälle an Neuer Influenza hat sich in den vergangenen 3 Wochen jeweils ungefähr verdoppelt. Neben Bayern, wo eine starke Influenza-Aktivität zu verzeichnen ist, steigt sie auch in weiteren Bundesländern deutlich an. In der 45. KW wurden im NRZ in 48% der eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen (99 % Neue Influenza, 1 % Influenza B).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 44. Woche berichteten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Island mit abnehmendem Trend. Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten hohe Aktivität, Belgien, Estland, Portugal, Rumänien, Spanien und England, Schottland und Wales meldeten mittlere Intensität und alle übrigen Länder meldeten niedrige Aktivität. 16 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend im Vergleich zu 17 Ländern in der 43. Woche.

    Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 43. KW über weiterhin hohe Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Die Positivenrate lag bei 37 % (> 99 % Neue Influenza). Sporadisch wurden saisonale Influenzaviren nachgewiesen. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund von ILI stieg nicht weiter an, auch die Zahl der Hospitalisierten und der Todesfälle blieb unter denen der KW 42. Wenn sich dieser neue Trend stabilisiert, wäre das ein Hinweis auf das Erreichen des Höhepunkts der jetzigen Herbst-Pandemiewelle in den USA. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/ und zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 45. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 09Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 45/2009 vom 09.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 44. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE liegt bundesweit in der 44. KW im geringfügig erhöhten Bereich und ist im Vergleich zur Vorwoche bundesweit nicht angestiegen. Aus Sentinelproben (Sentinels = Kontinuierlich oder periodisch wiederkehrende Datenerhebung) wurden im NRZ (Nationales Referenzzentrum für Influenza) in den vergangenen 5 Wochen ausschließlich Viren der Neuen Influenza A/H1N1 nachgewiesen. Die Positivenrate liegt bei 40 %. Regional zeigt sich eine starke und deutlich ansteigende Influenza-Aktivität in Bayern. In den anderen AGI-Regionen (AGI = Arbeitsgemeinschaft Influenza) ist kein so deutlicher Trend zu beobachten. Eine Rolle spielt hier möglicherweise, das Bayern erst in der 45. KW Schulferien hat, während in allen anderen Bundesländern die Herbstferien früher lagen. Schwankungen in den Werten für die ARE-Aktivität in einzelnen AGI-Regionen sind u. a. auch durch lokale Krankheitsausbrüche von Neuer Influenza A/H1N1 verursacht. Mit einem weiteren Anstieg der Werte und einer weiteren geografischen Verbreitung der Influenza-Aktivität durch die Neue Influenza A/H1N1 in der Bevölkerung muss in den kommenden Wochen gerechnet werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es im weiteren Verlauf auch zu einer Zirkulation saisonaler Influenzaviren, wie z. B. A/H3N2, kommt, sollten die Empfehlungen der STIKO zu Impfungen sowohl gegen die Neue Influenza A/H1N1 als auch gegen saisonale Influenzaviren unbedingt beachtet werden.

    In der 44. KW wurden im NRZ in 57 der 143 eingesandten Sentinelproben aus sieben AGI-Regionen
    Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren A/H1N1 (Baden-Württemberg: 2, Bayern: 22, Berlin: 3, Bremen: 3, Hessen: 1, Niedersachsen: 11, Nordrhein-Westfalen: 7, Rheinland-Pfalz: 4, Sachsen: 1, Sachsen-Anhalt: 1, Thüringen: 2).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation:

    http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 43. Kalenderwoche 2009 berichten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Malta, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs melden hohe Aktivität, Belgien, Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und England melden mittlere und alle übrigen Länder niedrige Aktivität. 17 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend in der Influenza-Aktivität (12 Länder in der 42. Kalenderwoche).

    Aus den Sentinelsystemen von 23 europäischen Ländern wurden 2375 Probeneinsendungen gemeldet, von denen 965 (41 %) positiv waren. Unter den weiter näher untersuchten Viren waren mehr als 99% Neue Influenza A/H1N1, nur ein einziges Virus gehörte dem Typ B an.

    Weitere Informationen unter

    http://ecdc.europa.eu

    USA

    Das amerikanische Zentrum für Gesundheitskontrolle (CDC) berichtet für die 42. KW über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag in der 42. KW bei 42 % (8.268/19.642), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund Influenza-typischer Symptome lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag in der zweiten Woche hintereinander über dem epidemiologischen Schwellenwert. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 44. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 02Nov

    Im Epidemiologischen Bulletin 44/2009 vom 02.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 43. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen (ARE) liegt bundesweit in der 43. KW im geringfügig erhöhten Bereich, in der AGI-Großregion Süden im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Werte für den Praxisindex wurden für die Wochen 40 bis 43 aufgrund der relevanten Viruszirkulation in diesem Zeitraum neu berechnet. Im NRZ wurden in 21 (27 %) der 79 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren des Subtyps A/H1N1. Bei deutlicher Viruszirkulation besonders im Süden Deutschlands ist eine zusätzliche Krankheitslast durch die Neue Influenza A/H1N1 jetzt auch auf Bevölkerungsebene nachweisbar.

    Weitere Informationen (incl. einer Deutschlandkarte mit täglich aktualisierter Gefährdungskennzeichnung aller Gebiete) zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://influenza.rki.de/

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Neun Länder berichteten für die 42. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich. Island meldete sehr hohe Aktivität, Irland und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten johe Aktivität, Belgien, Bulgarien, die Niederlande, Spanien, Schweden und England meldeten mittlere Intensität.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 41. Kalenderwoche über eine weiter ansteigende, weitverbreitete Influenza-Aktivität in den meisten Bundesstaaten der USA. Die Positivenrate lag bei 37,5 % (4.855 von 12.943), alle subtypisierten Influenzaviren waren Neue Influenza A/H1N1. Die Rate an Arztkonsultationen wegen der Influenza lag deutlich über dem Hintergrundbereich für diese Jahreszeit, die Mortalität (Pneumonie und Influenza) lag über dem epidemiologischen Schwellenwert.

    Weitere Informationen erhaltet ihr unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation könnt ihr auf den Internetseiten der WHO abrufen unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 43. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 26Okt

    Im Epidemiologischen Bulletin 43/2009 vom 26.10.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 42. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der ARE ist in der 42. KW im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen, liegt aber bundesweit im Bereich der jahreszeitlich zu erwartenden Werte. In der AGI-Großregion Süden liegen die Werte im Bereich geringfügig erhöhter ARE-Aktivität. Im NRZ wurden in 10 (21 %) der 47 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen, alle waren Neue Influenzaviren des Subtyps A/H1N1. Die Gesundheitsämter übermittelten insgesamt 1.623 Virusnachweise, davon waren 1.596 (98 %) Neue Influenza A/H1N1.

    Zumindest in Bayern verbreitet sich die Neue Influenza inzwischen in der Bevölkerung, doch auch in allen anderen Bundesländern muss aktuell und in den nächsten Wochen bei dem Auftreten von akuten respiratorischen Erkrankungen die Neue Influenza differentialdiagnostisch immer einbezogen werden.

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://www.rki.de/influenza bzw. täglich aktualisierte Informationen, Hinweise und Empfehlungen unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV__Node.html.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Sechs Länder (Belgien, Irland, Malta, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreichberichteten für die 41. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich.

    In den USA liegt bei landesweiter Influenza-Aktivität durch A/H1N1 die Mortalität (Pneumonie und Influenza) über dem epidemiologischen Schwellenwert für diese Jahreszeit.

    Nach Einschätzung der WHO vom 16.10.2009 verursacht die Neue Influenza nach wie vor in den meisten Fällen milde Krankheitsverläufe ohne Komplikationen und mit vollständiger Genesung. Besorgniserregend ist aber der schwere und bei der saisonalen Influenza so nicht bekannte Verlauf bei einer geringen Anzahl von Fällen, der zu beatmungspflichtiger, intensivmedizinischer Betreuung und zu Todesfällen insbesondere auch in jüngeren Altersgruppen führt. Obwohl das Risiko eines schweren Verlaufs für bestimmte Personengruppen deutlich erhöht ist, können auch gesunde junge Erwachsene sehr schwer erkranken.

    Weitere Informationen zur europäischen Situation erhalten Sie auf den Internetseiten des ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention) unter http://ecdc.europa.eu.

    Informationen zur weltweiten Situation können auf den Internetseiten der WHO aufgerufen werden unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

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  • 19Okt

    Im Epidemiologischen Bulletin 42/2009 vom 19.10.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 41. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut: 

    Deutschland

    Die Aktivitat der ARE ist im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen, lag aber bundesweit im Bereich der jahreszeitlich zu erwartenden Werte. Die in Deutschland auftretenden Falle an Neuer Influenza A (H1N1) sind weiterhin nicht auf Bevolkerungsebene als zusätzliche Krankheitslast messbar.

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation bei der Neuen Influenza A (H1N1) unter http://www.rki.de/influenza bzw. täglich aktualisierte Informationen, Hinweise und Empfehlungen unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV__Node.html.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Fünf Länder (Belgien, Irland, Malta, Spanien und das Vereinigte Königreich) berichten für die 40. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich.

    Weitere Informationen zur europäischen Situation erhalten Sie auf den Internetseiten des ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention) unter http://ecdc.europa.eu.

    Informationen zur weltweiten Situation können auf den Internetseiten der WHO aufgerufen werden unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

     

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  • 09Okt

    Im Epidemiologischen Bulletin 41/2009 vom 12.10.2009 hat das Robert-Koch-Insitut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 40. Kalenderwoche gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivitat der ARE ist im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen, lag aber bundesweit im Bereich der jahreszeitlich zu erwartenden Werte. Die in Deutschland auftretenden Falle an Neuer Influenza A (H1N1) sind weiterhin nicht auf Bevolkerungsebene als zusatzliche Krankheitslast messbar.

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation Neue Influenza A (H1N1) unter http://www.rki.de/influenza
    bzw. täglich aktualisierte Informationen, Hinweise und Empfehlungen unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV__Node.html.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Vier Länder (Belgien, Irland, Spanien und das Vereinigte Königreich und Nordirland) berichten für die 39. Woche über eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Influenza-Aktivität über dem Hintergrundbereich.

    Weitere Informationen zur europäischen Situation erhalten Sie auf den Internetseiten des ECDC (European Centre for Disease Control and Prevention) unter http://ecdc.europa.eu.

    Informationen zur weltweiten Situation können auf den Internetseiten der WHO aufgerufen werden unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 40. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der AGI, dem NRZ für Influenza am RKI und dem Deutschen Grünen Kreuz (DGK).

    Im Epidemiologischen Bulletion Nr. 41 des RKI werden noch folgende interessante Themen behandelt:

    a) Empfehlung der ständigen Impfkommission zur Impfung gegen die Neue Influenza A (H1N1)

    b) Empfehlung des PEI und des RKI zur Dosierung der Impfungen

    Aus diesem Grunde habe ich euch den nachfolgenden Link auf die entsprechende PDF-Datei beim Robert-Koch-Institut bereitgestellt:

    Epidemiologisches Bulletin Nr. 41 vom 12. Oktober 2009

     

    Gestern berichteten die Medien über den ersten Todesfall in Deutschland, der nachweislich durch die H1N1-Infektion verursacht wurde

    Die Patientin war bereits am 25. September im Essener Universitätsklinikum einem Lungen- und Multiorganversagen erlegen.

    Die Todesursache der 36-jährigen Frau hätten Wissenschaftler in umfangreichen Tests herausgefunden, berichtete das Essener Universitätsklinikum am Donnerstag. "Wir sind sehr sicher, dass H1N1 ursächlich für den Tod ist. Ohne die Infektion wäre die Patientin nicht gestorben", sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Professor Gerald Holtmann.

    Das H1N1-Virus habe dabei "Tür und Tor" für die Infektionen mit den anderen Keimen geöffnet. Durch die Infektion mit H1N1 sei die Immunabwehr der Patientin verschlechtert worden, erläuterte Holtmann. Letztlich hätten die Komplikationen der Viruserkrankung zum Tod der Patientin geführt. "Das war eine Kaskade von Ereignissen, die von H1N1 ausgelöst wurde", sagte der Mediziner. Das Uniklinikum Essen sieht keine Hinweise auf eine genetische Veränderung des H1N1-Virus bei der Patientin.

    Derzeit sei noch völlig unklar, wo sich die aus Gelsenkirchen stammende Frau mit dem H1N1-Virus angesteckt habe, so die Klinik. Weitere Infektionen im Umfeld der Frau oder beim betreuenden Klinikpersonal seien nicht bekannt. Die zuckerkranke Frau war mit 180 Kilogramm übergewichtig und zudem starke Raucherin. Damit sei die 36-Jährige eine Risikopatientin gewesen, sagte Holtmann. Die Frau war nach einer verschleppten Grippe in ein Krankenhaus gekommen und musste dort wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes künstlich beatmet werden.

    Wegen der besseren Behandlungsmöglichkeiten mit einer künstlichen Lunge wurde die 36-Jährige ins Essener Universitätsklinikum gebracht. Erst dort wurde neben den schweren Erregern auch das Schweinegrippe-Virus entdeckt. "Wir haben den Test auch zu unserer eigenen Sicherheit gemacht", sagte Holtmann. Trotz einer Behandlung mit dem Grippemittel Tamiflu starb die Frau zehn Tage, nachdem sie in die Uniklinik Essen verlegt worden war. "Die Kaskade war zu diesem Zeitpunkt schon losgetreten", sagte Holtmann.

    "Das, was wir jetzt gesehen haben, deckt sich mit den Erfahrungen der Kollegen aus anderen Ländern", so der Mediziner zum Verlauf der Krankheit. "Der erste Todesfall zeigt, dass das individuelle Risiko insgesamt nicht sehr hoch ist", sagte er. Typisch sei, dass in diesem Fall ein relativ junger Mensch betroffen sei, der zudem ein hohes gesundheitliches Risiko gehabt habe.

    Ein gesunder Mensch habe dagegen nur ein «geringes Risiko» an H1N1 zu sterben. Das Risiko sei wahrscheinlich nicht höher als bei einer normalen Grippeinfektion, sagte Holtmann. In Deutschland hätten bereits rund 20 000 Menschen Schweinegrippe-Infektion durchgemacht. Rechne man die hohe Dunkelziffer hinzu, liege diese Zahl vermutlich bei rund 100 000, so der Mediziner.

    Trotzdem plädierte der Mediziner für Menschen aus Risikogruppen und Angehörige spezieller Berufsgruppen für eine Grippeschutzimpfung. Dies gelte sowohl für die normale Grippeschutzimpfung, als auch für die Impfungen gegen das Schweinegrippe-Virus.

    Bei einem fünfjährigen Jungen, der in München nach schwerer Krankheit zusätzlich auch an Schweinegrippe erkrankt war, hatten Experten das H1N1-Virus dagegen nicht für den Tod des Kindes verantwortlich gemacht. Der Junge sei an einer Lungenentzündung gestorben, hatte das Städtische Klinikum mitgeteilt.

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  • 07Okt

    Pressemitteilung von Apotheke adhoc vom 06.10.2009 – http://www.apotheke-adhoc.de/

    Die Verkaufsbedingungen, die der britische Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) im Jahr 1998 in Spanien zum Schutz vor Parallelimporten für seine Produkte eingeführt hat, sind wettbewerbsbeschränkend. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem aktuellen Urteil. Die Richter bestätigten damit die Entscheidung der ersten Instanz aus dem Jahr 2006. Allerdings muss die EU-Kommission erneut prüfen, ob die entsprechenden Verträge - wie von GSK beantragt - vom Kartellverbot freigestellt werden können.Gegen das damalige Urteil hatten sowohl GSK als auch die Kommission und zwei Großhandelsverbände Rechtsmittel eingelegt. Der EuGH hat nun höchstrichterlich entschieden und der Kommission ihre Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben.

    Die spanische GSK-Tochter Glaxo Wellcome hatte im März 1998 neue Verkaufsbedingungen eingeführt: Darin vereinbarte der Konzern mit den spanischen Großhändlern unterschiedliche Preise für bestimmte Arzneimittel - je nachdem, ob sie in Spanien weiterverkauft oder in andere Mitgliedstaaten der EU ausgeführt werden.

    Mit dem sogenannten "Dual pricing" wollte GSK dem zunehmenden Parallelhandel Einhalt gebieten. Die Bedingungen wurden nach Angaben des EuGH von 75 in Spanien ansässigen Großhändlern unterzeichnet, die mehr als 90 Prozent des dortigen Gesamtabsatzes von GSK im Jahr 1998 auf sich vereinten.

    Im Mai 2001 untersagte die Kommission die allgemeinen Verkaufsbedingungen von GSK mit der Begründung, dass sie gegen das Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen verstießen. Zuvor hatte GSK um eine Freistellung seiner Regelung vom Kartellverbot ersucht, da sie zur Förderung des technischen Fortschritts beitrage. Laut EU-Kommission hatte GSK allerdings nicht nachgewiesen, dass die Voraussetzungen für die Ausnahmeregelung erfüllt seien.

    Bereits im September 2006 hatte das Gericht erster Instanz in Luxemburg kritisiert, dass die Kommission die Entscheidung nicht genauer begründet hatte. Den Verstoß gegen das Kartellrecht hatten die Richter allerdings grundsätzlich bestätigt.

     

    Im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung habe ich mir vorgenommen, mich einmal näher mit dem Thema Reimporte bei HIV-Medikamenten zu beschäftigen. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich oftmals meine Medikamente (Kivexa und Viramune) als Reimporte bekomme. In diesem Zusammenhang stelle ich mir dann immer folgende Fragen:

    1. Warum sind die Reimporte genau so teuer wie die Originalprodukte?
    2. Warum sind die Reimporte teilweise in Originalverpackungen in deutscher Sprache verpackt? So habe ich gerade wieder eine Viramune-Verpackung erhalten, bei der die Verpackung deutsch, der Aufdruck auf den Tabletten aber in spanisch zu finden ist.
    3. Teilweise erhalte ich meine Medikamente in Verpackungen, die mit deutschsprachigen Aufklebern versehen sind. Die Originalsprache darunter ist dann französisch. Hier habe ich dann oft Bedenken, dass es sich evtl. um Reimporte aus Afrika oder so handelt. Diese Vorstellung wäre für mich besonders schlimm, weil diese Medikamente dann dort fehlen würden und hier bei uns zu einem hohen Preis verkauft würden.

    All diesen Fragen will ich in der nächsten Zeit einmal nachgehen und damit beginnen, eine entsprechende Anfrage an Boehringer Ingelheim zu richten. Vielleicht bekomme ich da schon wichtige Informationen die ich dann hier umgehende veröffentlichen werde.

    Vielleicht habt ihr ja Lust, mir auch eure Erfahrungen zu diesem Thema zu schildern. Würde mich über einen entsprechenden Kommentar freuen und vielleicht kann ich diese Hinweise dann ja auch bei meinen Nachforschungen berücksichtigen.

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Aktuellster Kommentar

  • Wer bei solchen dubiosen Apotheken im Ausland einkauft, ist ...
  • liebe leute ich hätte interesse auch mal einen marathon...
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  • Thinking. It's always the same thing. To think is to go craz...
  • Und jetzt der Vorschlag, bei jedem Arztbesuch zu zahlen: htt...