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    PRESSE-INFORMATION der AIDS-Hilfe NRW e.V. vom 27. Oktober 2009

    Für Minister Laumann ist szenenahes Angebot beispielhaft

    Beratungsmobil AIDS-Hilfe NRWDüsseldorf – Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, weihte heute in Düsseldorf das neue Info- und Beratungsmobil der AIDS-Hilfe NRW ein. “Dieses Fahrzeug ist ein gutes Beispiel für eine Geh-Hin-Struktur, die wir den Komm-Her-Strukturen anderer Angebote hinzufügen müssen”, erklärte Laumann. “Als Gesundheitsminister begrüße ich, dass die AIDS-Hilfe NRW dieses niedrigschwellige Informationsangebot zu HIV, Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten mit integriertem HIV-Schnelltest-Angebot anbietet.” Dies sei vorbildlich für andere Beratungsangebote im Land.

    Mit dem Mobil realisiert der Landesverband ein bislang in Deutschland einmaliges Projekt. Dies geschieht im Rahmen des “Beratungs- und Test-Angebots” (BuT) von Herzenslust NRW, der landesweiten Präventionskampagne für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM).

    An dem Fototermin nahmen auch die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Prof. Dr. Elisabeth Pott, der Leiter der Landesvertretung NRW der Techniker Krankenkasse (TK), Günter van Aalst, und Vertreter der Firma Biomerieux teil. Der Landesvorsitzende der AIDS-Hilfe NRW, Klaus-Peter Hackbarth, und Vorstandsmitglied Rainer Martin Hinkers dankten allen Beteiligten für ihre Unterstützung.

    Der Einsatz des Fahrzeuges wird durch die Unterstützung der TKK Landesvertretung NRW, der BZgA, der Firma Biomerieux Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.

    Die Kampagne “BuT” bildet einen neuen Schwerpunkt der landesweiten Präventionsarbeit bei MSM. Das Projekt verbindet die Beratung zur Entwicklung persönlicher Schutzstrategien vor HIV mit dem Angebot eines HIV-Schnelltests. Der HIV-Schnelltest kann das Blut schneller als üblich schon in ca. 15 Minuten auf Antikörper gegen das HIV untersuchen. Somit entfallen die üblichen Wartezeiten die bei den von Gesundheitsämtern angebotenen HIV-Testverfahren von sieben bis zehn Tagen.

    In Nordrhein-Westfalen leben zur Zeit etwa 14.000 HIV-positive Menschen; bundesweit sind es etwa 63.500. 2008 wurden 735 neue HIV-Diagnosen gemeldet, der Anteil der MSM liegt hier bei 69%.

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