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  • 21Jun

    GENEVA, 18 June 2010 - UNAIDS welcomes the announcement of the first round priorities for new Global Health Initiative (GHI) of the United States Government. This six-year US$ 63 billion initiative seeks to improve health outcomes and strengthen health systems to deliver comprehensive life saving health programmes including HIV services especially for women, babies and children in over 80 countries.

    "By strengthening health systems and integrating HIV services, quality care can be provided to people living with HIV," said Mr Michel Sidibé, UNAIDS Executive Director. "The Global Health Initiative must continue to support the global promise made to millions of people for providing HIV treatment and support. UNAIDS looks forward to working closely with the governance structure of this Initiative to promote country ownership in realizing the goal of universal access to HIV prevention, treatment, care and support."

    Bangladesh, Ethiopia, Guatemala, Kenya, Malawi, Mali, Nepal and Rwanda have been selected as the first set of partner countries to receive GHI resources to build on their existing health programmes and in alignment with their national priorities. There will be robust monitoring and evaluation to ensure accountability and enhance learning by identifying obstacles and rapidly making improvements.

    Press Statement from UNAIDS – 18 June 2010

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  • 16Dez

    International AIDS Society LogoNach der Beendigung des Einreiseverbotes für Menschen mit HIV in die Vereinigten Staaten findet die Internationale AIDS-Konferenz nach 22 Jahren wieder in den USA statt.

    Die International AIDS Society gab am 30. November 2009 im Weißen Haus bekannt, dass die XIX. Internationale AIDS-Konferenz im Juli 2012 in Washington stattfindet. Die IAS entschied sich für Washington, nachem Präsident Obame das Einreiseverbot in die USA für Menschen mit HIV aufgehoben hat und diese Änderung ab dem 04. Januar 2010 in Kraft tritt. Die letzte Konferenz in den Vereinigten Staaten fand 1990 in San Francisco (Kalifornien) statt.

    “Die Rückkehr der Konferenz in die Vereinigten Staaten ist das Ergebnis der jahrelangen Bemühungen, eine unangebrachte Politik zu beenden, die auf Angst aber nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse begründet war. Sie stellte einen Sieg für das Gesundheitswesen und die Menschenrechte da,” sagte IAS-Präsident Dr. Elly Katabira, Professorin an der Makerere University in Uganda, die der internationale Sitz der Konferenz 2012 sein wird. “Die AIDS-Konferenz 2012 wird eine hervorragende Möglichkeit für Forscher aus der ganzen Welt sein, sich über die aktuellsten wissenschaftlichen Fortschritte auszutauschen und Strategien zur Behandlung und Verhinderung von HIV zu erarbeiten.”

    Die alle zwei Jahre stattfindende Internationale AIDS-Konferenz ist die Hauptversammlung für Politiker, HIV-infizierte und anderen Menschen die sich verpflichtet haben, der Epedemie ein Ende zu setzen. An der AIDS-Konferenz 2012 werden 25.000 Delegierte aus 200 Ländern teilnehmen einschießlich 2.500 Journalisten. Die Konferenz findet vom 22. bis 27. Juli 2012 im Walter E. Washington Tagungszentrum statt.

    “Wir freuen uns sehr, dass die neue Einreisepolitik der Vereinigten Staaten für Menschen mit HIV eine Schlüsselrolle im Rahmen der weltweiten Anstrengungen widerspiegelt, AIDS zu bekämpfen und wir andere Nationen mit ähnlich diskriminierenden Regelungen auffordern, dem Beispiel zu folgen,” sagte der IAS-Präsident Dr. Julio Montaner, Direktor des BC Center for Excellence in HIV/Aids in Vancouver, Kanada. “Amerikanische Finanzmittel sind in den letzten Jahren für unsere gemeinsamen Bemühungen gegen AIDS entscheidend gewesen. Die Gruppe der G8-Nationen hat im Jahre 2005 beschlossen, bis 2010 für einen universellen Zugang zur HIV-Vorbeugung und -Behandlung zu sorgen. Wir haben alle G8-Mitglieder aufgefordert, ihre Investitionen auszuweiten um die vor uns liegenden Herausforderungen meistern zu können und das Ziel zu erreichen.”

    Die vollständige Pressemitteilung der International AIDS Society in englischer Sprache könnt ihr unter dem folgenden Link einsehen:

    http://www.iasociety.org/Default.aspx?pageId=386

    Quelle: Pressemitteilung der International AIDS Society

    Zu dem Thema empfehle ich euch auch meinen Artikel vom 02. November 2009 – “Ab dem 01.01.2010 ist das Einreiseverbot für HIV-Positive und an AIDS-Erkrankte in die USA aufgehoben” und vom 20. August 2009 – “Freie Einreise in die USA trotz HIV”

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  • 14Dez

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 50/2009 vom 14.12.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 49. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 49. Kalenderwoche bundesweit gesunken und liegt im moderat erhöhten Bereich. Der Höhepunkt der ersten pandemischen Welle scheint überschritten zu sein. Die wichtigsten Punkte der aktualisierten STIKO-Empfehlung zur Neuen Influenza und der ergänzenden Empfehlung des Paul-Ehrlich-Institutes und des Robert-Koch-Institutes zur Umsetzung der STIKO-Impfempfehlung sind:

    • Erweiterung der Impfempfehlung auf alle Indikationsgruppen unter Beibehaltung der ursprünglich festgelegten zeitlichen Reihenfolge (medizinisches Personal, chronisch Kranke und Schwangere zuerst)
    • Für alle Personen ab einem Alter von 6 Monaten ist eine einmalige Impfung mit dem Impfstoff Pandemrix ausreichend.

    Neben der Impfung steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf erhöhen, im Vordergrund. Angesichts der hohen klinischen Aussagekraft ist eine labordiagnostische Absicherung nur in Ausnahmefällen notwendig.

    Weitere Informationen unter: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Europa berichten 11 Länder für die 48. Kalenderwoche über eine steigende Influenza-Aktivität, während sie in 12 Ländern wieder absinkt. Auch europaweit dominiert das pandemische Influenzavirus A/H1N1, nur sporadisch werden Influenza-B-Nachweise berichtet, saisonale Influenza-A/H3N2-Viren wurden nicht nachgewiesen.

    Weitere Informationen unter: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichtet für die 47. Kalenderwoche über eine weiter zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 49. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI

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  • 07Dez

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 49/2009 vom 07.12.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 48. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 48. Kalenderwoche gesunken und liegt jetzt im deutlich erhöhten Bereich. Ob die rückläufigen Zahlen bereits das Überschreiten des Höhepunkts der aktuellen Erkrankungswelle markieren, lässt sich noch nicht beurteilen, sondern kann erst im Verlauf der nächsten Wochen besser bewertet werden.

    Weitere Informationen unter: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Europa berichten 13 von 27 Länder für die 47. Kalenderwoche über eine steigende Influenza-Aktivität, während sie in 8 Ländern (u. a. in den Niederlanden und Belgien) wieder abfiel. Europaweit dominiert das pandemische Influenzavirus A/H1N1.

    Weitere Informationen unter: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichtet für die 46. Kalenderwoche über eine weiter zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern in den USA durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewellen liegt.

    Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Weitere Informationen zur weltweiten Situation unter: http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 48. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 30Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 48/2009 vom 30.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 47. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 47. Kalenderwoche 2009, mit Ausnahme von Bayern, woe der Gipfel bereits überschritten scheint, in allen Regionen weiter angestiegen und liegt bundesweit im stark erhöhrten Bereich.

    Aktuelle Strategie und Maßnahmen:

    Die aktuelle Strategie dient der Folgenminderung in der derzeitigen pandemischen Erkrankungswelle. Neben der Impfung der von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf erhöhen, im Vordergrund. Angesichts der hohen klinischen Aussagekraft ist eine labordiagnostische Absicherung nur noch in Ausnahmefällen notwendig.

    Weitere Informationen unter: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Europa berichten noch etwa zwei Drittel der Länder für die 46. Kalenderwoche über eine steigende Influenza-Aktivität, während sie u. a. im Vereinigten Königreich und Irland wieder abfiel. Europaweit dominiert das pandemische Influenzavirus A/H1N1.

    Weitere Informationen unter: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichten für die 45. Kalenderwoch über eine zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewelle liegt.

    Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Weitere Informationen zur weltweiten Situation auf den Internetseiten der WHO unter:

    http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 47. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 25Nov

    Wick SinexSchwalbach am Taunus – The Procter & Gamble Company ( NYSE: P&G) gab heute bekannt, dass sie freiwillig drei Produktionschargen des Sinex Nasensprays in drei Ländern zurückruft - nämlich in Deutschland, Großbritannien und den USA. In Deutschland wird dieses Produkt als WICK Sinex Schnupfenspray Dosiersystem 15 ml von der WICK Pharma GmbH Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH vertrieben.

    Dem Unternehmen zufolge ist dies eine vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme nachdem in einer geringfügigen Anzahl von im Werk in Groß Gerau produzierten Packungen in der für die USA bestimmten Chargennummer 9239028831 das Bakterium Burkholderia cepacia gefunden wurde. P&G führt Untersuchungen an den deutschen und britischen Produktionschargen durch, die aus demselben Produktionslauf stammen. Es sind bisher keine Berichte über Krankheitsfälle bekannt. Das Bakterium kann jedoch ernsthafte Infektionen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder mit chronischen Lungenerkrankungen, wie z.B. Zystische Fibrose, hervorrufen. Burkholderia cepacia stellt nur ein geringes medizinisches Risiko für gesunde Menschen dar.

    P&G entdeckte dieses Problem während routinemäßiger Qualitätskontrollen im Werk und leitete sofort die notwendigen Schritte ein. Die bisherigen Analysen des Unternehmens zeigen, dass dieses Problem auf einen einzelnen Produktionslauf mit drei Verpackungschargen beschränkt ist. Diese drei Chargen wurden nur in Deutschland, Großbritannien und den USA verkauft.

    Die betroffenen Chargennummern sind wie folgt:

    Chargennummer Land Product Name
    9224028833 Deutschland Wick Sinex Schnupfenspray Dosiersystem, 15 ml.
    9224028832 GB Vicks Sinex Micromist Aqueous Nasal Spray Solution, 15 ml
    9239028831 USA Vicks Sinex Vapospray 12-Hour Decongestant Ultra Fine Mist, 15 ml., Nasal Spray

    Die Chargennummer befindet sich sowohl auf dem Umkarton als auch auf dem Flaschenetikett.

    P&G entfernt die betreffenden Produktchargen aus dem Handel und hat die zuständigen Behörden des jeweiligen Landes informiert. Verbraucher, die eines der betroffenen Produkte besitzen, können unter folgender kostenfreier Telefonnummer einen Ersatz oder die Rückerstattung des Kaufpreises anfordern: 0800 - 111 6131.

    Quelle: Pressemitteilung von Procter & Gamble vom 19. November 2009
    Foto: Procter & Gamble – Wick-Sinex

    Hierzu empfehle ich euch auch meinen folgenden Artikel:

    25. November 2009 – MEDICE ruft freiwillig Doreperol aktiv Mundspülung und Mundspray in Deutschland und Luxemburg zurück

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  • 23Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 47/2009 vom 23.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 46. Kalenderwoche 2009 gegeben. Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist in der 46. Kalenderwoche 2009 weiter angestiegen und liegt bundesweit im stark erhöhten Bereich. Nur noch in nördlichen Regionen Schleswig-Holstein/Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern liegen im moderat erhöhten Bereich. Die Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche in 13 Bundesländern angestiegen (32 übermittelte Erkrankungen je 100.000 Einwohner). Schulkinder sind am stärksten betroffen (Inzidenz 150 übermittelte Erkrankungen/100.000 gemeldete Fälle). Die aktuelle Strategie dient der Folgenminderung in der derzeitigen pandemischen Erkrankungswelle. Neben der Impfung der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Personengruppen steht die rechtzeitige antivirale Therapie von Erkrankten mit grippetypischen Symptomen, bei denen das Krankheitsbild oder das Vorliegen von Risikofaktoren die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, im Vordergrund. Eine labordiagnostische Absicherung ist nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de

    International, Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance durch EISN

    In Bulgarien, Island, Irland, Norwegen und Schweden wird eine sehr hohe Intensität an influenza-typischen Symptomatiken und/oder Schweinegrippe, in Polen und Nordirland eine hohe Intensität gemeldet. 14 Länder melden eine mittlere und 7 Länder eine niedrige Intensität. Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    Daten aus den USA

    Die US-CDC berichtet für die 44. Kalenderwoche über eine leicht zurückgehende Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Auffällig ist die hohe Zahl der Todesfälle bei Kindern durch die Neue Influenza, die deutlich über den Zahlen der vergangenen saisonalen Grippewelle liegt.

    Weitere Informationen unter: http://www.cdc.gov/flu/weekly/

    Informationen zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 46. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 17Nov

    Fluvirin_2008-2009_product_packshotBei der Verwendung des unadjuvantierten Novartis-Impfstoffs Fluvirin gegen die Schweinegrippe reicht auch die halbe Antigenmenge für einen ausreichenden Impfschutz aus. Statt der üblichen 15 Mikrogramm Antigen wurden in einer US-Studie Erwachsene mit 7,5 Mikrogramm geimpft. Bereits nach der ersten Gabe konnten die erforderlichen Antikörperkonzentrationen erreicht werden, berichtet der Pharmakonzern.

    Die Ergebnisse liegen momentan der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Bewertung vor. Nach Angaben von Novartis werden weitere statistische Auswertung vorgenommen, um zu prüfen, ob die derzeit verimpfte Antigenmenge von 15 Mikrogramm pro Dosis halbiert werden kann.

    In den USA werden ausschließlich Schweinegrippeimpfstoffe ohne Wirkverstärker verwendet. Kinder unter neun Jahren sollen im Abstand von vier Wochen zweimal immunisiert werden. Allen anderen Personen wird eine einmalige Applikation empfohlen.

    Insgesamt 90 Millionen Impfdosen muss der Hersteller laut Vertrag bis Ende des Monats an die US-Gesundheitsbehörden liefern. Insgesamt haben die USA rund 250 Millionen Dosen bei fünf verschiedenen Pharmafirmen bestellt.

    Die gesamte Pressemitteilung von Novartis in englischer Sprache könnt ihr über den folgenden Link erreichen:

    http://www.novartis.com/newsroom/media-releases/en/2009/1355458.shtml

    Quelle: Pressemitteilung von Novartis vom 17. November 2009 – www.novartis.com
    Foto: Fluvirin – Quelle: Novartis

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  • 16Nov

    rki_rkilogo_neuIm Epidemiologischen Bulletin 46/2009 vom 16.11.2009 hat das Robert-Koch-Institut eine kurze Situationseinschätzung zur Verbreitung des Schweinegrippevirus A/H1N1 für die 45. Kalenderwoche 2009 gegeben.

    Nachfolgend der entsprechende Wortlaut:

    Deutschland

    Die Aktivität der Schweinegrippe ist weiter angestiegen und liegt bundesweit in der 45. KW im moderat erhöhten Bereich und damit über den jahreszeitlich zu erwartenden Werten. Die Zahl der übermittelten Fälle an Neuer Influenza hat sich in den vergangenen 3 Wochen jeweils ungefähr verdoppelt. Neben Bayern, wo eine starke Influenza-Aktivität zu verzeichnen ist, steigt sie auch in weiteren Bundesländern deutlich an. In der 45. KW wurden im NRZ in 48% der eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen (99 % Neue Influenza, 1 % Influenza B).

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation: http://influenza.rki.de.

    International, Ergebnisse der europäischen Influenza-Surveillance durch EISN

    Für die 44. Woche berichteten Island und Irland über eine sehr hohe Influenza-Aktivität, Island mit abnehmendem Trend. Bulgarien, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und der nordirische Teil des Vereinigten Königreichs meldeten hohe Aktivität, Belgien, Estland, Portugal, Rumänien, Spanien und England, Schottland und Wales meldeten mittlere Intensität und alle übrigen Länder meldeten niedrige Aktivität. 16 Länder berichteten über einen ansteigenden Trend im Vergleich zu 17 Ländern in der 43. Woche.

    Weitere Informationen: http://ecdc.europa.eu

    USA

    Die US-CDC berichtet für die 43. KW über weiterhin hohe Influenza-Aktivität in den meisten US-Bundesstaaten. Die Positivenrate lag bei 37 % (> 99 % Neue Influenza). Sporadisch wurden saisonale Influenzaviren nachgewiesen. Die Rate an Arztkonsultationen aufgrund von ILI stieg nicht weiter an, auch die Zahl der Hospitalisierten und der Todesfälle blieb unter denen der KW 42. Wenn sich dieser neue Trend stabilisiert, wäre das ein Hinweis auf das Erreichen des Höhepunkts der jetzigen Herbst-Pandemiewelle in den USA. Die Zahl der Influenza-assoziierten Todesfälle bei Kindern liegt über den Zahlen in den saisonalen Grippewellen 2006/07 bis 2008/09.

    Weitere Informationen unter http://www.cdc.gov/flu/weekly/ und zur weltweiten Situation unter http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html.

    Quelle: Influenza-Wochenbericht für die 45. Kalenderwoche 2009 aus dem RKI in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und dem NRZ für Influenza am RKI.

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  • 15Nov

    viiv_logoDas Unternehmen ViiV Healthcare widmet sich ausschließlich der verbesserten Versorgung von HIV-Patienten

    Unter dem Namen ViiV Healthcare ist heute offiziell eine neue, auf HIV spezialisierte Pharmafirma gegründet worden. Das Unternehmen wurde von den beiden Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline (GSK) und Pfizer ins Leben gerufen. Besonderes Augenmerk legte Dr. Dominique Limet, Chief Executive Officer von ViiV Healthcare, auf die Unternehmensphilosophie und -prioritäten. Denn die Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, den zunehmend verschiedenen und komplexen Bedürfnissen der Menschen mit HIV/AIDS weltweit gerecht zu werden.

    Starker Fokus auf Forschung und Entwicklung

    Insgesamt vertreibt ViiV Healthcare derzeit zehn Medikamente. Sie generierten im Jahr 2008 einen Gesamtumsatz von ca. 1,6 Milliarden Pfund. Diese Einnahmen sichern ViiV Healthcare eine finanzielle Stabilität und ermöglichen somit langfristig Investitionen in die Pipeline und Entwicklungsprogramme.

    Im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich HIV erklärte Dr. Limet: "Steigende Infektionsraten und zunehmend komplexe Probleme bei der Behandlung von HIV haben ein schwieriges Umfeld geschaffen, das innovative Forschung und bessere Ressourcen für die Patienten erforderlich macht."

    Die Entdeckung antiretroviraler Medikamente gegen HIV war laut Limet "eine bahnbrechende Leistung, welche eine lebensbedrohliche Krankheit zu einer chronischen Krankheit werden ließ." Er fügte allerdings hinzu, dass die Situation noch lange nicht akzeptabel ist. So leben selbst Menschen mit guter medizinischer Versorgung und den richtigen Medikamenten im Durchschnitt zehn Jahre kürzer als nicht infizierte. "Dies ist der Grund, warum wir unermüdlich weiter an der Erforschung neuer Medikamente arbeiten müssen," so Dr. Limet.

    Die HIV-Forschung und Entwicklung neuer Therapieoptionen wird immer schwieriger, so dass neue Ansätze notwendig sind, um künftig wirksame Medikamente zur Verfügung stellen zu können. "In Wirklichkeit müssen wir den Menschen, die mit dem Virus leben, näher kommen. Unsere Bemühungen in der Vergangenheit waren stets vom Virus gelenkt - die Wissenschaft rannte hinterher. Dies wird auch weiterhin so sein, aber zusätzlich müssen wir auch den Menschen mit HIV besser zuhören und ihre Bedürfnisse besser verstehen. Wenn wir hier eine Balance schaffen, kann ViiV Healthcare nach meiner Überzeugung wirklich etwas bewegen."

    In der Entwicklung des Unternehmens befinden sich außerdem sieben innovative und zielgerichtete Medikamente, fünf von ihnen sind bereits in Phase II. Insgesamt beinhaltet das Portfolio von ViiV Healthcare 17 Moleküle, die das Potenzial für neue HIV-Medikamente besitzen.

    "Unser Streben ist es, Forschung und Entwicklung sowohl innerhalb als auch außerhalb der Firma ViiV Healthcare zu betreiben. Unsere Forschungsaktivitäten, strategischen Partnerschaften und Lizenzmöglichkeiten sind darauf konzentriert, Medikamente bereit zu stellen, die eine Verbesserung bezüglich der Limitation durch Resistenzen als auch der Dosierung erzielen. Innerhalb unserer eigenen Pipeline gibt es einige sehr aufregende Moleküle wie beispielsweise unser fortgeschrittenes Integrase-Inhibitor-Entwicklungsprogramm."

    "Die Forschung und Entwicklung von ViiV Healthcare wird sich nicht nur darauf beschränken, neue Medikamente zu entwickeln. Wir wollen auch das Potenzial aller unserer Moleküle auf einen breiteren Nutzen hin prüfen, zum Beispiel im Hinblick auf neue Formulierungen und Kombinationen, die die Adhärenz verbessern und Resistenzen überwinden." Die Firma sucht nach Aussage von Limet aktiv nach neuen Kollaborations-Möglichkeiten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Patienten in Entwicklungsländern genauso gerecht zu werden wie denen von Patienten in Industrienationen.

    So hat ViiV Healthcare eine Forschungsallianz zwischen GSK und Pfizer geschlossen, mit der sie in die Erforschung und Entwicklung der HIV-Medikamente der beiden Unternehmen investiert. GSK und Pfizer garantieren ViiV Healthcare außerdem ein Erstverhandlungsrecht bei neuen Therapien.

    Besonders wichtig sei dabei, Fortschritte bei der Behandlung von Kindern zu erzielen. "Eine der wichtigsten Zielsetzungen von ViiV Healthcare ist es, derzeitige Behandlungslücken in der Pädiatrie zu schließen. Die Suche nach Partnern, mit denen wir gemeinsam Kombinationspräparate entwickeln können, wird eine unserer vorrangigsten Aufgaben sein. Wir stellen 10 Millionen Pfund Einstiegskapital zur Unterstützung einer öffentlich-privaten Partnerschaft bereit, die an der dringend notwendigen klinischen Entwicklung neuer HIV/AIDS Medikamente für Kinder arbeiten soll."

    Zugang zu Medikamenten

    Dr. Limet versicherte, dass es absolute Priorität für ViiV Healthcare sei, den Zugang zu HIV-Medikamenten für alle Menschen zu vereinfachen, die eine lebensrettende Behandlung benötigen - und zwar unabhängig von deren Einkommen oder Lebensraum.

    "Es ist entscheidend, dass ViiV Healthcare das Engagement von GSK und Pfizer, den Zugang zu HIV-Medikamenten weltweit zu erleichtern, fortsetzt", sagte Dr. Limet. "Wir werden Wege finden, die dies ermöglichen, sei es durch eine Abgabe von Medikamenten zum Selbstkostenpreis in Entwicklungsländern oder freiwillige Lizenzverträge oder durch gezielte Hilfe für Not leidende Menschen in den Industrienationen."

    Das Positive-Action-Programm, welches von GSK 1992 gegründet wurde, bildet dabei das Herzstück der ViiV Healthcare Partnerschafts-Programme. ViiV Healthcare wird sich im Rahmen dessen für eine Reihe von unlängst angekündigten Initiativen einsetzen, die dem Fond "Positive Action for Children" unterstehen - einem 50 Millionen Pfund teuren Programm, das sich seit über 10 Jahren auf die Verhinderung von Mutter-Kind-Übertragungen des HI-Virus konzentriert sowie auf die Gesundheit von Frauen, Waisen und schutzlosen Kindern weltweit.

    Zusammenfassend sagte Dr. Limet, dass ViiV Healthcare das Potenzial für eine Wiederbelebung des HIV-Bereichs in der pharmazeutischen Industrie hat. "ViiV Healthcare engagiert sich langfristig für Fortschritte in der HIV-Behandlung. Indem wir uns ausschließlich auf diese eine Erkrankung konzentrieren, können wir in großem Umfang die verschiedenen Mög-lichkeiten auf diesem medizinischen Spezialgebiet sondieren. Unser Ziel ist die Versorgung aller HIV-Patienten."

    Über ViiV Healthcare

    ViiV Healthcare hat ihre weltweite Hauptgeschäftsstelle in London. Der Hauptsitz in den USA befindet sich im Research Triangle Park, in North Carolina. Dr. Limet ist Mitglied des ViiV Healthcare Boards und führt das Executive Management Team der Firma zusammen mit Dr. John Pottage, Chief Medical Officer, Subesh Williams, Chief Financial Officer, und Dr. Manuel Goncalves, Head of Government Affairs, Patient Advocacy, Community Partnership and Access.

    GSK besitzt 85 % der Unternehmensanteile von ViiV Healthcare, Pfizer 15 %. Dies entspricht dem Wert ihrer derzeit auf dem Markt befindlichen Produkte. Bis zur endgültigen Übertragung der Zulassung und dem Erwerb der erforderlichen Erlaubnisse etc. werden die HIV-Produkte weiterhin im eigenen Namen durch GSK bzw. Pfizer vertrieben. ViiV Healthcare übernimmt die Bewerbung der HIV-Produkte für GSK bzw. Pfizer.

    Für weitere Informationen zu Firma, Management, Portfolio, Pipeline und Engagement besuchen Sie die Homepage www.viivhealthcare.com.

    Pressemitteilung von ViiV Healthcare vom 03. November 2009

    Hierzu empfehle ich euch auch meinen Bericht vom 04. November 2009 – Glaxo und Pfizer gründen Joint Venture

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